Sie sind nicht angemeldet.

Guten Tag lieber Gast,
um »Unser Web Forum« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich
  • »Norle« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 198

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 27. Oktober 2009, 12:42

Afghanistan-Krieg .. Zweifel am Sinn

Zitat

Politik
Dienstag, 27. Oktober 2009

Zweifel am Sinn des Afghanistan-Kriegs

US-Diplomat tritt zurück

Aus Protest gegen den Einsatz der USA in Afghanistan legt ein in dem Land eingesetzter ranghoher US-Diplomat seinen Posten nieder.

Der 36-jährige Matthew Hoh sei der erste US-Diplomat, dessen Rücktritt wegen des bereits seit acht Jahren währenden Afghanistan-Kriegs bekannt werde, berichtete die "Washington Post". Er war demnach der höchste Vertreter des US-Außenministeriums in der afghanischen Provinz Sabul im Südosten des Landes. In einem Brief an seine Vorgesetzten in Washington schrieb Hoh demnach Mitte September, er habe "das Verständnis über und das Vertrauen in die strategischen Ziele der Präsenz der USA in Afghanistan verloren".


Quelle : http://www.n-tv.de/politik/US-Diplomat-t…icle564788.html

2

Dienstag, 27. Oktober 2009, 13:57

Hochachtung, ein Mann mit Rückrat.
%02w

3

Dienstag, 27. Oktober 2009, 14:10

Zitat

Zweifel am Sinn des Afghanistan-Kriegs
Ich hab Zweifel an der Objektivität des Berichterstatters.

Warum?

Es ist nun mal kein Afghanistan-Krieg!

Es ist ein Kampf gegen den internationalen Terrorismus, welcher mit militärischen Mitteln geführt wird. Und das auf afghanischem Gebiet.
Das dieser nicht unbedingt die richtige Wahl ist, zeigte in der Vergangenheit schon der Kampf gegen Partisanen im WW II, oder gegen den Vietkong in Südostasien.
Aber es kann niemand einen besseren Vorschlag machen.
Sollten sich die Alliierten dort gänzlich zurückziehen, hat der Terror gewonnen.
Und mit ihm die Al Quaida und Taliban Riege.
Das kann so nicht hingenommen werden.

Meine Meinung.


Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich
  • »Norle« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 198

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 27. Oktober 2009, 18:28

Es ist nun mal kein Afghanistan-Krieg!

Es ist ein Kampf gegen den internationalen Terrorismus, welcher mit militärischen Mitteln geführt wird. Und das auf afghanischem Gebiet.


..dann müsste man fragen "was ist Krieg ?"

..sicher ,es ist der Kampf gegen den Terrorismus.. wie lautet denn das Fazit nach sovielen Jahren des Kampfes ? Wer sind die Gewinner,wer die Verlierer,wer sind die Opfer und ist der Terrorismus besiegt ?

Aber es kann niemand einen besseren Vorschlag machen.


..es gibt bessere Vorschläge nur wollen die westlichen Machthaber die nicht hören,denn es geht ihnen ja nicht um Al Quaida und Talibans sondern um die Pipeline und um Oel....

Sollten sich die Alliierten dort gänzlich zurückziehen, hat der Terror gewonnen.
Und mit ihm die Al Quaida und Taliban Riege.
Das kann so nicht hingenommen werden.


.. wenn man die Herzen der Menschen nicht hat ist der Kampf aussichtslos.. Ein US-General sagte ja " Wenn wir einen Taliban erschiessen dann rekrutieren sich 10 "neue" junge Männer aus dem Dorf zu den Talibans...

Am Anfang hatte unsere Bundeswehr noch die Sympathie der Menschen weil sie am Anfang wirklich noch geholfen hat... jetzt ist sie Kriegspartei in den Augen der Menschen... Die Chance ist vertan..

/g\

5

Dienstag, 27. Oktober 2009, 18:36

Wenn sogar die betroffenen deutschen Soldaten sagen, "wir befinden uns im Krieg", wer sollte es besser wissen als sie?

Zitat


Quelle: Wikipedia:
[*]Anglo-Afghanische Kriege, drei Kriege zwischen 1839 und 1919
[*]Sowjetisch-afghanischer Krieg, Krieg in Afghanistan von 1979 bis 1989
[*]Afghanischer Bürgerkrieg 1989–2001, nach dem Abzug der sowjetischen Truppen 1989
[*]Krieg in Afghanistan seit 2001, seit dem Sturz der Taliban 2001 andauernder Konflikt
%02w

alfons1249

Meister

  • »alfons1249« ist männlich

Beiträge: 2 576

Wohnort: habe ich noch

Beruf: habe ich mehrere

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 09:15

1.) Es ist nun mal kein Afghanistan-Krieg!
2.) Es ist ein Kampf gegen den internationalen Terrorismus, welcher mit militärischen Mitteln geführt wird. Und das auf afghanischem Gebiet.




Zum Ersten:


Es ist ein Krieg ! ! !(unter vielen falschen Deckmäntelchen)



Zum Zweiten:


Das ist die falscheste Bezeichnung für einen Krieg, der aus rein amerikanischen wirtschaftlichen Interessen dort geführt wird
(begründet haben wir das schon so oft, daß ich mir hier eine nochmalige Aufzählung schenke)

;V.

Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

7

Sonntag, 17. Januar 2010, 13:41

Sorge vor Taliban-Frühjahrsoffensive

Kundus-Kommandeur will mehr Truppen

Zitat

Von Kai Küstner, ARD-Hörfunkstudio Südasien
Die Sicherheitslage im Raum Kundus hat sich zwar verbessert - trotzdem rechnet die Bundeswehr mit neuen Angriffen der Taliban im Frühjahr. Der neue Kommandeur Rohrschneider will deshalb für die Region neue Truppen - noch glaubten die Afghanen nämlich nicht an einen Sieg gegen die Taliban.

Quelle: tagesschau.de


Der letzte Absatz beschreibt die verzwickte Situation der Bundeswehr vor Ort.

Zitat

Allerdings spiele die Frage durchaus eine Rolle, wie sich die Rechtssicherheit weiter entwickle. "Auch empfindet man die Tatsache, dass das eigene Handeln Bestandteil staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen wird, schon als etwas beunruhigend", gab der Oberst im Gespräch mit der ARD zu bedenken.

Und solange das nicht eindeutig geklärt ist, hat kein deutscher Soldat dort zu sein!

Meine Meinung


8

Donnerstag, 15. Juli 2010, 06:56

Guttenberg über Bundeswehreinsatz in Afghanistan


"Der Einsatz wurde von Beginn an verharmlost"

Zitat

Er war das erste Regierungsmitglied, das den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr einen Krieg nannte. Nun hat Verteidigungsminister zu Guttenberg erneut klare Worte gefunden: "Der Einsatz wurde von Beginn an verharmlost". Ursache dafür sei eine "gemeinsame Überforderung" gewesen.
[mehr]


Quelle: tagesschau.de