Sie sind nicht angemeldet.

Guten Tag lieber Gast,
um »Unser Web Forum« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich
  • »Norle« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 198

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 9. Juni 2011, 09:00

Junge Menschen nutzen lieber ÖPNV - Das Auto verliert an Bedeutung

Zitat

Mittwoch, 08. Juni 2011

Junge Menschen nutzen lieber ÖPNV

Das Auto verliert an Bedeutung

Der Motorisierungsgrad der Jugend sinkt. Der Spaß am eigenen Auto geht zurück. Dagegen steigt die Beliebtheit des ÖPNV. Durch eine bessere Vernetzung sollen die Verkehrsträger künftig besser aufeinander abgestimmt werden.
Quelle : http://www.n-tv.de/auto/Das-Auto-verlier…cle3532876.html

..Aus der Sicht der Autoverkäufer bestimmt keine gute Nachricht,aber in Bezug auf Umwelt ein positiver Trend. Anscheinend setzt sich bei den jungen Menschen das Bewusstsein für die Umwelt ehr fest als bei "alten" ,die offenbar noch immer in Statussymbole denken...Da die Nahverkehrsysteme zum grössten Teil vernetzt sind kommt man ohne Stress überall hin...

/g\

Wilmadu

Profi

  • »Wilmadu« ist weiblich

Beiträge: 1 235

Wohnort: Potsdam

Beruf: EU-Rentnerin

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 9. Juni 2011, 15:43

Ich glaube eher das Autofahren wird der Jugend zu teuer !
Der Nächste BItte ! ~k25

alfons1249

Meister

  • »alfons1249« ist männlich

Beiträge: 2 576

Wohnort: habe ich noch

Beruf: habe ich mehrere

  • Nachricht senden

3

Freitag, 10. Juni 2011, 09:51

Ich glaube eher das Autofahren wird der Jugend zu teuer !
Genau das wollte ich auch schreiben.
Wenn ich mir die Kosten ansehe, miteinander vergleiche und dabei außer Acht lasse, daß ich mein Auto eigentlich nur für unser Hobby gekauft habe, komme ich auf das Ergebnis, daß kein einziger Mensch sein Auto wirklich benötigen würde, wenn es der Arbeitsmarkt nicht "verlangen" würde.
Hat man aber ein Fahrzeug kommt man sogar schon als Einzelperson billiger, besser und schneller in die Innenstadt, wenn man dieses auch benutzt, denn der ÖPNV wird langsam unerschwinglich.
Zum Einkaufen fährt man eh besser und bequemer auf "die grüne Wiese" . . . (bei den überhöhten Preisen der Innenstadthändler doch auch extrem kostengünstiger)
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

4

Freitag, 10. Juni 2011, 10:43

denn der ÖPNV wird langsam unerschwinglich.
..weil er immer noch zu wenig genutzt wird.
In der Schweiz ist es üblich, den ÖPNV zu nutzen, dort ist das Netz erheblich dichter...
Ich glaube eher das Autofahren wird der Jugend zu teuer !
Bei den teilweise überzogenen Ansprüchen, die Jugendliche heute haben, kein Wunder, aber für die Umwelt eigentlich gut so.

Haben die jungen Damen und Herren ihren Führerschein in der Tasche, ist es meist unmöglich, mit Bahn oder Bus die Schule oder den Arbeitsplatz zu erreichen, obwohl es bis dahin auch ging.
Jede Minute zählt, ebenso wie das Statussymbol vor der Türe, mit dem man dann auch Freunde beeindrucken kann..
=k? !/1




5

Mittwoch, 29. Juni 2011, 09:05

Versteh ich allerdings nicht so ganz. Die Gebühren der Öffentlichen Verkehrsmittel sind teilweise teuer als ein eigenes Auto zu unterhalten. Vielleicht in der Stadt sind die Öffi's noch billger...aber wenn ich etwas weiter weg will, ist die Bahn einfach nur teuer.

  • »RedGrouper« ist männlich

Beiträge: 667

Wohnort: Frankfurt/Main

Beruf: Leitung Fitnessstudio/Fitness Instructor/Nutritionist/Nutrition Counselor

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 29. Juni 2011, 09:59

Wenn ich die Wahl habe, werde ich immer meinen eigenen PKW wählen.

