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Norle

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1

Montag, 31. Mai 2010, 14:19

Bundespräsident Köhler erklärt Rücktritt

Zitat


Bundespräsident Köhler erklärt Rücktritt

Bundespräsident Horst Köhler ist von seinem Amt zurückgetreten. "Ich erkläre meinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten", sagte Köhler in Berlin. Er begründete seine Entscheidung mit der Kritik an seinen Äußerungen in Zusammenhang mit dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr.
Quelle : http://www.n-tv.de/

..läuft gerade über die News-Ticker...

/g\

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2

Montag, 31. Mai 2010, 14:31

Bundespräsident Köhler tritt zurück

Zitat

Politik
Montag, 31. Mai 2010

"Kein Respekt vor dem höchsten Staatsamt"

Bundespräsident Köhler tritt zurück


Bundespräsident Köhler ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Bundespräsident zurückgetreten. Er begründet die Entscheidung mit der Debatte um seine Äußerungen zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr.
Bundespräsident Horst Köhler ist von seinem Amt zurückgetreten. "Ich erkläre meinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten", sagte Köhler in Berlin. Er begründete seine Entscheidung mit der Kritik an seinen Äußerungen nach seinem Besuch in Afghanistan und in Zusammenhang mit dem Einsatz der Bundeswehr dort.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Bundespraesid…icle897939.html

auf den ersten Blick sieht es so aus als wenn der Bundesprädident nicht mit Kritik umgehen kann,aber sicher wird da noch was anderes hinter stecken als nur ein lediertes Ego...

/g\

Norle

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3

Montag, 31. Mai 2010, 15:02


alfons1249

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4

Montag, 31. Mai 2010, 15:26

Horst Köhler hat mit seinen Bemerkungen zum Krieg in Afghanistan nur die Wahrheit ausgesprochen, die die Regierungsvertreter sich nicht trauen zu sagen.
Wenn er dafür unsachlich angegriffen wird, ist es durchaus zu verstehen, daß er die Flicken hinschmeißt um sich nicht schuldig zu machen an den amerikanischen Aggressionsbestrebungen, die die deutschen Soldaten auf Befehl der Bundesregierung dort unten mit unterstützen müssen.
Wenn ich so etwas besitzen würde, wie einen Hut, würde ich diesen voller Hochachtung vor diesem Mann ziehen, obwohl er ansonsten in seinem Amt mehr nur als unscheinbar gewesen ist.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

Norle

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5

Montag, 31. Mai 2010, 17:54

Wenn er dafür unsachlich angegriffen wird

..ich glaub nicht das es die angebliche unsachliche Kritik war die den Rücktritt in fast Oscar Lafontaine Manie zwingend nötig machte,sondern die fehlende Unterstützung der Regierungsparteien,die ihn voll ins Oppositionsmesser laufen liessen als Nicht-Polit-Profi...

/g\

6

Dienstag, 1. Juni 2010, 06:37

Nach überraschendem Rücktritt

Köhler geht - und wer kommt?


Zitat

Kanzlerin Merkel will sich nach dem Rücktritt von Bundespräsident Köhler mit der FDP auf einen Kandidaten einigen, der "von allen akzeptiert" werden könne. Das sagte sie im ARD-Brennpunkt. Bundesratspräsident Böhrnsen forderte die Politik auf, nicht vor Mittwoch über die Nachfolge zu debattieren. Doch erste Treffen dazu soll es schon heute geben.
[mehr]
Quelle: www.tagesschau.de




?M?

7

Dienstag, 1. Juni 2010, 06:40

Kommentar

"Eine Respektlosigkeit dem Volk gegenüber"


Zitat

Köhlers Äußerungen waren missverständlich. Er hat es sich deshalb selbst zuzuschreiben, dass er in die Schusslinie geraten ist. Sein Rücktritt ist eine Respektlosigkeit dem deutschen Volk gegenüber, meint Thomas Baumann. Köhler schmeißt in einer Zeit hin, in der es mehr denn je auf das Vertrauen in die Politik ankommt.
[video]
Quelle: www.tagesschau.de


?M?

8

Dienstag, 1. Juni 2010, 06:44

Interview zum Köhler-Rücktritt

"Das hat es noch nicht gegeben"


Zitat

Der überraschende Rücktritt des Bundespräsidenten ist ein einmaliger Fall in der Geschichte der Bundesrepublik. "Das hat es noch nicht gegeben", sagt der Verfassungsrechtler Battis im Gespräch mit tagesschau.de. Kompliziert sei die Lage auch, weil noch völlig unklar sei, wer Köhler nachfolgen könnte.
[mehr]
Quelle: www.tagesschau.de




?M?

