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Norle

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1

Samstag, 13. Februar 2010, 08:34

Westerwelle - Neben sich, außer sich, hinter sich

Zitat


Guido Westerwelle

Neben sich, außer sich, hinter sich

12.02.2010, 17:13



Ein Kommentar von Heribert Prantl

Ungeist und Unsinn: Guido Westerwelles Äußerungen sind keineswegs liberal, sondern töricht. Das ist nicht nur gefährlich für die FDP.

Das Unglück des Guido Westerwelle begann am Dreikönigstag. Damals rief er auf dem gleichnamigen FDP-Parteitag in Stuttgart eine "geistig-politische Wende" aus. Seitdem scheitert er fast täglich an dem Anspruch, diese Wende höchstpersönlich einzulösen.
Westerwelle versucht also krampfhaft, seine Politik mit vermeintlichem Tiefsinn anzureichern, er greift zu höchst seltsamen historischen Vergleichen, er verwechselt Geist mit Ungeist und Tiefsinn mit Unsinn - und erreicht so das Gegenteil dessen, was er eigentlich erreichen will.

Quelle : http://www.sueddeutsche.de/,tt4m1/politik/859/503087/text/

..wenn man in den letzten Tagen Guido Westerwelle so zu hörte hatte man nicht den Eindruck da spricht ein selbstbewusster Politiker der sich seines Amtes und gesellschaftlichen Stellung bewusst ist... Nein man hatte ehr den Eindruck da redet jemand dem man offentsichtlich sein Spielzeug weggenommen und der nun enttäuscht,wütend und aufstampfend "randaliert"...Solange sich so ein Politiker selbst schadet könnte man sagen "seine Sache",aber mittlerweile werden ja diese "Ausfälle" immer mehr zu Belastung nicht nur für seine Partei die FDP sondern auch zunehmend für die Koalition und insbesondere für das Bundeskanzleramt...Ob der Riss der dadurch durch die Koalition geht noch zu kitten ?

/g\



2

Samstag, 13. Februar 2010, 13:42


Picken wir uns doch mal die Kernaussagen herraus, die zum "Sturm der Entrüstung" geführt haben.


Zitat

Westerwelles Worte I

"Die Hartz-IV- Diskussion trägt sozialistische Züge."

Kann man drüber diskutieren.


Zitat

Westerwelles Worte II

"Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein."

So ganz unrecht hat er ja nicht.


Zitat

Westerwelles Worte III


"Es scheint in Deutschland nur noch Bezieher von Steuergeld zu geben, aber niemanden, der das alles erarbeitet. Empfänger sind in aller Munde, doch die, die alles bezahlen, finden kaum Beachtung."

Alles richtig.




Zitat

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt: "In unserem Land muss sich Leistung lohnen - und genauso muss unser Land ein soziales Gesicht behalten."

Auch richtig.
Aber in einem demokratischen Land wie dem unseren muß man auch soziale Mißstände ansprechen dürfen.
Wer sich nur in der sozialen Hängematte ausruhen will, sollte sich die Worte von G. Westerwelle mal durch den Kopf gehen lassen.

(Oder doch besser 9mm?)

Norle

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3

Sonntag, 14. Februar 2010, 09:11

Aber in einem demokratischen Land wie dem unseren muß man auch soziale Mißstände ansprechen dürfen.
..ja.. dann aber auch ohne Augenbinde...Auf der einen Seite missgönnt man dem Hartz IV Empfänger jeden Cent und auf der anderen Seite schaut man weg wenn Kofferweise Steuergeld ins Ausland gebracht wird... Es ist doch nur der neue Rassismus,die Heuchelei das mit Fingern auf "die" gezeigt wird die am Boden liegen,die sich nicht alleine wehren können, um von den wirklichen Problemen der Gesellschaft abzulenken...Koruption,Wirtschaftskriminalität,Schmiergelder,Lobbyistum wären da paar Stichworte.... also nicht immer nur einseitig schauen auch mal das andere Auge nehmen...

