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Quelle : http://www.n-tv.de/politik/FDP-liegt-bei…icle928457.html
Zitat
Politik
Freitag, 18. Juni 2010
Politische Stimmung am Boden
FDP liegt bei 3 Prozent
Betrachtet man die politische Stimmung in Deutschland, ergibt sich ein vernichtendes Bild für die aktuelle Bundesregierung: Die SPD liegt vor der Union und die FDP wäre nicht mehr im Bundestag vertreten. Die Sonntagsfrage hellt das Bild etwas auf.
Die Debatte um das Sparpaket hat der Koalition weitere Verluste in der Wählergunst beschert. Im neuen ZDF-Politbarometer kommt die Union in der politischen Stimmung nur noch auf 32 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als vor zwei Wochen kurz vor der Sparklausur des Kabinetts. Die SPD legt in der politischen Stimmung um drei Punkte auf 34 Prozent zu und liegt damit vor der Union.
Naja, aber was dann?und Neuwahlen festsetzen...
Vielleicht würde es helfen, Deutschland wie ein (großes) Unternehmen zu führen?
gewisse probleme sind einfach nicht zu lösen. ganz egal wer regiert. das wollen nur die meisten (noch) nicht wahrhaben.
.. und wenn dann Wirtschaftsminister Brüderle, der Firma Opel die Staatshilfen versagt, weil es dem Mutterkonzern inzwischen wieder gut geht, und schon einmal geholfen wurde, nimmt das kaum jemand zur Kenntnis..
Zitat
aber
wenn man genauer hinschaut sind die Probleme die man nicht lösen kann
nicht unlösbar sondern einer evtl. Lösung stehen massive Widerstände
von Interessengruppen = Lobbyisten gegenüber.
..es ist gar nicht möglich diese schulden jemals zu tilgen. never ever. und die griechen sind uns da eben noch einen schritt voraus. im negativen. was nichts anderes bedeutet, als dass wir es getrost knicken können, das geld von denen jemals wieder zu sehen.
Zitat
Zur Abwanderung der Firmen ist zu sagen, dass es sich meistens um sehr große Betriebe handelt
den griechen unsere milliarden in den rachen zu werfen, bedeutet neue schulden zu machen.
Was eintritt, werden wir erleben. Fakt ist, dass es die einzige Möglichkeit war, den Euro stabil zu halten.und die griechen sind uns da eben noch einen schritt voraus. im negativen. was nichts anderes bedeutet, als dass wir es getrost knicken können, das geld von denen jemals wieder zu sehen.
Vollkommen korrekt, und auch meine Devise..wer mehr geld ausgibt, als er einnimmt, macht schulden. das prinzip ist so simpel, wie das alltägliche ein- und ausatmen. trifft auf jeden privathaushalt genauso zu. wenn man kein geld hat um in den urlaub zu fahren, dann fährt man eben nicht. wenn man sich ein auto nicht leisten kann, dann muss man eben mit den öffentlichen verkehrsmitteln vorlieb nehmen. wenn das sparschwein eine ledercouch nicht zuläßt, dann muss eben simpler stoff reichen. und wenn das haushaltsgeld eine hohe handyrechnung nicht verträgt, muss eben weniger telefoniert werden. ganz einfach. und wer auf solche dinge nicht verzichten kann oder will - trotz mangel an materiellen mitteln - darf sich über die logischen konsequenzen nicht beschweren.
Eben, genau dass sollte sich ändern. Geht es der Wirtschaft, den Firmen besser, dann bleiben auch wieder mehr Fachkräfte hier.ich stimme ja durchaus zu, dass mehr in bildung investiert werden sollte. blöd nur, wenn wir am ende nichts davon haben. denn fakt ist nunmal auch, dass die bei uns ausgebildeten fach- und führungskräfte immer mehr und mehr ins ausland abwandern. dort werden sie besser bezahlt und haben eine bessere perspektive die karriereleiter betreffend.
