Sie sind nicht angemeldet.

Guten Tag lieber Gast,
um »Unser Web Forum« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 2. Mai 2010, 12:28

Ölpest im Golf von Mexiko

Zitat

Verzweifelter Kampf
Ölteppich größer als gedacht

Starke Winde und hoher Seegang haben die Versuche zur Abwehr einer drohenden Ölkatastrophe an der US-Küste erschwert. Der Ölteppich im Golf von Mexiko ist Schätzungen zufolge mittlerweile drei Mal größer als zunächst angenommen.
US-Präsident Barack Obama will sich nach Kritik an seinem Krisenmanagement bei einem Besuch der betroffenen Gebiete ein Bild von der Lage machen.

Quelle und mehr: http://www.n-tv.de/panorama/Oelteppich-g…icle851815.html

Weiterführende Links:
=k? !/1




Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich

Beiträge: 10 198

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

  • Nachricht senden

2

Sonntag, 2. Mai 2010, 18:20

..man wirft dem amerikanischen Präsidenten Fehler im Krisenmanagment vor.. Nagut das Eine oder Andere hätte vielleicht anders laufen können,aber es ist der Glaube .. ja das Evangelium das sie - die Amerikaner - der Herr des Hightech sind und überzeugt sind das nahezu alles machbar ist... Zulange hat man gewartet und gehofft das das was jetzt kommt nicht wahr wird... Vorsorge oder Alternativen glaube ich gibt es nicht weil keiner der Verantwortlichen vorstellen könnte was jetzt eingetretten ist und deshalb stehen Menschen an den Küsten und schauen zu...

/g\

3

Sonntag, 2. Mai 2010, 18:35

Es gab Vorsorge, in Form von Schnellschlußventilen an den Ölleitungen, nur die haben nicht funktioniert und man hat sie auch mit Hilfe von Robotern nicht schließen können.

Ob die amerikanische Öffentlichkeit gut Bescheid weiß, wage ich zu bezweifeln. Vor 2 Tagen hörte ich eine Reportage auf NDR2 dazu. Der Reporter berichtete, dass er von der Mitarbeiterin der örtlichen Autovermietung erzählt bekam, sie wisse überhaupt nicht, warum die Leihwagen dort so knapp seien.., sie hatte von der Ölkatastrophe überhaupt noch nichts mitbekommen.
=k? !/1




4

Freitag, 7. Mai 2010, 10:20

Zitat

Die Ölpest erreicht die Küste


Das nach dem Untergang einer Bohrinsel im Golf von Mexiko ausgetretene Öl hat erstmals die amerikanische Küste erreicht.

Glocke soll auslaufendes Öl auffangen

Vor der Küste begannen Experten damit, eine 100 Tonnen schwere Metallglocke zur Eindämmung der Ölpest in Position zu bringen. Ein Kran hob die Konstruktion von Bord eines Frachters und ließ sie ins Wasser.
Das Absenken der eilig zusammengebauten Konstruktion bis zum Bohrleck in 1600 Metern Tiefe dürfte zwei Tage dauern. Unter der Glocke soll ab Montag das ausströmende Öl aufgefangen und auf ein Tankschiff gepumpt werden. Eine Erfolgsgarantie will BP aber nicht geben.


Quelle und mehr: http://www.tagesschau.de/ausland/oelpest192.html
=k? !/1




5

Samstag, 15. Mai 2010, 19:04

Zitat

Umweltbehörde gibt grünes Licht
Chemie soll Ölteppich stoppen


Der Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko wird jetzt auch mit Chemikalien geführt. Die US-Umweltschutzbehörde erteilt die entsprechende Erlaubnis. Präsident Obama will derweil die Kontrolle über die Ölindustrie drastisch verschärfen.


Der britische Ölkonzern BP darf die Ölpest im Golf von Mexiko nun auch mit Chemikalien am Meeresgrund bekämpfen. Die US-Umweltschutzbehörde EPA habe das bislang völlig unbekannte Verfahren nach zahlreichen Tests und Expertenbefragungen gebilligt, teilte der Einsatzstab in Robert im US-Bundesstaat Louisiana mit. US-Präsident Barack Obama will derweil die staatliche Kontrolle über die Ölindustrie deutlich verschärfen.

