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Norle

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1

Montag, 15. November 2010, 20:45

Widerstand gegen Atommüll-Export - Nächstes Castor-Chaos droht

Zitat

Montag, 15. November 2010

Widerstand gegen Atommüll-Export

Nächstes Castor-Chaos droht

Wenn es nach Umweltminister Röttgen geht, rollt bald ein Castor-Transport aus dem Zwischenlager Ahaus gen Russland. Dortige Umweltgruppen protestieren scharf gegen das Vorhaben - mit Unterstützung von deutschen Kernkraftgegnern, die den Atomdeal stoppen wollen.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Naechstes-Cas…cle1938456.html

Es ist eigentlich logisch das sich das bundesdeutsche Umweltministerium nach dem Desaster im Wendland den Weg des "schwächsten Widerstand" sucht und ein Export des Atommülls nach Russland ins Auge fasst... Demostationen wie hier Deutschland kann ich mir da nicht so richtig vorstellen und gerade deswegen nimmt das diese Regierung in Kauf... Ein Skandal !

/g\

Norle

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2

Mittwoch, 17. November 2010, 20:04

Castor-Transport auf der Kippe

Zitat

Mittwoch, 17. November 2010

DDR-Atommüll nach Russland?

Castor-Transport auf der Kippe

Der Transport von Atommüll ins russische Majak könnte noch scheitern. Da die 18 Castor-Behälter mit DDR-Müll per Schiff transportiert werden sollen, werden die Optionen nach der Absage aus Hamburg und Bremen geringer. Umweltschützer drohen zudem mit massiven Protesten.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Castor-Transp…cle1952361.html

..so langsam wird es für die Regierung eng und deren Freunde die Atomlobby ... wohin mit dem Atommüll ? Die EU plant ja auch nichts gutes bzgl des Atommüllexports... also wirds immer enger..

alfons1249

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3

Donnerstag, 18. November 2010, 16:15

..so langsam wird es für die Regierung eng und deren Freunde die Atomlobby ..
Das ist aber mal wieder typisch für dieses Land.
Wenn die USA und Rußland Verträge abschließen, nämlich in der Form, daß die aus russischer Produktion stammenden Brennelemente aus DDR-Forschungsreaktoren in Rußland aufbereitet werden und dort weiterbenutzt werden sollen, haben sich die Deutschen daran zu halten - Basta ! ! !
Wenn dann die dödeligen Kernkraftgegner damit Probleme haben, ist das einzig und allein ihre eigene Sache.
Für jeden Tag Verzögerung, der durch diese Saboteure anfällt, sollten alle die an den Aktionen dran beteiligt sind für einen Monat im Knast schmoren.
Und wenn sich Hamburg und Bremen weigern, die Transporte umzuschlagen und auf die Reise zu schicken, würde ich als Regierung denen sofort sämtliche Gelder Streichen. Sollen die doch sehen, wie weit sie mit ihrer renitenten Haltung dann kommen.
Vertrag ist Vertrag und da müssen sich die Betroffenen dran halten, wer dagegen arbeitet, wird abgewatscht und das geht bei den Kernkraftgegnern ganz schnell mit einigen Monaten Bau.
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4

Donnerstag, 18. November 2010, 18:51

Kann man sicher sein, dass der Müll wieder aufbereitet wird?

Vielleicht kommer er auch nach Tschernobyl unter freien Himmel und da kann ich die Demonstranten mehr als gut verstehen..
=k? !/1




5

Donnerstag, 18. November 2010, 19:08

Zitat

wohin mit dem Atommüll

Das wird wohl die Frage der Zukunft sein!

Ob Russland da die richtige Adresse für eine Entsorgung ist, möchte ich bezweifeln, denn dieses Land nimmt es doch

nicht so genau mit der Umweltpolitik!

Hier denkt man " hauptsache man ist den müll los " und gezahlt werden darf auch kräftig!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fantastic 4« (19. November 2010, 22:13)


alfons1249

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6

Freitag, 19. November 2010, 11:07

Kann man sicher sein, dass der Müll wieder aufbereitet wird?
Ja, kann man!
Denn es ist kein Müll, sondern benutzte russische Brennstäbe aus ostdeutschen, nach russischen Bauplänen und von den Russen bestückten russischen Forschungsreaktoren, die in der DDR benutzt werden/wurden.
Diese russischen Brennstäbe sollen in eine russische Wiederaufbereitungsanlage transportiert (hoffentlich ohne dödelige Sabotage), dort von russischen Fachleuten wiederaufbereitet und danach auch in russischen Kernkraftanlagen weitergenutzt werden.
Ist das so schwer zu verstehen ? ? ? - Das begreift doch garantiert der dümmste Kernkraftgegner, wenn er nicht schon völlig verblödet ist.
Und nochmal:
Das sind verbindliche Verträge, die zwischen den Russen und den Amerikanern abgeschlossen, also rechtsverbindlich sind, wurden.
Jeder, der sich dagegen auflehnt und sabotierende Proteste dagegen anleiert macht sich damit sogar international strafbar (ich hoffe, daß die Russen nicht so zimperlich mit diesen Vögeln umgehen)Punkt
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7