Bahn ist teuer....verschmutzt.....unpünktlich....und insg. kundenunfreundlich.

alfons1249

Meister

  • »alfons1249« ist männlich

Beiträge: 2 576

Wohnort: habe ich noch

Beruf: habe ich mehrere

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 29. Juni 2011, 10:13

Vielleicht in der Stadt sind die Öffi's noch billger...
Nein, auch da nicht.
Wenn ich mir vorstelle, daß ich für jede Fahrt (und das ist im Bundesdurchschnitt noch preiswert) 1,70 € bezahlen muß, für die Rückfahrt ebenfalls, dann komme ich immer mit dem Auto kostengünstiger, auch wenn ich 1,-€ für die Parkuhr abdrücken muß (die werden frecherweise auch von Jahr zu Jahr immer teurer).
..weil er immer noch zu wenig genutzt wird.
Nee . . .
In unserer Stadt schrieben die Öffentlichen immer schon positive Zahlen (wenn auch keine schwarzen), weil ihr Angebot bis dahin unschlagbar war.
Wenn aber von heute auf morgen der Fahrpreis um weit über 100%* steigt, kann sich niemand wundern, wenn die Akzeptanz des ÖPNV extrem sinkt.

*) früher konnten wir auf einem Schein neunzig Minuten in alle Richtungen mit Bus und/oder Bahn fahren (Umsteigen inbegriffen).
Bei der genannten Preiserhöhung stieg nicht nur der Preis des Fahrscheines um rund 15%, sondern die Möglichkeit in verschieden Richtungen fahren zu können, wurde gestrichen, also die Rückfahrt muß nun extra bezahlt werden, auch wenn sie noch innerhalb der neunzig Minuten Geltungsdauer des Tickest liegt.


Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

8

Donnerstag, 30. Juni 2011, 08:44

bahn auch teuer

Versteh ich allerdings nicht so ganz. Die Gebühren der Öffentlichen Verkehrsmittel sind teilweise teuer als ein eigenes Auto zu unterhalten. Vielleicht in der Stadt sind die Öffi's noch billger...aber wenn ich etwas weiter weg will, ist die Bahn einfach nur teuer.

9

Donnerstag, 30. Juni 2011, 09:06

wenn man geschickt bucht, nicht.

Beim Auto werden oftmals nur die laufenden Kosten gesehen, aber der Wertverlust oder die Neuanschaffung wird beim Preisvergleich außer acht gelassen.
=k? !/1




alfons1249

Meister

  • »alfons1249« ist männlich

Beiträge: 2 576

Wohnort: habe ich noch

Beruf: habe ich mehrere

  • Nachricht senden

10

Donnerstag, 30. Juni 2011, 09:57

wenn man geschickt bucht, nicht.
Nun, dieser Buchungswahnsinn, denn die Bahn dem Verbraucher da auftischt, ist weder attraktiv noch sinnvoll.
Für mich eher ein Anlaß noch mehr die Finger von der Bahn zu lassen.
So, wie es sich die Bahn gedacht (???) hat, kann kaum ein Kunde vorherplanen.
Das war, ist und bleibt höherer Blödsinn.
Außerdem reden wir hier vom ÖPNV und der hat GOtt sei Dank klare Tarife.
Beim Auto werden oftmals nur die laufenden Kosten gesehen, aber der Wertverlust oder die Neuanschaffung wird beim Preisvergleich außer acht gelassen.
Da das Auto oftmals oder besser zum größten Teil nicht als Freizeitfahrzeug, sondern als Hauptverkehrsmittel angeschafft wird, rechnet es sich im Vergleich (hier muß man sie mal anführen) zur Bahn schon nach kurzer Zeit.
Wenn ich mir vorstelle ich sollte heute in der Menge Bahn fahren, wie ich es damals mit fünf Personen, also vor rund dreißig Jahren, getan habe, müßte ich nur für das Bezahlen der Reisekosten einen zweiten Job annehmen oder zu Hause bleiben.
Da hier aber der Vergleich mit dem ÖPNV angestellt wird, könnte man rein theoretisch alle Kosten des Autos mit einbeziehen und dann schneidet das Auto weit schlechter ab.
Allerdings ist eben das Auto in fast allen Haushalten vorhanden und wird nicht nur für Besorgungen in der Stadt genutzt, dann hat der ÖPNV in der Kosten/NutzenRechnung sehr schlechte Karten.
Ebenso ist es bei der Betrachtung der Verfügbarkeit (bei der die Bahn völlig nach unten durchfällt), da hinkt der ÖPNV ebenfalls hinter dem Auto mächtig hinterher.
Eine gesunde Großstadt kann eben nicht schon gegen 21:00 Uhr einen absoluten Nachtverkehr anbieten.
Auch der Linienrhythmus der teilweise von normalen Zehn-Minuten-Takt auf bestimmten Routen auf fünfzehn oder gar zwanzig Minuten am Tage zurückgeschraubt wird, trägt keinesfalls zur Attraktivität des ÖPNV bei.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