BP kann nun chemische Mittel jetzt auch in 1500 Metern Tiefe direkt an den beiden Öl-Lecks ins Wasser geben. Sie sollen das dicke, für die Küsten gefährliche Öl in eine harmlosere Flüssigkeit verwandeln, noch bevor es die Meeresoberfläche erreicht. Bisher war nur der Einsatz auf der Oberfläche erlaubt. BP musste erste Versuche zu Beginn der Ölpest auf Geheiß der Umweltbehörde stoppen.
Quelle und mehr: http://www.n-tv.de/panorama/Chemie-soll-…icle874243.html
=k? !/1




6

Montag, 17. Mai 2010, 18:50

Zitat

Erfolgsmeldung vom Bohrloch
US-Regierung traut BP nicht

In bis zu zehn Tagen will BP das Leck im Golf von Mexiko abgedichtet haben. Die US-Regierung ist skeptisch. Die von dem Ölkonzern als Erfolg verkaufte Technik sei "keine Lösung für das Problem". Unterdessen entdecken Wissenschaftler riesige Ölschwaden im Meer.
Quelle und mehr: http://www.n-tv.de/panorama/US-Regierung…icle875889.html

Wers glaubt..
=k? !/1




Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich

Beiträge: 10 198

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

  • Nachricht senden

7

Montag, 17. Mai 2010, 21:37

..ich vermute das der Knackpunkt bei allen daran liegt das alle "Hilfsprojekt" auf theoretischer Basis entwickelt wurden und daher rein theoretisch zwar functionieren würden aber meist in der der Praxis versagen,weil die Projekte nicht für die Werte der Praxis ausgelegt sind oder standhalten...

/g\

8

Montag, 17. Mai 2010, 23:49

@ Norle


Ganz so schwarz-weiß würde ich das nicht sehen.
Die Projekte mögen an Land ja alle auch in der Praxis funktionieren.
Nur woher soll man praktische Erfahrungswerte vom Meeresgrund haben?
Und nun wurde halt festgestellt, was an Land prima funzt, klappt da unten nicht.
Beim nächsten mal kann man auf die nun gewonnenen Erkenntnisse zurückgreifen.


Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich

Beiträge: 10 198

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 18. Mai 2010, 08:54

Nur woher soll man praktische Erfahrungswerte vom Meeresgrund haben?
Und nun wurde halt festgestellt, was an Land prima funzt, klappt da unten nicht.
Beim nächsten mal kann man auf die nun gewonnenen Erkenntnisse zurückgreifen.

ja nun solche "nicht produktive Projekte - also zu reinen Forschungszwecken oder als Referenz ist den Betreibern solcher Anlagen schlichtweg zu teuer und kostet dazu noch viel Personal und vor allem Zeit bis man erste "feste Daten" bekommt... Da verlässt man sich lieber auf dem Glauben das alles gut geht... bis jetzt hat es ja auch geklappt

/g\

10

Dienstag, 18. Mai 2010, 10:17


Nicht ganz richtig.
Produktionsanlagen müssen vorher - also bei der Entwicklung - so konstruiert werden, dass jeglicher denkbare Unfall ausgeschlossen ist.
Andernfalls kriegen die gar keine Freigabe.
Das weiß ich als Sicherheitsbeauftragter genau.
Was ich aber auch weiß ist: man kann gar nicht so doof denken, wie manche Leute handeln.
Beispiel:
Niemand kommt auf die Idee in rotierende Walzwerke zu greifen.
Ist klar, denn der Arm ist dann definitiv ab.
Ergo bräuchte man an der Stelle keine großartigen Sicherungseinrichtungen.
Bis, ja bis doch mal ein Hirni da reingreift.
Was bastelt man da jetzt für einen Sierungsmechanismus hin?
Ein einfacher Notaustaster?
Eine Lichtschranke mit Notausfunktion?
Oder gleich einen Schutzkäfig, der beim Tür öffnen die Maschine ausstellt?




Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich

Beiträge: 10 198

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 18. Mai 2010, 11:49

Produktionsanlagen müssen vorher - also bei der Entwicklung - so konstruiert werden, dass jeglicher denkbare Unfall ausgeschlossen ist.
..ja ,stimmt schon und ist allgemein üblich bei allen Entwicklern ob es ein einfaches PC-Programm ist oder eine technisch hochqualifizierte und kompakte Produktionsanlange nur wird lange nicht mehr alles "mögliche" getestet ...