Wer sich nur in der sozialen Hängematte ausruhen will, sollte sich die Worte von G. Westerwelle mal durch den Kopf gehen lassen.

..aja... das alte Märchen von der sozialen Hängematte ... Es wird in jeder Gesellschaftschicht immer Leute geben die das System ausnutzen,aber der Prozentsatz derer ist sehr gering (< 3%) ...Mit dem Grossteil der Hartz IV Empfängern werden tag täglich für billiges Geld Serviceleistungen des Staates zu Verfügung gestellt z.Bsp. in der Altenpflege...Es ist ein Armutszeugnis dieser Gesellschaft das Menschen einen Volltimejob machen aber so wenig verdienen das sie zum Amt gehen müssen...Das ist der Skandal !

/g\

4

Sonntag, 14. Februar 2010, 11:05

Es wird in jeder Gesellschaftschicht immer Leute geben die das System ausnutzen,aber der Prozentsatz derer ist sehr gering (< 3%)
Ob der Prozentsatz so stimmt, darüber können wir trefflich streiten..

Mich stört an der ganzen Sache, dass Armut Armut produziert. Das Augenmerk liegt meines Erachtens zur Zeit zu sehr auf den Geldleistungen, nicht aber auf der wirklichen Förderung, z.B. im Bildungsbereich.

Schaut man sich die Entwicklung in ärmeren Familien (Hartz IV oder Geringverdiner) mal genauer an, dann ist festzustellen, dass für beide Gruppen z.B. die Teilnahme an der Kultur, auf die jetzt so ein Augenmerk gelegt wird, nur in geringem Maße möglich ist.
Für mich ist es jetzt aber nicht damit getan, für diese betroffenen einfach monatlich z.B. einen Kinogutschein finanziell einzuplanen..
Ein Anreiz für den Kinobesuch könnte doch z.B. sein, regelmäßig in der Schule an einer freiwilligen Fördermaßnahme teilzunehmen und dafür dann den Gutschein zu erhalten..
Damit hätte man Förderung und Kultur..
=k? !/1




5

Sonntag, 14. Februar 2010, 11:23


Wenn Deutschland nicht für ganz Europa und die halbe Welt bezahlen würde, könnte der Sozialstaat sogar funktionieren.
Und das nicht nur mit einem "linken" Auge betrachtet ..
Wer hier 25 oder 30 Jahre gearbeitet und in die Sozialkassen eingezahlt hat, dann den Job verliert, steht am Ende genauso da, wie ein "Wirtschaftsflüchtling" aus .. z.B. Somalia oder den Philippinen.
Erst wenn der Zustrom an "Arbeitskräften" aus dem Ausland und die "Verschwendung" von Millionen an Steuergeldern ins Ausland gebremst werden kann, hat ein Bundesbürger Mitte 40 auch wieder Chancen auf einen bezahlbaren Arbeitsplatz - und die nicht arbeitsfähigen eine vernünftige Grundabsicherung.

Meine Meinung!



6

Sonntag, 14. Februar 2010, 11:39

.. auch meine Meinung, jedenfalls teilweise..

Ich bin nicht dafür, alles aus Amerika zu übernehmen, aber als dort die Dauer der Alimentierung beschränkt wurde und jedem klar war, ich habe 5 Jahre, danach ist nichts mehr, hat die Menschen zusätzlich in Bewegung gebracht..
Gerade für unsere Jugendgeneration, die jetzt teilweise schon als 2. Generation so aufwächst, bräuchte es ein ähnliches Instrument..
=k? !/1




7

Sonntag, 14. Februar 2010, 14:26

Ich bin nicht dafür, alles aus Amerika zu übernehmen, aber als dort die Dauer der Alimentierung beschränkt wurde und jedem klar war, ich habe 5 Jahre, danach ist nichts mehr, hat die Menschen zusätzlich in Bewegung gebracht..


Ich bin der Meinung, in Skandinavien ist das auch so geregelt.

