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Donnerstag, 4. Juni 2009, 08:47

Fusion Karstadt-Kaufhof

Zitat


Cordes geht zu Merkel

Der Vorstandschef des Handelskonzerns Metro, Eckhard Cordes, wird bis Ende der Woche mit Kanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier über eine mögliche Karstadt-Übernahme sprechen. Cordes wolle die angeschlagene Warenhauskette mit Kaufhof zusammenlegen, berichtete die "Bild"-Zeitung.

Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Cordes-geh…icle320455.html

Karstadt ist ein privates Unternehmen, da sollte sich der Staat heraushalten. Natürlich ist es schade und eine Katastrophe für die Mitarbeiter. Aber wo soll die staatliche Unterstützung überall gewährt werden, wo hört das auf? Bei Karstadt sind ca 50.000 Mitarbeiter betroffen.

Bei 1000 kleinen und mittelständischen Untenehmen, mit 50 Mitarbeitern wird es keine Unterstützung geben. Also warum gerade Karstadt? So funktioniert der Kapitalismus, die freie Marktwirtschaft. Der stärkere überlebt. Keine Angelegenheit der Politik.



Und wenn Metro Karstadt schluckt, dann hat Metro einen starken Kontrahenten aus dem Weg geräumt, auf eine ganz einfache Art und Weise. Ich befürchte für Karstadt, das wars dann. Aber so ist das halt.

Für mich das Wichtigste, was passiert mit den Mitarbeitern? Werden die übernommen? Alle?

Oder erhöht sich dann die Arbeitslosenstatistik wieder? Gerade ältere Arbeitnehmer werden es sehr schwer haben.

Wo soll das noch enden?
%02w

Norle

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2

Donnerstag, 4. Juni 2009, 12:50

Natürlich muss jetzt immer die Krise und hier speziell die Finanzmarkt -Krise für so manchen Managerfehler herhalten bzw. zudecken...Tatsache ist doch aber als "weit und breit" noch keine Krise in Sicht war hat man in den oberen Etagen abgehaust wie die Bersecker ,die Löhne gedrückt um die Profite noch mehr zu steigern und das hat nicht gereicht....Und jetzt soll der dumme Michel wieder wie bei den Banken und anderen die Rechnung bezahlen....oder zumindest mithelfen ein billiges "Schnäppchen zumachen"....Abgesehen davon das der Michel auch die freigestzten Mitarbeiter bezahlen muss ist es rundum eine gute Sache für die Herrn Cordes und so...

/g\

3

Donnerstag, 4. Juni 2009, 13:15

Ja, stimmt. Die Krise ist nicht die Ursache, zwar eine erschwerend hinzugekommende Situation, aber nicht Verursacher. Das sollten die ausbaden, die dafür verantwortlich sind. Und dass sind nicht die Mitarbeiter, aber die müssen darunter leiden.

Hier hat Karstadt vor einer Weile noch Leute gesucht. Ich kenne einen jungen Mann, Berufsabschluss Einzelhandelsverkäufer. Er hat sich bei Karstadt beworben. Mündlich hat er die Aussage bekommen, man nehme nur von der ARGE geschickte Leute. Ja, warum wohl, wegen der Gelder, die da fließen.
%02w

4

Samstag, 6. Juni 2009, 18:09

Arcandor stellt Mietzahlungen für Warenhäuser ein

Zitat


Die Lage des schwer angeschlagenen Handels- und Reiseunternehmens Arcandor ist offenbar schwieriger als bislang veröffentlicht. Nach übereinstimmenden Berichten der "Bild am Sonntag" und der "Süddeutschen Zeitung" stellte Karstadt die Zahlungen an seine Vermietungsgesellschaft Highstreet zumindest vorläufig ein.



......

Eigentümer ist Immobiliengesellschaft

Seit dem Verkauf seiner Warenhäuser vor zwei Jahren ist der Karstadt-Mutterkonzern an allen seinen Standorten nur noch Mieter. Eigentümer nahezu sämtlicher Häuser ist seit zwei Jahren die Immobiliengesellschaft Highstreet.

