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Norle

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1

Freitag, 18. Juni 2010, 18:06

Politische Stimmung

Zitat

Politik
Freitag, 18. Juni 2010

Politische Stimmung am Boden

FDP liegt bei 3 Prozent


Betrachtet man die politische Stimmung in Deutschland, ergibt sich ein vernichtendes Bild für die aktuelle Bundesregierung: Die SPD liegt vor der Union und die FDP wäre nicht mehr im Bundestag vertreten. Die Sonntagsfrage hellt das Bild etwas auf.
Die Debatte um das Sparpaket hat der Koalition weitere Verluste in der Wählergunst beschert. Im neuen ZDF-Politbarometer kommt die Union in der politischen Stimmung nur noch auf 32 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als vor zwei Wochen kurz vor der Sparklausur des Kabinetts. Die SPD legt in der politischen Stimmung um drei Punkte auf 34 Prozent zu und liegt damit vor der Union.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/FDP-liegt-bei…icle928457.html

egal welche Quelle der Erhebung von Wählerumfragen man momentan nimmt und diese "studiert" kommt jeder vernünftige Betrachter zu dem Schluss das das einstige "schwarz-gelbe Wunschkonzert" zu einer gemeinen "Chaostruppe" heruntergekommen ist...Man würde sich und der verehrten Wählerschaft Zeit und Nerven schonen würde man dem Ruf vom "Aufhören !" folgen und Neuwahlen festsetzen...

/g\

2

Freitag, 18. Juni 2010, 21:32

und Neuwahlen festsetzen...
Naja, aber was dann?
Nur weil das eine nun nicht das Gelbe vom Ei ist, heisst es ja nicht, dass egal welche Regierungsformation sich dann bildet, es auch wirklich besser wird. Vielleicht anders... Außerdem gibt's da so'ne Weisheit: "Ich dachte es geht nicht schlimmer und dann kam es schlimmer..." oder so ähnlich...
~k08

3

Freitag, 18. Juni 2010, 23:09

gewisse probleme sind einfach nicht zu lösen. ganz egal wer regiert. das wollen nur die meisten (noch) nicht wahrhaben.

4

Samstag, 19. Juni 2010, 00:25

Das würde ich so pauschal nicht sagen.
Schließlich gibt es für (fast) alles entsprechende Experten.
Also Leute, die ein Studium erfogreich abgeschlossen haben, sollten dann auch in dem Bereich eingesetzt werden.
Nur wird das wohl nicht so gehandhabt.
Vielleicht würde es helfen, Deutschland wie ein (großes) Unternehmen zu führen?

Ich denke dabei grade an eine Szene aus dem Film Dave
Der Doppelgänger des im Koma liegenden US Präsidenten holt einen alten Freund ins weiße Haus um den Finanzhaushalt zu sanieren.
8o


?M?

5

Samstag, 19. Juni 2010, 09:54

Vielleicht würde es helfen, Deutschland wie ein (großes) Unternehmen zu führen?

wie ein großes unternehmen, dass mit milliarden an schulden zu kämpfen hat? dann würden erstmal stellen abgebaut werden, um die insolvenz zu vermeiden. also noch mehr arbeiten würden auf noch weniger beamtenschultern verteilt. weiterhin würde alles was dem unternehmen bundesrepublik geld abverlangt, statt geld einzubringen, gestrichen werden (z.b. sozialleistungen) bzw. würden "geschäftsteile" die mehr kosten als nutzen verursachen (z.b. wehrpflicht), eingestellt oder an andere unternehmen verkauft werden. u.s.w... u.s.w... ähnlichkeiten mit den aktionen der amtierenden regierung sind rein zufällig. ;)

