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Norle

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1

Samstag, 19. März 2011, 11:50

Libyen: Deutsche Enthaltung - An der Seite von Diktatoren

Zitat

Libyen: Deutsche Enthaltung

An der Seite von Diktatoren

19.03.2011, 10:11


Ein Kommentar von Daniel Brössler
Bundesaußenminister Westerwelle hat Deutschland mit dem Nein zur Flugverbotszone ins Abseits manövriert. Von der Liste ernsthafter Kandidaten für einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat ist es vermutlich schon gestrichen.
Quelle : http://www.sueddeutsche.de/politik/libye…toren-1.1074306

..es ist schon abenteuerlich der Zickzackkurs der "Schwarz-Gelben"-Regierung... Gegen den Willen des eigenen Volkes drücken sie einen Krieg durch den Keiner in Deutschland will und wollte... Und jetzt wo Deutschland wirklich mal Fahne zeigen hätte können für Menschenrechte zieht man in Berlin den Schw.. ein .Und da helfen auch keine Erklärungen der Bundeskanzlerin das man zwar anders gestimmt hat aber dennoch hinter der Resolution steht.... Links blinken und rechts abbiegen ist uns Bürger leider nur allzu gut bekannt....Leider

Meldung : Libyen: Deutsche Enthaltung - "Wir wünschen viel Erfolg"

/g\

2

Samstag, 19. März 2011, 12:04

Somit stehen wir in der Welt wieder als Volk von Feiglingen da, was unsere Politiker augenscheinlich sind.

Ist es wirklich so schwer einen Standpunkt zu vertreten und den auch zu behaupten?
Immerhin reden wir hier über einen Diktator.
Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren,
werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie.


( Platon )
|11t

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Megazicke83« (19. März 2011, 12:27)


3

Samstag, 19. März 2011, 13:27

Immerhin reden wir hier über einen Diktator.


Soweit richtig.
Saddam Hussein und seine Regierung sind als diktatorisch einzustufen.
Da wäre also ein militärisches Vorgehen gerechtfertigt.

Warum meckert man dann aber bitte über den Einsatz in Afghanistan?
Die Taliban-Riege ist das gleiche in grün.
Auch die sind als diktatorisch einzustufen.
Unterdrückung des Volkes mit Gewalt und Verletzung der Menschenrechte.

In einem Fall schämen wir uns für die Nichtbeteiligung, im anderen Fall gerade für eine Beteiligung?

Manch Zeitgenosse sollte erstmal für sich klären, was er überhaupt will, bevor er sich laut äußert.


4

Samstag, 19. März 2011, 17:55

Saddam Hussein und seine Regierung sind als diktatorisch einzustufen.
Waren, Hussein ist tot..und ja, er war auch ein Diktator.

Warum meckert man dann aber bitte über den Einsatz in Afghanistan?
Ich schätze, weil es sich abzeichnet das dieser Kampf nicht zu gewinnen ist.
Ich gehöre allerdings zu den Menschen die diesen Einsatz befürworten. Allerdings würde ich andere Waffenmittel verwenden, viel härter durchgreifen.


Manch Zeitgenosse sollte erstmal für sich klären, was er überhaupt will, bevor er sich laut äußert.
Das sowieso, gilt aber für alle Themen.
Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren,
werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie.


( Platon )
|11t

alfons1249

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5

Samstag, 19. März 2011, 19:02

Mag der Westerwelle sein, wie er will aber seine Entscheidung sich aus dem Bürgerkrieg in Lybien herauszuhalten war eine Entscheidung der Vernunft.
Das Gegeifer seiner Feinde und der Opposition, kann man schon wieder ein mal nur dem Wahlkampf zuordnen.
Gaddafi wurde unterstützt um den Amerikanern die Ölquellen frei zu halten um die Importe zu sichern.
Deutschland mit dem minimalen Anteil von etwa 8% am lybischen Öl hat somit keinerlei wirtschaftliches Interesse seine Soldaten auch noch in Lybien zu verheizen, so wie es, auch wieder nur im amerikanischen Interesse, in Afghanistan der Fall ist.
Die Weigerung Deutschlands an der Invasion in Lybien teilzunehmen und die Zustimmung dazu im Sicherheitsrat der UNO zu verweigern, kann man nur begrüßen.
Immerhin sollte sich auch kein Staat in die Inneren Angelegenheiten eines anderen Staates einmischen, auch wenn es sich um einen Bürgerkrieg handelt, der sich gegen einen ungeliebten Herrscher wendet.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


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Wilmadu

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6

Samstag, 19. März 2011, 19:20

Aus Afghanistan wollen wir die Deutschen zurückholen und in Lybien wieder einsetzen ?

Nein,wir können uns nicht immer wiedersprechen. Warum sollte Deutschland als Feigling dargestellt werden ?

Es ist eine richtige Entscheidung,Russland und China haben sich z.B. auch rausgehalten.Ich möchte nicht wissen,wie groß das Geschrei wäre,wenn deutsche Soldaten

dort nun auch noch ihr Leben lassen müssen.Deswegen muß ich nicht gegen das lybische Volk sein.
Der Nächste BItte ! ~k25

7

Samstag, 19. März 2011, 19:22

Waren, Hussein ist tot..und ja, er war auch ein Diktator.

