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DDR

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alfons1249

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1

Montag, 15. August 2011, 08:36

DDR

So wie in den 68 zigern Studentenproteste und Grossdemos ein Umdenken der verstaubten und veralteten Politik erzwang
Ja ja,
die "guten 68er" . . .
Was diese langhaarigen Steineschmeißer angerichtet haben müssen heute die nachfolgenden Generationen ausbaden, angefangen von verkorksten Gesetzen, bis hin zu einem völlig unbrauchbaren Schul- und Ausbildungssystem.
Das einzig Gute, die sexuelle Befreiung wird heute Schritt für Schritt nach amerikanischem Muster wieder zerstört.
Was für "Geistesblitze" die 68er gewesen sind hat Deutschland an seinem ehemaligen grünen Außenminister erleiden müssen und seiner fürchterlichen Möchtegern-Partei.
Da lobe ich mir die kontinuierliche positive Entwicklung in meiner Heimat, die mit der sogenannten "Wende" ein jähes Ende finden mußte.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flora« (16. August 2011, 07:56) aus folgendem Grund: Themen sachlich getrennt


2

Montag, 15. August 2011, 09:26

Da lobe ich mir die kontinuierliche positive Entwicklung in meiner Heimat

.. direkt in die Pleite :P
=k? !/1




3

Montag, 15. August 2011, 15:49

Da lobe ich mir die kontinuierliche positive Entwicklung in meiner Heimat
Ob die Menschen, die unter dem Regime gelitten haben auch deiner Ansicht sind?
Ich wage es zu bezweifeln.
Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren,
werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie.


( Platon )
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alfons1249

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4

Montag, 15. August 2011, 16:01

Ob die Menschen, die unter dem Regime gelitten haben auch deiner Ansicht sind?
Ich wage es zu bezweifeln.
Du kannst nicht das Versagen von ein paar tausend Chaoten, Nichtskönnern und/oder auch Überfütterten mit weit über 16 Millionen Normalbürgern über einen Kamm scheren.
Wenn es wirklich so schlecht in der DDR gewesen sein sollte, wie heute immer behauptet wird, dann müßten es mindestens 10 bis 15 Millionen Mauer- und Grenztote gegeben haben.
Es wird aber nur immer von Leuten dummes Zeug gelabert, die nie in der DDR gelebt haben oder in der DDR persönlich versagt haben und nicht zurecht gekommen sind.
So redet noch nicht ein mal ein Blinder von der Farbe, so wie völlig Außenstehende vom Leben in der DDR schwafeln.
Hört doch wenigstens mal auch auf die Leute, die mehr oder weniger gut und "zufrieden" dort gelebt haben und bezichtigt diese nicht immer als Privilegierte und/oder Bonzen.
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5

Dienstag, 16. August 2011, 07:15

Du kannst nicht das Versagen von ein paar tausend Chaoten, Nichtskönnern und/oder auch Überfütterten mit weit über 16 Millionen Normalbürgern über einen Kamm scheren.
Ich sehe nicht alle, die geflohen sind oder einen Ausreiseantrag gestellt haben als Nichtskönner oder Chaoten.
Sie hatten gute Jobs, haben Familien zurück gelassen und sind nur deshalb gegangen, weil sie mit den Kontrollen, dem gesamten Regime nicht zurecht kamen.


Hört doch wenigstens mal auch auf die Leute, die mehr oder weniger gut und "zufrieden" dort gelebt haben
Oh das tue ich.
Wie du weißt, habe ich Verwandte in Meck-Pomm. Die waren zu DDR Zeiten zufrieden und leben noch immer in ihrer alten Wohnung, mit dem Unterschied dass ihnen das Haus nun gehört.
Sie haben sich daran gestört, dass man auf einen Kühlschrank 10 Jahre warten mußte, Westfernsehen verboten war..usw...aber, sie haben sich arrangiert, hatten ein gutes Leben.

