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1

Sonntag, 13. November 2011, 11:50

Rösler auf dem FDP Parteitag in Frankfurt

FDP Chef Rösler weiterhin gegen einen gesetzlichen Mindeslohn " nicht mit uns " ! Hier versucht eine Partei, die zur Zeit nicht einmal

die 5% Hürde bei den nächsten Wahlen erreichen würde, Menschen an der Armutsgrenze zu halten. Rösler " ein gesetzlicher Mindeslohn ist mit

Sozialer-Marktwirtschaft nicht vereinbar - für das Aushandeln von Löhnen sind die Tarifpartner zuständig ". Mag ja sein, aber wenn sich in

dieser Richtung nichts bewegt und der ausgehandelte Lohn die Menschen weiterhin mit staatlichen " Subventionen " über Wasser gehalten

werden müssen, dann ist es Aufgabe des Staates/Regierung Abhilfe zu schaffen. Da kann doch eine Minderheit, wie sie nun mal die FDP ist,

nicht bestimmen " kein Mindestlohn " ! Die CDU und die Kanzlerin haben sich in die richtige Richtung bewegt, hat zwar lange gedauert, aber die

Wahlen vor Augen, kommt man " zur Einsicht " ! Da sieht es die FDP anders - die hat wohl nur die Interessen der Wirtschaft im Auge..!




tourist

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2

Sonntag, 13. November 2011, 22:59

Ja das muß sie ja auch,

denn die FDP ist eine Wírtschaftspartei, nur ist sie in letzter Zeit etwas aus dem Ruder gelaufen, Machtkämpfe innerhalb

einer Partei sollte man eben nicht nach draußen tragen, wenn der Mindestlohn festgeschrieben wird, werden entweder Leute

entlassen oder der Staat muß einen Ausgleich schaffen, denn viele kleine Krauter halten sich mal so eben über Wasser, warum

die Leiharbéit so von sich reden macht, ist doch klar, wer kann denn einen festangestellten Mitarbeiter einfach entlassen, da

haut die Gewerkschaft doch gleich dazwischen, um also nicht Insolvens anmelden zu müssen, hält man die Firma mit Leiharbeitern

eben so über Wasser.

Man kann natürlich nicht erwarten, das der Arbeiter das versteht, er ist nur entsetzt, wenn er entlassen wird. ~k02
:) Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf. ~k02

alfons1249

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3

Montag, 14. November 2011, 09:40

Die FDP wollte ja eigentlich die Partei des Mittelstandes sein und/oder war es mal vor langer Zeit auch.
Sie war und ist aber nicht in der Lage, unter der neuen Führung durch diese Riege von Jungpionieren äh, ich meine -politikern, sich eine neue und oder die alte Linie neu zu erarbeiten.
Sie hat mit der Verweigerung ihrer Zustimmung zum Mindestlohn zwar ihre eigentliche Klientel plötzlich wieder im Blick, verhält sich aber völlig unsozial den Arbeitnehmern gegenüber.
Ihre Zuwendung zur absoluten "Elite" der Unternehmer in der letzten Zeit, hat ihr keinerlei politische Vorteile gebracht.
Im Gegenteil,
sie hat durch dieses asoziale Verhalten ihre eigentliche Zielgruppe so extrem vernachlässigt, daß sie unter die Fünf-Prozent-Hürde gerutscht ist.
So wird sie eben, auch mit Hilfe dieses Dr. Rösler, noch lange Zeit in der Bedeutungslosigkeit bleiben, und das zum Schaden des Mittelstandes.
Der Mittelstand ist momentan so finanziell unter Druck, daß durch eine Einführung des Mindestlohnes entweder ein Massensterben der Klein- und Mittelbetriebe losgetreten wird und/oder eine Welle der Massenentlassungen über das Land rollen wird.
Da aber insgesamt der Staat und die Wirtschaft finanziell und wirtschaftlich am Boden
sind, wird der angestrebte Mindestlohn den Sektor der Billiglöhner extrem aufblähen und zusätzlich nur die Unternehmen der Leihsklaverei pampern.

Im Endeffekt wird es dann so kommen, daß nur unternehmerische also private Lohnkosten vom Arbeitgeber auf den Staat abgewälzt werden, die Sozialkassen noch mehr überlastet werden und der Profit der Unternehmen überdurchschnittlich steigen wird.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (14. November 2011, 09:52) aus folgendem Grund: Korrekturen und Probleme mit der Textformatierung


4

Montag, 14. November 2011, 16:38

Man kann natürlich nicht erwarten, das der Arbeiter das versteht, er ist nur entsetzt, wenn er entlassen wird

Ist das zu hoch... ?(

Allen geht es schlecht, besonders den Unternehmen...und deswegen darf kein Mindestlohn her! ?(

Über Mindestlohn wird schon seit Jahren gesprochen und um sich davor zu drücken..wird von Seiten der Wirtschaft,

gejammer, gejammert und die Kanzlerin jammerte Jahre mit. Ob es jetzt der Wirtschaft besser geht...fragen wir

die Kanzlerin... ~k01


5

Montag, 14. November 2011, 16:50

Dürfen denn dann die Firmen, die Tariflohn bezahlen, den auf den Mindestlohn drücken? ~k08
=k? !/1




6

Montag, 14. November 2011, 17:37

Dürfen denn dann die Firmen, die Tariflohn bezahlen, den auf den Mindestlohn drücken?

Warum sollten die...sie fahren doch ganz gut mit dem ausgehandelten Lohn/Gehalt - zwischen ihnen und der Gwerkschaft.

Nur sollte es im Niedriglohnsektor keinen Hungerlohn mehr geben, wobei , wenn der Mindestlohn so bei 8.50 Euro liegt, die

meisten Arbeitnehmer auf Transferleistungen vom Staat angewiesen sind. So sieht keine soziale Marktwirtschaft aus, nicht

einmal eine neoliberale Wirtschaftsform, die zahlt eben nur 5.00 Euro und vom Staat gibt es nichts.

Wenn die Kanzerlin ständig betont " der deutschen Wirtschaft geht es gut " , sehe ich kein Problem für einen Mindestlohn.


tourist

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7

Montag, 14. November 2011, 23:30

Nur keine Angst,

Angie macht das schon, sie hat alles im Griff, ob allerdings der Rösler der richtige Mann ist,

wage ich zu bezweifeln, er hat nicht genug Ausstrahlung. ~k02
:) Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf. ~k02