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Norle

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1

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 11:52

Bundeswehrreform - De Maizière schließt 31 Kasernen

Zitat

Letzter Schritt der Bundeswehrreform

De Maizière schließt 31 Kasernen

Nun ist es raus: Bundesverteidigungsminister de Maizière will 31 Kasernen der Bundeswehr schließen. Weitere 33 Standorte sollen drastisch schrumpfen, so dass faktisch über 60 vor dem Aus stehen. Auch die "Wiege der Luftwaffe" in Fürstenfeldbruck wird geschlossen. Besonders stark trifft es Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/De-Maizi-re-s…cle4617641.html

In vielen Gemeinden und Komunen wird das grosse Zittern beginen und viele werden vor dem praktischen "Aus" stehen,denn ohne die Soldaten ist nichts los ....

/g\


2

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 12:12

Mir fehlt bei dieser Reform mal wieder ein Konzept für die zukünftige Ausrichtung der Bundeswehr.
Welche Aufgaben soll sie in Zukunft übernehmen und ist der jetzige "Flickenteppich" dafür geeignet?
Oder hätte man nicht besser ein paar große Standorte machen sollen, wo die Soldaten auf ihre zu erwartenden Aufgaben adäquat vorbereitet werden können?
Eine Flächendeckende Presenz der BW mag in den Zeiten des "Kalten Krieges" ja vertretbar und richtig gewesen sein.
Aber eine 180.000 Mann starke BW ist dazu eh nicht mehr in der Lage.
Und für eine starke Truppe in Kriesengebieten ist die Dezentralisierung eher von Nachteil.

Und so hart es für die betroffenen Gemeinden auch sein mag, wenn sie sich wirtschaftlich einzig und allein auf die BW verlassen (haben), dann haben sie etwas falsch gemacht.

-M-

3

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 12:14

Die beiden OB's von Lütjenburg und Schwanewede haben sich gestern, in Hallo Niedersachsen, noch besorgt geäußert.
Sie befürchteten, ihre Orte werden sterben wenn die Kasernen geschlossen werden und nun ist es passiert.

Es ist wirklich eine Schande, dass der Staat das Geld in die gesamte Welt verschleudert, für das eigene Land aber nicht genug übrig bleibt.
Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren,
werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie.


( Platon )
|11t

Wilmadu

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4

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 13:19

Hallo Megazicke ,da gebe ich Dir Recht !
Der Nächste BItte ! ~k25

Norle

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5

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 13:50

Und so hart es für die betroffenen Gemeinden auch sein mag, wenn sie sich wirtschaftlich einzig und allein auf die BW verlassen (haben), dann haben sie etwas falsch gemacht.

..das ist aber jetzt ein wenig "blauäugig" oder ? Was hätte denn so eine Gemeinde,so eine Komune machen sollen ? Einfach ignorieren oder wie ? Das Gleiche trifft doch eine Gemeinde wenn die grösste Firma am Ort plötzlich umzieht... Infrastruktur,Arbeitsplätze etc. das sind doch die Posten die eine Komune für den Zuschlag interessieren und mit der Firma bzw. der Kaserne wächst auch die Gemeinde... was soll man da jetzt falsch machen ?

/g\

Norle

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6

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 18:51

Offenbar ist nicht überall der Informationsfluss "sauber" abgelaufen ...mehr >

Ich versteh`nicht warum ist die Erfassung der einzelnen Kasernen und Standorte nicht von unabhängiger Seite erfolgt ? So fühlen sich jetzt viele als Verlierer,weil man die Daten an politisch gegnerische Behörden weiter gegeben hatte... Aber ob das der wirkliche Nachteil war weiss man auch nicht

/g\

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7

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 20:28

Nun gut....wie können aber keine Kasernen erhalten, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Wieso sollte dies vom Steuerzahler bezahlt werden?

