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1

Mittwoch, 30. März 2011, 16:12

Wertstofftonne für Elektroschrott wird eingeführt

Zitat

Wertstofftonne wird aufgestellt

Die Preise für Kupfer, Gold und Lithium steigen rasant. Deutschland hat kaum Rohstoffe, deshalb gilt Recycling von Elektrogeräten als Goldgrube. Das neue Gesetz soll die Wiederverwertung stärken. Zudem wird damit eine EU-Richtlinie umgesetzt.
Quelle und mehr: http://www.n-tv.de/politik/Wertstofftonn…cle2976661.html
=k? !/1




2

Mittwoch, 30. März 2011, 16:50

Toll, passt da dann auch ein Tv-Gerät rein? Es muss sich ja dann um eine mindestens 1100l-Tonne handeln...

Das ganze wird sich wohl wenige durchsetzen können in der praktischen Anwendung. Besonders in Grenzgebieten zu Polen schwirren die östlichen Räuber jeden Tag durch die Städte, wühlen sich durch Mülltonnen und Bergen von Sperrmüll nur um etwas brauchbares zu findes. Und sei es das sie Motoren samt Kühlflüssigkeit von den Kühlschränken abbauen, oder ganze Schränke mitnehmen und sich auch auf defekte TV-Geräte oder PC-Monitore stürtzen.

Außerdem gibt es in fast jeder größeren Stadt einen Abfallhof an dem man seinen Kram abgeben kann. Selbst bei Sperrmüll kann man Elektrogeräte mit anmelden die dann kostenfrei abgeholt werden. Da noch eine zusätzliche Tonne dazu zu stellen halte ich für Sinnfrei. Zumal ich mir auch die Frage stelle wer dann für die Leerung zahlen soll während sich die Abfallunternehmen die Taschen vollhauen mit dem Müll.
Hat sich mal jemand Gedanken dazu gemacht warum ein Entrümpelungsdienstleister relativ günstig ist?
Die Vergangenheit kann ein guter Lehrer sein.

Norle

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3

Mittwoch, 30. März 2011, 18:01

Außerdem gibt es in fast jeder größeren Stadt einen Abfallhof an dem man seinen Kram abgeben kann. Selbst bei Sperrmüll kann man Elektrogeräte mit anmelden die dann kostenfrei abgeholt werden.

..ja,aber offenbar weiss das nicht jeder sonst würden nicht soviele Alt-Geräte oder "Bastelruinen" immer wieder im normalen Hausmüll landen. Und gerade im Zeitalter von IPad & Co wo die Lebensdauer eines elektronischen Gerätes ziemlich kurzlebig ist bis was "Neues" erscheint sehe ich diese Tonne schon als sinnvoll an. Nur den Leuten die Info bei zu bringen was in die "neue" Tonne rein soll oder nicht wird auch noch ein Stück Arbeit...

/g\

4

Mittwoch, 30. März 2011, 19:10

Ich denke es liegt eher daran das sich zu wenige die Mühe machen zum Altstoffhof und so zu fahren, die Menschen sind zu bequem geworden.
Das sieht man auch schon an der Handhabe mit Batterien, die bringt bestimmt kaum einer zu einer "Annahmestelle". Wobei man die normelen Dinger einfach in einen Karton in den Supermarket werfen kann.

Sowas in diese Richtung wäre schon besser. Eine kostenfreie Abgabe von Elektromüll/Elektroschrott bei entspechenden Händlern.
Wenn ich mir ansehe was die Leute alles in die gelbe Tonne kloppen wird mir ganz anders, oder in den Restmüll...
Die Vergangenheit kann ein guter Lehrer sein.

5

Mittwoch, 30. März 2011, 19:42

Zitat von »Aang« Außerdem gibt es in fast jeder größeren Stadt einen Abfallhof an dem man seinen Kram abgeben kann. Selbst bei Sperrmüll kann man Elektrogeräte mit anmelden die dann kostenfrei abgeholt werden.
..ja,aber offenbar weiss das nicht jeder sonst würden nicht soviele Alt-Geräte oder "Bastelruinen" immer wieder im normalen Hausmüll landen. Und gerade im Zeitalter von IPad & Co wo die Lebensdauer eines elektronischen Gerätes ziemlich kurzlebig ist bis was "Neues" erscheint sehe ich diese Tonne schon als sinnvoll an. Nur den Leuten die Info bei zu bringen was in die "neue" Tonne rein soll oder nicht wird auch noch ein Stück Arbeit...