Im Gegenzug solltest du aber auch nicht alle über einen Kamm scheren und die Ausreisewilligen als Nichtskönner bezeichnen und die Menschen, die sich beschweren, die aufzeigen wie sehr sie gelitten haben, als Nestbeschmutzer betiteln.

Ich habe nie behauptet, alles sei unrecht und alles sei schlecht gewesen.
Tatsache ist doch aber, vielen Menschen in der ehemaligen DDR ging es nicht gut. Sie haben sich teilweise arrangiert, es blieb ihnen nichts anderes übrig.
Einige haben den Weg der Flucht gewählt ( schon traurig, dass sie überhaupt flüchten mußten und nicht selbst entscheiden durften wo sie leben wollen ) und andere haben Ausreiseanträge gestellt.
Der Begriff "Rückkehrungsgespräch" sollte dir auch geläufig sein und wie man Menschen, die eben diesen Antrag gestellt haben, behandelt hat, ist auch bekannt.
Aus der DDR heraus zu kommen war nicht leicht, im Gegenteil.

An diesen Fakten kommt niemand vorbei der sehen, hören und lesen kann.
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Dienstag, 16. August 2011, 08:59

Tatsache ist doch aber, vielen Menschen in der ehemaligen DDR ging es nicht gut
Und genau das ist eben nicht war.
Oder es gibt zwei ganz verschieden Definitionen von "gut gehen".
Jeder DDR-Bürger hatte eine Arbeit, hatte eine Wohnung und eine hervorragende soziale Absicherung.
Nicht jeder hatte seine Arbeit, hatte seine Wohnung und war zu hundert Prozent zufrieden.
Wartezeiten und Engpässe bei bestimmten Produkten waren Tatsachen aber eben mehr oder weniger vernachlässigbar in der Bewertung.
Ich habe niemanden (und ich bin viel unterwegs gewesen) kennengelernt, der tatsächlich relevante Gründe hatte, mit aller Macht die DDR verlassen zu müssen.
dass man auf einen Kühlschrank 10 Jahre warten mußte
Dann hat man Dich belogen (denn das war die Mindest-Wartezeit auf ein Auto).
Kühlschränke und Waschmaschinen konnte man unter einem Jahr Wartezeit bekommen, bei Tiefkühlgeräten, mußte man schon ein oder zwei Monate länger warten oder den Mitarbeitern im Geschäft fast täglich auf die Nerven gehen (ich habe das fast ein Jahr lang getan und habe nach elf Monaten unseren Tiefkühler abholen dürfen)
Westfernsehen verboten war
Wer war denn so dämlich und hat sich daran gehalten ? ? ?
Die morgendlichen Gespräche unter den Kollegen drehten sich doch (außer um den obligatorischen (überflüssigen) Fußball) grundsätzlich um die letzte Sendung von ARD und ZDF.
Selbst die größten Bonzen hatten als erste die Antennen fürs ZDF und später für das Dritte auf dem Dach und alle Antennen waren grundsätzlich Richtung Brocken gedreht.


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Wilmadu

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Dienstag, 16. August 2011, 16:38

Stimmt Alfons,wir haben auch Westfernsehen geguckt.

Meinen Kühlschrank habe ich sofort bekommen,hatte ja nur einen,unsere Kühlschränke mußten ein Leben lang halten.

Dazu waren sie zu teuer. Vieles haben wir doch "Geb ich Dir ,Gibst Du mir " bekommen.Wer will das schon wieder haben?

Die Stasi im Rücken? Keine Briefe aus dem Ausland? nee ich will das nicht. Bin ja auch der Meinung,vieles war angenehmer,

aber den Honnecker und Co.?????????? Wenn ich mir heute alte Berichte vom1.Mai anschaue,wie doof waren wir doch,bei

den Bonzen vorbeizulaufen. Ich habe in der DDR nicht unglücklich gelebt,aber Alfons mal ehrlich,als die Wende begann,hat

man Alle die in den Westen wollten ,Verräter genannt,ich hatte in meinem alten Betreb eine riesen Versammlung,wo man

einen gut qualifizierten Mitarbeiter aufs schändlichste beurteilte,weil er über Ungarn das Land verlassen hat. Mir hatte es da

schon gereicht,da hatte es aber nichts mehr genützt uns Lügen aufzutischen,denn die Wende war schon zu sehen.

