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tourist

Fortgeschrittener

  • »tourist« ist männlich
  • »tourist« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 5. August 2011, 12:13

Was wird aus der Europa-Union ?

Ob nun Euro oder DM , es sollte jeder Staat für seine Schulden gradestehen, und so ist es ja auch,

daß wir und also die EU insgesamt die Milliarden bereitstellen, ist ein vorhersehbares Risiko,

tun wir das nicht, ist Europa wieder zerfallen, der nächste Krieg würde dann automatisch wieder

hervorgerufen, nur frage ich mich, was ist teurer, die Unterstützung der schwachen EU-Staaten

oder ein neuer Krieg mit Tod und Verderben, seid wachsam, uns scheint es schon wieder zu gut

zu gehen, sonst wäre diese Frage garnicht nötig.

Tourist

Das habe ich heute auch woanders geschrieben.. . ~k21
:) Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf. ~k02

2

Freitag, 5. August 2011, 13:49

Das verstehe ich nicht ganz. Warum solle es, falls die EU auseinanderbrechen sollte, kriegerische Auseinandersetzungen mit den ehemaligen Verbündeten geben? Kann man nicht alles friedlich regeln? Jedes Land bekommt seine eigene Währung wieder zurück und muß auch für seine Schulden selbst einstehen.
-+= Ovidia

3

Freitag, 5. August 2011, 15:48

Ganz klar, ein Krieg ist teurer, als eine Bürgschaft.
Immerhin leben wir ganz gut davon, dass wir soviele Waren exportieren.
=k? !/1




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4

Freitag, 5. August 2011, 15:57

Todesstoss

......Ein Zerfallen der EU würde uns alle in den Abgrund reissen. Ein internes Hauen und Stechen würde beginnen, deren Folgen noch gar nicht absehbar sind.

Ausserdem könnten die Finanzhaie so noch viel mehr Geld generieren.....so viele "neue" Währungen, mit denen man spielen kann..... ~k14

Wilmadu

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5

Freitag, 5. August 2011, 17:57

Ich bin der Meinung eine Währung hat doch nichts mit einem gemeinsamen Europa zu tun ?!
Der Nächste BItte ! ~k25

6

Freitag, 5. August 2011, 22:53

der nächste Krieg würde dann automatisch wieder

hervorgerufen, nur frage ich mich, was ist teurer, die Unterstützung der schwachen EU-Staaten

oder ein neuer Krieg mit Tod und Verderben,

Bist du dir da so sicher Walter? Du mahlst hier ein " Schreckgespenst " an die Wand, nur damit der Euro als Zahlungsmittel für die

Währungsunion bleibt. Walter, es sind nicht nur Milliarden, die für die " Pleitekandidaten ", ganze Staatshaushalte werden aus der

EU Kasse bereitgestellt. Walter, das verführt zum Nachmachen - der nächste bitte! Und das wird Neid und Hass in der EU hervorrufen,

leise Töne kann man schon vernehmen!


tourist

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7

Freitag, 5. August 2011, 23:55

Hallo Claus,

ich schrieb es so wie ich es sehe, daß Du anderer Meinung bist, ist dein gutes Recht, was ist schon Geld wenn es ums Leben geht ? ~k21
:) Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf. ~k02

alfons1249

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8

Montag, 8. August 2011, 16:48

......Ein Zerfallen der EU würde uns alle in den Abgrund reissen. Ein internes Hauen und Stechen würde beginnen, deren Folgen noch gar nicht absehbar sind.
Ein sogenanntes Zerfallen von etwas, was es noch gar nicht als Ganzes gibt, kann Europa nur auf den Stand bringen, auf dem es vor dem Alptraum EU (Vereinigte Staaten von Europa) gewesen ist:
Fast eigenständige grundsolide gesunde und souveräne Nationalstaaten mit eigenen in sich stabilen Währungen, eigenständiger Wirtschaft, die unter der Leitung der EWG fleißig und ehrlich Handel getrieben haben.
Eventuell wird es über eine kurze Zeit einen schwierigen Übergang geben aber der wird schneller vorüber sein, als die jetzigen ständigen Querelen mit diesem verkorksten Kunstgeld "Euro", was den wirtschaftlich schwächeren EU-Staaten nur Unglück, Verderben und Armut gebracht hat.
Aber daß es so zwingend militärische Konflikte geben solle, ist nur das Hirngespinst der Verfechter des Alptraumes EU und Euro.
Lieber ein schnelles Ende der EU mit einem kurzen Schrecken, als ein furchtbarer Schrecken paneuropäischer Armut ohne alsbaldiges aber trotzdem kommenden sicheren und unendlich fürchterlichem Ende.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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Norle

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9

Montag, 8. August 2011, 19:12

Ich bin der Meinung eine Währung hat doch nichts mit einem gemeinsamen Europa zu tun ?!
schon :

Zitat

Eine Währung (mhd. werunge ,Gewährleistung‘) ist im weiten Sinne die Verfassung und Ordnung des gesamten Geldwesens eines Staates,

Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrung

Nur hat die EU das Pferd von hinten aufgesattelt anstatt erst ein gemeinsames Europa mit einer europäischen Administration zuschaffen hat man erst die gemeinsame Währung geschaffen und die schwächelt weil es ständig unterschiedliche Ansichten der 27 Partner gibt und das können Finanzmärkte halt nicht ab > unklare,widersprüchliche Absprachen etc. weil Europa nicht mit einer Stimme spricht...

