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Dänische Grenze - Es wird wieder kontrolliert
Dänische Grenze
Es wird wieder kontrolliert
Mittwoch, 11.05.2011, 17:34
An der deutsch-dänischen Grenze gibt es bald wieder permanente Grenzkontrollen. Die Rechtspopulisten der DVP haben in Kopenhagen eine Parlamentsmehrheit hinter ihre Forderung gebracht. Sie wollen unerwünschte „Kriminelle“ und Flüchtlinge aussieben.
Quelle : http://www.focus.de/politik/ausland/daen…aid_626367.html
..es ist schon komisch ,,Wir machen unsere Ost-Grenze für Osteuropäische Arbeitnehmer und die Dänen machen ihre Grenze dicht ..sauber ! Was gilt denn jetzt in Europa die Freizügigkeit über Grenzen hinweg oder kommt jetzt die Kleinstaaterei ?
Was gilt denn jetzt in Europa die Freizügigkeit über Grenzen hinweg oder kommt jetzt die Kleinstaaterei ?
Europa wird immer das sein was es war - ein Kontinent mit vielen Nationalstaaten, daran würde
auch auch eine Zentralregierung nichts ändern, viel zu unterschiedlich sind die Interessen der
einzelnen Staaten. Das Schengenabkommen hat seine Vorteile, aber auch Nachteile. Handel und Tourismus
profitieren sicherlich davon, auch der kleine " Grenzverkehr " ! Auf der andere Seite muss man aber auch
sehen, dass der Bandenkriminaltät neue " Märkte " eröffnet wurden. Hier besonders aus dem ost/süd-
europäischen Raum. Und das kann man nicht als " Kleinkriminaltät abtun, denn da geht es sicherlich um
Milliarden von Euro!
Wie man sich erinnert, Italien wollte noch vor kurzem das Abkommen unterlaufen - befristete Visa aus-
stellen, Aufenthaltserlaubnis - damit die Flüchtinge, die dort gestrandet sind, in andere EU Staaten aus/
weiterreisen können.
Ost-Grenze für Osteuropäische Arbeitnehmer
Da stecken rein wirtschaftliche Interessen hinter, sicherlich nicht der " europäische Geist " eines Gesamt-
Europas, so wie sich die USA darstellt.
Das Vorgehen Dänemarks würde ich nicht allein den Rechtspopulisten anlasten - solches Vorgehen könnte
auch aus Deutschland kommen! Warten wir es mal ab....
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fantastic 4« (12. Mai 2011, 13:00)
Europa wird immer das sein was es war - ein Kontinent mit vielen Nationalstaaten, daran würde auch auch eine Zentralregierung nichts ändern, viel zu unterschiedlich sind die Interessen der einzelnen Staaten. Das Schengenabkommen hat seine Vorteile, aber auch Nachteile. Handel und Tourismus
Es gibt verschiedene Europas...Einmal der Globalisierungsgewinner ,die Keine "Berührungsängste mit der Konkurrenz aus Mailand,London oder Paris haben. Dann derer die duch die Öffnung der Grenzen zunehmend unter Preisdruck stehen wegen Billigimporten die nicht immer unter deutschen Normen produziert wurden...Für die Einen kann Europa nicht weitgenug gehen und die Anderen möchten am Liebsten vom alten Honecker die Pläne für den Mauerbau haben...Die Befürchtung liegt nahe das beide System auf Dauer nicht nebeneinander existieren können...
Das Vorgehen Dänemarks würde ich nicht allein den Rechtspopulisten anlasten - solches Vorgehen könnte auch aus Deutschland kommen! Warten wir es mal ab....
Das Problem liegt darin das der Wegfall der Grenzen von den Eurokraten nicht richtig zu ende gedacht wurde. Das ist zwar gut für den Handel ,aber das neben Waren und Güter auch "Kriminelle" kommen hat man nicht gedacht. Das die "Kriminellen" sich schon längst an Europa gewöhnt haben zeigen die über Grenzen hinweg agierenden Banden.Die grossen kriminellen Vereinigungen wie Menschenhändler-oder Rauschgiftringe werden die Einführung der Grenzkontrollen nicht an ihren "Geschäften" hindern.Zumal diese zum grossen Teil im Schatten der legalen Wirtschaft als "Deckung" (Import /Export etc) arbeiten...
Dänemark hat es schon ganz richtig gemacht.
Allerdings, wie schon bemerkt, haben die Eurokraten mal wieder eklatante Fehler beim Zuschauen gemacht.
Man kann doch einen europäischem Arbeitsmarkt erst dann versuchen zu etablieren, wenn es keine wesentlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern mehr gibt, auch kann man eine ganz "normale" Grenzöffnung erst dann einrichten, wenn sich die wirtschaftlichen Zustände angeglichen haben.
Die derzeitige extrem differenzierte Lage in den europäischen Staaten verbietet ganz einfach die absolute Öffnung der Grenzen und des Arbeitsmarktes.
Und nicht nur diese Probleme hätten im Voraus gelöst werden müssen.
Die fast völlig kritiklose Aufnahme wirtschaftlich unsicherer Staaten züchtet doch regelrecht die organisierte Kriminalität.
Wenn jetzt ein (hoffentlich noch lange) souveräner Staat seine Grenzen wieder absichert (nicht abschottet), dann ist es sein gutes Recht um seine Bevölkerung vor kriminellen Elementen zu schützen.
