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1

Montag, 29. August 2011, 23:21

Schweineohren für China

Teile vom Schwein, die hierzulande schon lange nicht mehr auf den Teller kommen, sind in China sehr begehrt:
Schweineohren, Pfoten und Rüssel, ja ganze Schweineköpfe werden dorthin exportiert und mit Vorliebe verzehrt.
Ist das auch die Chance, die Bratwurst dort zu etablieren, wie Bauer Lindner es schon in Afrika begann?

Lest mehr dazu
hier
=k? !/1




2

Dienstag, 30. August 2011, 18:43

Ich hörte davon in den Radio-Nachrichten - aber da wurde gesagt < der deutsche Verbraucher braucht sich keine Sorgen machen, in den

deutschen Handel ist diese " Schweinerei " nicht gekommen ! Das heisst also - in andere Ländern darf man es bedenkenlos geniessen ?(

3

Dienstag, 30. August 2011, 18:48

In den deutschen Handel ist diese " Schweinerei " nicht gekommen ! Das heisst also - in andere Ländern darf man es bedenkenlos geniessen
kann man in Deutschland doch auch, wenn die Leute nicht so mäkelig wären, ist doch nichts schlechtes dran.
Ich kenne es noch aus der Hausschlachterei, dass alle diese Teile verarbeitet wurden.
Noch vor ein paar Jahren lagen diese Teile auch noch als Fleischpreise beim Preisknobeln auf dem Tisch. aber heute gehts uns zu gut, da muss man das ja nicht mehr essen.
=k? !/1




4

Dienstag, 30. August 2011, 18:59

kann man in Deutschland doch auch, wenn die Leute nicht so mäkelig wären, ist doch nichts schlechtes dran.

Ich stolperte über die Aussage < in den deutschen Handel ist es nicht gekommen > das machte mich doch stutzig - bei den vielen

Fleischskandalen in Deutschland.

Ich kenne diese Art Fleischware auch aus unserer Hausschlachtung, aber Schnauze, Ohren, Pfötchen und Schwänchzen gehörten nicht

zu meinen Lieblingsspeisen. Dafür war meine Schwester zuständig.

5

Dienstag, 30. August 2011, 20:08

Oh lecker ... Weiße Bohnen-Eintopf mit Schweineohren, oder Pfötchen, oder Eisbein ... mjamm mjamm :thumbsup:

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alfons1249

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7

Mittwoch, 31. August 2011, 07:54

aber Schnauze, Ohren, Pfötchen und Schwänchzen gehörten nicht
Nun,
der Deutsche Verbraucher ist verflucht mäklig geworden - und das völlig grundlos.
Wie Emerald schon schrieb, Ohren und Schwänzchen (werden heute in der Massentierhaltung grundsätzlich coupiert) kamen grundsätzlich an Eintöpfe, Füßchen in unserer Gegend eher nicht aber Eisbein (landesüblich: "Bötel") mit Sauerkraut ist immer noch eine viel und gern gegessene Spezialität, die sogar seit Jahrzehnten eine eigene Gaststätte direkt in der City, "Bötelstube" genannt, hat.
Was heutzutage als "ähbääh" und sogenannte Schlachtabfälle, geschuldet auch der industriellen Schlachtung, verworfen wird, war vor Jahren noch ganz normales verkaufsfähiges Fleisch.
Ich denke da besonders an Innereien, wie Leber, Niere oder eine heutige extrem teure Rarität, Zunge - alles äußerst hochwertige Teile von Rind und Schwein.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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alfons1249

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8

Mittwoch, 31. August 2011, 07:58

http://www.youtube.com/watch?v=-oOwroueRgc
Der übliche Hetzfilm aggressiver, militanter und geistloser Feinde der normalen Fleisch essenden Menschen.
Kommentar (und auch anschauen) völlig überflüssig . . .
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


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9

Mittwoch, 31. August 2011, 10:25

der Deutsche Verbraucher ist verflucht mäklig geworden



Sicherlich ist der Grund darin zu sehen - das immer mehr " Qualitätsfleischware " - diese sogenannten " Schlachtabfälle " verdrängt

haben und das ist wohl die Absicht der Fleischproduzenten - mit ihrer Massentierhaltung - da wird halt billig produziert. Was früher

nur Sonntags auf den Tisch kam, ist zum täglichen Lebensmittel geworden - billig, aber gute Qualität?