Was mir nicht gefällt,die Maueropfer sind die Helden und wir ,die durchgehalten haben ,werden manchmal noch verurteilt.

Jeder in der DDR wußte das eine Flucht wie ins offene Messer laufen war.Darum sind nicht mehr illegal geflüchtet.Das Thema

DDR könnte noch sooooooooo lang werden,aber es reicht ! Ich hätte sonst nie so nette Leute aus dem Westen kennengelernt,

wo man doch immmer vom Feind sprach (grins)
Der Nächste BItte ! ~k25

alfons1249

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Dienstag, 16. August 2011, 20:09

Die Stasi im Rücken?
Hmm,
ich kann da nur sagen, daß die Leute von der Stasi, die bei uns auf unserem Zeltplatz den ganzen Sommer gewohnt haben, zum Einen nie hinter dem Berg gehalten haben, wo sie arbeiteten und zum Anderen am Lagerfeuer die gleichen Witze gehört und erzählt haben, wie wir alle anderen auch - Da hat niemandem die Stasi und/oder die Angst im Rücken gesessen.
Und in der Gaststätte kamen die besten politischen Witze frisch aus den Büros der "Firma".

Keine Briefe aus dem Ausland?
Wir hatten immer Kontakt zu unseren Verwandten . . .
Selbst mit Leuten, die wir im Urlaub kennengelernt hatten oder über studentische Kontakte hatten wir Briefverkehr.


Wenn ich mir heute alte Berichte vom1.Mai anschaue,wie doof waren wir doch,bei den Bonzen vorbeizulaufen.
Wer hat denn diese im Jahr einmal vorkommende "Wanderung" ernst genommen ? ? ?
Für 'ne Bockwurst und 'n Bier und danach den ganzen Tag mit der Familie schöne Unterhaltung im Stadtpark, hat man das doch gerne mal in Kauf genommen.

Was mir nicht gefällt,die Maueropfer sind die Helden und wir ,die durchgehalten haben ,werden manchmal noch verurteilt.
Ja,
und genau über diese "Helden" rege ich mich immer wieder auf, besonders, wenn die ihre Lügenmärchen über die DDR erzählen und von den durch die XXXX verBILDeten (um nicht zu sagen von der BLÖD verXXXXeten) bewundert und beweihräuchert werden.
Ich habe, wie alle anderen DDR-Bürger auch, meine Probleme und Problemchen mit diesem Staat gehabt und durchgestanden, aber mir würde es niemals einfallen mich als armes verfolgtes Opfer darzustellen und mich als Nestbeschmutzer zu Produzieren.
Und NEIN,
ich bin weder Bonze, noch Stasimitarbeiter (auch nicht "nebenberuflich") oder sonstwie privilegiert gewesen, sondern nur gelernter Schlosser mit den verschiedensten beruflichen Varianten.


Ich hätte sonst nie so nette Leute aus dem Westen kennengelernt, wo man doch immmer vom Feind sprach (grins)
Um es mal ganz ehrlich zu sagen:
Die meisten netten "Wessis" habe ich noch zu Zeiten der DDR kennengelernt.
Heutzutage eben nur hier und im anderen Forum oder auch mal im Urlaub.
Über die "Besserwessis", die wie die Heuschrecken nach der Wende in meine Heimat eingefallen sind, spreche ich lieber nicht mehr . . . aber auch nicht über den Schwiegersohn, den sich eine meiner Töchter in Hessen aufgegabelt hat . . .
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9

Dienstag, 16. August 2011, 20:46

Da lobe ich mir die kontinuierliche positive Entwicklung in meiner Heimat, die mit der sogenannten "Wende" ein jähes Ende finden mußte.