womit wir auch gleichzeitig beim nicht zu lösenden problem der arbeitslosigkeit wären. die medizin wird stetig besser, die menschen leben länger, sind länger leistungsfähig, das rentenalter wird angehoben und junge leute mit einer inzwischen besseren ausbildung als früher stehen in den startlöchern, die älteren bei der nächstbesten gelegenheit zu ersetzen. aus unternehmersicht auch im sinne der unternehmen. wiederum gleichzeitig führen hohe steuern und (mindest)löhne dazu, dass unternehmen - ebenso logischerweise - lieber in ländern produzieren lassen bzw. dorthin umsiedeln, wo sie für die gleiche arbeit weniger zahlen müssen. wenn unternehmen auf dem weltmarkt bestehen wollen, müssen sie nunmal zuerst an sich denken. und dann gibt es heutzutage doch tatsächlich noch parteien, die immer höhere mindestlöhne fordern. wer will denn das bezahlen? wenn du zwei videotheken hast und bei einer davon kostet der gleiche film 5 euro mehr, dann holst du ihn dir bei der günstigen variante. warum soll ein unternehmen das anders machen? und der deutsche ist ja nicht bereit, sich lohntechnisch anzupassen. geht auch in den meisten fällen nicht, da das leben in deutschland ja nicht auch gleichzeitig billiger wird. also wie soll das gelöst werden?

Norle

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6

Samstag, 19. Juni 2010, 11:25

gewisse probleme sind einfach nicht zu lösen. ganz egal wer regiert. das wollen nur die meisten (noch) nicht wahrhaben.

..ja das stimmt schon so,aber wenn man genauer hinschaut sind die Probleme die man nicht lösen kann nicht unlösbar sondern einer evtl. Lösung stehen massive Widerstände von Interessengruppen = Lobbyisten gegenüber...Überspitzt kann man aber schon sagen das kein Gesetz in Kraft tritt wenn es nicht durch die Chefetagen der Wirtschaft abgesegnet ist...Die Politik hat schon lange nichts mehr zu melden deshalb wird die sogenannte Staatsverdrossenheit immer grösser...

/g\

7

Samstag, 19. Juni 2010, 21:33

Ein Unternehhmen, das auf Schulden reagiert, in dem es nur spart, wird nicht richtig geführt..
Es muß auch gleichzeitig ins Unternehmen investieren und sich neue Geschäftsfelder erschließen, um in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben.
Auf unser Land übertragen, heißt das, dass z.B. Geld in Bildung investiert werden muss, um später Fachkräfte zu haben..

Aus der Sicht kann ich auch die Bürgschaften für Griechenland nachvollziehen, denn, wenn Griechenland es schafft, und die Kredite zurückzahlt, dann war es für unser Land ein gutes Geschäft.

Was das Renteneintrittsalter betrifft, es ist auch nur die logische Konsequenz, es anzuheben..
Wir werden nunmal älter und damit muss sich auch das Erwerbsleben verlängern..

In Zukunft wird unser Land es mit großem Fachkräftemangel zu tun bekommen, zur Zeit gibt es z.B. noch 30.000 freie Lehrstellen, davon ist in den neuen Bundesländern jede dritte unbesetzt..Die Zahl der Bewerber um Lehrstellen nimmt ab, da weniger junge Leute schulentlassen werden..

Zur Abwanderung der Firmen ist zu sagen, dass es sich meistens um sehr große Betriebe handelt, die keine örtliche Bindung am Markt haben.. Leider wurde diese Entwicklung noch durch großzügige Fördermaßnahmen in den anderen Ländern unterstützt..


Zitat

aber
wenn man genauer hinschaut sind die Probleme die man nicht lösen kann
nicht unlösbar sondern einer evtl. Lösung stehen massive Widerstände
von Interessengruppen = Lobbyisten gegenüber.
.. und wenn dann Wirtschaftsminister Brüderle, der Firma Opel die Staatshilfen versagt, weil es dem Mutterkonzern inzwischen wieder gut geht, und schon einmal geholfen wurde, nimmt das kaum jemand zur Kenntnis..
=k? !/1