Sorry, ich meine natürlich den lybischen Spinner Gaddafi.
%1§
Egal, sind eh alles diktatorische Regierungen.

8

Samstag, 19. März 2011, 19:27

Aus Afghanistan wollen wir die Deutschen zurückholen und in Lybien wieder einsetzen ?


In Afghanistan werden sie aber eingesetzt.
Warum also nicht in Lybien?

Ist ein Land besser als das andere?
Oder andersrum, ist eines schlechter als das andere?

Wer so unentschlossen hin und her eiert, wie unsere Regierung(en), hat wirklich nichts im UN Sicherheitsrat verloren.

-M-

Norle

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9

Samstag, 19. März 2011, 20:09

Saddam Hussein und seine Regierung sind als diktatorisch einzustufen.
Da wäre also ein militärisches Vorgehen gerechtfertigt.
..sicher,wenn es eine UN-Resolution dazu gab... Aber aus der Vergangenheit wissen wir das Gründe von Seiten der amerikanischen Regierung erfunden wurden (Saddam würde Massenvernichtungswaffen besitzen etc) um ein militärisches Eingreifen zu ermöglichen, so das man fragt wer ist Polizist und wer der Räuber ?

Warum meckert man dann aber bitte über den Einsatz in Afghanistan?

..weil die BW ihren Auftrag = humanitäre Hilfe zu leisten laut des Mandates das sie von der UN erhalten hatten verlassen hat um den von den Amerikanern selbst erklärten Krieg gegen Terrorismus wegen dem 11.September - ohne UN-Mandat zu unterstützen...

/g\

10

Samstag, 19. März 2011, 21:38

..weil die BW ihren Auftrag = humanitäre Hilfe zu leisten laut des Mandates das sie von der UN erhalten hatten verlassen hat um den von den Amerikanern selbst erklärten Krieg gegen Terrorismus wegen dem 11.September - ohne UN-Mandat zu unterstützen...

Das ist eine Sichtweise, jedoch nicht meine.
Die BW ist da mit guten Absichten runter geschickt worden.
Da sie immer wieder von Talibanern an ihrer Aufgabe gehindert wurden, sogar mit bewaffneten Angriffen eben dieser radikalen Islamisten, mußten sie sich doch wohl angemessen verteidigen.
Und mal ehrlich, mit dem Equipment, das die da unten haben, kann man keine Kriege führen.

Die deutschen Soldaten sind eben nicht, wie 1914, jubelnd in den Krieg gezogen.


Norle

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11

Sonntag, 20. März 2011, 04:52

Die BW ist da mit guten Absichten runter geschickt worden.
...stimmt ! Sie hatte ein UN-Mandat für humanitäre Hilfe in Afghanistan zu leisten...Weil sich auch die Erkenntnis durchsetzte wenn man Schulen ,Brunnen und Infrastrukturen hilft zu bauen, hilft man mit dem Terrorismus wirksam den Boden zu entziehen... Die BW hatte ein sehr hohes Ansehen und Rückhalt in der afghanischen Bevölkerung für ihre Arbeit...
Da sie immer wieder von Talibanern an ihrer Aufgabe gehindert wurden, sogar mit bewaffneten Angriffen eben dieser radikalen Islamisten, mußten sie sich doch wohl angemessen verteidigen.
..solange sich die BW an ihr UN-Mandat hielt blieb sie sogar von den Taliban unbehelligt,denn sie halfen ja dem afghanischen Volk. Über dieses Ansehen und Rückhalt in der afghanischen Zivilbevölkerung konnten z.Bsp. die Amerikaner nur träumen... Die Wende kam mit dem öffentlichen Bekenntnis der Bundesregierung(Schwarz-Gelb) die Amerikaner und deren Koalitionstruppen in Afghanistan zu unterstützen(Phantom-Jäger etc).... Ab da kam dann auch die BW in das Visier der Taliban und blieben von Anschlägen nicht verschont und ihr Ansehen in der afghanischen Zivilbevölkerung ist nicht mehr so hoch...

/g\

Norle

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12

Sonntag, 20. März 2011, 05:18

Es ist eine richtige Entscheidung,Russland und China haben sich z.B. auch rausgehalten.
...vor allem war es das falsche Signal an Gaddafi,der das als eine Unterstützung seiner Macht interpretiert und da nützen auch alle Versuche der Bundeskanzlerin nichts diese Entscheidung zu erklären bzw. zu vermitteln... Das Russland und China nicht mitstimmen würde war vorn herein klar weil diese Länder an dem Öl aus Lybien interessiert sind und Einhaltung von Menschenrechte ist nicht nicht unbedingt "ihr Ding"

/g\

13

Sonntag, 20. März 2011, 08:13

Ja, es ist auch besser sich mit Russland und China zu verbünden ~k16~ , zwei Ländern bei denen Menschenrechte nicht existieren.
Ein entsprechener Bericht läuft gerade auf NTV.

Das Deutschland sich jetzt heraushält ist absolut falsch und, mal wieder, ein Armutszeugnis für diese Regierung.
Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren,
werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie.