Es gibt Menschen, die ereinnern sich gern an " schlechte Zeiten und übersehen dabei - das sie jetzt die Freiheit geniessen,

die sie immer so herbei gesehnt haben..!

10

Mittwoch, 17. August 2011, 07:51

Und genau das ist eben nicht war.
Doch Martin, es ist wahr denn sonst wären nicht soooo viele Menschen aus dem Land geflohen.
Die meisten von denen hatten auch eine Arbeit und eine Wohnung.

Schau mal wieviele Tausende gegangen sind bevor es die Mauer gab. Die alle haben sich nicht wohl gefühlt.


Jeder DDR-Bürger hatte eine Arbeit, hatte eine Wohnung und eine hervorragende soziale Absicherung.
Das bezweifelt niemand...dennoch besteht wohl fühlen aus mehr als nur aus Arbeit und Wohnung.
Viele konnten die Kontrollen nicht ertragen, dass man vom Arbeitsplatz weggeholt wurde wenn man einen Ausreiseantrag gestellt hatte.
Auf meine Bemerkung mit Rückkehrungsgesprächen bist du gar nicht eingegangen und doch gab es sie...zuhauf.
Viele haben nicht ertragen von ihren Nachbarn, sogar von angeblichen Freunden bespitzelt zu werden.

Wäre alles so toll gewesen wie du beschreibst, wieso sind dann in der Nacht, nach den ganzen Demonstrationen, nachdem Schabowski sagte, die DDR Bürger dürfen raus, sooo viele zur Mauer gefahren und von dort aus direkt nach Westberlin?
Wieso haben soooo viele Menschen demonstriert, haben sich anfangs noch verprügeln und schikanieren lassen?
Das waren gewiss nicht alles Chaoten.


Dann hat man Dich belogen
Na bestimmt nicht.
Eher würde ich sagen, ich hab es falsch in Erinnerung.


Wer war denn so dämlich und hat sich daran gehalten ? ? ?
Wohl niemand aber darum gehts nicht sondern darum, dass es verboten war.
Es gibt Akten von Leuten in denen steht, sie hätten Westfernsehen geschaut. Sowas wurde eben auch überprüft.

Briefe schreiben war kein Problem. Allerdings durften meine Eltern nur an meine Tante schreiben denn mein Onkel war Maurer bei der Armee und die durften keinen Westkontakt haben.
Mit dem Schicken von Paketen verhielt es sich genau so.
Wollten meine Eltern meine Tante und Onkel besuchen mußte meine Tante, in der DDR, eine Einreisegenehmigung beantragen. Das war alles recht kompliziert und hat auch entsprechend lange gedauert.
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alfons1249

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Mittwoch, 17. August 2011, 08:41

Schau mal wieviele Tausende gegangen sind bevor es die Mauer gab. Die alle haben sich nicht wohl gefühlt.
Was sind Tausende bei einer Bevölkerung von rund siebzehn Millionen ? ? ? - Richtig, ein winziger Bruchteil.
Aber, und da ist es wieder, dieses Aber . . .
Nach der Eroberung der DDR durch Euren Staat und besonders durch Eure Wirtschaft, als kein Industriestein mehr auf dem anderen stand, sind weitaus mehr Menschen in den Westen gegangen, nicht weil sie sich angeblich nicht wohl gefühlt haben, nein, ihnen wurde ganz einfach die Lebensgrundlage entzogen.
Das ist viel viel schlimmer als damals.

Viele konnten die Kontrollen nicht ertragen, dass man vom Arbeitsplatz weggeholt wurde wenn man einen Ausreiseantrag gestellt hatte.
In den Betrieben, in denen ich in den vierzig Jahren gearbeitet habe, ist niemand vom Arbeitsplatz abgeholt worden . . .

