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Qualitätssiegel "Made in Germany" ist in Gefahr
Kommentare
Montag, 16. Januar 2012
Zwischenruf"Made in Germany"-Blödsinn aus Brüssel
ein Kommentar von Manfred Bleskin
Das Qualitätssiegel "Made in Germany" ist in Gefahr, schlägt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag Alarm. Denn der zuständige EU-Kommissar will das Warenursprungsrecht verändern. Ein törichter Plan, der dringend unterbunden werden muss.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/politik_komme…cle5226261.html
Natürlich hatte der Verlust des Gütesiegel "Made in Germany" enorme Nachteile für unsere Industrie... Wenn man z.Bsp. an den Automarkt in den USA denkt wo die Amerikaner ganz wild auf Autos aus Deutschland sind... Und ohne Siegel wird es wohl schwieriger und die deutsche Wirtschaftpolitik "pennt" mal wieder,oder ?
Wirtschaftpolitik "pennt" mal wieder,oder ?
Die Politik pennt nicht nur, sie macht eifrig mit . . .
Allerdings ist die Wirtschaft (Industrie) schon lange aufgewacht und hat bei den ersten Veröffentlichungen dieser schändlichen Pläne sehr heftig reagiert:
Industrie warnt vor Änderungen am Gütesiegel
Zitat von welt-online
Die deutsche Industrie warnt vor Plänen der EU-Kommission, wonach die Regeln für den Ursprung von Waren geändert werden sollen.
Davon wäre auch das Gütesiegel "Made in Germany" betroffen.
"Die deutsche Wirtschaft wäre durch Änderung der bisherigen Regelung des Ursprungsrechts besonders betroffen. Vor allem für mittelständische
Unternehmen wäre der bürokratische Aufwand enorm", sagte Felix Neugart,Vize-Bereichsleiter International beim Deutschen Industrie-und Handelstag (DIHK).
Die Pläne der EU-Kommission sehen vor, dass künftig für jedes importierte Produkt spezifische Kriterien ausschlaggebend für die Bestimmung des Ursprungs sein sollen.
Bislang wurde ein deutscher Ursprung und damit auch das Herkunftslabel "Made in Germany" vergeben, wenn die letzte Fertigungsstufe in Deutschland vorgenommen wurde.
Genaueres zur Kennzeichnung mit dem Gütesiegel findet Ihr hier.
Ausschlaggebend für den bundesweiten Protest der Erzeuger ist der Punkt 3 und besonders 3.2 "Geplante Änderungen".
Leider ist der Artikel, auf den ich mich ebenfalls beziehen wollte, in aller Eile wieder gelöscht worden.
Dort wurden die äußerst schädlichen Folgen der Kennzeichnungsänderungen in aller Deutlichkeit aufgedröselt.
Für mich ist das nur ein winziger Teil der eurokratischen (internationalen/weltweiten ?) Bestrebungen, die Wirtschaftsmacht Deutschland klein zu bekommen um sie endgültig vernichten und knechten zu können.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Für mich ist das nur ein winziger Teil der eurokratischen (internationalen/weltweiten ?) Bestrebungen, die Wirtschaftsmacht Deutschland klein zu bekommen um sie endgültig vernichten und knechten zu können.
Naja soo drastisch würde ich das jetzt aber nicht ausdrücken ! Es wäre kontraproduktiv wenn man Deutschland "klein" bekommen bzw. halten wolle,denn wer soll denn in Zukunft die ganze Party schmeissen und bezahlen wie Stichwort "Euro-Rettung" oder den ganzen "EU-Bürokratismus" etc. ??? Sinn machen solche Aktionen nur wenn man in der EU dafür sorgen will das mehr quantitative Ware den Weg zum Verbraucher findet als qualitative Ware und dabei bestehende "Hürden" aus dem Weg räumt z.Bsp. wie das deutsche Reinheitsgebot beim Bier...Andere Frage ist natürlich warum lassen die Deutschen (Politiker) in Brüssel so mit sich umgehen ? Deutschland ist "Zahlmeister" und "Sponsor" der EU-Party... Warum können andere Länder ihre Rechte und Vorteile bei Landwirtschaft etc. durchsetzen und die Deutschen (Politiker) geben "klein" ? Nur weil wir ein paar mehr Autos und Maschinen als sonst Exportieren können etc. ??? Ich bin dagegen bzw. weiterhin dafür "Made in Germany"
Wird denn nicht immer beklagt, dass viele Firmen die Produktion ins Ausland verlagert haben?