Heute Abend kommt um 21.45 Uhr in der ARD ein Bericht über die " Qulitätsware Fleisch " ...." Das System Wiesenhof " .

Mit dem Untertitel " Ist Top-Qualität zu günstigen Preisen eine Illusion " ?

Anmerkung: Wenn ich heute noch Fleischesser " wäre, würde ich die heutigen " Schlachtabfälle " nicht essen. Meine Fleischsorte

war Kaninchen, natürlich ohne Fell - köstlich... ~k01


Diskussionsbeitrag kopiert, als Thema hier: http://www.unser-web-forum.de/nachrichte…nhof/#post46937 zu finden

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flora« (1. September 2011, 10:15)


10

Mittwoch, 31. August 2011, 15:12

das ist wohl die Absicht der Fleischproduzenten - mit ihrer Massentierhaltung - da wird halt billig produziert.

Ich bin mit Landwirtschaft groß geworden und das, was mir vermittelt wurde und was ich auch heute noch bei meiner Arbeit erfahre, ist, dass es dem einzelnen Landwirt nicht darum geht, möglichst billig und möglichst in Massen zu produzieren.
Er sieht sich eher einem Preisdiktat des Handels ausgeliefert, hat kaum bis keinen Einfluß auf einen Preis, sondern muss nehmen "was er bekommt."
Der Eingangsartikel auf den ich verlinkt habe, ist ja ein bisschen länger und ich hab ihn nicht nur einmal durchgeackert.
Darin ist under anderem zu erfahren, dass diese Teile für China teurer bezahlt werden, als das hochwertige Filet für den Produzenten.
Wenn ich aber höre, wie der Schweinefleischpreis beim Produzenten ausschaut, frage ich mich, wo das Geld bleibt.
=k? !/1




11

Mittwoch, 31. August 2011, 16:10

Er sieht sich eher einem Preisdiktat des Handels ausgeliefert, hat kaum bis keinen Einfluß auf einen Preis, sondern muss nehmen "was er bekommt."

Man kann nicht immer alles auf ANDERE schieben.

Der Bauer schiebt es auf die Handelsketten, die Handelsketten auf den Verbraucher...und nun?

Und worauf schiebt es Wiesenhof, sicherlich auf die grosse Nachfrage von Geflügelfleisch - dabei ist der Markt eigentlich gesättigt.

Aber es gibt noch eine Marktlücke " das Kleinfleisch liefert man nach Afrika und macht dort die Geflügelkleinbauer kaputt" .

Und mit bäuerlicher Landwirtschaft hat das nichts mehr zu tun....ich kenne das auch anders.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fantastic 4« (31. August 2011, 16:16)


12

Mittwoch, 31. August 2011, 18:41

dabei ist der Markt eigentlich gesättigt.
Deswegen hat Deutschland im Jahre 2009 aus Brasilien 100.000 Tonnen Hähnchenbrust imortiert ~k08


Aber es gibt noch eine Marktlücke " das Kleinfleisch liefert man nach Afrika und macht dort die Geflügelkleinbauer kaputt" .
Ja, das Kleinfleisch, das bei dem Schlachten der Tiere in Brasilien angefallen ist.

Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/912540/

Und mit bäuerlicher Landwirtschaft hat das nichts mehr zu tun....ich kenne das auch anders.

ich auch. Leider sind diese Zeiten unwiederbringlich vorbei.
Von ursprünglich 7 kleineren, bäuerlichen Vollerwerbsbetrieben, die es hier im Dorf gab, als ich herkam bestehen, noch ganze 3.
Einer davon ist schon wieder auf der Kippe. Finanziell krank geworden an der bäuerlichen Landwirtschaft mit viel Handarbeit und Billigpreisen für sorgfältig aufgezogene und gemästete Tiere.
Lebenstandart: Nicht mehr als Hartz IV in den letzten Jahren. Arbeit-- mehr als 60 Stunden in der Woche.
Noch Fragen?