11

Donnerstag, 30. Juni 2011, 15:26

Ich denke, dass die Frage der Kosten immer eine individuelle Betrachtung ist.
Ich persönlich verzichte seit mehr als fünf Jahren bewusst auf ein Auto und bin wegen der Kosten für den ÖPNV nun nicht ärmer geworden, als wäre ich mit dem Auto unterwegs. Im Gegenteil, für mich als Einzelperson rechnet es sich durchaus. Ich zahl derzeit rd. 36,-€ für eine Monatskarte und kann in meiner Stadt hin- und herfahren wie ich möchte und zusätzlich am Wochenende sogar inkl. einer weiteren Person kostenlos den Gesamtbereich des HVV (HamburgerVerkehrsVerbund) befahren. Also mal eben kostenlos zum Shoppen nach Hamburg oder auf'n Kiez oder zum Bummeln an die Elbe nach Stade...
Daneben nutze ich das Fahrrad und selbst die Kosten für ein ordentliches Gerät, vernünftige Bekleidung, usw. haben sich durch den Verzicht auf's Auto längst amortisiert.
Man ist natürlich nicht so flexibel mit der Nutzung des ÖPNV und sicherlich wären manche Dinge mit dem Auto bequemer zu erledigen, aber wie bei vielen Dingen ist das einfach ne Sache der Organisation und besonders der Gewöhnung. So schnell man sich an die Bequemlichkeit eines Autos gewöhnt, so schnell gewöhnt man sich auch wieder daran ohne klar zu kommen.

Dies alles wohlgemerkt als Einzelperson. Dass es als Paar oder Familie ganz andere Abhängigkeiten und Notwendigkeiten gibt, das ist völlig klar. Und dass man mit vier Personen für die eine Fahrt günstiger dran ist, das ist wohl so, auch wenn man sicherliche Fälle konstruieren könnte, wo's anders wäre. Sei's drum...

Es heisst ja im Eingang dieses Threads, dass Junge Leute lieber den ÖPNV nutzen.
Kostenfrage hin oder her, ich denke, dass dies auch viel mit den heutigen Möglichkeiten zu tun hat. Es ist einfach bequemer geworden, womit ich jetzt nicht das Sitzpolster in der U-Bahn meine.
Wenn ich mich mal zwanzig Jahre zurück erinnere, dann war es damals ein ziemlicher Aufwand seine Fahrt mit dem Zug zu planen. Wenn man nicht gerade das Kursbuch der Deutschen Bahn zu Hause liegen hatte, war erstmal ein Besuch im Reisebüro oder am Bahnhof für eine lapidare Fahrplanauskunft notwendig (womöglich ist man mit dem Auto zum Bahnhof gefahren...). Und wenn man dann noch wissen wollte, ob und wann ein Bus vom Zielbahnhof an den letzten Zielort fährt, war meist nur ein Achselzucken zu ernten.
Heute ermittel ich das alles kurzfristig und bequem via Internet von zu Hause aus und selbst wenn ich mich am nächsten Tag noch umentscheide, ist das kein größeres Problem. Fahrkarten order ich online ohne lästige Wartezeiten am Schalter.
Und dann sehe man sich mal das Jungvolk an. Wenn ich früher mal eben spontan nach Hamburg wollte, dann bin ich (auf Grund damaliger Problematik) natürlich mit dem Auto gefahren. Heute wird das Smartphone gezückt und über das bereits installierte App eine entsprechende komplette Verbindungsübersicht erstellt, inkl. dreier Alternativen unter gleichzeitiger Anzeige von angesagten Party-Locations. Und den Vorteil, dass keiner fahren muss, der kommt noch dazu.

Also denke ich, hat vieles mit der Verbesserung durch moderne Technik zu tun und vielleicht ja auch einfach mit einer veränderten Lebenseinstellung. Sei es der Umweltgedanke oder vielleicht auch das Setze
n anderer Prioritäten...