Auf meine Bemerkung mit Rückkehrungsgesprächen bist du gar nicht eingegangen und doch gab es sie...zuhauf.
Weil mir davon nichts bekannt ist.
Allerdings weiß ich von anderen Rückkehrern, die noch vor dieser "Wende" wieder heulend zurück kamen und denen Zucker in den @*** geblasen wurde (Wohnung, Einrichtung, Arbeit . . .).
Und ich kannte Kollegen, die ebenso heulend wieder aus dem Westen zurück kamen, nach dem sie nach dieser "Wende" im "Goldenen Westen" gearbeitet hatten.
Auf Knien und Ellbogen haben sie um Wiedereinstellung gebettelt mit dem Verzicht auf schon gearbeitete Jahrzehnte und Lohngruppen.
Sie wollten eben ganz einfach nur wieder anständig behandelt werden und nicht als "Osttürken" beschimpft und geknechtet werden.


Viele haben nicht ertragen von ihren Nachbarn, sogar von angeblichen Freunden bespitzelt zu werden.
Da kann ich auch nur mit den berühmten drei Fragezeichen antworten.
Und wieviele sind das denn gewesen ? ? ?
Ich will ja nicht abstreiten, daß es solche "Nachbarn" und "Freunde" gegeben haben kann - Aber allgemeiner Alltag war das ganz und gar nicht.

Wieso haben soooo viele Menschen demonstriert, haben sich anfangs noch verprügeln und schikanieren lassen?
Unbestreitbar haben eine Reihe von DDR-Bürgern für die Reform der DDR demonstriert (wie gesagt: für die Reformierung der DDR).
Daß durch eine sehr geschickte Steuerung von außen dann aus dem Ruf "Wir sind das Volk!" ganz allmählich der Slogan "Wir sind ein Volk!" wurde, das wurde selbst von den eifrigsten Verfechtern des Umbruchs nicht erwartet und auch nicht gewollt.

Es gibt Akten von Leuten in denen steht, sie hätten Westfernsehen geschaut. Sowas wurde eben auch überprüft.
Aber bitte ! ! !
Daß die DDR-Bürger überall, wo es möglich war, "Westfernsehen" geschaut haben, war eine Tatsache, die aber nie in der von Dir gemeinten Form in irgendwelchen Akten ihren Niederschlag gefunden hat.
Das kam aber immer dann ins Gespräch, wenn irgendeiner mit der Stasi zu tun bekommen hat.
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12

Mittwoch, 17. August 2011, 09:09

Was sind Tausende bei einer Bevölkerung von rund siebzehn Millionen ? ? ? - Richtig, ein winziger Bruchteil.
Tausende am Tag Martin und das weißt du auch denn auch du kennst dich aus mit der Geschichte.
Ohne den Bau der Mauer wäre die DDR ganz langsam ausgeblutet.

In den Betrieben, in denen ich in den vierzig Jahren gearbeitet habe, ist niemand vom Arbeitsplatz abgeholt worden
Soweit du weißt!!

Sie wollten eben ganz einfach nur wieder anständig behandelt werden und nicht als "Osttürken" beschimpft und geknechtet werden.
So etwas sagt man auch nicht.
Wir sind alles Deutsche, waren wir auch zu Zeiten der Mauer...ob Ost oder West spielt keine Rolle.
Idioten gibts eben überall auf der Welt.

Und wieviele sind das denn gewesen ? ? ?
Das weiß ich nicht denn genaue Zahlen liegen mir nicht vor.

demonstriert (wie gesagt: für die Reformierung der DDR).
Ich habe Sprechchöre gehört...mit "wir wollen raus"...
Einige wollten sicher "nur" die Reformierung aber mal ganz ernsthaft Martin, die DDR war pleite.
Der Russe konnte auch kein Geld mehr beisteuern, hatte selbst keines...wovon sollte sich dies Land noch finanzieren?

