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Norle

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1

Montag, 6. Dezember 2010, 18:34

Gemeinschaftswährung in Not - Die Vereinigten Staaten von Europa

Zitat

Gemeinschaftswährung in Not

Die Vereinigten Staaten von Europa06.12.2010, 17:44


Ein Kommentar von Martin Hesse

Die Bürger ahnen längst, dass sie einen Preis dafür zahlen müssen, den Euro zu bewahren - und wünschen sich die starke D-Mark zurück. Doch gegen diese gefährlichen Sehnsüchte muss die Regierung ankämpfen - indem sie ein paar harte Wahrheiten und sehr lohnenswerte Ziele vermittelt.
Quelle : http://www.sueddeutsche.de/geld/gemeinsc…uropa-1.1032801

..ich versteh`auch vieles nicht .. z.Bsp. diese seit Wochen und Monaten anhaltende Flickschusterei mit der Aussicht das wir - die deutschen Steuerzahler - noch eine "Lokalrunde" schmeissen und alle anderen Schuldnerstaaten machen sich ein Lenz.... Und dafür haben wir die DMark eingestampft ???

/g\

2

Montag, 6. Dezember 2010, 18:48

Und dafür haben wir die DMark eingestampft ???


Nein, nicht dafür.
Und das weißt Du auch.

Der €uro wurde eingeführt, um eine europaweit einheitliche Währung zu haben.
Was der ECU für die Wirtschaft war, soll der €uro für alle sein.

Das festhalten an der DM hätte skrupellose Banker und Finanzjongleure nicht von ihrem Handeln angehalten.
Wir würden dann halt nicht 40 Millionen €uro aufbringen (müssen), sondern 80 Millionen DM.

Macht es das besser?

Sieh Dir zum Vergleich das britische Königreich an.
Die haben noch ihr Pfund - und wie geht es ihnen finanziell?
~k08

Norle

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3

Montag, 6. Dezember 2010, 19:03

Der €uro wurde eingeführt, um eine europaweit einheitliche Währung zu haben.
Was der ECU für die Wirtschaft war, soll der €uro für alle sein.
..das wiederum hätte nur dann Sinn gemacht wenn alle annähernd den gleichen Stand gehabt hätten. ..Dies war und ist nicht der Fall ! Ich will nicht sagen das Bilanzen gefälscht wurden aber in Brüssel lagen die falschen Zahlen und die Defizite die nun manchen Mitgliedstaat Schwierigkeiten bereitet muss der deutsche Steuerzahler mittragen...

/g\

4

Montag, 6. Dezember 2010, 19:09

Wenn es allein nur die falschen Zahlen gewesen wären, hätte man das auch bewältigen können.
Die Schwierigkeiten durch die Spekulanten sind nicht so ohne weiteres aus der Welt zu schaffen.
Aber diese "heilige Kuh" will ja keiner melken.


5

Montag, 6. Dezember 2010, 19:45

Zitat

Macht es das besser?




Wie Griechenland, Portugal, Spanien und Irland und wer noch alles!



Zitat

Das festhalten an der DM hätte skrupellose Banker und Finanzjongleure nicht von ihrem Handeln angehalten.
Wir würden dann halt nicht 40 Millionen €uro aufbringen (müssen), sondern 80 Millionen DM.




Bleibt noch zu erwähnen: Skrupellose EU-Staaten, die auf KOSTEN einiger Staaten wie Deutschland usw. ,

ihren Lebens-und Sozialstandard absicherten ! Die Griechen waren darin Spitze!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fantastic 4« (7. Dezember 2010, 08:09)


6

Dienstag, 7. Dezember 2010, 07:32

Zitat
Macht es das besser?