8

Sonntag, 20. Juni 2010, 02:00

"die schulden des vaterlands bezahlt die inflation" - ausspruch eines schweizer aphoristikers. investieren bedeutet neue schulden zu machen. den griechen unsere milliarden in den rachen zu werfen, bedeutet neue schulden zu machen. investieren ist gut und helfen sozial. aber dann bitte auch nicht jammern, wenn im eigenen kleinen privat-portemonnaie ebbe herscht. wir reden hier bereits von über 1700 (eintausendsiebenhundert!) milliarden vorhandenen schulden. die aktien einer solchen firma würde man mit weihwasser, kreuzen und knoblauch auf abstand halten.. :) ..es ist gar nicht möglich diese schulden jemals zu tilgen. never ever. und die griechen sind uns da eben noch einen schritt voraus. im negativen. was nichts anderes bedeutet, als dass wir es getrost knicken können, das geld von denen jemals wieder zu sehen.

wer mehr geld ausgibt, als er einnimmt, macht schulden. das prinzip ist so simpel, wie das alltägliche ein- und ausatmen. trifft auf jeden privathaushalt genauso zu. wenn man kein geld hat um in den urlaub zu fahren, dann fährt man eben nicht. wenn man sich ein auto nicht leisten kann, dann muss man eben mit den öffentlichen verkehrsmitteln vorlieb nehmen. wenn das sparschwein eine ledercouch nicht zuläßt, dann muss eben simpler stoff reichen. und wenn das haushaltsgeld eine hohe handyrechnung nicht verträgt, muss eben weniger telefoniert werden. ganz einfach. und wer auf solche dinge nicht verzichten kann oder will - trotz mangel an materiellen mitteln - darf sich über die logischen konsequenzen nicht beschweren.

ich stimme ja durchaus zu, dass mehr in bildung investiert werden sollte. blöd nur, wenn wir am ende nichts davon haben. denn fakt ist nunmal auch, dass die bei uns ausgebildeten fach- und führungskräfte immer mehr und mehr ins ausland abwandern. dort werden sie besser bezahlt und haben eine bessere perspektive die karriereleiter betreffend.

Zitat

Zur Abwanderung der Firmen ist zu sagen, dass es sich meistens um sehr große Betriebe handelt

also die, wo die meisten arbeitsplätze dran hängen und die meisten steuern gezahlt werden. aber den rest kriegen wir auch noch dran. erhöht einfach die unternehmenssteuern und auch kleinere unternehmen werden auswandern. und die die bleiben, müssen in der konsequenz dann stellen abbauen und/oder die steuererhöhung über kräftigere preise an den kunden weitergeben. und dann sorgt schon unsere geiz ist geil gesellschaft dafür, dass die billigeren auslandsprodukte bevorzugt gekauft werden. wer wills ihnen verdenken? der mensch ist sich nunmal selbst am nächsten. das war noch nie anders und wird auch nie anders sein.

9

Sonntag, 20. Juni 2010, 08:01

den griechen unsere milliarden in den rachen zu werfen, bedeutet neue schulden zu machen.

Auf einen einfachen Nenner gebracht, ja!

und die griechen sind uns da eben noch einen schritt voraus. im negativen. was nichts anderes bedeutet, als dass wir es getrost knicken können, das geld von denen jemals wieder zu sehen.
Was eintritt, werden wir erleben. Fakt ist, dass es die einzige Möglichkeit war, den Euro stabil zu halten.
wer mehr geld ausgibt, als er einnimmt, macht schulden. das prinzip ist so simpel, wie das alltägliche ein- und ausatmen. trifft auf jeden privathaushalt genauso zu. wenn man kein geld hat um in den urlaub zu fahren, dann fährt man eben nicht. wenn man sich ein auto nicht leisten kann, dann muss man eben mit den öffentlichen verkehrsmitteln vorlieb nehmen. wenn das sparschwein eine ledercouch nicht zuläßt, dann muss eben simpler stoff reichen. und wenn das haushaltsgeld eine hohe handyrechnung nicht verträgt, muss eben weniger telefoniert werden. ganz einfach. und wer auf solche dinge nicht verzichten kann oder will - trotz mangel an materiellen mitteln - darf sich über die logischen konsequenzen nicht beschweren.
Vollkommen korrekt, und auch meine Devise..
Nur, leider haben in den letzten Jahrzehnten weder der Staat, noch viele Privathaushalte so gewirtschaftet.., um so mehr tut es jetzt weh, dass es plötzlich nicht mehr so weiter geht. Vielfach wird aber der Politik die Aufgabe des Handelns zugeschoben, statt erstmal selbst tätig zu werden..