Einerseits setzen die Neuentwicklungen auf schon in der Praxis bewährte Projekte und "sparen" sich die Testreihen" von Anfang an. Getestet werden dann meist nur die Veränderungen gegenüber dem "Vorläufer". Das hat den gefährlichen Nachteil das sich "schleichende" Fehler der Vorgänger-Versionen meist unbemerkt - ohne Alarm auszulösen - in das Zentrum des System fressen und dann den "Blackout" auslösen ...

Meist aus Kostengründen verzichtet man dann auch auf so "extreme Test" wie z. Bsp was passiert bei Blitzeinschlag oder ist das Objekt Hurrikan- und Erdbebensicher etc. ? Da diese Test meist nur unter Laborbedingungen oder mit Computersimulationen gemacht werden können scheut man die Kosten weil man nicht mit solchen extremen Ereignissen
rechnet...

Anderseits gibt es "Sicherungen",die aber manchmal nicht regelmässig getestet wird und wenn dann der Notfall eintrifft versagen die Sicherungen ...z.Bsp. die Kühlung in einem AKW ...

/g\

alfons1249

Meister

  • »alfons1249« ist männlich

Beiträge: 2 576

Wohnort: habe ich noch

Beruf: habe ich mehrere

  • Nachricht senden

12

Dienstag, 18. Mai 2010, 12:18

Jedes Erdöl- oder Erdgasbohrloch besitzt einen sogenannten Präventer
Dieser Präventer ist mehr oder weniger ein Sicherheitsventil, welches das Bohrloch verschließt (verschließen sollte), wenn es zu einer Havarie kommt oder die Bohrung erfolgreich sein sollte
Wenn dann die Förderrohre in Betrieb sind, fungiert dieser Präventer nur noch als Sicherheitsventil, bei einem eventuellen Bruch der Förderleitung
Warum diese Sicherheitsvorrichtung dieser Bohrinsel nicht ordnungsgemäß ausgelöst wurde, kann momentan niemand sagen
Ich denke, wenn der Ölausbruch gestoppt ist, werden die Experten versuchen die Ursache zu ergründen
Daß bei einer Unterwasserbohrung nicht noch mehr Sicherungen vorgenommen werden, wie z.B. ein doppewandiges Förder-bzw. Bohrrohr liegt wohl nur an den Kosten
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

13

Dienstag, 18. Mai 2010, 13:21


Soweit richtig.
Aber dieser sogenannte Präventer sitzt bei Bohranlagen auf Land direkt auf dem Bohrloch, bei Bohrinseln aber nicht.
Da sind die oben an der Austrittsöffnung auf der Plattform, um diese im Schadensfall zu schützen.

Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich

Beiträge: 10 198

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

  • Nachricht senden

14

Sonntag, 30. Mai 2010, 10:10

"Top Kill" ist gescheitert

Zitat

Sonntag, 30. Mai 2010

Amerika unter Schock

"Top Kill" ist gescheitert


Es ist eine der größten Umweltkatastrophen in der US-Geschichte - und sie hat gerade erst begonnen. BP kapituliert vor seiner Ölquelle im Golf von Mexiko. Sie wird wie schon seit fünf Wochen weiter unglaubliche Mengen Gift ins Meer schießen. Amerika ist geschockt.
Die Bemühungen des britischen Energiekonzerns BP, das lecke Ölbohrloch im Golf von Mexiko zu verschließen, sind vorerst gescheitert. Die sogenannte "Top-Kill"-Methode, bei der Schlamm in das Loch gepumpt wurde, sei gefloppt, sagte BP-Einsatzleiter Doug Suttles. US-Präsident Barack Obama reagierte geschockt auf die Nachricht. Der gescheiterte Schlammbeschuss sei für ihn "herzzerreißend" und "erzürnend". Er werde nicht ruhen, bis diese "menschgemachte" Katastrophe beseitigt sei. Der betroffenen Bevölkerung vor Ort sicherte er "maximale Unterstützung" zu.
Quelle : http://www.n-tv.de/panorama/Meldungen/To…icle895997.html

ich weiss nicht ob man jetzt "..das wars " sagen darf oder ob da noch einer `ne Idee hat... gewiss ist nur das die Verlierer jetzt schon feststehen und das auf die nächsten Jahrzehnte... Nicht die Investoren und Spekulanten an den wichtigsten Börsenplätzen der Welt,sondern die einfachen Leute an den betroffenen Küsten wie Fischer etc. und vor allem die Umwelt !