9

Dienstag, 1. Juni 2010, 06:47

Wahl eines neuen Bundespräsidenten

Schwarz-gelbe Mehrheit in der Bundesversammlung?


Zitat

Schwarz-Gelb kann bei der anstehenden Wahl eines Köhler-Nachfolgers offenbar auf eine Mehrheit in den Bundesversammlung setzen. Berechnungen zeigen, dass Union und FDP mindestens 22 Stimmen mehr haben als erforderlich. Das Gremium muss bis zum 30. Juni zusammenkommen.
[mehr]
Quelle: www.tagesschau.de




?M?

Norle

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10

Dienstag, 1. Juni 2010, 08:04

...aber diese Mehrheit in der Bundesversammlung verpflichtet die Schwarz-Gelbe-Koalition einen personellen Vorschlag für die Wahl des neuen Bundespräsidenten innerhalb der im Gesetz angeordneten 30 Tage zu machen... In der momentanen Situation ist es wichtig von Seiten der Regierungskoalition Zeichen zu setzen...
Zeichen dafür das man "Herr der Lage" ist und nicht wie sich der Eindruck breit macht "kopflos" agiert um nur die Macht zu sichern... Die Lage und Stimmung in der Bevölkerung ist angespannt..


/g\

Joe

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11

Dienstag, 1. Juni 2010, 08:50

Ja es macht einen Betroffen,dass der BP zurückgetreten ist.Auch seine Argumentation ist für mich nicht stichhaltig.Wie schon zuvor geschrieben,denke ich auch das noch mehr hinter dieser Aktion steckt.
Andererseits verstehe ich diese Hysterie nicht so ganz.Er ist zurück getreten.Punktum.
Mehr ist nicht geschehen.Er ist ein nominelles Staatsoberhaupt,ja und damit hat es sich doch auch fast schon.Wer sich noch an "Papa Heuß" erinnert weiß in etwa was ich meine.
Es gibt einen Geschäftsführenden Vertreter und in 30 Tagen wird es einen Neuen geben.
Aber die aktuelle Krise in der wir stecken,beeinflusst es nur in so weit wie wir es zulassen,oder die Regierung zuläßt.Dass ist meine Meinung dazu.

Norle

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12

Dienstag, 1. Juni 2010, 09:04

Andererseits verstehe ich diese Hysterie nicht so ganz.Er ist zurück getreten.Punktum.
Mehr ist nicht geschehen.

..das stimmt schon so ..wenn ..ja wenn da nicht die anderen "Krisen" wären mit denen Deutschland da zu kämpfen hätte und wir in Berlin eine kompetente Regierung sitzen hätten der die Bevölkerung voll vertraut die Probleme zu lösen... Politisch sowie gesellschaftlich hat die politische Klasse herbe Einbussen zu verzeichnen was die ganze Sache nicht vereinfacht..

/g\

13

Dienstag, 1. Juni 2010, 09:09

Auch seine Argumentation ist für mich nicht stichhaltig.



Stichhaltig vielleicht nicht, aber nachvollziehbar.

Er ist das gewählte Staatsoberhaupt, welches Entscheidungen absegnet (oder auch nicht) die andere getroffen haben.
Da werden Tage oder Wochenlange Debatten über einen Entwurf geführt, alle Fakten bedacht, das Für und Wider abgewägt und dann als Beschluß zur Unterschrift vorgelegt.
Ob der Bundespräsi dabei alle Details erfährt, ist mehr als zweifelhaft.
Darüber hinaus hat er auch nicht alle Zeit der Welt für die Entscheidung.

Und dafür muß er sich anmaulen lassen?

So gut ist das Einkommen nun auch wieder nicht.


?M?

14

Dienstag, 1. Juni 2010, 16:15

Er ist ja nach seiner Mitteilung nicht zurückgetreten, weil er sich im Gesetzgebungsverfahren irgendwelchen Vorwürfen gegenüber sah, sondern, weil er ein Interview gegeben hat, dass seiner Meinung nach falsch interpretiert wurde, so dass er dafür Kritik einstecken musste.
Und dafür muß er sich anmaulen lassen?

So gut ist das Einkommen nun auch wieder nicht.
Ja, auch ein Bundespräsident muss sich mal anmaulen lassen. Es gehört zur demokratischen Willensbildung dazu, dass es auch mal unterschiedliche Meinungen gibt und auch mal kritisiert wird.

Wenn man es am Einkomen fest macht, dann frage ich mich, ob überhaupt noch jemand bereit ist diese Aufgabe zu übernehmen?
Dadurch stellt sich mir dann die Frage, ob die Institution "Bundespräsident" auch entbehrlich wäre? Brauchen wir das Amt überhaupt noch?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fuchur« (1. Juni 2010, 21:08)


15

Dienstag, 1. Juni 2010, 17:43

Presseschau des Deutschlandfunks

"Fahnenflucht" und "Scherbenhaufen"


Zitat

"Verzweiflungstat", "kopflos", "Fahnenflucht": Die Mehrheit der deutschen Zeitungen spart nicht mit Kritik am Rücktritt Horst Köhlers. Viele stellen bereits den Schaden für die schwarz-gelbe Koalition in den Vordergrund. Pressestimmen zum Rücktritt des Staatsoberhauptes.
[mehr]
Quelle: www.tagesschau.de



?M?

16

Dienstag, 1. Juni 2010, 17:45

Kommentar

Rücktritt in Krisenzeiten - darf Köhler das?


Zitat

Darf ein Bundespräsident einfach so die Brocken hinwerfen - noch dazu in wirtschaftlich schwerer Zeit? Ja, sagt Jens Borchers denn Köhler habe erkannt, dass er gescheitert war. Christoph Käppeler dagegen findet Köhlers beleidigten Abgang einfach nur repektlos.
[mehr]
Quelle: www.tagesschau.de


?M?

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17

Dienstag, 1. Juni 2010, 18:27

..ich hab mir nochmal das alles so durchgelesen und glaube nun mehr als vorher das der wahre Grund des Rücktritts woanders liegt und das die letzten Geplänkerl zwischen Bundespräsident und Politikern ihn in seinem Vorhaben nur noch bekräftigt haben...Horst Köhler war Ökonom und kein Politiker... er verstand was von dem was der normale Bürger momentan bei der Regierung in Berlin vermisst nämlich Sachverstand was IWF,Börse etc. angeht.. und da meine ich liegt der Hase im Pfeffer ! Köhler hat die Bundesregierung noch im Frühjahr kritisiert für ihr unprofessionelles Auftretten nach der Bundestagswahl und nach den "Pannen" mit dem Euro scheint so das die "Chemie" zwischen Bundespräsident und Bundesregierung nicht mehr stimmt...und die Kritik der Opposition kam da gerade recht...

/g\

18

Dienstag, 1. Juni 2010, 20:10

So gut ist das Einkommen nun auch wieder nicht.

Einkommen: heute sagten sie in der Tagesschau dass er sein Büro behält, seinen Dienstwagen incl. Fahrer und sein Jahreseinkommen von 200.000 Euro bis ans Lebensende.

Zu seinem Rücktritt:


Überraschend ist der Rücktritt erst einmal auf jeden Fall.Köhler hat nur gesagt, was die Wahrheit über den Kriegseinsatz deutscher Truppen in Afghanistan ist- Deutsche Wirtschaftsinteressen auch mit Gewalt und Krieg durchzusetzen. Außerdem muss Köhler als ehemaliger IWF-Chef und damit Mitverantwortlicher für die Schuldenkrise in großen Teilen der Dritten Welt und daraus gewachsener Armut genau wissen, wovon er spricht.Vermutlich versehentlich hat Köhler das gesagt, was wohl wörtlich im Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP festgeschrieben ist, - dass die deutsche Außenpolitik der deutschen Wirtschaft zu dienen habe.Sein Rücktritt basiert nach meiner Meinung nicht den Äußerungen die er gemacht hat, sondern daher, dass er ausversehen die Wahrheit gesagt hat und damit die wahren Hintergründe der Kriegsführung in Afghanistan dargelegt hat. Das hat ihm den Rückhalt seiner FDP Parteifreunde entzogen.Und damit ist er nicht fertig geworden. Und dazu der Grund, dass er eigentlich gar nicht mehr wollte.
%02w

19

Mittwoch, 2. Juni 2010, 07:50

- dass die deutsche Außenpolitik der deutschen Wirtschaft zu dienen habe.


Das ist weder neu, noch ungewöhnlich.
Auf diese Weise verfahren eigentlich fast alle Länder der Erde.
Sogar sozialistische.
Ok, Nordkorea mag da die Ausnahme sein, aber wie siehts denn in dem Land aus?


?M?

20

Freitag, 4. Juni 2010, 21:28

naja, der köhler hat aus seinem fehler auch die konsequenz gezogen. kam in den medien rüber wie ne flucht. oder sagen wir mal, souverän sieht anders aus. wenn man gewisse ämter inne hat, darf man sich nicht solche schnitzer erlauben. die leute bekommen genug geld für ihre position, da dürfen sie ruhig etwas disziplinierter sein.



Dieser Beitrag wurde aus der ursprünglichen Diskussion: "Wer folgt Schröder ins Schloß Bellevue" hierher kopiert und die anschließenden Beiträge hierher verschoben, da es thematisch hier passender zugeordnet ist.
Flora