ich stimme ja durchaus zu, dass mehr in bildung investiert werden sollte. blöd nur, wenn wir am ende nichts davon haben. denn fakt ist nunmal auch, dass die bei uns ausgebildeten fach- und führungskräfte immer mehr und mehr ins ausland abwandern. dort werden sie besser bezahlt und haben eine bessere perspektive die karriereleiter betreffend.
Eben, genau dass sollte sich ändern. Geht es der Wirtschaft, den Firmen besser, dann bleiben auch wieder mehr Fachkräfte hier.

also die, wo die meisten arbeitsplätze dran hängen und die meisten steuern gezahlt werden. aber den rest kriegen wir auch noch dran. erhöht einfach die unternehmenssteuern und auch kleinere unternehmen werden auswandern. und die die bleiben, müssen in der konsequenz dann stellen abbauen und/oder die steuererhöhung über kräftigere preise an den kunden weitergeben. und dann sorgt schon unsere geiz ist geil gesellschaft dafür, dass die billigeren auslandsprodukte bevorzugt gekauft werden. wer wills ihnen verdenken? der mensch ist sich nunmal selbst am nächsten. das war noch nie anders und wird auch nie anders sein.
Ja, aber wer nicht umdenken will, oder kann, sowohl in der Politik, als auch im privaten, muss am Ende auch mit den Konsequenzen leben.
Dass ich das weder aus Sicht eines Produzenten, noch aus Sicht eines Verbrauchers gut finden würde, sei hinzugefügt.
=k? !/1




Norle

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10

Sonntag, 20. Juni 2010, 08:50

..Jahre- oder jahrzehntelang kursierte der Spruch "..ein Staat kann nicht pleite gehen.." das war unter Ludwig Erhard so genauso wie bis vor Kurzen unter Angela Merkel so... Bis dahin waren es offenbar zwei verschiedene Paar Schuh wenn ein Wirtschaftsunternehmen nicht mehr zahlungsfähig war musste es Insolvenz anmelden , beim Staat wurden neue Schulden gemacht oder neues Geld gedruckt... Erst in den letzten Jahren hat man angefangen dieses "Gebilde Staat" mehr unter marktwirtschaftlichen Aspekten zu betrachten und musste zum entsetzen feststellen das die allermeisten Staaten diesen Kriterien nicht stand halten und eigentlich liquidiert werden müssten was finanz- oder markttechnisch einfach nicht geht...Im Gegensatz zu wirtschaftlichen Unternehmen muss ein Staat die Versorgung der Bevölkerung gewährleisten was nicht immer Kostendeckend ist. Versuche viele "Staatsaufgaben" zu privatisieren sind zum grossen Teil gescheitert da die Kosten für diese Dienste enorm stiegen und nicht alles das geleistet wurde was vorher der Staat geleistet hat...So würde ich sagen wie es Probleme gibt die anscheinend nicht gelöst werden können gebt es Bereiche oder Aufgaben die man nicht kostendeckend absolvieren kann. Folglich ist es falsch den Staat unter marktgerechten Vorgaben zu sanieren da sonst wichtige Functionen des gesellschaftlichen Zusammenlebens wegfallen würdnen was sehr negative Reaktionen hat...