/g\

Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich

Beiträge: 10 198

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

  • Nachricht senden

15

Dienstag, 13. Juli 2010, 11:54

"Top Hat 10" bedeckt Öl-Leck

Zitat

Panorama
Dienstag, 13. Juli 2010

Zitterpartie am Golf von Mexiko

"Top Hat 10" bedeckt Öl-Leck


Elf Wochen lang strömen Tag für Tag Abertausende Liter Öl ins Meer. Jetzt erzielten Ingenieure von BP einen möglichen Durchbruch. Doch Gewissheit herrscht erst in einigen Tagen.
Quelle : http://www.n-tv.de/panorama/Top-Hat-10-b…cle1043346.html

..nach wochenlangen,deprimierenden Meldungen nun endlich eine Nachricht die zumindest sowas wie Hoffnung keimen lässt.. Hoffnung das vielleicht doch nicht alles verloren ist .. und man hofft und bangt mit den Menschen vor Ort und der Umwelt ,das der Alptraum bald ein Ende hat...

/g\

16

Dienstag, 13. Juli 2010, 18:23

das der Alptraum bald ein Ende hat...

Übertreibst Du da nicht ein bisschen?
Die US Amerikaner sind die Energieverschwender Nummer 1 auf unserem Planeten.
(Wer braucht in der Stadt einen 2,5t schweren PickUp mit einem Verbrauch von 20 Litern/100Km? Sind die damit alle an den Strand gefahren, zum demonstrieren?)
Sie sind also auf Öl angewiesen - und das in großen Mengen.
Dass dabei auch mal was schiefgeht, liegt in der Natur der Sache.
Wer keine Fehler macht, der tut auch nix!
Da ist einfach ein Unfall passiert, der regionale Umweltprobleme verursacht.
Das ist kein globaler GAU (Größter Anzunehmender Unfall)
Die sollten sich vielmehr Sorgen um ihre maroden AKW machen.

~k06

17

Freitag, 16. Juli 2010, 08:39

Ölpest im Golf von Mexiko


Ölleck vorerst gestopft

Zitat

Seit ein paar Stunden läuft kein Öl mehr aus dem Leck im Golf von Mexiko. Abgeschlossen ist die Versiegelung der Ölquelle deshalb aber noch lange nicht. Denn bis jetzt handelt es sich nur um Tests, die die Belastbarkeit der vorhandenen Rohre prüfen. Küstenbewohner jubeln deshalb vorsichtig. Klaus Kastan berichtet.
[mehr]

Quelle: tagesschau.de



18

Samstag, 17. Juli 2010, 13:55

Ölpest im Golf von Mexiko


Bisher hält der Korken

Zitat

Sicher wissen die Experten von BP nicht, was sich gerade am verschlossenen Bohrloch im Golf von Mexiko abspielt. Der neue Auffangtrichter hat zwar den Ölfluss gestoppt - ob die vier Kilometer lange Leitung jedoch halten wird, ist fraglich. Der Test läuft noch mindestens bis zum Abend. Anna Engelke berichtet.
[mehr]

Quelle: tagesschau.de





Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich

Beiträge: 10 198

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

  • Nachricht senden

19

Samstag, 17. Juli 2010, 16:56

..sicher ist das kein Grund die Korken knallen zu lassen dazu ist in den letzten drei Monaten an Pfauna und Flora viel zu zu viel kaputt gegangen geschweige an Existenzen an den Küsten.. Aber es macht Hoffnung nicht mehr ohnmächtig zuzusehen....

/g\

20

Samstag, 17. Juli 2010, 17:10

..sicher ist das kein Grund die Korken knallen zu lassen

Nee, bloß nicht.
Endlich sitzt ein Korken, da willst Du den wieder knallen lassen?

8|