8

Sonntag, 14. Februar 2010, 15:12

Debatte um Äußerungen zu Hartz IV


Westerwelle legt noch einmal nach

Zitat

Im Interview der Woche des Deutschlandfunks nannte er die Diskussion erneut "zynisch" und bezeichnete die Realität als "dekadent". Zynisch sei es, "wenn diejenigen, die in Deutschland arbeiten, die aufstehen, die fleißig sind, sich mittlerweile dafür entschuldigen müssen, dass sie von ihrer Arbeit auch etwas behalten möchten." Die Arbeitnehmer würden mehr und mehr "zu den Deppen der Nation".


Quelle: tagesschau.de


Als Geschiedener hab ich in manchen Monaten kaum mehr als ein Hartz IV Empfänger.
Nur mit dem Unterschied, das der davon noch Versicherungen und sowas bezahlen muß.
Bei mir ist dann schon alles bezahlt und ich brauch davon nur noch Lebensmittel zu kaufen.
Dafür muß ich aber auch täglich 8 Stunden arbeiten.

Richtig "lustig" wirds aber erst, wenn ich mit etwa 67 Jahren mal Rente beziehen darf.
Bis dahin werden wahrscheinlich eh alle eine Grundsicherung erhalten.
Ob Faulenzer oder Malocher.
Nur meine private Altersvorsorge wird mich etwas besser dastehen lassen.
Zum Gegenwärtigen Zeitpunkt wären das ~200,-€ über Rentenniveau.
Aber das kann sich in den kommenden 20 Jahren noch ändern.
Und wer kann heute schon sagen, was 200,-€ in 20 Jahren noch Wert sind?


Norle

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9

Sonntag, 14. Februar 2010, 21:14

Mich stört an der ganzen Sache, dass Armut Armut produziert. Das Augenmerk liegt meines Erachtens zur Zeit zu sehr auf den Geldleistungen, nicht aber auf der wirklichen Förderung, z.B. im Bildungsbereich.
...und da glaube ich liegt ein grosses Missverständnis vor das unnötig gross von dem einen oder anderen Politiker aufgebauscht wurde... Die Klage vor dem Verfassungsgericht hatte die Frage zu klären ob es Rechtens ist die Art und Weise wie die Höhe der Regelsätze für Kinder festgelegt werden...Das Gericht hat diese Methoden wie sie bisher erfolgten gerügt und als verfassungswidrig erklärt... Es wurde hier nicht von Geld oder Erhöhung der bisherigen Regelsätze gesprochen,sondern von der Berücksichtigung Kinderspezifischen Umständen die in die Berechnungen oder Festlegungen des Regelsatzes einfliessen sollen...Die Hartz IV Empfänger glaube ich rechnen selbst kaum mit einer Änderung des Regelsatzes für Erwachsene und wenn dann kommen nur Änderungen für die Kinder in Betracht damit ihre Chancengleichheit in der Schule gegeben ist und das kann man auch unter Umständen ohne Geld bewerkstelligen....

Schaut man sich die Entwicklung in ärmeren Familien (Hartz IV oder Geringverdiner) mal genauer an, dann ist festzustellen, dass für beide Gruppen z.B. die Teilnahme an der Kultur, auf die jetzt so ein Augenmerk gelegt wird, nur in geringem Maße möglich ist.
..ich glaub nicht das es darum geht die Kinosäale wieder zu füllen in dem man Hartz IV`ler jetzt Kinokarten in die Hände drückt ,als mehr darum um die Chancengleichheit herzustellen die ja die Grundlage des alten Programms "Fodern und fördern" ist. Bis dato kann ja jemand sagen "ich kann dies oder jenes nicht weil ich hab das Geld nicht "oder die ARGE stellt mir dafür nichts zu Verfügung...Wird nun in den neuen Berechnungen dem Bedürftigen ein Betrag für Bildung oder Weiterbildung eingeräumt und er ruft diesen nicht ab kann er nicht sagen er nicht die Chance gehabt....
Ich bin nicht dafür, alles aus Amerika zu übernehmen, aber als dort die Dauer der Alimentierung beschränkt wurde und jedem klar war, ich habe 5 Jahre, danach ist nichts mehr, hat die Menschen zusätzlich in Bewegung gebracht..