Deutschland und besonders der Osten können ein trauriges Lied davon singen, in welch dramatischer Form sich die Kriminalität seit der Öffnung nach Osten vervielfacht hat.
Kriminelle hochorganisierte Banden agieren schon seit langer Zeit auch in westlichen, südlichen und auch nördlichen Bundesländern.
Deutschland diese Absicherung aus welchen Gründen auch immer total verschlafen, rügt aber die Vorsichtsmaßnahmen der Dänen gemeinsam mit den Eurokraten.
...Für die Einen kann Europa nicht weitgenug gehen und die Anderen möchten am Liebsten vom alten Honecker die Pläne für den Mauerbau haben...
Hier muß man aber gewaltig vorsichtig differenzieren.
Europa: ja aber eine Eurokratie, wie sie den Ländern aufgezwungen werden soll: auf keinen Fall ! ! !
Man hätte es mit dem Europa so lassen sollen, wie es mit der EWG begonnen hat:
Ein Europa der Nationalstaaten, die ihre politische Souveränität und ihre Eigenständigkeit behalten aber eben in wirtschaftlichen Fragen koordiniert an einem Strang ziehen.
Selbst die Wiedereinführung der nationalen Währungen würde keinerlei wirtschaftliche Probleme bringen wurde doch vor der unsäglichen Einführung des (T)Euro international schon lange mit einer einheitlichen Verrechnungswährung gezahlt, dem ECU (European Currency Unit ).
Selbst die Einführung des Euro ist ein absoluter Fehler gewesen, er wurde einfach den Menschen übergestülpt.
Wie weh diese Überstülpen allen Menschen Europas getan hat, können eigentlich nur die ehemaligen DDR-Bürger nachvollziehen: Hat man ihnen nicht nur eine neue Währung "übergeholfen", sondern auch eine völlig fremde politische und gesellschaftliche Ordnung.
Niemand mit gesundem Menschenverstand möchte die Zustände vor der Übernahme der DDR durch die Bundesrepublik zurückhaben aber man sollte den "Ehemaligen" das bißchen Ehre, was sie über die vierzig Jahre "Sozialistischen Aufbaus" hinübergerettet haben, doch lassen und nicht immer darauf herumhacken (das nur zur Antwort auf einen Teilsatz des Zitates).
Ein völliges Abschotten der Länder wird sich wohl nicht wieder machen lassen, das wäre auch nicht der Sinn der Sache und auch nicht wünschenswert aber eine gewisse Überwachung aller Staatsgrenzen besonders aus Richtung Osten und Süden würde eine Menge politischer, kriminalistischer und wirtschaftlicher Probleme verhindern können.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Die derzeitige extrem differenzierte Lage in den europäischen Staaten verbietet ganz einfach die absolute Öffnung der Grenzen und des Arbeitsmarktes.
..stimmt ! Denn wenn man es haargenau nimmt besteht Europa oder das was die Eurokraten da geschaffen haben auf gefälschten Daten und Dokumenten, So hätten bestimmte Länder beim Beitritt abgelehnt werden müssen weil deren Schuldenbilanz ja letztendlich wir zahlen werden...
Ja,die Sicherheit bzw. das Sicherheitsbedürfnis der Bürger hatten die Eurokraten gleich garnicht auf der Liste . Und dieses Bedürfniss wird immer grösser je "näher man alles (die Länder) zusammenrückt... Die "Bürger von Europa" fühlen sich zunehmend hilf- und schutzlos und daher sehnen sich grosse Teile - nicht immer Rechte - in den alten nationalen Grenzen geborgen und sicher..
EU will Schengen-Regeln ändern
Grenzkontrollen
EU will Schengen-Regeln ändern
Donnerstag, 12.05.2011, 19:26
Die EU versucht den Spagat: Nachdem Dänemark wieder Grenzkontrollhäuschen bauen möchte, wollen die Innenminister neue Regeln für zeitweilige Personenkontrollen im Schengenraum – öfter als bisher, aber trotzdem nur ganz selten.
Quelle : http://www.focus.de/politik/ausland/gren…aid_626718.html
..nun ..es läuft auf den altbewährten Spruch hinaus "Vertrauen ist gut,Kontrolle ist besser..." . Und das ist in der EU jetzt angesagt . Spätestens nachdem man die Staatsverschuldungen entdeckte weil nicht kontrolliert wurde...Und diese fehlenden Kontrollen können genauso in anderen Gebieten zu enormen Schäden führen...
Wie es sich die Politiker gewünscht haben,wird es nie.
Der Nächste BItte !
EU will Grenzkontrollen zulassen
Freitag, 24. Juni 2011
"In wahrhaft kritischen Situationen"
EU will Grenzkontrollen zulassen
Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen das Schengen-Abkommen aufweichen. Für den Abschluss des Gipfeltreffens in Brüssel liegt eine Erklärung vor, in der von "örtlich und zeitlich begrenzte Kontrollen" die Rede ist. Dänemark hatte unlängst für Streit gesorgt, weil es mit Grenzkontrollen die internationale Kriminalität wirksamer bekämpfen will.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/EU-will-Grenz…cle3652446.html
..wenn das Wirklichkeit wird dann ist es erst mal aus mit "grenzenlosen" Europa und die Kleinstaaterei wird dann auch bald wieder auf den Plan gerufen... Sicher muss Kriminalität bekämpft werden oder kann es nie ein siches "grenzenloses" Europa geben ?