Die Mietverträge haben eine Laufzeit von 15 Jahren. Die Mietzahlungen summieren sich auf 280 Millionen Euro. Zudem zahlt Arcandor in jedem Jahr 42,6 Millionen Euro Miete für fünf Standorte, die Eigentum eines vom Bankhaus Sal. Oppenheim aufgelegten Fonds sind. Vertreter von Highstreet kündigten rechtliche Schritte gegen Arcandor an......


Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/arcandor190.html
%02w

Senator Arminius

unregistriert

5

Samstag, 6. Juni 2009, 21:37

das kommt mir irgendwie bekannt vor...

auch Städe haben ihre Liegenschaften verkauft...um Schulden loszuwerden...um dann anschleißend diese wieder zu mieten...

soweit ich mich erinnere, ging das immer nach hinten los...!!!

lernen die denn nie aus den Fehlern der anderen Trottel...?

6

Sonntag, 7. Juni 2009, 09:48

Heute ist eine Deutschlandweite Aktion der Karstadt Mitarbeiter vor ihren Filialen zum Erhalt der Arbeitsplätze. Man sammelt Unterschriften für eine staatliche Hilfe.

Passiert nichts, wird Montag Insolvenz angemeldet.

Spontan würde ich sagen, klar die Arbeitsplätze müssen erhalten werden und man sollte die Arbeitnehmer unterstützen. Aber wen unterstützt man denn dabei wirklich? Die, die gut an den Warenhäusern verdient haben, die die Geld haben. Sie haben den Konzern in die Sch... geritten und sie sollen dafür gefälligst auch bezahlen.

Den Staat um Hilfe bitten halte ich für den falschen Weg. Dann müsste der Gerechtigkeit halber, der Staat jedes jetzt marode Unternehmen stützen.

Für die Arbeitnehmer tut es mir leid, sie sind die Leidtragenden mit dem Blick in eine ungewisse Zukunft.

Und der Verkauf vom Tafelsilber hat noch nie eine langfristige positive Lösung der Probleme gebracht. Aber wie der Senator schon sagte, manche lernen nie.
%02w

7

Sonntag, 7. Juni 2009, 19:19

Milliarden-Aderlass

Zitat


Schickedanz vor Scherbenhaufen

Sie gilt als medienscheu, gibt kaum Interviews, hält sich im Hintergrund. Mit dem Überlebenskampf des Arcandor-Konzerns ist Großaktionärin und Milliardenerbin Madeleine Schickedanz aber ungewollt ins Rampenlicht gerückt.



Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/dossier/Sc…icle321266.html

Frau Schickedanz ist eine der reichsten Frauen der Welt.

Im Jahr 2008 wurde ihr Vermögen auf knapp 4 Milliarden Dollar geschätzt.



Hallo? Wer soll jetzt Bürgschaften übernehmen, der Staat? Ich denke dass Frau Schickedanz da der richtigere Ansprechpartner ist.
%02w

Senator Arminius

unregistriert

8

Sonntag, 7. Juni 2009, 22:32

Frau Schickedanz ist eine der reichsten Frauen der Welt.


sie hat schließlich Quelle geerbt...

soll sie doch einmal ihre Geldbörse aufmachen und spenden

sie braucht die Milliarden nicht mehr! Geht sie doch auf die 100 zu...

Norle

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9

Montag, 8. Juni 2009, 20:52

Zitat

Montag, 08. Juni 2009

Karstadt-Mitarbeiter geschockt

Bund lehnt Arcandor-Notkredit ab

Arcandor muss weiterhin um seine Zukunft bangen. Die Bundesregierung lehnte die Anträge auf einen Notkredit sowie auf eine Bürgschaft ab und setzte dem Konzern ein Ultimatum. Sie verlangte von den Eigentümern, Banken und Vermietern des Unternehmens weitere Zugeständnisse. Karstadt-Mitarbeiter reagierten geschockt.

Der sogenannte interministerielle Ausschuss wies den Antrag von Arcandor auf einen Notkredit der Staatsbank KfW über 437 Mio. Euro nach Angaben aus Regierungskreisen ab. Der Antrag sei "nicht genehmigungsfähig", hieß es in Kreisen des Finanzministeriums. Dem Unternehmen sei daher letztmalig eine kurze Frist eingeräumt worden, "um einen neuen, substanziell verbesserten Antrag zu stellen".