Aber kommen wir doch mal zum Ursprungsthema-- die Schweineteile, die nach China verkauft werden.
Machen unsere Konzerne vielleicht nicht auch da Strukturen kaputt?
Ist es sinnvoll, dass in Ländern wie Afrika und China die deutsche Bratwurst etabliert wird, wie in dem Artikel beschrieben..
=k? !/1




alfons1249

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13

Mittwoch, 31. August 2011, 19:14

Machen unsere Konzerne vielleicht nicht auch da Strukturen kaputt?
Da sollten die Journalisten mal ernsthaft recherchieren, denn über die Landwirtschaft in China ist doch uns Europäern so gut wie nichts bekannt, außer daß traditionsmäßig Reis angebaut wird - Mohn nicht zu vergessen ~k08 .
Ob allerdings das Schwein als Hauptfleischlieferant dort im Fernen Osten rangiert, ist (zumindestens mir) nicht bekannt.
Allerdings ist der seltsame Geschmack der Chinesen schon bis Europa gedrungen und wenn sie gerne Schweineohren knabbern - bitte.
Ich persönlich würde mich aber grundsätzlich erstmal testend durch die traditionelle chinesische Küche knabbern.

Ist es sinnvoll, dass in Ländern wie Afrika und China die deutsche Bratwurst etabliert wird, wie in dem Artikel beschrieben..
Dazu habe ich eine glasharte Meinung: Nein, nein und nochmals nein ! ! !
Europäische Nahrungsmittel haben nichts aber auch gar nichts in Afrika zu suchen.
Entwicklungshilfe und Hilfe bei Katastrophen hat nur darin zu bestehen, daß die Afrikaner wieder die Nahrungsmittel anbauen und züchten, die schon seit Jahrhunderten dort wachsen und zur Versorgung ausgereicht haben.
Die jetzigen "Hilfen" verführen die Afrikaner nur, sich in "Flüchtlingslagern" zu sammeln um gefüttert zu werden, anstatt sich selber zu bewegen, um ihre altbewährte traditionelle Landwirtschaft zu betreiben.
China sehe ich da nicht so in Gefahr, denn dort gibt es zwar auch Wetterkatastrophen aber so ein riesiges Land ist meist allein dazu in der Lage, deren Folgen zu überwinden.
Und europäische Gerichte und Nahrungsmittel werden dort auch nur als exotische Spezialitäten angenommen und werden niemals in der Masse, wie in Afrika, als Grundnahrungsmittel fungieren können.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


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14

Mittwoch, 31. August 2011, 19:30

Deswegen hat Deutschland im Jahre 2009 aus Brasilien 100.000 Tonnen Hähnchenbrust imortiert

Klar Hähnchenbrust - das sagt alles.



Zitat

Ja, das Kleinfleisch, das bei dem Schlachten der Tiere in Brasilien angefallen ist.




Auch die Geflügel-Restteile aus Deutschland und der EU und das ist nicht wenig! Über diese Art von Exporten gab es vor längerem im TV eine Reportage " das globale huhn " ! War echt sehenswert, wie die EU die afrikansichen Kleinbauern kaputt macht.

Tierfuttermittelhersteller nehmen dann den allerletzten Rest.



Zitat

Lebenstandart: Nicht mehr als Hartz IV in den letzten Jahren. Arbeit-- mehr als 60 Stunden in der Woche.
Noch Fragen?



Daran tragen die Tiere letztendlich keine Schuld oder sollte das der Grund sein für die " Massentierhaltung ".




Zitat

Machen unsere Konzerne vielleicht nicht auch da Strukturen kaputt?




Wenn es dort genauso den Kleinbauern wie in Afrika trifft - mit Sicherheit. Ich kenne die bäuerlichen Strukturen Chinas nicht

so, aber sicherlich werden die unserer aus vergangenen Tagen sehr ähnlich sein. Und ohne Mastställe geht es dort mit Sicherheit

auch nicht.

Und zur deutschen Bratwurst sage ich mal nichts, die trifft man eh schon weltweit.. ~k01

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fantastic 4« (31. August 2011, 19:35)


15

Mittwoch, 31. August 2011, 20:20

sollte das der Grund sein für die " Massentierhaltung ".
Wirtschaftliche Zwänge und arbeitswirtschaftliche Veränderungen sind sicherlich Gründe für die Vergrößerung von Tierbeständen, oder was glaubst Du?

Wie sollte denn so eine Doku aussehen , damit man keiner Gehirnwäsche ausgesetzt ist.
Vielleicht sollte man mal genauer recherchieren, wie solche "Dokus" zustandekommen..
=k? !/1