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14

Sonntag, 20. März 2011, 10:40

Für mich zählt auch das Menschenrecht ,aber dieser Vergleich weicht vom Thema ab.es gibt noch andere Staaten ,die sich

nicht an Kriege beteiligen.

Was war mit Hiroshima ? oder Nagasaki? Wer hat denn dort die Atombombe abgeworfen ?
-M-
Der Nächste BItte ! ~k25

15

Sonntag, 20. März 2011, 11:14



Ich befürworte das militärische Eingreifen, da es von der UNO abgesegnet ist. Nur darf es nicht zu einem neuen

Kriegsschauplatz wie in Afghanistan werden. Hier sollte man schnell und konsequent durchgreifen, um das Leiden

der Zivilbevölkerung ziemlich niedrig zu halten. Auch sollte man dort, wenn nun Gaddafi entmachtet ist, die politische

Marschrichtung nicht vorgeben. Irak und Afghanistan sind da ja negative Beispiele - westlicher Beeinflussung.

alfons1249

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16

Sonntag, 20. März 2011, 11:21

Das Russland und China nicht mitstimmen würde war vorn herein klar weil diese Länder an dem Öl aus Lybien interessiert sind und Einhaltung von Menschenrechte ist nicht nicht unbedingt "ihr Ding"
Rußland und China haben keinerlei Interesse an lybischen Öl.
Die Einzigen, die eigentlich Gaddafi unterstützt haben, wegen des Öls, waren die Amerikaner - Nicht Die Amerikaner, sondern deren Macht ausübender Industrie- und Finanzklüngel.
Jetzt, wo sie nicht wissen, wohin die politische Reise Lybiens geht, unterstützen sie erstmal die Aufständischen, damit diese aus purer Dankbarkeit den amis auch den Zugriff auf das Öl späterhin auch weiter erlauben.
Deutschland hat mit der Verweigerung der Unterschrift unter den Invasionsbefehl nur das absolut richtige getan.

Und wer heute immer noch glaubt, daß der Einsatz in Afghanistan humanitäre Ziele gehabt haben soll, der hat garantiert den Knall nicht gehört - So gutmenschlich zu denken, ist äußerst naiv.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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17

Sonntag, 20. März 2011, 11:47

Was war mit Hiroshima ? oder Nagasaki? Wer hat denn dort die Atombombe abgeworfen

Und warum wurde die Atombombe geworfen und hat sie nicht Schlimmeres, nämlich einen Krieg der viele Jahre weiter gegangen wäre, beendet?

Man sollte alle Hintergründe kennen.

Sich mit China und Russland zu verbünden, zwei kommunistischen Ländern die das Wort Menschenrecht nicht mal kennen ( schrieb ich ja bereits ) ist ein Armutszeugnis.

Zum BW Einsatz in Afhanistan: Sicher gabs humanitäre Gründe und die gibts auch noch immer.
Allerdings sind die Taliban nicht daran interessiert, dass es dem Volk besser geht, weshalb immer neue Angriffe auf die Hilfstruppen gestartet werden.

Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren,
werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie.


( Platon )
|11t

18

Sonntag, 20. März 2011, 12:02

Und warum wurde die Atombombe geworfen und hat sie nicht Schlimmeres, nämlich einen Krieg der viele Jahre weiter gegangen wäre, beendet?

Gibt es noch Schlimmeres, als den Einsatz von Atomwaffen! Der Krieg wäre auch ohne diesen Bombenabwurf zu ENDE

gegangen. Heute noch leiden Menschen an den Spätfolgen! Aber die USA mussten die abschreckende Wirkung dieser Bombe

testen und das war ein voller Erfolg!

19

Sonntag, 20. März 2011, 12:05

Gibt es noch Schlimmeres, als den Einsatz von Atomwaffen!
Nein, ich glaube nicht.
Jeder Einsatz von Waffen ist schrecklich, Krieg ist schrecklich.

Allerdings leben wir nun mal in einer Welt, in der es Diktatoren gibt, Menschen die meinen sie dürfen andere unterjochen und Menschen wie Sklaven behandeln, sie quälen und mißhandeln und wir alle haben die Pflicht etwas dagegen zu tun.
Nur dann haben wir etwas aus der Geschichte gelernt und ich meine nicht nur unsere.

Der Krieg wäre auch ohne diesen Bombenabwurf zu ENDE
Heute sicher aber er wäre noch viele Jahre weiter gegangen.
Das kann man in den Geschichtsbüchern nachlesen.
Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren,
werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie.


( Platon )
|11t

20

Sonntag, 20. März 2011, 12:12

Zitat

Heute sicher aber er wäre noch viele Jahre weiter gegangen.
Das kann man in den Geschichtsbüchern nachlesen.

Sicherlich wäre er noch eine Zeit weiter gegangen, aber was so darüber geschrieben wird " sind auch nur Vermutungen ".

Jedenfalls liegt die Vermutung nah " die USA wollten die Bombe testen " und darüber gibt es auch Spekulationen oder Hinweise.

Hier unterstelle ich der USA den " Abschreckungs-Test " !