Wie Griechenland, Protugal, Spanien und Irland und wer noch alles!
Äh, da versteh ich grad den Zusammenhang nicht. ~k09



Bleibt noch zu erwähnen: Skrupellose EU-Staaten, die auf KOSTEN einiger Staaten wie Deutschland usw. ,

ihren Lebens-und Sozialstandard absicherten ! Die Griechen waren darin Spitze!
Wo hast Du das denn her?
Aufgrund günstiger Vorraussetzungen haben skrupellose Spekulanten in Griechenland so lange Schindluder getrieben, bis da unten nichts mehr ging.
Als abzusehen war, das Griechenland in die Pleite schliddert und dort nichts mehr zu holen ist, sind sie alle schnell wieder zurück in ihre Heimat - nach Deutschland.
Ob es gefällt oder nicht, auch Deutschland hat zur Griechenlandpleite beigetragen.

Aber wie ich oben schon erwähnte, an die Banker, Spekunlanten und sonstige Finanzjongleure traut man sich nicht heran.
Die bekommen weiterhin ihre Millionenabfindungen ... finanziert vom kleinen Steuerzahler.


7

Dienstag, 7. Dezember 2010, 07:57

Zitat

Aber wie ich oben schon erwähnte, an die Banker, Spekunlanten und sonstige Finanzjongleure traut man sich nicht heran

Darauf wird jetzt die Euro-Krise geschoben, aber das die meisten betroffenen EU-Staat ihre Hausaufgaben(in Sachen Finanzen) nicht

gemacht haben - wird in den Hintergrund geschoben!

8

Dienstag, 7. Dezember 2010, 08:24

Du mußt auch lesen, was alles geschrieben wird .. |S|

Natürlich haben einige Staaten von sich aus größere Schwierigkeiten mit ihrem jeweiligen Finanzhaushalt.
(Wie oft wurde D noch gleich angemahnt, weil sie die 3% Hürde nicht eingehalten haben?)
Aber dass alleine treibt einen Staat nicht gleich in die Pleite.
(Siehe D!)
In Griechenland zum Beispiel wurde auf Tourismusboom gesetzt, bis nichts mehr ging.
Wozu braucht man tausende Hotelanlagen, wenn die alle nur zu einem Viertel belegt sind?
Wenn dann die Kosten nicht deckend sind, springen die Investoren ab und die Leute vor Ort bleiben mit der Misere alleine.
Grade deutsche Spekulanten haben da kräftig mitgemischt - und schimpfen nun auf die "unfähigen" Griechen.


In Irland war was mit Banken und Finanzen.
Da waren die Zinssätze europaweit am günstigsten, also haben da alle großen Banken in den 1990er Jahren ihre Filialen errichtet.
Bekannt geworden unter dem Begriff "Celtic Tiger".
Irgendwann war auch diese Finanzblase überdehnt und ist geplatzt.
Die Broker und sonstiges Kruppzeugs hatten ihre Millionen im trockenen und der kleine Ire blieb auf völlig überteuerten Immobilien sitzen.
Ist ja auch klar, während des Booms sind die Grundstückspreise in exorbitante Höhen geschossen, die nun nichts mehr Wert sind.
Auch da ist Deutschland maßgeblich dran beteiligt.

Die anderen interessieren halt nur so lange, wie sich Profit damit machen läßt.
Ist das Land dann an die Wand gefahren ...
^13s