..wenn man dann die Chancengleichheit garantieren kann ,kann man auch endlich das "Fordern und fördern" umsetzen da jeder freien Zugang zur Bildung hat wenn er will und auch die zeitliche Chance sich beruflich neuauszurichten....

/g\

10

Montag, 15. Februar 2010, 08:26

Das Gericht hat diese Methoden wie sie bisher erfolgten gerügt und als verfassungswidrig erklärt... Es wurde hier nicht von Geld oder Erhöhung der bisherigen Regelsätze gesprochen,sondern von der Berücksichtigung Kinderspezifischen Umständen die in die Berechnungen oder Festlegungen des Regelsatzes einfliessen sollen
..aber es wurde in die Diskussion gebracht, dass Hartz IV Menschenunwürdig ist und unter anderem daran festgemacht, dass die Empfänger, z.B. von der Teilnahme an Kultur ausgeschlossen sind.. Und ich sage eben, auch Geringverdiener können sich da nicht alles leisten..
Bis dato kann ja jemand sagen "ich kann dies oder jenes nicht weil ich hab das Geld nicht "oder die ARGE stellt mir dafür nichts zu Verfügung.
Also, die Schule besuchen kann jeder und sich dort anstrengen, da haben wir gleiche Chancen..
Ungleich sind die Chancen beim Förderunterricht, wenn es außerschulischer ist, aber da man könnte man ansetzen..

Bei den Schulbüchern gibt es hier z.B schon einen Sozialtarif, Lernmittelfreiheit wäre noch besser, aber dann haben wir wieder das Gießkannenprinzip..
=k? !/1




Norle

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Montag, 15. Februar 2010, 09:32

Westerwelle will Hartz-IV-Debatte

Zitat

Politik
Montag, 15. Februar 2010

Von Wahrheit und heißem Brei

Westerwelle will Hartz-IV-Debatte

FDP-Chef Westerwelle will nun eine Generaldebatte. Das Thema: Die Neuregelungen der Hartz-IV-Leistungen. Zugleich wehrt er sich gegen Anfeindungen von allen Seiten. "Diese Kritiker versuchen mit ihren Beleidigungen doch nur zu verbergen, dass es ihnen an Wahrheit und Argumenten fehlt."
FDP-Chef Guido Westerwelle hat im Streit über die Neuregelung der Hartz-IV-Leistungen eine Generaldebatte im Bundestag zu dem Thema verlangt. "Ich fordere meine Kritiker auf, sich im Bundestag einer Generaldebatte zur sozialen Gerechtigkeit zu stellen", sagte er der "Bild"-Zeitung. "Diese Kritiker versuchen mit ihren Beleidigungen doch nur zu verbergen, das es ihnen an Wahrheit und Argumenten fehlt", bemängelte der Vize-Kanzler. Am Wochenende hatten sich mehrere Unionspolitiker wie zuvor auch Kanzlerin Angela Merkel von Westerwelles Wortwahl distanziert. Er selbst hatte seinen Vorwurf bekräftigt, die Sozialstaatsdebatte in Deutschland sei "sozialistisch" geprägt.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Westerwelle-w…icle728233.html

...ich glaube das sollte Westerwelle lieber sein lassen ,denn das wäre so was wie die Dose der Pandorra zu öffnen ...Er sollte sich lieber um seinen Job kümmern (Aussenpolitik) sonst steht er und seine Mannen bald vor dem Bundeskanzleramt anstatt drinen...

