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1

Freitag, 11. März 2011, 14:44

Japan: Nach schwerem Erdbeben - Atomalarm!

Zitat

Eine Katastrophe mit unabsehbaren Folgen

Ein gewaltiges Erdbeben mit unabsehbaren Folgen schockiert Japan und die Welt: Der Erdstoß der Stärke 8,9 löste einen Tsunami aus. Eine gewaltige Flutwelle überspülte die Ostküste der japanischen Hauptinsel Honschu.
Quelle und mehr: http://www.tagesschau.de/ausland/erdbebentokio106.html

Was man in diesem Bericht liest und in den Nachrichten hört, klingt sehr dramatisch.

Hoffentlich geht es für die betroffenen Atomkraftwerken gut aus.

Der geamte pazifische Raum, ausgenommen Kanada, wurde vor einem Tsunami gewarnt.


Tsunamiwarnung
=k? !/1




2

Freitag, 11. März 2011, 19:36



Die Bilder im TV sahen nicht gut aus und das war nur ein kleiner Einblick in diese Naturkatstrophe.

2004 erlebte ich den Süd-Ost-Asien Sunami bei Bekannten, die von Sri Lank stammen. Diese Blicke

des Entsetzen werde ich nie vergessen.

Norle

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3

Samstag, 12. März 2011, 02:57

Hoffentlich geht es für die betroffenen Atomkraftwerken gut aus.
..die Lage sieht nicht besonders gut aus....

Zitat


+++ 1.32 Evakuierung um zweiten Reaktor +++

Nach dem Ausfall der Kühlanlage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 2 ordnen die Behörden auch dort Evakuierungen an. Die Anwohner in einem Umkreis von drei Kilometern müssen ihre Häuser verlassen.

Quelle : http://www.n-tv.de/panorama/Druck-in-AKW…cle2810866.html

..man kann nur hoffen und beten...

4

Samstag, 12. März 2011, 05:17

man kann nur hoffen und beten.
Tja, weil man ja vorher so schlau war, eine scheinbar beherrschbare Technik in ein stark Erdbeben gefährdetes Gebiet zu bauen, bleibt am Ende tatsächlich wohl nur hoffen und beten...
Ich erinnere mich noch an die Worte meines Erdkundelehrers aus dem Jahre 1986, der da mitteilte, dass Japan absehbar früher oder später von einem oder mehreren schweren Erdbeben heimgesucht werden wird und man nur hoffen kann, dass die dortigen Atomkraftwerke gut abgesichert sind, damit sich ein Tschernobyl nicht wiederholt oder es noch schlimmer wird...
Und er war nur Erdkundelehrer mit gesundem Menschenverstand, kein Wissenschaftler und keine Fachkraft für Reaktorsicherheit... Diese schlauen Leute werden uns dann aber wahrscheinlich erzählen, dass das alles so nicht vorhersehbar war und es sich nur um eine Verkettung unglücklicher Umstände handelte. :cursing:

asumang

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5

Samstag, 12. März 2011, 08:20

das ist wirklich extrem schlimm
hier ein video von der krone.at
lg asu


Schreibfehler sind lediglich specialeffects meiner Tastatur!:thumbup:

alfons1249

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6

Samstag, 12. März 2011, 08:28

Diese schlauen Leute werden uns dann aber wahrscheinlich erzählen, dass das alles so nicht vorhersehbar war und es sich nur um eine Verkettung unglücklicher Umstände handelte. :cursing:
Allerdings werden sie sich dafür verantworten müssen, warum sie in einem Kernkraftwerk, welches in einem so hochgefährdeten Erdbebengebiet steht, schlicht und einfach "vergessen" haben, außer einer kurzfristigen Batterie-Versorgung, keine anständige erdbebensichere Notstromversorgung, rein für die Reaktorkühlung eingebaut zu haben.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie kritisch es schon in einem konventionellen Kraftwerk wird, wenn durch irgendeinen Grund das gesamte Kraftwerk "schwarz" wird, das heißt völlig ohne Strom dasteht.
Aber bei einem Kernkraftwerk ist das noch weitaus gefährlicher, auch wenn die Moderatoren vollautomatisch in den Reaktorkern eingefahren werden, weil es mehrere Tage dauert, ehe die Wärme die dort entsteht, auf ein unkritisches Maß heruntergekühlt ist.
Und das nur mit Batteriebetrieb zu meistern, sehe ich als relativ unmöglich an.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

Norle

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7

Samstag, 12. März 2011, 09:14

Allerdings werden sie sich dafür verantworten müssen, warum sie in einem Kernkraftwerk, welches in einem so hochgefährdeten Erdbebengebiet steht, schlicht und einfach "vergessen" haben, außer einer kurzfristigen Batterie-Versorgung, keine anständige erdbebensichere Notstromversorgung, rein für die Reaktorkühlung eingebaut zu haben.