alfons1249

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9

Dienstag, 7. Dezember 2010, 08:54

Darauf wird jetzt die Euro-Krise geschoben, aber das die meisten betroffenen EU-Staat ihre Hausaufgaben(in Sachen Finanzen) nicht gemacht haben - wird in den Hintergrund geschoben!
Moment mal ! ! !
Vor diesem (T)Euro hatte jedes Land seine eigene Währung und ist damit sehr gut ausgekommen Preise und Löhne waren fast ausgeglichen.
Der internationale Handel wurde mit dem ECU abgewickelt, zusammengearbeitet wurde über die EWG.
Das lief jahrzehntelang sehr sehr gut - bis . . . ja, bis irgendwelche Idioten den Alptraum "Vereinigte Staaten von Europa" hatten.
Nach dem Strickmuster der "Vereinigten Staaten von (Nord)Amerika" sollte ein Konstrukt zusammengeschustert werden, der angeblich nur Vorteile für die Mitgliedsländer brongen sollte.
Wenn das alles nur auf wirtschaftlicher Basis geschehen wäre, hätte es eventuell auch funktionieren können - Hätte ! ! !
Aber den verfluchten Eurokraten war das ja nicht genug.
In ihrer unsäglichen Machtgier mußten die ja nun auch eine politische und gesellschaftliche Führungsebene basteln (mit den unfähigsten Leuten, wie sich heute darstellt).
den Mitgliedsländern wurde auch noch eine "Gemeinschafts"Währung aufgedrückt, die in keiner Weise dem Status der einzelnen Wirtschaften angepaßt war (ist).
Das nationale Wirtschaftsleben wurde dadurch (fast) unrettbar zerstört, die Verbraucher stehen vor unbezahlbaren Preisen.
Das hätten die Macher dieser "VSE" eigentlich wissen müssen, weil ja die USA schon von ihrer Gründung und vorher ganz andere gesellschaftliche, wirtschaftliche und monetäre Grundlagen hatten und nicht auf einer Grundlage von völlig unterschiedlichen Nationalstaaten aufbauen mußten.
Das und die internationale Verfilzung der Wirtschafts- und Finanzwelt (auch mit den USA) ist der Grund, warum es heute diesen unafhaltbaren Kollaps gibt.
Internationales Spekulantentum innerhalb dieser völlig überflüssigen Börsen und an den Banken (die ja eigentlich zur Sicherung der Finanzhoheit staatlich zu sein haben) haben ihr Übriges dazu getan.
Rettung kann es nur durch die schnellstmögliche Auflösung der EU, die Rückkehr zu den alten Währungen und den Wiederaufbau souveräner eigenständiger Nationalstaaten geben.
Alles Andere wäre Augenauswischerei . . .
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

10

Dienstag, 7. Dezember 2010, 09:20

Rettung kann es nur durch die schnellstmögliche Auflösung der EU, die Rückkehr zu den alten Währungen und den Wiederaufbau souveräner eigenständiger Nationalstaaten geben.

Also back to the roots?
Königreiche, Fürstentümer, Herzogtümer und Grafschaften?
Der Arbeiter wird wieder Lehe und gehandelt wird mit Naturalien?
Ab Bürgertum aufwärts sind der Schilling und Gulden als Zahlungsmittel zugelassen?

~k08

Ok, mit Zuchthaus und Pranger kann ich mich anfreunden, das hat was ... :D

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11

Dienstag, 7. Dezember 2010, 14:35

hehehehe

Es sind andere Zeiten.

Den Spekulanten würde es freuen, noch mehr Währungen zum spielen zu haben. ;)

Noch mehr Gewinn.

Es wäre kein Deut besser, eher schlechter. Leider.

Norle

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12

Dienstag, 7. Dezember 2010, 16:11

den Mitgliedsländern wurde auch noch eine "Gemeinschafts"Währung aufgedrückt, die in keiner Weise dem Status der einzelnen Wirtschaften angepaßt war (ist).
Das nationale Wirtschaftsleben wurde dadurch (fast) unrettbar zerstört, die Verbraucher stehen vor unbezahlbaren Preisen.

...das ist nicht ganz korrekt,denn wie im Fall Griechenland gezeigt wurde haben einige Mitgliedstaaten weit über ihre Verhältnisse gelebt und haben nach Brüssel inkorrekte Haushaltsdaten gemeldet die nicht den Tatsachen entsprachen. Man kann Brüssel oder der EU mangelnde Kontrolle vorwerfen das es zu dem Desaster gekommen ist,denn bis jetzt mischt sich die EU nicht in die einzelnen nationalen Haushalte ein und vertraut auf die Korrektheit der gemeldeten Haushaltsdaten. Das es für die Verbraucher mancher Mitgliedsstaaten "hart" kommt haben deren Regierung zu verantworten und nicht die EU...

/g\ .