/g\

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Dienstag, 16. Februar 2010, 08:07

Zitat

Politik
Montag, 15. Februar 2010

Schlammschlacht in der Koalition

FDP wirft Union Feigheit vor

FDP-Parteichef Westerwelle will eine Generaldebatte über die soziale Gerechtigkeit in Deutschland im Bundestag. Kanzlerin Merkel ist nicht dagegen, sieht aber keinen Zeitdruck. Union und FDP fordern sich gegenseitig auf, den Ton zu mäßigen.
Mit deutlichen Worten hat FDP-Generalsekretär Christian Lindner die Kritik aus der CDU an der Hartz-IV-Diskussion zurückgewiesen. "Wir haben eine gesellschaftliche Debatte über soziale Gerechtigkeit angestoßen, für die der Union seit Jahren der Mut gefehlt hat", erklärte Lindner zum Aufruf an die Liberalen zur Mäßigung durch CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe. Die Union sei "herzlich eingeladen", bei der von der FDP vorgeschlagenen Generaldebatte zum Sozialstaat im Bundestag "Farbe zu bekennen". Lindner sagte mit Blick auf die Union: "Zu lange schon haben die Geißlers, Blüms und Rüttgers' dort den Kurs bestimmt."
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/FDP-wirft-Uni…icle728233.html

..das was im Moment die FDP zum Besten gibt hätte man eigentlich erwartet wenn die Linke an die Macht gekommen wäre...Nun ist aber die FDP eine parlamentarische erprobte Partei so das es einen schon in Staunen versetzt was da abgeht...Eine Generaldebatte über die Sozialsystem könnte der Partei oder zumindest ihrem Parteivorsitzenden das politische Genick brechen da er jetzt schon keine guten Karten mehr hat könnte zum Schluss er es sein der als "Bauernopfer" geopfer wird...

/g\

13

Dienstag, 16. Februar 2010, 17:46

.Eine Generaldebatte über die Sozialsystem könnte der Partei oder zumindest ihrem Parteivorsitzenden das politische Genick brechen da er jetzt schon keine guten Karten mehr hat könnte zum Schluss er es sein der als "Bauernopfer" geopfer wird...
Eine Generaldebatte ist schon lange überfällig und so wie es oft ist, "erwischt" es den Überbringer der schlechten Nachrichten..

Westerwelle hat sicherlich die Worte nicht so gewählt, wie sich mancher vorgestellt hat, aber inhaltlich hat er in verschiedenen Punkten Recht.

Bei alledem sollte man aber nicht vergessen, wer das ganze System einst geschaffen hat.
=k? !/1




Norle

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14

Dienstag, 16. Februar 2010, 19:49

Eine Generaldebatte ist schon lange überfällig
..ich befürchte das diese "grosse Generaldebatte" in einem Fiasko endet und raus kommen tuet was im Hintergrund seid Jahren schon agiert die grosse unersättliche Neiddebatte das der Eine dem Anderen das Weisse im Auge nicht gönnt...
Westerwelle hat sicherlich die Worte nicht so gewählt, wie sich mancher vorgestellt hat, aber inhaltlich hat er in verschiedenen Punkten Recht.

..es hat auch keiner gesagt das er total Unrecht hat.. genauso die Aussagen von Koch sind ja auch nicht ganz falsch ,es kommt nur drauf an die Argumente richtig rüber zubringen...Oder man kann nicht gewisse Tatsachen nicht auf den Kopf stellen oder verdrehen nur weil sie politisch in das "Programm" passen und versuchen die eine Gesellschaftsgruppe gegen die andere auszuspielen weil man an dieser Flamme sein politisches Süppchen kochen will...Was hier verdeckt und versteckt praktiziert wird ist der reinste Lobbyismus....

/g\

alfons1249

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15

Mittwoch, 17. Februar 2010, 17:00

die grosse unersättliche Neiddebatte
Diese Neiddebatte sehe ich aber ganz anders
Es ist leider nun mal so, daß diese Debatte nicht von unten nach oben geführt wird, sondern von oben nach unten entzündet und genährt wurde und wird
Diejenigen, die nicht wissen wohin mit dem Geld, neiden denen, die nicht wissen "woher nehmen und nicht stehlen", nicht ein mal die Butter auf dem Brot, geschweige denn das Brot
Der Haß und die Häme kommt hier in jedem einzelnen Fall von oben


