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Norle

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1

Donnerstag, 4. November 2010, 18:01

Atommüll –Die scheinheilige Endlager-Suche

Zitat

Donnerstag, 04. November 2010

Atommüll – nein danke!

Die scheinheilige Endlager-Suche

von Till Schwarze
Der Atommüll in Deutschland nimmt im Jahr um über 400 Tonnen zu, aber ein Endlager ist nicht in Sicht. Nach dem Willen der schwarz-gelben Bundesregierung kommt allein der Salzstock in Gorleben für den strahlenden Abfall in Frage. Doch die Bedenken sind groß, Wasser und Gasblasen bedrohen seine Sicherheit. Eine Alternative gibt es nicht.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Die-scheinhei…cle1858596.html

...mit dem Endlager ist das so Kreuz ... die Einen wollen so ein Müll erst garnicht in ihrem schönen Ländle haben , die Anderen sind sicher das dafür nur Gorleben in Frage kommt und wieder Andere sagen weder noch weil Keines sicher ist...schöne Aussichten..

/g\

Norle

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2

Freitag, 5. November 2010, 04:35

Zitat

Warum ist es so schwer, ein Endlager zu finden?

Das liegt in der Natur der Sache: Hoch radioaktiver Abfall stellt eine Bedrohung für Mensch und Umwelt dar. Und zwar für zehntausende von Jahren. Deshalb sind die Anforderungen an einen Standort für die Lagerung solchen Mülls enorm; deshalb möchte aber auch niemand eine nukleare Müllhalde vor seiner Haustür haben.

Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Die-scheinhei…cle1858596.html

..das Keiner den strahlenden Müll haben will und schon garnicht in unmittelbarer Nähe ist verständlich,aber die Frage der Entsorgung hätte man vorher lösen müssen anstatt einfach los zu produzieren in der Hoffnung die "Zeit" bringt irgendwie oder irgendwann eine Lösung...

/g\

3

Freitag, 5. November 2010, 20:54

Und jährlich kommen 400 Tonnen Atommüll dazu!

Das man aus Asse nichts gelernt hat, wo jetzt eine milliardenschwere Entsorgung ansteht!

Jedes Bundesland, dass Atommeiler in Betrieb hat, sollte verpflichtet werden, auf seinen Gebiet nach

einem geeigneten Standort zu erkunden. Man wird doch in der Lage sein , noch mehr Gorleben zu finden.

4

Freitag, 5. November 2010, 23:56

Es gibt so viele unbewohnte Inseln, so viele arbeitslose "Kumpel" die mal unter Tage gearbeitet haben ... da müßte sich doch was machen lassen, oder?


alfons1249

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5

Montag, 8. November 2010, 13:22

Zitat

Und jährlich kommen 400 Tonnen Atommüll dazu!
Hmm, ja . . . ~k08

Haben diese ach so schlauen Kernkraftgegner mal überlegt ? ? ?
Diese Schlauberger jammern schon jetzt wegen der Lagerung der Atomabfälle - was soll denn dann werden, wenn die KKW's wirklich vorzeitig abgeschaltet werden ? ? ?
Haben die sich mal Gedanken gemacht wieviel Atommüll beim Abbau der KKW's entsteht und was das kostet ? ? ?
Nur mal zwei/drei Zahlen von einem einzigen Kernkraftwerk:
Der Rückbau des KKW-Nord Lubmin im Greifswalder Bodden hat 1,8 Millionen Tonnen Abfall verursacht.
1,2 Millionen Tonnen unbelasteter Abfall
0,6 Millionen Tonnen radioaktiver Abfall - davon sind
0,14 Millionen Tonnen verstrahlte technische Ausrüstung
0,46 Millionen Tonnen verstrahlte Bausubstanz
Einige Gebäude wurden aus Kostengründen gar nicht erst abgebaut und sollen weiter genutzt werden.
Die Kosten allein für den Abbau und den Abtransport der sechs strahlenden Reaktoren beliefen sich auf mindestens 3,2 Milliarden Euro.
Also wird das nichts mit: "Einfach mal so abschalten"
Denn dann beginnt erstmal die Malesse: Wohin mit dem Mist ? ? ?