/g\

Norle

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10

Montag, 8. August 2011, 19:27

......Ein Zerfallen der EU würde uns alle in den Abgrund reissen. Ein internes Hauen und Stechen würde beginnen, deren Folgen noch gar nicht absehbar sind.

also Deutschland ist einer der grossen Nutzniesser der Institution EU und wäre natürlich im Umkehrschluss auch einer der grössten Verlierer...Aber es ist wie beim Aufschwung etc. .. die Vorteile kommen beim Normalbürger nur ziemlich sparsam an,die Nachteile wie höhere Steuern etc. umso stärker... Viele (EU)-Bürger verstehen das nicht mehr... abstimmen sollen sie nicht ...wer regiert da wen ?


/g\

alfons1249

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11

Montag, 8. August 2011, 19:46

also Deutschland ist einer der grossen Nutzniesser der Institution EU und wäre natürlich im Umkehrschluss auch einer der grössten Verlierer...
Lächerlich,

an welcher Stelle des Universums ist Deutschland Nutznießer der EU ? ? ?
Bisher war, ist und bleibt Deutschland Zahlmeister dieses schnell verrottenden Haufens Müll.
Die -zig-milliarden Euro, die Deutschland in dieses und jenes Land bzw. in diesen sogenannten Rettungsschirm hineinpumpt, könnten auch in eine Müllverbrennungsanlage geworfen werden, da kommt wenigstens noch ein wenig Energie in Form von Hitze und Strom heraus.
Von den Nehmerländern bekommt Deutschland nur Hetze und Beleidigungen (siehe Griechenland) als antwort auf die Zahlungen.
Und Deutschland als größten Verlierer beim sofortigen Ausstieg oder der kompletten Vernichtung des Moloch EU zu bezeichnen, ist doch mehr als nicht nur ein wenig daneben, sondern völlig falsch.
Daß es so kommen würde, behaupten doch nur diejenigen, die an der EU und den deutschen Zahlungen ganz heftig verdienen und durch das Ende der EU nur den Verlust ihrer Pfründe sehen würden.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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12

Montag, 8. August 2011, 20:08

Lieber ein schnelles Ende der EU mit einem kurzen Schrecken, als ein furchtbarer Schrecken paneuropäischer Armut ohne alsbaldiges aber trotzdem kommenden sicheren und unendlich fürchterlichem Ende

Nur hat keiner den Mut einen Schlussstrich unter dem Experiment Währungsunion zu ziehen - lieber wurschtelt man sich bis ans bittere Ende

vor. Ob dann der " liebe gott " einen Rettungsschirm über Europas-Nationen spannt.. ~k09

Wilmadu

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13

Dienstag, 9. August 2011, 16:24

Es scheint mir aber auch ,daß Frau Merkel alles im Alleingang macht.
Der Nächste BItte ! ~k25

tourist

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14

Dienstag, 9. August 2011, 17:17

Aber Lorchen,

Frau Merkel kann garnichts allein machen, es wird alles in Luxemburg und umzu weichgekocht, erst wenn die Großen der EU

zustimmen, wird eine Mahlzeit draus. ~k18
:) Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf. ~k02

15

Dienstag, 9. August 2011, 17:18

Es scheint mir aber auch ,daß Frau Merkel alles im Alleingang macht.

Nicht ganz Wilmadu, die Währungshüter können unbegrenzt Geld drucken und die EZB kauft riskante Staatsanleihen, die

sonst keiner haben will und hilft so den notorischen Euroschuldensündern. Dadurch steigt natürlich Gefahr einer Inflation

in der Eurozone. Und das weiss Frau Merkel und alle Regierungschefs der Eurozone, also ein" kollektiver Alleingang "!

Nicht ein Zerfall der Eurounion reisst uns in den Abgrund - sondern die " Pleitekandidaten " und es werden immer mehr und

keiner hat so richtig was geahnt,gewusst in Berlin oder sonst wo! ~k08


16

Dienstag, 9. August 2011, 17:33

Sind wir nicht alle Pleitekandidaten.. der eine nur ein wenig mehr als der andere?
=k? !/1




Norle

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17

Dienstag, 9. August 2011, 19:19

Zitat von »Norle« also Deutschland ist einer der grossen Nutzniesser der Institution EU und wäre natürlich im Umkehrschluss auch einer der grössten Verlierer...
Lächerlich,

an welcher Stelle des Universums ist Deutschland Nutznießer der EU ? ? ?
Bisher war, ist und bleibt Deutschland Zahlmeister dieses schnell verrottenden Haufens Müll.
..aber es rechnet sich für Deutschland ! Die wirtschaftlichen Vorteile die deutsche Unternehmen Jahr für Jahr durch die Form EU einfahren sind nicht unerheblich und sichern so manchen Arbeitsplatz durch den zollfreien Handel in der EU. Der deutsche Binnenmarkt,der so gut wie garnicht gibt könnte das nicht garantieren....Aber es sind ja nicht nur die Arbeitsplätze sondern auch die jährlichen Handelsvolumen und -umsätze die deutsche Unternehmen jährlich in der EU erzielen,die so in nationaler Eigenregie niemals zu erzielen wären....

Die -zig-milliarden Euro, die Deutschland in dieses und jenes Land bzw. in diesen sogenannten Rettungsschirm hineinpumpt, könnten auch in eine Müllverbrennungsanlage geworfen werden,

Darüber kann man streiten,was besser oder effektiver ist... Ich bin kein Finanzexperte und mir schmeckt so ein Rettungsschirm auch nicht gerade,aber "Vorsorge" ist immer besser als "ohne".... Deutschland ist nicht alleine in der EU . Die verschiedenen Finanzmärkte,Banken und Versicherungen sind untereinander so verschachtel das eine "einfache" Lösung so gut wie unmöglich sind...

/g\