..nach meinen Infos waren Notstromaggregate installiert nur sind die "nicht angesprungen" bei der automatischen Abschaltung... Vielleicht sind sie durch die vorherige Überflutung schlichtweg "abgesoffen"...Der Fehler glaube ich liegt weniger im Technischen als in der Überheblichkeit sagen zu müssen das man diese Technik beherrscht... Man hat die AKW`s in Japan auf eine Erdbebenamplitude von 8,2 auf der Richterskala ausgelegt auf Grund der statistischen Erhebungen über Erdbeben der letzten 100 Jahren. Nun ist das eingetretten was rein statistisch garnicht auftretten durfte - das Erdbeben hatte eine weithöhere Amplitude (8,9) als rein statistisch zulässig.... Die Technik versagt wenn das eintrifft das man sich nicht vorstellen kann....

Und wenn ich heute hier in Deutschland schon wieder die ersten Experten höre - "das deutsche AKW`s gegen die bei uns zu erwartenden Erdbeben ausgelegt sind" - habe ich ein ungutes Gefühl, denn in Japan waren die AKW`s auch gegen die zu erwartenden Erdbeben ausgelegt... Aber wehe wenn Mutter Natur mal ne Kelle oben drauf legt !?!?

/g\


Norle

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8

Samstag, 12. März 2011, 09:31

Zitat

Unklarheit über Explosion in Fukushima 1

Die japanische Atomenergiebehörde erklärt zu Berichten über eine Explosion, diese habe sich nicht im Atomkraftwerk Fukushima 1 ereignet. Die Nachrichjtenagentur Jiji hatte berichtet, gegen 7.30 Uhr MEZ seien Detonationsgeräusche zu hören gewesen Es habe offenbar mehrere Verletzte gegeben. Über dem Werk sei weißer Rauch zu sehen
Quelle : Breaking News (N-Tv.de)

Zitat

Liveticker

9.14 Uhr+++ Schäden am Reaktorgebäude +++

Nach einem schweren Erdbeben vor der japanischen Küste überrollt eine meterhohe Flutwelle das Festland. Für den gesamten Pazifikraum gilt eine Tsunami-Warnung. Verfolgen Sie die wichtigsten Ereignisse im Live-Ticker.


..man kann jetzt nur noch beten...

/g\

Josi

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9

Samstag, 12. März 2011, 10:45


Hoffen wir das das einigermaßen glimpflich abläuft.
!WR

Norle

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10

Samstag, 12. März 2011, 10:51

Zitat

Samstag, 12. März 2011

Reaktorhülle Fukushima 1 beschädigt

Aus AKW entweicht Radioaktivität

Japan droht nach dem starken Erdbeben eine Atomkatastrophe. Nach einer Explosion im AKW Fukushima 1 stürzt das Dach des Reaktorgebäudes ein. Die Regierung bestätigt, dass Radioaktivität entweicht. Es soll mehrere Verletzte geben. Vier Personen sind in Krankenhäusern; über ihren Zustand gibt es keine Angaben.
Quelle : http://www.n-tv.de/panorama/Aus-AKW-entw…cle2819216.html

..das sind keine guten Nachrichten und man kann leider davon aus gehen das das noch lange nicht die Wahrheit ist. Hinzu kommt das viele,viele Rettungskräfte die sich um die Erdbebenopfer kümmern nun noch mit einer radioactive Verstrahlung rumschlagen müssen...