In diesem Zusammenhang wird oft mokiert, das viele Firmen geschlossen wurden.
Wundert dich das wirklich?
Natürlich sind die einzelnen Schicksale schrecklich und natürlich ist es traurig wenn jemand nach 40 Jahren seinen Arbeitsplatz verliert ( ich hab einen entsprechenden Bericht im TV gesehen )....doch eine Firma, die nichts einbringt, deren Gerätschaften und Maschinen so veraltet sind das sie keine effektive Leistung mehr bringen, wird geschlossen.
Hätte man dich durch diese Firmen geschickt und du hättest entscheiden müßen was sich noch lohnt und was nicht, du hättest sicher genau so entschieden.
Niemand will ein Minusgeschäft machen.

ganz allmählich der Slogan "Wir sind ein Volk!" wurde,
Ja, wir sind auch ein Volk...völlig richtig!!

die aber nie in der von Dir gemeinten Form in irgendwelchen Akten ihren Niederschlag gefunden hat.
Genaue Zahlen kann ich dir nicht nennen, völlig unmöglich.
Ich wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen, dass es Menschen gab die so dermaßen überprüft wurden, dass man bei ihnen sogar das Schauen von Westfernsehen notiert hat.
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13

Mittwoch, 17. August 2011, 09:37

Einige wollten sicher "nur" die Reformierung aber mal ganz ernsthaft Martin, die DDR war pleite.
Die meisten der Demonstranten, die tatsächlich nicht aus den "Tälern der Ahnungslosen" stammten wußten, daß es nur mit einer reformierten DDR funktionieren konnte.
Die von Kohl damals mit aller Macht durchgezogene "Wiedervereinigung" (die gar keine war) ist nachweislich finanziell gescheitert.
Die DDR war eben nicht "pleite".
Finanziell stand sie weitaus besser da als heute z.B. Griechenland, denn sie hatte eine funktionierende Industrie (wenn auch keine hochmoderne).
Daß die DDR am Ende als insolvent dargestellt und auch tatsächlich auch war, hat sie eindeutig der Mißwirtschaft und dem Ausverkauf durch die sogenannte "Treuhand" zu verdanken.
Einstmals von der DDR initiiert um die Angleichung an die Bundesrepublik zu vollziehen, hat sie jedes einzelne Wertstück der DDR-Industrie verscherbelt, verschenkt und damit ein ganzes Volk und seine Wirtschaft verraten und verkauft.
Wieviele Hunderte von Milliarden D-Mark diese Treuhand an der Bundesrepublik vorbei in private Taschen umgeleitet hat, wird wohl nie herauskommen.
Offiziell zugegeben werden bis jetzt so um die 600 bis 900 Milliarden D-Mark, es werden wohl weit mehr als das dreifache gewesen sein, wenn das mal reicht.

Der Russe konnte auch kein Geld mehr beisteuern, hatte selbst keines...wovon sollte sich dies Land noch finanzieren?
Moment mal ! ! !
"Der Russe" hat noch nie Geld in die DDR gesteckt, im Gegenteil.
Unser Land hat jahrzehntelang nur in die UdSSR hineingebuttert, sei es direkt mit Lieferungen oder indirekt über die Preisgestaltung des Im- und Exportes.
Mit der Industriedeckung, die die DDR hatte und dem Wegfall der Zahlungen an die Russen und anderen Ostblockstaaten hätte die DDR sich selbst erhalten können.
Durch die vollständige Demontage der DDR-Industrie von Seiten der westdeutschen Wirtschaft wurde das allerdings planmäßig und wirkungsvoll verhindert.
Fach-Literatur dazu ist im Web und in den Buchhandlungen (auch in der Ausleihe der Büchereien) zu bekommen.

Ja, wir sind auch ein Volk...völlig richtig!!
Das Einzige, was die beiden Völker (BRD und DDR) ganz ganz schwach miteinander verbindet, ist man gerade noch so eine Sprache aus einer längst vergangenen Epoche.
Und selbst die ist in den vergangenen sechzig Jahren so weit auseinander gedriftet, daß eine klare Verständigung kaum noch möglich ist (auch und besonders heute nach zwanzig Jahren "Zwangsehe")
"Wir sind ein Volk!" - Wenn plötzlich und unerwartet dieser unselige Slogan in Österreich und Südtirol erklingen würde, hätte deren Bevölkerung noch mehr Recht dazu dies zu rufen, als damals unseren Demonstranten in den Mund gelegt wurde.
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Wilmadu

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Mittwoch, 17. August 2011, 19:24

Mich erschüttert ,was Alfons manchmal hier vom Stapel lässt !