Ja, aber wer nicht umdenken will, oder kann, sowohl in der Politik, als auch im privaten, muss am Ende auch mit den Konsequenzen leben.also die, wo die meisten arbeitsplätze dran hängen und die meisten steuern gezahlt werden. aber den rest kriegen wir auch noch dran. erhöht einfach die unternehmenssteuern und auch kleinere unternehmen werden auswandern. und die die bleiben, müssen in der konsequenz dann stellen abbauen und/oder die steuererhöhung über kräftigere preise an den kunden weitergeben. und dann sorgt schon unsere geiz ist geil gesellschaft dafür, dass die billigeren auslandsprodukte bevorzugt gekauft werden. wer wills ihnen verdenken? der mensch ist sich nunmal selbst am nächsten. das war noch nie anders und wird auch nie anders sein.
War nicht Ludwig Erhardt derjenige, der mit Augenmaß wirtschaftete, und zum Maßhalten aufrief?Jahre- oder jahrzehntelang kursierte der Spruch "..ein Staat kann nicht pleite gehen.." das war unter Ludwig Erhard so genauso wie bis vor Kurzen unter Angela Merkel so
.. da hätte ich jetzt doch gerne von Dir mal ein konkretes Beispiel..Im Gegensatz zu wirtschaftlichen Unternehmen muss ein Staat die Versorgung der Bevölkerung gewährleisten was nicht immer Kostendeckend ist. Versuche viele "Staatsaufgaben" zu privatisieren sind zum grossen Teil gescheitert da die Kosten für diese Dienste enorm stiegen und nicht alles das geleistet wurde was vorher der Staat geleistet hat
Ich finde es schon wichtig, und richtig, auch an die Mitarbeiter des Staates, die für uns Aufgaben erfüllen sollen, marktwirtschaftliche Anforderungen zu stellen. Dass heißt, dass ich von den Beamten, oder Abgeordneten höchstmögliche Leistung erwarten darf, genau, wie von den Mitarbeitern in der freien Wirtschaft.Folglich ist es falsch den Staat unter marktgerechten Vorgaben zu sanieren
..mag sein ,aber die Haushälter die nach ihm kamen haben nicht lange gefackelt mit Nachtragshaushalt oder Neuverschuldung...War nicht Ludwig Erhardt derjenige, der mit Augenmaß wirtschaftete, und zum Maßhalten aufrief?
..da wären z.Bsp. die Bahn und die Post als ehemalige "Staatsunternehmen" wurden sie mit duchaus negativen Bewertungen der Bevölkerung privatisiert. Sicher an den Börsen sehen die Bewertungen anders aus,da freut man sich positiv wenn Arbeitsplatzabbau bekannt gegeben wird...Die Privaten haben sich die "Filetteile" genommen und andere Teile wurden einfach stillgelegt dadurch hat man im Land erhebliche Defizite wenn man nicht gerade an den Fernverkehrtrassen wohnt . Ohne eigenen PKW ist man in manchen Regionen aufgeschmissen und dabei sollte der Nahverkehr Vorrang vor dem Auto haben...In manchen Regionen muss man in die nächste Stadt fahren um einen Einschreibebrief aufgeben zu können... Für manche Bevölkerungsteile sind das keine guten Bedingungen und die Gesellschaft fängt an auseinanderzufallen..... da hätte ich jetzt doch gerne von Dir mal ein konkretes Beispiel..
Folglich ist es falsch den Staat unter marktgerechten Vorgaben zu sanieren
Zitat: Flora
Ich finde es schon wichtig, und richtig, auch an die Mitarbeiter des Staates, die für uns Aufgaben erfüllen sollen, marktwirtschaftliche Anforderungen zu stellen.
Ja, denn der Staat mußte diese Unternehmen verkaufen, weil er sie nicht mehr finanzieren konnte.., so hat er den Nachfolgern die "Drecksarbeit" hinterlassen, diese Unternehmen zu sanieren, und sich z.B. von unproduktiven Standorten, Mitarbeitern, etc. zu trennen..da wären z.Bsp. die Bahn und die Post als ehemalige "Staatsunternehmen" wurden sie mit duchaus negativen Bewertungen der Bevölkerung privatisiert.