Freitag, 19. November 2010, 11:18

Zitat

Das sind verbindliche Verträge,
In Stuttgart bestehen auch verbindliche Verträge über den Ausbau des Stuttgart21-Projekts, die durch die staatlichen Instanzen auf demokratischem Wege legitimiert wurden.
Und da regst Du Dich auf und kloppst hier auf der Rechtssicherheit rum.
Immer so wie's gerade passt... Irgendwie unglaubwürdig, für mich zumindest...

alfons1249

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8

Freitag, 19. November 2010, 13:20

In Stuttgart bestehen auch verbindliche Verträge über den Ausbau des Stuttgart21-Projekts, die durch die staatlichen Instanzen auf demokratischem Wege legitimiert wurden.
Irrtum ! ! !
Die Vorkommnisse in Stuttgart, sind nicht auf das Zustandekommen von rechtsgültigen Verträgen zurückzuführen.
Wie sich herausstellte sind die Angaben und Berechnungen verändert bzw. gefälscht worden um die Zustimmung dafür zu bekommen.
Die Auslage der Pläne zur Begutachtung und um Einsprüche geltend zu machen war ebenfalls mit falschen und/oder unvollständigen Unterlagen getan worden, sodaß eventuelle Einsprüche gar nicht erst geltend gemacht werden konnten.
Dieses vollkommen unrechtmäßige Vorgehen ist mit den Verträgen zwischen den Russen und den Amis nicht zu vergleichen, und die rechtmäßigen Proteste dagegen mit den sabotierenden Randalierern in und um Gorleben ebenfalls nicht
Wie Du eventuell schon gehört hast, gibt es noch nicht einmal gültige Streckenfestlegungen und die entsprechenden Genehmigungen für die geplante ICE-Trasse.
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9

Freitag, 19. November 2010, 20:54

Zitat

Wie sich herausstellte sind die Angaben und Berechnungen verändert bzw. gefälscht worden um die Zustimmung dafür zu bekommen.
Was ja nachweislich auch für Gorleben gilt.

Aber wahrscheinlich gelten hier auch wieder andere Maßstäbe...
... ...

10

Freitag, 19. November 2010, 21:10

Was ja nachweislich auch für Gorleben gilt.


Norle

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11

Samstag, 20. November 2010, 08:25

---was mich hier an der ganzen Sache ziemlich stört neben den normalen Anti-Atom-Thema ist das ein Land wie Deutschland ,das bei Geschäften mit anderen Staaten auf die Menschenrechte hinwirkt wenn diese vom "Geschäftspartner" nicht eingehalten werden,billigend im Kauf nimmt das Menschen in Russland diesen Strahlungen wie "Versuchstiere" ausgesetzt werden . Protest der dortigen Anti-Atom-Gegner werden wohl oder übel von Putin "unterdrückt" werden. Also unterstützt Deutschland die Verletzung der Menschenrechte für die Atom-Lobby...

/g\

12

Samstag, 20. November 2010, 12:59

Hihi, Norle
Das war ja wohl nix. ;)

Seit wann läßt sich Deutschland ein lukratives Geschäft durch die Lappen gehen?
Da spielen Menschenrechte nun wirklich keine große Rolle.
Siehe China.
Denen wird bei Vertragsabschluß die Bitte vorgetragen, sich doch an die bestehenden Menschenrechte zu halten.
Das "Ja ja" wird dann akzeptiert.

Und was Medwedjew - oder wie der Kasper von Putin heißt - mit den dortigen Atomkraftgegnern macht, ist reiner Spekulatius.


Norle

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Montag, 6. Dezember 2010, 12:22

Röttgen lehnt Castor-Transport nach Russland ab


Zitat

Atommüll

Röttgen lehnt Castor-Transport nach Russland ab

Montag 06.12.2010, 11:33

Der umstrittene Transport von Atommüll aus einem früheren DDR-Forschungsreaktor nach Russland findet nicht statt. Umweltminister Röttgen verweigerte der Castor-Überführung auf hoher See die Genehmigung.
Quelle : http://www.focus.de/politik/deutschland/…aid_579096.html

die Rolle des Umweltminister ist wohl mehr als zweifelhaft und ich glaube er wird auch von seinen Kritikern nicht mehr für ernst genommen.Nachdem man ihm in der Asse kalt abblitzen liess sollte dies wohl ein Versuch sein sich wieder ins Gespräch zu bringen,oder ?

/g\

14

Montag, 6. Dezember 2010, 15:46

Röttgen lehnt Castor-Transport nach Russland ab

Und nun?
Bleibt das Zeug jetzt, wo es ist?
Ey suuper :wacko: