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Quelle : http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/politik/420/505610/text/
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Vorwürfe gegen Westerwelle
Firma des Bruders an Bord
11.03.2010, 07:04
Wenn Auslandsreisen zu Familienausflügen werden: Zu Außenminister Westerwelles Wirtschaftsdelegationen gehören auch Vertreter von Firmen seines Bruders sowie seines Lebensgefährten.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat nach einem Pressebericht auf seinen Auslandsreisen stärker als bislang bekannt die geschäftlichen Interessen seiner Familie protegiert. So gehörte zu der Wirtschaftsdelegation, die ihn Mitte Januar nach Asien begleitete, die Ludwigshafener Firma seines Bruders Kai Westerwelle, wie die Berliner Zeitung am Donnerstag berichtete. Mit dabei war demnach auch ein Geschäftspartner seines Lebensgefährten, des Sportevent-Managers Michael Mronz.
Quelle :http://www.n-tv.de/politik/FDP-sieht-Dem…icle772207.html
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Freitag, 12. März 2010
Merkel hält zu Westerwelle
FDP sieht Demokratie in Gefahr
Kritik ist eine Bedrohung für die Demokratie - will man FDP-Generalsekretär Lindner glauben. Er sieht den wegen seiner Einladungspraxis gescholtenen Außenminister Westerwelle als "Zielscheibe von Diffamierungskampagnen" und die "Demokratie insgesamt" in Gefahr. Kanzlerin Merkel hält zu ihrem Vize und ist überzeugt, er halte sich an die "Regeln".
FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat die kritischen Berichte über die Reisebegleiter von Außenminister Guido Westerwelle als Gefahr für die Demokratie eingestuft. "Wir müssen aufpassen, dass die Demokratie insgesamt nicht Schaden nimmt durch solche Vorwürfe, die da konstruiert werden", sagte Lindner im ZDF. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ erklären, sie sei überzeugt, dass ihr Vize "in Übereinstimmung mit den Regeln vorgegangen ist".
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fuchur« (13. März 2010, 21:19)
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Außenminister in Erklärungsnot
Westerwelles Stilbrüche
12.03.2010, 17:31
Ein Kommentar von N. Fried
Vorwurf der Vetternwirtschaft: Außenminister Westerwelle hat sich selbst in Bedrängnis gebracht, weil er seine eigenen hohen Maßstäbe nicht einhält - das aber nicht wahrhaben will.
Guter Stil ist Guido Westerwelle wichtig. Der Bundesaußenminister, Vizekanzler und FDP-Vorsitzende legt Wert auf bürgerliche Umgangsformen.
Er schätzt es nicht, wenn im Parlament Zeitung gelesen wird. Er entschuldigt sich sehr höflich, wenn er einen Diskussionspartner im Eifer des Gespräches unterbrochen hat.
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Politik
Sonntag, 14. März 2010
"Verleumdungen schaden Deutschland"
Westerwelle wittert Kampagne
Für die SPD hat FDP-Chef Westerwelle immer noch nicht begriffen, "dass ein Ministeramt mit Augenmaß geführt und Privilegien nicht nach Gutsherrenart verteilt werden dürfen". Dagegen protestiert Westerwelle. Er sei für Deutschland im Ausland gewesen, auch "im Interesse unserer Arbeitsplätze". Verleumdungen brächten nichts.
Die SPD hat die massiven Vorwürfe von Außenminister und FDP-Chef Guido Westerwelle gegen Kritiker seiner Reisebegleitung im Ausland zurückgewiesen. "Die aggressive Art, mit der Westerwelle auf diese Kritik reagiert, zeigt, dass er immer noch nicht begriffen hat, dass ein Ministeramt mit Augenmaß geführt und Privilegien nicht nach Gutsherrenart verteilt werden dürfen", erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, in Berlin.
Bedrohung, Demokratie, FDP, Generalsekretär, Kritik, Lindner, Westerwelle
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