Das sind übrigens offizielle Zahlen der extra dafür gegründeten Entsorgungsfirmengruppe
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (8. November 2010, 13:27) aus folgendem Grund: Korrekturen und Ergänzungen


6

Montag, 8. November 2010, 13:47

Zitat

Denn dann beginnt erstmal die Malesse: Wohin mit dem Mist ? ? ?

So kann man auch argumentieren! Und wenn sie länger laufen, stellt sich die Frage nicht :?: Nur kommt zum jetzigen

Müll noch einiges dazu oder macht es die Menge kostengünstiger.. |S|

Stellen wir die Atommailer unter Denkmalschutz, für unsere Kindeskinder, falls es da welche gibt!

7

Montag, 8. November 2010, 20:44

Zitat

Haben die sich mal Gedanken gemacht wieviel Atommüll beim Abbau der KKW's entsteht und was das kostet ? ? ?
Welch abstruse Argumentation... %5§

Zitat

oder macht es die Menge kostengünstiger
Wahrscheinlich gibt's dann später Entsorgungsrabatt. ~k10

Vielleicht ist es aber auch nur die Einstellung: "Was interessiert mich was in fünfzig Jahren ist, denn da bin ich ja nicht mehr da."
~k07

alfons1249

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8

Dienstag, 9. November 2010, 08:55

Welch abstruse Argumentation... %5§
Etwas Anderes habe ich auch gar nicht erwartet ~k16~ ! ! !
Sachlichen Argumenten und konkreten Zahlen sind diese Leute ja nicht zugänglich, das überschreitet deren geistigen Horizont - Die können nur "gegen" sein.
Gegen Kernkraftwerke (Strahlung)
Gegen Kohlekraftwerke (CO²)
Gegen Windkraftwerke auf dem Land (gefährdet die Vögelei)
Gegen Windkraftwerke im Wasser (gefährdet die Fische)
Gegen Wasserkraftwerke (zerstört hinten mit Stauseen die Landschaft, schädigt vorne durch Wassermangel die Landwirtschaft)
Gegen Biogaskraftwerke (zerstört die Landschaft durch intensive Viehhaltung bzw. notwendige Monokultur der pflanzlichen Energieträger)
Weiß der Geier wogegen die noch sind - Eben gegen alles, nur leider nicht gegen sich selbst . . .

Sollen diese Ignoranten in die Dörfer und Ortschaften ziehen, die durch die Braunkohlenförderung schon leergeräumt und von der Versorgung getrennt sind, dann werden sie ganz schnell merken was für einen Schwachsinn sie fordern . . .
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9

Dienstag, 9. November 2010, 13:09

Zitat

Sachlichen Argumenten und konkreten Zahlen sind diese Leute ja nicht zugänglich, das überschreitet deren geistigen Horizont - Die können nur "gegen" sein.
Ach weißt Du alfons, Deine immer wiederkehrenden, ausfallenden Kommentare gegen jemanden der eine andere Meinung vertritt als Du , machen Deine Argumentation weder stichhaltiger, noch glaubwürdiger.
Letztlich kommt es ja nicht auf die Anzahl der Fäkalausdrucke oder Beleidigungen an, sondern auf die sachlichen Inhalte und da lieferst Du aus meiner Sicht oftmals leider nichts Stichhaltiges.

Ich habe Deine Zahlen zur Kenntnis genommen und will sie auch gar nicht in Abrede stellen. Mein Problem ist Deine Schlussfolgerung, die da lautet:
Der Rückbau von KKW's ist viel zu teuer und verursacht noch mehr Müll, also lassen wir die Dinger besser weiterlaufen, so sparen wir die Kosten.
Das ist abstrus, denn Du wirst die Anlagen nicht ewig laufen lassen können und wenn nicht heute, dann eben in zwanzig, dreißig oder fünfzig Jahren vor der Kosten- und Entsorgungsfrage stehen.
Gespart hast Du am Ende nichts, sondern nochmehr Brennabfälle verursacht, deren Entsorgung bis zum heutigen Tage weder absehbar, geschweige denn gelöst ist.