Wenn im Ausland produziert wird, warum bekommt dann die Ware noch das Qualitätssiegel?
Wenn im Ausland produziert wird, warum bekommt dann die Ware noch das Qualitätssiegel?
Wie Du schon in Deiner Frage geschrieben hast, geht es bei "made in germany" gar nicht um den Standort der Produktionsstätte, sondern schlicht und einfach um die Qualität.
Wenn im Auftrage einer deutschen Firma im Taka-Tuka-Land ein Holzpferd gefertigt wird und der Auftraggeber peinlichst darauf achtet, daß die deutschen Normen und Güteansprüche erfüllt werden, dann ist das Qualitätssiegel "made in germany" auch dann berechtigt, wenn in Deutschland nur noch der Schweif angepappt wird.
Markennamen sind eh nur noch Etiketten, die nur zur Preisgestaltung angebracht werden.
Beispiele wurden oft genug schon gezeigt, wo technische Konsumgüter in einer Werkhalle für die verschiedensten Hersteller (Markennamen) und auch für No-Name-Produkte (Hausmarken) gefertigt wurden und am Ende des Bandes nur noch der Name angebracht wurde.
Also bekommt der Verbraucher für große Preisunterschiede ein und dasselbe Produkt . . .
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Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Ahja, und wenn da Bauteile aus Hongkong drin sind, dann ist das deutsche Qualität?
Ahja, und wenn da Bauteile aus Hongkong drin sind, dann ist das deutsche Qualität?
..ich sag`mal vorsichtig "Ja",wenn diese Bauteile den jeweiligen deutschen Qualtätsnormen und -vorschriften entspicht und ich sag`mal wenn sie die deutsche "Entabnahme" oder "Endkontrolle" nach VDE,GS etc. besteht und sich nicht in Einzelteile zerlegt.. kann die Firma mit Hauptsitz in Deutschland den Stempel "Made in Germany" draufdrücken.. Diese Praxis löst bei dem Einen oder Anderen Bauchschmerzen aus ist aber ein Kompromis das Anlagenteile oder Montagearbeiten in das preisgünstigere Ausland verlagert werden können bevor man das ganze Unternehmen verliert. Ohne das Siegel "Made in Germany" hätte auch der Staat,die Politik kein Mittel in der Hand was die Unternehmen halten würde...
Ahja, und wenn da Bauteile aus Hongkong drin sind, dann ist das deutsche Qualität?
Ja, denn sonst würden ja die deutschen Autos nicht mit ihrer Qualität protzen können.
Gerade beim Autobau (nur um mal ein Beispiel anzubringen) ist doch kein einziges Modell zu einhundert Prozent ein nationaler Artikel.
Sämtliche Marken aller Länder tauschen Einzelteile und Baugruppen untereinander.
Bestes Beispiel sind doch die Minivans, die im Prinzip ein und das selbe Auto sind und sich nur im Interieur und Exterieur unterscheiden (SEAT Alhambra, FORD Galaxy, VW Sharan, FIAT Ulysse, Citroën Evasion/Citroën C8, Peugeot 806/807 und/oder Lancia Zeta/Lancia Phedra.)
Wikipedia schreibt dazu unter anderem:
"Die Aktivitäten des französischen Werkes der Sevel umfassen die Herstellung leichter Nutzfahrzeuge wie Minivans, Kastenwagen, Wohnmobile und Pritschenwagen für den europäischen Markt.
Hergestellt werden baugleiche Fahrzeuge verschiedener Marken im sogenannten Badge-Engineering.
Die hier gebauten Fahrzeuge werden als Eurovans bezeichnet.
Der Name leitet sich vom verwendeten Fahrgestell, Euro genannt, ab.
Die Eurovans waren fast identisch, die Unterschiede beschränkten sich auf unterschiedlich gestaltete Kühlergrills, untere Hinterverkleidungen, Rücklichter, Radabdeckungen, Felgen und Innendesign, sowie unterschiedliche Ausstattungslinien."
Sieht man sich die Bauteile in Markenartikeln renommierter deutscher Firmen an, dann sind, besonders bei PC's und in Unterhaltungs-Elektronik-Geräten, keine Einzelteile zu finden, die innerhalb Deutschlands oder auch nur Europas gefertigt wurden.
Oftmals sind selbst die Geräte im Ausland (Fernost) montiert worden, tragen aber das Gütesiegel "made in germany".
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