Quelle : http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bund-lehnt…icle325425.html



Senator Arminius

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10

Montag, 8. Juni 2009, 21:01

jetzt müssen wohl die Besitzer ihre Milliardenkonten ein wenig plündern...

Bankhaus Oppenheim und Frau Schickedanz

...oooh, was tun die mir aber jetzt leid!

Norle

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11

Montag, 8. Juni 2009, 21:14

jetzt müssen wohl die Besitzer ihre Milliardenkonten ein wenig plündern...

Bankhaus Oppenheim und Frau Schickedanz

...oooh, was tun die mir aber jetzt leid!


..naja vielleicht haben `se Glück und bekommen einen grossen Teil nächstes Jahr über die "Steuer" wieder nach dem man doch soviele "Steuererleichterungen" für die Oberklasse gemacht hat...

/g\

Senator Arminius

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12

Montag, 8. Juni 2009, 21:35

...natürlich

weil dann Vizekanzler Westerwelle als erstes dieses durchsetzen wird...

hat er doch "versprochen"!

Steuererleichterungen...!

Er meinte natürlich die Reichen und Superreichen...damit sie hier bleiben und unser Land aufbauen sollen...nachdem sie es ausgeplündert haben!

Was macht dann wohl die Merkel...der beste Mann der CDU?

Senator Arminius

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13

Montag, 8. Juni 2009, 22:03

heute abend...

Die Oppenheimer und Frau Schickedanz...haben plötzlich 120 Millionen übrig...

...aha

urplötzlich gefunden!

ich meine: sie sollten weitersuchen...und tiefer graben!

Norle

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14

Montag, 8. Juni 2009, 22:20

Die Oppenheimer und Frau Schickedanz...haben plötzlich 120 Millionen übrig...

...aha

urplötzlich gefunden!

ich meine: sie sollten weitersuchen...und tiefer graben!


naja ..da sollen ja wieder so Kuriere von Schweizer Banken unterwegs sein ....

/g\

Senator Arminius

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15

Montag, 8. Juni 2009, 22:33

Kuriere von Schweizer Banken


holen die...oder bringen die...?

Norle

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16

Montag, 8. Juni 2009, 22:36

...ich glaub`die bringen was aus dem Depot... /g\

Senator Arminius

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17

Montag, 8. Juni 2009, 22:40

aus dem Depot


...aha

dann sind es alte Aktien von der ersten Eisenbahn Nürnberg-Fürth...als Sicherheit für eine Bundesbürgschaft...

Senator Arminius

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18

Montag, 8. Juni 2009, 23:35

sie haben jetzt 150 Millionen...heißt es

bis morgen früh werden sie noch verhandeln...

dann sehen wir weiter!

Bestimmt finden sie noch einige Millionen...die Oppenheimer und Fr. Schickedanz

(die SPD rückt von ihren Vorschlägen auch ab...Steuergelder einzusetzen)
was eine Wahlschlappe so anstellt

Senator Arminius

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19

Dienstag, 9. Juni 2009, 05:23

ob sie noch Geld nachgeschoben haben...?

werde mein altes gutes Dampfradio anwerfen...

tuck, tuck, tuck...es läuft...

Senator Arminius

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20

Dienstag, 9. Juni 2009, 13:10

INSOLVENZ

Insolvenz

Karstadt meldet Insolvenz an...endlich!

Die Eigentümer...das Bankhaus Oppenheim und die Milliadärin Schikedanz waren nicht bereit über die 150 Millionen Talergrenze weiter ins Sparschwein zu greifen...
haben wohl auch kein Geld mehr...die armen Schlucker...
[b]schnief...brauch ein Tempo...
[/b]
Nebenbei: Die Staatsanwaltschaft interessiert sich für die "Machenschaften" des Karstadtchefs...und seine Verbindungen...ehem...zur Finanzwelt...

könnte noch sehr spannend werden...aber in dieser Etage geht niemand in den Knast...sollte er etwas "verbrochen" haben!