/g\

11

Sonntag, 20. Juni 2010, 11:17

Jahre- oder jahrzehntelang kursierte der Spruch "..ein Staat kann nicht pleite gehen.." das war unter Ludwig Erhard so genauso wie bis vor Kurzen unter Angela Merkel so
War nicht Ludwig Erhardt derjenige, der mit Augenmaß wirtschaftete, und zum Maßhalten aufrief?
Im Gegensatz zu wirtschaftlichen Unternehmen muss ein Staat die Versorgung der Bevölkerung gewährleisten was nicht immer Kostendeckend ist. Versuche viele "Staatsaufgaben" zu privatisieren sind zum grossen Teil gescheitert da die Kosten für diese Dienste enorm stiegen und nicht alles das geleistet wurde was vorher der Staat geleistet hat
.. da hätte ich jetzt doch gerne von Dir mal ein konkretes Beispiel..
Folglich ist es falsch den Staat unter marktgerechten Vorgaben zu sanieren
Ich finde es schon wichtig, und richtig, auch an die Mitarbeiter des Staates, die für uns Aufgaben erfüllen sollen, marktwirtschaftliche Anforderungen zu stellen. Dass heißt, dass ich von den Beamten, oder Abgeordneten höchstmögliche Leistung erwarten darf, genau, wie von den Mitarbeitern in der freien Wirtschaft.
Für mich gibt es da noch enormen Verbesserungsbedarf..
=k? !/1




Norle

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12

Montag, 21. Juni 2010, 00:18

War nicht Ludwig Erhardt derjenige, der mit Augenmaß wirtschaftete, und zum Maßhalten aufrief?
..mag sein ,aber die Haushälter die nach ihm kamen haben nicht lange gefackelt mit Nachtragshaushalt oder Neuverschuldung...

.. da hätte ich jetzt doch gerne von Dir mal ein konkretes Beispiel..
..da wären z.Bsp. die Bahn und die Post als ehemalige "Staatsunternehmen" wurden sie mit duchaus negativen Bewertungen der Bevölkerung privatisiert. Sicher an den Börsen sehen die Bewertungen anders aus,da freut man sich positiv wenn Arbeitsplatzabbau bekannt gegeben wird...Die Privaten haben sich die "Filetteile" genommen und andere Teile wurden einfach stillgelegt dadurch hat man im Land erhebliche Defizite wenn man nicht gerade an den Fernverkehrtrassen wohnt . Ohne eigenen PKW ist man in manchen Regionen aufgeschmissen und dabei sollte der Nahverkehr Vorrang vor dem Auto haben...In manchen Regionen muss man in die nächste Stadt fahren um einen Einschreibebrief aufgeben zu können... Für manche Bevölkerungsteile sind das keine guten Bedingungen und die Gesellschaft fängt an auseinanderzufallen...

Folglich ist es falsch den Staat unter marktgerechten Vorgaben zu sanieren
Zitat: Flora
Ich finde es schon wichtig, und richtig, auch an die Mitarbeiter des Staates, die für uns Aufgaben erfüllen sollen, marktwirtschaftliche Anforderungen zu stellen.

In der Regel wird ja nicht saniert sondern lediglich nach dem "alten Muster" umverteilt. Je nach politischer Farbe und Gesinnung wird bei den sozialen Ausgaben gekürzt und den Unternehmen /der Wirtschaft geschenkt.. oder umgekehrt...An die wirklichen Wurzeln ,den Subventionen ,Steuererleichterungen oder Sondergenehmigungen traut man sich ja garnicht ran...

/g\

13

Montag, 21. Juni 2010, 09:04

da wären z.Bsp. die Bahn und die Post als ehemalige "Staatsunternehmen" wurden sie mit duchaus negativen Bewertungen der Bevölkerung privatisiert.
Ja, denn der Staat mußte diese Unternehmen verkaufen, weil er sie nicht mehr finanzieren konnte.., so hat er den Nachfolgern die "Drecksarbeit" hinterlassen, diese Unternehmen zu sanieren, und sich z.B. von unproduktiven Standorten, Mitarbeitern, etc. zu trennen..
Dass es auch anders, wesentlich positiver gehen kann, zeigt die Erfolgsgeschichte der Metronom-Eisenbahngesellschaft , die als Konkurrent zur Deutschen Bahn angetreten ist, und z.B. hier in der Region mit gutem Service und guten Mitarbeitern, die auch gut bezahlt werden, punktet und deren Fahrgastaufkommen deutlich steigt.