/g\

Norle

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11

Samstag, 12. März 2011, 11:50

Zitat

[Video]

Angst vor einem Super-Gau

Lage in Fukushima spitzt sich zu

Fernsehbilder zeigen die Explosion im Kraftwerk Fukushima. Das Dach des Reaktorgebäudes soll eingestürzt sein. Ob in dem Reaktor eine Kernschmelze abläuft, ist noch immer unklar. Die Regierung vergrößert die Evakuierungszone rund um das Kraftwerk.
Quelle : http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pano…cle2821501.html

..und da nützt es nichts wenn man immer wieder betont "man beherrsche die Technik"

/g\

12

Samstag, 12. März 2011, 15:44

Allerdings werden sie sich dafür verantworten müssen, warum sie in einem Kernkraftwerk, welches in einem so hochgefährdeten Erdbebengebiet steht, schlicht und einfach "vergessen" haben, außer einer kurzfristigen Batterie-Versorgung, keine anständige erdbebensichere Notstromversorgung, rein für die Reaktorkühlung eingebaut zu haben.

Sie hatten Dieselgeneratoren, aber die wurden tsunamiert, also von der Flutwelle platt gemacht.
Die batteriebetriebene ist schon die Not-Notversorgung.
Die Möglichkeit eines Tsunamis hatten sie wohl nicht auf dem Zettel, sonst hätten sie die Anlage wohl besser geschützt.
~k09

13

Samstag, 12. März 2011, 16:34

Wer rechnet auch schon auf einer Insel(Gruppe) im Pazifik, dazu noch im so genannten Feuergürtel, mit Erdbeben und Tsunamis?

ICH!


14

Samstag, 12. März 2011, 21:41

Tja, weil man ja vorher so schlau war, eine scheinbar beherrschbare Technik in ein stark Erdbeben gefährdetes Gebiet zu bauen,

Auf welche Art der Energiegewinnung hätte denn ein rohstoffarmes Land, wie Japan setzen sollen?
=k? !/1




15

Samstag, 12. März 2011, 22:07

Wasserkraft, Windkraft ...


16

Samstag, 12. März 2011, 22:15

Für Wasserkraft hätteste vor 20 Jahren Talsperren bauen müssen und da haben wir ja grad ein gutes Beispiel, welcher Wahnsinn beim Drei-Schluchten-Damm in China passiert.
Windkraft kannste eh vergessen, ist zu uneffizient und unbeständig in der Produktion.


Kernenergie war nun mal für Japan schon die Lösung der Wahl, und ganz so blauäugig hat man sich, was den Schutz der dortigen AKW gegen Erdbeben betrifft, ja nun mal nicht angestellt.
=k? !/1




17

Samstag, 12. März 2011, 22:24

Japan ist doch ne Insel, da gibts besimmt die Möglichkeit, irgendwo ein Gezeitenkraftwerk zu plazieren?
Und an den Küsten weht ständig Wind.


18

Samstag, 12. März 2011, 23:52

Auf welche Art der Energiegewinnung hätte denn ein rohstoffarmes Land, wie Japan setzen sollen?
Wenn Japan meint auf Atomenergie setzen zu müssen, dann sollen sie das tun.
Mir stellt sich nur die Frage, warum man Kernkraftwerke an die Ostküste des Landes setzt, wenn alle Epizentren der Erdbeeren der letzten Jahrzehnte in und um Japan an der Ostküste lagen...
~k09

Norle

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19

Sonntag, 13. März 2011, 03:04

Auf welche Art der Energiegewinnung hätte denn ein rohstoffarmes Land, wie Japan setzen sollen?

..hört sich ja bald so an als wäre die Kernkraft die einzige Energiequelle dabei beträgt ihr Anteil an der Energiegewinnung knapp 30% und soll /sollte auf 45% ausgebaut werden. Andere Energiequellen und Alternativen gab es ,aber die Atom-Lobby ist sehr stark...

/g\

Norle

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20

Sonntag, 13. März 2011, 04:49

Angst vor dem Super-GAU - Regierung räumt Beginn einer Kernschmelze ein

Zitat

Angst vor dem Super-GAU

Regierung räumt Beginn einer Kernschmelze ein

Sonntag 13.03.2011, 04:09

In Japan scheint man den Wettlauf gegen die Zeit verloren zu haben. Im Umfeld des Atomkraftwerks Fukushima hat die radioaktive Strahlung die zulässigen Höchstwerte überschritten. In einem weiteren Reaktor ist offenbar eine Kernschmelze im Gange.
Quelle : http://www.focus.de/panorama/welt/tsunam…aid_607979.html

..die Informationspolitik = "Salamitaktik" erinnert stark an Tschernobyl.... Aber es ist die Atom-Lobby...die Betreiber die Probleme haben die Öffentlichkeit zu informieren und das ist immer das Gleich ob Deutschland oder Japan.... man rückt nicht mit der Wahrheit raus...

/g\