Genau, das ist es. Auch ich sehe hier in den Mülltonnen, dass die meisten Leute ihren Hausmüll nicht sortieren, sondern alles in die Restmülltonne werfen; auch in der Biotonne findet man oft Dinge, die da absolut nicht reingehören. Meines Erachtens handelt es sich um totale Gleichgültigkeit gegenüber der Umwelt; dass man durch korrekte Mülltrennung auch viel Geld sparen könnte - man würde weniger Restmülltonnen benötigen - scheint auch die meisten nicht zu interessieren.
-+= Ovidia

Norle

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6

Mittwoch, 30. März 2011, 20:43

Ich denke es liegt eher daran das sich zu wenige die Mühe machen zum Altstoffhof und so zu fahren, die Menschen sind zu bequem geworden.

..ich glaube aber das das Grundübel etwas länger zurückliegt ... ja, ich behaupte mal jetzt das "die Deutschen" vor etlichen Jahrzehnten als man ihnen die amerikanische "Weg-werf"-Mentalität aufdrückte nicht damit zurecht kamen und so ein "ist-mir-doch-egal" als Trotzreaktion entwickelten... Bis zu dieser Zäsur wurde in Deutschland nichts einfach weggeworfen Schrauben,Nägel ,Gläser etc. alles wurde verwahrt weil man irgendwann wieder verwenden konnte...Geräte mit "Made in Germany" hatten lange "Lebzeiten" und Ersatzteile gab es auch so das bei einer anfallenden Reperatur später nicht zwingend ein Neukauf anstand... Die heutigen Geräte haben kurze "Lebzeiten" und in den meisten Fällen ist eine kostengünstige Reperatur nicht möglich..

/g\

7

Mittwoch, 30. März 2011, 22:01

Die heutigen Geräte haben kurze "Lebzeiten" und in den meisten Fällen ist eine kostengünstige Reperatur nicht möglich..
Vielfach werden die Geräte schon lang vor Ablauf der Lebenszeit ausgemustert, da sie nicht mehr "up to date" sind, das beste Beispiel sind die Handys..
Eine Reparatur lohnt sich oftmals nicht, weil die zu erwartenden Kosten oftmals so hoch sind, dass man dafür auch gleich ein Neugerät anschaffen kann.

Für einen Fön muss ich vielleicht 2-4 Stunden arbeiten.. wenn der irgendwo aufgeschraubt und hineingesehen wird, ist nach einer Stunde das Geld schon für einen neuen weg..
=k? !/1




8

Donnerstag, 31. März 2011, 08:57

Da gab es was, und gibt es wieder...muss ich heut mal mit anfangen, sorry.
In der ehemaligen DDR war es bei Glas und Papier z.B. so das mag Geld dafür bekam. Die Leute haben es fleißig gesammelt und sind dann zum Altstoffhof gegangen, haben zig alte Gläser und zig Papierpakete dort hingebracht und dafür Geld bekommen.

Heute wird erwartet das man einfach alles trennt und gut ist es. Dabei muss man aber auch erstmal durchsehen können wo was reingehört. Und da denken sich einige das es doch einfacher ist alles in die schwarze/grüne Tonne zu ballern. Für die nicht nur die Leerung bezahlt werden muss sondern auch das Gewicht.
Bei der Gelben bezahlt man nur die Leerung, denn die Verpackung an sich bezahlt man schon beim Kauf mit, also das Gewicht. Selbst die Biotonne bezahlt man nur für die Leerung, aber nicht für das Gewicht.

Aber nun auch noch sowas, wo man die Leerung bezahlen soll und nichts davon zurückbekommt was da an Wertstoffen wieder gehandelt wird?

Reparaturen kosten heute meist mehr Geld als ein Neugerät, wer gibt dann also noch soviel Geld dafür aus? Ich bestimmt nicht!

Es bedarf keiner zusätzlichen Tonne, den Menschen muss man nur mal wieder klar machen das der Gang zum Altstoffhof sich rentiert.

-M-
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alfons1249

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9

Donnerstag, 31. März 2011, 13:37

Klar ist aber, daß es die Mülltrennung in einiger Zeit nicht mehr geben wird.
Viele Städte fahren die Anzahl und auch die Auswahl der kostenlosen Container schon langsam zurück und stellen lieber zwei/drei kostenpflichtige Tonnen mehr in die Häuser.
Andere Städte stellen gar keine extra-Tonnen für diesen oder jenen speziellen Abfall zur Verfügung, weil es preiswerter ist direkt vor Ort in einer Mülltrennungsanlage Wertstoffe auszusondern, weil der Müll sowieso schon dort getrennt werden muß.
Da unsere Stadt nur noch Glascontainer an den Sammelplätzen zu stehen hat, quellen jetzt die Hausmülltonnen ständig über, der Tonnenplatz ist überfüllt, weil neue Papier-, Plaste- und Verpackungstonnen dazugekommen sind.
Sollte da dann noch eine Elektro/Elektronik-Schrott-Tonne dazu kommen, ist gar kein Platz mehr und alles wird in die erstbeste Tonne gehauen . . ., so, wie es schon jetzt teilweise ist.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