;V.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

16

Mittwoch, 17. Februar 2010, 17:20

Ich befürchte eher dass diejenigen, die jeden Tag zur Arbeit gehen, und nur wenig mehr als Hartz IV haben, zur Zeit für diese Neiddebatte gezielt gesteuert werden.
Dazu gab es heute eine Schlagzeile einer Boulevard-Zeitung: "Bin ich dumm, wenn ich noch arbeiten gehe?"
=k? !/1




17

Mittwoch, 17. Februar 2010, 17:42

Flora hat Recht. Das ist eine ganz gezielte Kampagne gegen die "faulen" Langzeitarbeitslosen. Diese bekommen zu viel zum sterben und zuwenig zum leben. Die, die arbeiten gehen, bekommen immer weniger Lohn, also auch nicht mehr. Sie werden dann zu Aufstockern und sind den Represalien der ARGE ausgeliefert, obwohl sie arbeiten gehen.

Es werden systematisch Tarife abgebaut, die Krise ist dazu ein willkommenes Mittel oder Ausrede. Und anstatt dafür zu sorgen, dass wenigstens die Arbeitnehmer wieder mehr Lohn bekommen, wird gesagt, der Hartz IV Satz ist minimal niedriger als manche Löhne, also bekommen die Hartz IVler zu viel. Um von den viel zu niedrigen Löhnen abzulenken, lenkt man die Diskussion auf Hartz IV.
%02w

18

Mittwoch, 17. Februar 2010, 18:34


Komischerweise gab es solche Debatten bei der alten Sozialhilfe nicht.
Und dabei war die höher und es gab jede Menge Zuschüße (Bekleidungshilfe, etc...).

Also woran liegts wirklich, dass Hartz IV so verrufen ist?

Schlicht und einfach an der Finanzierbarkeit.
Deutschland ist Pleite.
Deutschland ist nicht nur verschuldet, sondern überschuldet.


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19

Mittwoch, 17. Februar 2010, 22:02

Komischerweise gab es solche Debatten bei der alten Sozialhilfe nicht.
Und dabei war die höher und es gab jede Menge Zuschüße (Bekleidungshilfe, etc...).

Also woran liegts wirklich, dass Hartz IV so verrufen ist?

...es liegt daran das man den damaligen Lohnabstand zwischen Sozialhilfe und Geringverdienern der zur Arbeitsaufnahme anreizte verringert hatte indem die 400-Euro-Jobs einführte und gleichzeitig die Arbeitslosenhilfe + Sozialhilfe zusammen legte zu Hartz IV (350 Euro) . Der anreizende Lohnabstand schmolz dahin durch gesetzliche Verordnungen (Zuverdienstgrenzen etc) und steuerliche Belastungen des Arbeitnehmers....So argumentieren die Arbeitgeber um Westerwelle Hartz IV ist zu hoch.... würde man Hartz IV auf den Stand der Sozialhilfe zurückfahren (500 DM =250 Euro) wäre kein halten mehr das wir dann Stundenlöhne von 2 oder 3 Euro sehen würde und zum Aufstocken zum Amt gehen müssen...

/g\

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20

Mittwoch, 17. Februar 2010, 22:44

Zitat

Bild und Hartz IV

Gifte dir deine Meinung

17.02.2010, 15:32



Von Carsten Matthäus
Seit Tagen unterstützt die Bild-Zeitung Guido Westerwelle bei seinem Feldzug gegen dekadente Hartz-IV-Schmarotzer. Mehr als unsachliche Stimmungsmache ist es nicht.
Preisfrage: Wie passt die Übersetzung eines populistischen Politikerzitates in eine schmissige Überschrift? Genau so: FDP-Chef Guido Westerwelle sagt: "Wer arbeitet, darf nicht der Depp der Nation sein!" Die Bild titelt daraufhin: "Bin ich dumm, wenn ich arbeite?".

Angesichts der Fakten, die auf der ersten und zweiten Seite des Boulevardblattes präsentiert werden, ist es eine rhetorische Frage und sie wird im letzten Satz auch von den Journalisten selbst beantwortet: "Wer arbeitet, ist der Dumme".


Quelle : http://www.sueddeutsche.de/,ra11m1/medien/273/503495/text/