Alfons,was hast Du doch für ein Glück gehabt,so nette Stasileute auf dem Campingplatz kennengelernt zu haben.

hast Du nicht an die Anderen gedacht,die denen ausgesetzt waren? Das war für mich eine der schlimmsten Zeiten,nicht

wegen der Mangelwirtschaft,ich denke wir haben noch gesund gelebt,sondern allein wegen der Stasi,die immer dreister

wurde.Ich habe in meinem Betrieb selbst erlebt,wie ein Kollege abgeholt wurde,ich habe erlebt wie eine Kollegin ,die ganz

offiziell einen Ausreiseantrag gestellt hat,ihre Arbeit in guter Position verlor.Alfon,s vielleicht willst Du es nicht wissen ?!

aber Dein Kaderleiter (heute Personalchef)hat Hand in Hand mit der Stasi gearbeitet,Deine Pakete wurden kontrolliert,Deine

Freunde auf dem Campingplatz haben genau zugehört was Du sprichst.Alles Bla,Bla?????????
Der Nächste BItte ! ~k25

15

Mittwoch, 17. August 2011, 19:26

Mich erschüttert ,was Alfons manchmal hier vom Stapel lässt !
:thumbsup:

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16

Mittwoch, 17. August 2011, 21:39

Sach´ich doch

.....immer wieder.....Alfons lebt auf einen anderen Planeten....

Diskussionen unnütz.... :D

PS: da sach´mir einer was gegen die Hessen....im Herzen von D.... ~k22

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17

Mittwoch, 17. August 2011, 21:52

Der ist...


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Donnerstag, 18. August 2011, 07:20

Mich erschüttert ,was Alfons manchmal hier vom Stapel lässt !
Wieso ? ? ?
Ich kann nur das erzählen, was ich erlebt habe und wie es mir in meiner Heimat gegangen ist.
Ich lüge nicht das Blaue vom Himmel, wie diese Nestbeschmutzer, die aus welchen (für mich und meine Bekannten niemals nachvollziehbaren) Gründen auch immer ihr eigenes Leben und das ihrer Familie absichtlich gefährdet haben um "rüber zu machen" (wo die meisten genau wie in der DDR auch nix geworden sind).

Alfons,was hast Du doch für ein Glück gehabt,so nette Stasileute auf dem Campingplatz kennengelernt zu haben. hast Du nicht an die Anderen gedacht,die denen ausgesetzt waren?
Siehst Du, und hier fangen ja schon die Gruselmärchen an.
Es sollte doch eigentlich (bei diesem westdeutschen Aufklärungseifer) fast jedem bekannt sein, daß die politische Abteilung des MfS nur eine war, von mehreren.
So wie jeder gute Geheimdienst dieser Welt vielschichtig ist, bestanden noch andere, wichtigere und größere Dienststellen in diesem Ministerium (hier wird das ein wenig erklärt, wenn auch, wie es heute üblich ist, recht stark politisch gefärbt und eigenwillig interpretiert).
Die vier Camper, von denen ich schreibe hatten im Prinzip auch nichts mit der Stasi zu tun, die (zu Recht) immer wieder angemahnt wird.
Eine Person war Wirtschaftskriminalist, also eher eine Art Schmuggelbekämpfer (Schmuggel von Gold im großen Stil beispielsweise)
Eine andere war deren Vorgesetzter
Die dritte Person war in der Abwehr tätig
Wohingegen die Vierte einfach nur Drucker, also einfacher Arbeiter in der "Firma" war (den hatte es nach dieser "Wende" traurigerweise auch am härtesten erwischt)
Die fünfte Figur, die dafür auch stets und ständig dumme Sprüche hören mußte, war "Wächter" auf der Autobahn (motorisierter "Streifenbulle")
Für jeden Bürger in jedem Land dieser Welt bestehen in seinem Land Gesetze und Bestimmungen, das ist auch richtig so und einleuchtend.
An diese Gesetze sollte sich ein Bürger des betreffenden Landes auch halten, das ist richtig so und einleuchtend.
Die meisten Menschen beachten auch diese Gesetze, das ist richtig so und einleuchtend.
Aber diejenigen, die sich nicht an die geltenden Gesetze halten können oder wollen, bekommen diese zu spüren, das ist richtig so und einleuchtend.
Wenn aber die Existenz irgendeines Staates dieser Welt ein Ende hat, kann und darf sich niemand hinstellen und dessen Gesetze und Verordnungen bewerten zu versuchen.
Dabei kommt immer etwas Falsches heraus, wie eben diese Gruselmärchen über die DDR.
Daß es nicht immer so prickelnd in der DDR war, bestreitet auch niemand aber neunzig Prozent der Menschen haben sich weder eingesperrt, bespitzelt und/oder ausgespäht gefühlt (hier idELa wissen mehr Behörden, Ämter und private Organisationen weitaus mehr über den Bundesbürger, als dieser es wahrhaben will und wie die Stasi über uns DDR-Bürger)