Ja, das ist ein Manko, und das wird, mit den Änderungen in der Altersstruktur und der Abwanderung der jungen Leute in die Zentren, auf dem Land auch noch schwieriger werden.In manchen Regionen muss man in die nächste Stadt fahren um einen Einschreibebrief aufgeben zu können
Ja, weil hier wieder mal der "große Bruder" das Sagen bekommen hat und nur seine Schäfchen ins Trockene gebracht hat.. und wenn dann Wirtschaftsminister Brüderle, der Firma Opel die Staatshilfen versagt, weil es dem Mutterkonzern inzwischen wieder gut geht, und schon einmal geholfen wurde, nimmt das kaum jemand zur Kenntnis..
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
..hoppela... was heisst hier "Drecksarbeit" ? Die Staatsunternehmen konnten deswegen nicht Kostendeckend wirtschaften weil sie auch das letzte 20-Seelen-Dorf laut "Auftrag" versorgen mussten oder anbinden mussten... Die Privaten haben sich das einfacher gemacht und sich die saftigen Filetstücke herausgenommen und alles andere links und rechts der Strecke sich selbst überlassen....so hat er den Nachfolgern die "Drecksarbeit" hinterlassen, diese Unternehmen zu sanieren, und sich z.B. von unproduktiven Standorten, Mitarbeitern, etc. zu trennen..
.. ja es gibt viele der "Regional-Erfolge",aber was man dabei vermisst ist zusammenhängende Konzept,die Logistic die über den Tellerrand hinaus geht ... Jeder Private übernimmt nur Verantwortung für seinen Bereich und wenn man eine Fahrt von Stuttgart nach Dresden macht mit 5 verschiedenen Betreibern wird es sicher Haarsträubend die Verantwortung im Schadensfall zu klären...Dass es auch anders, wesentlich positiver gehen kann, zeigt die Erfolgsgeschichte der Metronom-Eisenbahngesellschaft , die als Konkurrent zur Deutschen Bahn angetreten ist, und z.B. hier in der Region mit gutem Service und guten Mitarbeitern, die auch gut bezahlt werden, punktet und deren Fahrgastaufkommen deutlich steigt.
..was man heute immer deutlicher feststellt und bemängelt ist doch das um die Staatsunternehmen sich in jeder Stadt oder Dorf "Leben" gebildet haben..Kiosk,Tante Emma-Läden etc. wo auch die Menschen mal zum Tratschen zusammen kamen .. heutzutage stehen viele Städte,Gemeinden vor dem aus... das Leben ist erloschen,ein Geschäft nach dem anderen macht zu.. Ghettobildung wird um sich greiffen...Ja, das ist ein Manko, und das wird, mit den Änderungen in der Altersstruktur und der Abwanderung der jungen Leute in die Zentren, auf dem Land auch noch schwieriger werden.
Du malst das Bild, welches in den ländlichen Gebieten aber auch in den Stadtrandgebieten größerer Städte im Osten schon lange Zeit Normalität ist.heutzutage stehen viele Städte,Gemeinden vor dem aus... das Leben ist erloschen,ein Geschäft nach dem anderen macht zu.. Ghettobildung wird um sich greiffen...
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Die Privaten haben sich das einfacher gemacht und sich die saftigen Filetstücke herausgenommen und alles andere links und rechts der Strecke sich selbst überlassen....
Ok, wenn er nicht kostendeckend wirtschaften kann, muß er handeln.., entweder er schließt die "Filiale" und entläßt das Personal, oder er verkauft die Immobilie und nach ihm die Sintflut.., er hat sich fürs zweite entschieden..Die Staatsunternehmen konnten deswegen nicht Kostendeckend wirtschaften weil sie auch das letzte 20-Seelen-Dorf laut "Auftrag" versorgen mussten oder anbinden mussten...
das liegt aber nicht ursächlich darin, dass z.B. eine Postfiliale geschlossen wurde..Kiosk,Tante Emma-Läden etc. wo auch die Menschen mal zum Tratschen zusammen kamen .. heutzutage stehen viele Städte,Gemeinden vor dem aus..
Dagegen kann man was tun, und da sind die Politiker, aber auch die Bürger vor Ort mit kreativen Ideen gefragt!das Leben ist erloschen,ein Geschäft nach dem anderen macht zu.. Ghettobildung wird um sich greiffen...
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