Du brauchst mir auch nicht zu unterstellen gegen was ich alles bin. Ich bin noch nicht mal gegen Atomenergie an sich. Ich bin allein gegen den verantwortungslosen Umgang damit.

Und wenn Du meinst, alles wäre super und verantwortungsvoll, dann haben wir schlichtweg eine unterschiedlich Meinung, weshalb ich aber niemanden als "konservativen Spinner" bezeichnen und auch keinen "eingeschränkten geistigen Horizont" unterstellen muss, um meine Meinung zu vertreten.
Für mich verläuft der Umgang mit der Kernenergie bei vielen nach dem Motto: "Ich seh nix, ich hör nix und nach mir die Sintflut".
Das ist meine Meinung und davon kriegst Du mich so zugegeben so schnell nicht weg, insbesondere nicht ,in dem Du mich beschimpfst.

alfons1249

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10

Dienstag, 9. November 2010, 13:42

Gespart hast Du am Ende nichts, sondern nochmehr Brennabfälle verursacht, deren Entsorgung bis zum heutigen Tage weder absehbar, geschweige denn gelöst ist.
Nee nee,

da biste auf dem Holzweg (ich will nicht schon wieder sagen: "wie immer" aber es ist so).
In einigen Ländern ist man im Gegensatz zu Deutschland ein wenig weiter mit der Behandlung von strahlendem Abfall.
Man hat es zwar noch nicht im Griff aber man ist auf einem vielversprechendem Weg.
So irrsinnig, wie der Rückbau fast neuer Kernkraftwerke (z.B. Lubmin mit geplanten rund 3.500 MW) oder der komplette Baustopp des größten (geplante rund 4.000 MW) Kernkraftwerkes Deutschlands in Stendal, ist der geplante Ausstieg aus der Kernenergie zum heutigen Zeitpunkt.
Viel steht nicht mehr in Lubmin, auch nicht in Stendal von dieser Bauruine . . .
RWE plant auf diesem jetzigen Industriegebiet den Bau eines riesigen 1.600 MW-Steinkohlekraftwerkes (also einer CO²- und Dreckschleuder)

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11

Dienstag, 9. November 2010, 13:52

Zitat

Man hat es zwar noch nicht im Griff aber man ist auf einem vielversprechendem Weg.
Das reicht mir nicht. Dafür sind mir persönlich die mit dem Atommüll verbundenen Risiken zu groß, als dass man sich darauf verlassen kann, dass irgendwann vielleicht irgendwas gelöst ist. ~k09

alfons1249

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12

Dienstag, 9. November 2010, 14:32

Das reicht mir nicht. Dafür sind mir persönlich die mit dem Atommüll verbundenen Risiken zu groß, als dass man sich darauf verlassen kann, dass irgendwann vielleicht irgendwas gelöst ist.
Na gut,

gehen wir mal davon aus, daß man wirklich so dämlich ist und steigt aus der Kernenergie aus.
Mal abgesehen davon, daß dann der Strom unbezahlbar werden würde, weil er hinten und vorn nicht reichen würde:
Was bringt das mit dem strahlenden Abfall ? ? ?
Ist der dann plötzlich und unerwartet verschwunden ? ? ?
Strahlt der dann nicht mehr eine Million Jahre ? ? ?
Und wenn er dann noch so lange strahlt, was machen die paar Jahre längere Laufzeit aus ? ? ?
Gut, dann strahlt er eben 1.000.015 Jahre, ganze 0,0015% länger - Wat'n Fortschritt . . .
Wir und unsere Nachfahren haben den Mist so oder so auf dem Hals.
Aber wir können in der längeren Laufzeit vernünftige Lösungen
a) für die Entsorgung und
b) für wirklich funktionierende alternative Energiequellen finden.
Da liegt nämlich der Sinn der Laufzeitverlängerung.

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