In manchen Regionen muss man in die nächste Stadt fahren um einen Einschreibebrief aufgeben zu können
Ja, das ist ein Manko, und das wird, mit den Änderungen in der Altersstruktur und der Abwanderung der jungen Leute in die Zentren, auf dem Land auch noch schwieriger werden.
In anderen Regionen gab es aber auch Verbesserungen, wo z.B. Poststellen in den Läden miteingerichtet wurden, und diese nun dadurch über bessere Öffnungszeiten verfügen.
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Montag, 21. Juni 2010, 11:25

. und wenn dann Wirtschaftsminister Brüderle, der Firma Opel die Staatshilfen versagt, weil es dem Mutterkonzern inzwischen wieder gut geht, und schon einmal geholfen wurde, nimmt das kaum jemand zur Kenntnis..
Ja, weil hier wieder mal der "große Bruder" das Sagen bekommen hat und nur seine Schäfchen ins Trockene gebracht hat.
Dieser Betrug an der deutschen Firma Opel kann nur noch schlimmer werden, denn GM hatte schon im vorigen Jahr eindeutig Opel Deutschland freigegeben und auch alle Lizenzen wieder an O.D. zurückgegeben.
Warum nur erinnern sich die deutschen Politiker plötzlich nicht mehr daran ? ? ?
Warum lassen sie sich von den Amis so an der Nase herumführen ? ? ?
Außerdem ist es doch einzig die Schuld der gesamten (besonders der deutschen) Autoindustrie selber, wenn sie dermaßen in Schieflage gekommen sind, sie hätten nicht nur auf Deibel komm raus produzieren sollen immer fein am Bedarf und an der internationalen Entwicklung vobei.
Eine ordentliche Rücklage für schlechte Zeiten ist wohl nicht mehr in den Firmenkonzepten vorgesehen ? ? ?
Und staatliches Geld für saumäßig schlecht geführte Firmen geht doch wohl gar nicht ! ! !
Hätten die dödel in Berlin wenigstens den @ . . . in der Hose den Amis zu sagen, daß Schluß mit Lustich ist, würde Opel Deutschland schon lange wieder auf eigenen Beinen stehen und eventuell sogar noch den anderen europäischen Standorten helfen können.

Wen wundert es dann überhaupt noch, daß niemand mehr den Politikern Glauben schenkt, wenn sie sich dermaßen verschaukeln lassen ? ? ?
Schwarz/Gelb war das bisher Schlechteste, was diesem Land geschehen konnte.
Eine reine Klientel-Partei gemeinsam mit einer Partei, deren Grundsätze mit ihren ehemaligen Kanzlern (vor diesem Unglücksraben Kohl) ins Grab gestiegen sind, können auch gemeinsam nur für die "Großkopferten" arbeiten.
Das Volk ist für diese Leute nur unnötiger Ballast, weil sie vergessen haben wer ihnen das fette Leben finanziert.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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Montag, 21. Juni 2010, 12:10

so hat er den Nachfolgern die "Drecksarbeit" hinterlassen, diese Unternehmen zu sanieren, und sich z.B. von unproduktiven Standorten, Mitarbeitern, etc. zu trennen..
..hoppela... was heisst hier "Drecksarbeit" ? Die Staatsunternehmen konnten deswegen nicht Kostendeckend wirtschaften weil sie auch das letzte 20-Seelen-Dorf laut "Auftrag" versorgen mussten oder anbinden mussten... Die Privaten haben sich das einfacher gemacht und sich die saftigen Filetstücke herausgenommen und alles andere links und rechts der Strecke sich selbst überlassen....