Im Übrigen lasse ich mir echte Kritik und Zweifel nur von den Leuten gefallen, die das Leben in der DDR (wenn auch nur noch sehr kurz auf Grund ihres Lebensalters) auch wirklich kennengelernt und gelebt haben.
Alle anderen, die die DDR nur aus den Medien kennen, sollten sich mit Bewertungen sehr zurückhalten, denn Märchen und Sagen sind keine reellen Wissensquellen.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (18. August 2011, 07:27)


19

Donnerstag, 18. August 2011, 07:27

Aber diejenigen, die sich nicht an die geltenden Gesetze halten können oder wollen, bekommen diese zu spüren, das ist richtig so und einleuchtend.
Willst du damit sagen, du findest es legitim das jemand, der sich im Land nicht mehr wohl fühlt, einen Ausreiseantrag stellt ( schlimm genug, dass man nicht einfach so gehen konnte wohin man wollte ), dass dieser jemand bespitzelt und schikaniert wird?
Wilma hat eindeutig beschrieben was sie beobachtet hat und ich hab mehrfach, im TV, Menschen zugehört die dasselbe erlebt haben.

Nur weil du es so nicht kennst, was ja schön ist, bedeutet es noch lange nicht, dass nichts dergleichen geschehen ist.

Zitat

Alle anderen, die die DDR nur aus den Medien kennen, sollten sich mit Bewertungen sehr zurückhalten, denn Märchen und Sagen sind keine reellen Wissensquellen.
Aber genau davon spreche ich doch die ganze Zeit, von Menschen die das alles wirklich erlebt haben, die unter dem Regime gelitten haben.
Die aber nennst du Nestbeschmutzer.
Also so ganz richtig ist das nicht.
Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren,
werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie.


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tourist

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Beruf: Verw.Ang. in Ruhe

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Donnerstag, 18. August 2011, 16:08

Ja es ist sehr traurig,

man hat zwar die Jugend der Welt nach Berlin eingeladen und sie kamen ja auch in Scharen damals, man redete von Freiheit,

ja nur für wen ?

Die Jugend der Welt zog wieder heim, nur Freunde, die man hier gefunden hatte, durften nicht mit, sie durften das Land nicht

verlassen, es sei denn, sie waren parteitreue Jungsozialisten, sieht so Freiheit aus,

Dieses System hatte sich die bekannte Regel der Russen eingeprägt:" Denn willste nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den

Schädel ein."

Und so ist man auch mit Abtrünnigen verfahren, entweder Bautzen oder eben der Schuß an der Grenze, wie kann man das nur

jemals leugnen.??? ~k08
:) Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf. ~k02

Verwendete Tags

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