Die betroffenen Gemeinden bräuchten so etwas wie ein "Konjunkturprogramm"......aber da gibt es angebl. kluge, studierte Fachleute....die werden es schon richten.. ~k01

8

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 20:34

Nun gut....wie können aber keine Kasernen erhalten, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Wieso sollte dies vom Steuerzahler bezahlt werden?
Da hast Du meine Zustimmung.
Aber ich verstehe in dem Zusammenhang nicht, warum dann einige Standorten nicht ganz geschlossen, sondern mit einer kleinen Kernmannschaft aufrechterhalten werden.
Dadurch kann man das Gelände nicht anderweitig nutzen und der Betrieb mit den verbleibenden Leuten wird erst Recht teuer.
Die betroffenen Gemeinden bräuchten so etwas wie ein "Konjunkturprogramm"
Das wäre schön.
Vorhin habe ich im Radio habe ich einen Bericht über die Kasernenschließung vor einigen Jahren in Itzehoe gehört.
Die Stadt hat damals keine Zeit verloren und ihr Kasernengelände sofort in einen Wohnpark umgenutzt und Arbeitsplätze angesiedelt, was insgesamt als sehr positiv bewertet wird.
=k? !/1




9

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 00:03

Alternativ könnte man Leerstehende Kasernen so umbauen, dass dort die Sicherungsverwahrten sicher untergebracht werden können.
Laut EGH soll die sich ja vom Strafvollzug unterscheiden.

Aber das ist ja hier nicht das Thema.

Thema ist nach wie vor die willkürliche Schließung von Standorten, ohne ein Konzept für die Zukunft der Bundeswehr.
Zuerst sollte man sich darüber Gedanken machen, um danach zu entscheiden, welche Standorte sind für diese Aufgaben geeignet, welche nicht.
Das man Gebirgsjäger und Marine nicht in der Lüneburger Heide ausbilden kann, sollte jedem klar sein.
Genausowenig nützen schwere Kampfpanzer in den Alpen.

Andererseits verstehe ich auch die Leute nicht, die sich immer wieder über Belästigungen durch Gefechtslärm und Behinderungen durch Truppen/Fahrzeugtransporte aufregen, aber die Kaserne soll mal schön da bleiben ... bringt ja Geld in die Kasse der Kommune.

Komischerweise ist der Standort, an dem ich einige Jahre verbringen durfte, heute gut doppelt so groß, wie zu meiner aktiven Zeit.
Dort hat sich im Laufe der Jahre eine Klein und Mittelständische Wirtschaft/Industrie angesiedelt.
Und das unabhängig von der BW.
Und wenn eine Kaserne der einzige Wirtschaftsfaktor in einer Gemeinde ist, dann läßt das auch Rückschlüsse auf die Grundstückspreise zu.
Damit lassen sich potentielle Wirtschafts/Industriezweige anlocken.
Man muß es nur wollen und tun ... und nicht rumlammentieren, dass nun die Gemeinde stirbt.
Um den Militärstandort brauchte man sich ja nicht selber zu kümmern, das war Bundesangelegenheit.
Nun, wo man selber was tun muß, ist das Geschrei groß.

Ich kann das weder nachvollziehen, noch gutheißen.

~k06

10

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 00:06

Nun gut....wie können aber keine Kasernen erhalten, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Wieso sollte dies vom Steuerzahler bezahlt werden?

Zitat von »RedGrouper«
Nun gut....wie können aber keine Kasernen erhalten, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Wieso sollte dies vom Steuerzahler bezahlt werden?

Da hast Du meine Zustimmung.
Leerstehende Kasernen gehören auch weiterhin dem Bund und kosten Steuergelder.
Jedenfalls, solange die Kommune sie nicht dem Bund abkauft.


11

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 14:55

Stimmt.

Personal bezahlen, das nicht benötigt wird, kostet noch mehr Steuergelder.

Sie kann auch vermietet oder verpachtet werden.

Paar Ideen sind gefragt.

Das BGS-Gelände hier in unserer Nähe dient z.B. regelmäßig als Unterkunft für die Bereitschaftspolizei während der Castor-Transporte.

Die Turnhalle konnte sehr lange für Vereinssport genutzt werden.
=k? !/1




12

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 22:55

Das BGS-Gelände hier in unserer Nähe dient z.B. regelmäßig als Unterkunft für die Bereitschaftspolizei während der Castor-Transporte.

BGS heißt ja schon Bundes-Grenz-Schutz.
Also gehört das Gelände immer noch dem Bund, ob genutzt, oder leerstehend.
Und somit kostet es Steuergelder.