Dass es auch anders, wesentlich positiver gehen kann, zeigt die Erfolgsgeschichte der Metronom-Eisenbahngesellschaft , die als Konkurrent zur Deutschen Bahn angetreten ist, und z.B. hier in der Region mit gutem Service und guten Mitarbeitern, die auch gut bezahlt werden, punktet und deren Fahrgastaufkommen deutlich steigt.
.. ja es gibt viele der "Regional-Erfolge",aber was man dabei vermisst ist zusammenhängende Konzept,die Logistic die über den Tellerrand hinaus geht ... Jeder Private übernimmt nur Verantwortung für seinen Bereich und wenn man eine Fahrt von Stuttgart nach Dresden macht mit 5 verschiedenen Betreibern wird es sicher Haarsträubend die Verantwortung im Schadensfall zu klären...

Ja, das ist ein Manko, und das wird, mit den Änderungen in der Altersstruktur und der Abwanderung der jungen Leute in die Zentren, auf dem Land auch noch schwieriger werden.
..was man heute immer deutlicher feststellt und bemängelt ist doch das um die Staatsunternehmen sich in jeder Stadt oder Dorf "Leben" gebildet haben..Kiosk,Tante Emma-Läden etc. wo auch die Menschen mal zum Tratschen zusammen kamen .. heutzutage stehen viele Städte,Gemeinden vor dem aus... das Leben ist erloschen,ein Geschäft nach dem anderen macht zu.. Ghettobildung wird um sich greiffen...

/g\

alfons1249

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16

Montag, 21. Juni 2010, 13:12

heutzutage stehen viele Städte,Gemeinden vor dem aus... das Leben ist erloschen,ein Geschäft nach dem anderen macht zu.. Ghettobildung wird um sich greiffen...
Du malst das Bild, welches in den ländlichen Gebieten aber auch in den Stadtrandgebieten größerer Städte im Osten schon lange Zeit Normalität ist.
Diese Privatisierung staatlicher Belange trägt nur für die Unternehmen Früchte (siehe "Filetstücke"), Otto Normalverbraucher bleibt auf der Strecke.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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17

Montag, 21. Juni 2010, 13:40

Die Privaten haben sich das einfacher gemacht und sich die saftigen Filetstücke herausgenommen und alles andere links und rechts der Strecke sich selbst überlassen....

das kann man denen aber nicht vorwerfen. kleine gemeinden und dörfer sind nunmal nicht profitabel und ein unternehmen ist nicht die heilsarmee.

18

Montag, 21. Juni 2010, 21:33

Die Staatsunternehmen konnten deswegen nicht Kostendeckend wirtschaften weil sie auch das letzte 20-Seelen-Dorf laut "Auftrag" versorgen mussten oder anbinden mussten...
Ok, wenn er nicht kostendeckend wirtschaften kann, muß er handeln.., entweder er schließt die "Filiale" und entläßt das Personal, oder er verkauft die Immobilie und nach ihm die Sintflut.., er hat sich fürs zweite entschieden..


Kiosk,Tante Emma-Läden etc. wo auch die Menschen mal zum Tratschen zusammen kamen .. heutzutage stehen viele Städte,Gemeinden vor dem aus..
das liegt aber nicht ursächlich darin, dass z.B. eine Postfiliale geschlossen wurde..
Viel größere Auswirkungen auf das LKeben in Dörfern und Gemeinden hat doch die Altersentwicklung der Gesellschaft, und die veränderten Bedingungen das Arbeitslebens..
Städte und Gemeinden müssen sich den neuen Bedingungen anpassen, wenn sie für ihre Bürger attraktiv bleiben wollen.

das Leben ist erloschen,ein Geschäft nach dem anderen macht zu.. Ghettobildung wird um sich greiffen...
Dagegen kann man was tun, und da sind die Politiker, aber auch die Bürger vor Ort mit kreativen Ideen gefragt!
=k? !/1