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Norle

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Beiträge: 5 256

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1

Donnerstag, 10. Juni 2010, 17:35

H-Milch aus acht Zitzen

Zitat

Unbekannte Natur

H-Milch aus acht Zitzen

10.06.2010, 16:49



Für viele Kinder geht die Sonne im Norden auf und Hühner legen bis zu elf Eier - am Tag. Eine Umfrage unter Elf- bis Fünfzehnjährigen offenbart erhebliche Wissensmängel im Bereich Natur.
Kinder und Jugendliche haben immer weniger Ahnung von der Natur. Für viele geht die Sonne im Norden auf, Kühe geben H-Milch und brauchen dafür bis zu acht Zitzen - solche und andere schräge Ansichten unter dem Nachwuchs belegt der Jugendreport Natur 2010.
Für den Jugendreport befragte der Natursoziologe Rainer Brämer von der Universität Marburg 3000 Sechst- bis Neuntklässler im Alter von 11 bis 15 Jahren in sechs Bundesländern.
Die Antworten auf die mehr als 150 Fragen zur Natur waren teilweise erschreckend: Elf Prozent der Jugendlichen verorteten den Sonnenaufgang nach Norden, zehn Prozent nach Süden und neun Prozent nach Westen. Aber immerhin: 59 Prozent wussten die richtige Antwort. Wie viele Wochen zwischen zwei Vollmondnächten liegen, wussten 40 Prozent, manche vermuteten, es seien fünf bis zehn, ein Viertel der Befragten hatte überhaupt keine Ahnung.
Quelle : http://www.sueddeutsche.de/wissen/unbeka…zitzen-1.957109

..manchmal denke das die Leute die diese Test`s machen mit Absicht solche "Experten" aussuchen, oder ? Letztes Jahr hiess es, das viele Jugendliche die Grundrechenarten nicht beherrschen und die Allgemeinbildung zu wünschen lässt und jetzt das... ja haben wir wirklich nur noch den Kopf zum Haare schneiden ??

/g\

alfons1249

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2

Donnerstag, 10. Juni 2010, 18:20

.manchmal denke das die Leute die diese Test`s machen mit Absicht solche "Experten" aussuchen.oder ? Letztes Jahr hiess es das viele Jugendliche die Grundrechenarten nicht beherrschen und die Allgemeinbildung zu wünschen lässt und jetzt jetzt das... ja haben wirklich nur noch den Kopf zum Haare schneiden ??
Nöö, selbst dafür sind die zu blöd 8o

Ich weiß aber auch aus eigener Erfahrung, daß die "Dummlinge" nicht extra ausgesucht werden.

Außerdem habe ich an Hand meiner Enkelkinder (8 / 9 / 13 / 15) die besten Beispiele dieser Entwicklung vor Augen.
Bei diesen ist zwar das in der diesjährigen Studie abgefragte Wissen noch so einigermaßen vorhanden, aber am Beispiel Mathematik sind die Lücken schon sichtbarer - es fehlt vor allem die allgemeine Logik, die in der Rechenkunst steckt, diese Logik wird in allen Fächern der Schule nicht mehr gelehrt und vor allem nicht gefestigt.
So ist für die Schüler der Übergang von den primitiven Grundrechenarten zur höheren Mathematik fast unmöglich, weil ihnen in der Schule die logischen Zusammenhänge nie erklärt wurden.
Ebenso fehlt den Schülern das bei uns so sehr unbeliebte "Pauken" der Grundlagen und das in allen Fächern.
Damit wird für die heutigen Schüler z.B. das sinnerfassende Lesen zur Qual, das Kopfrechnen der einfachsten Aufgaben zur Unmöglichkeit, weil sie die grundlegendsten Zahlenreihen nicht beherrschen.
Ich könnte jetzt noch so vielerlei Dinge aufzählen, was wir "gebüffelt" hatten, damals als Kinder, zwar lästig aber unumgänglich und nützlich.
Letzte Woche sagte erst der Mathelehrer zu meiner Tochter: "Wir haben in der Schule nicht die Zeit um diese Zahlenreihen und das Kopfrechnen zu lehren, da müssen Sie sich mit Ihrem Sohn (9) zu Hause hinsetzen und es mit ihm durchgehen (es ging um die 1x1-Reihen bis 10)
Wenn die Zustände an den Schulen so katastrophal sind, ist es auch nicht verwunderlich, daß angehende Lehrlinge mit nichts aber auch mit gar nichts im Kopf die Bewerbungen "vergeigen".
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (10. Juni 2010, 20:00)


3

Donnerstag, 10. Juni 2010, 18:50

Meine jüngste Tochter ist gut dem Grundschulalter entwachsen, da wurde das kleine 1x1 in der Schule vermittelt, und das Üben und Auswendig lernen, hatten die Kinder zu Hause zu erledigen. Und genau das fand ich korrekt.
Anschliesend wurde in schriftlicher und mündlicher Form in der Schule immer wieder abgefragt, und genau so hat es zu sein.
Das Üben und das Wiederholen, und das Anwenden, wenn dann die Grundlagen sitzen, gehört nun mal in der ersten Linie in die Hausaufgabenzeit.
Was issn das für ne Schule, in der man mit 11 Jahren (5. Klasse) das kleine 1x1 lernt?
Das war bei uns in der 2. Klasse erledigt, ...

=k? !/1


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alfons1249

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4

Donnerstag, 10. Juni 2010, 19:58

Sorry, da bin ich ein wenig aus der Reihe gekommen.Heute habe ich schon den ganzen Tag mit einem schneckengleich hastigen Internet zu kämpfen.Natürlich sind die beiden Kleinen erst 8 und 9 Jahre alt.Und der Junge ist durch ein halbes Jahr Zurückstellung erst am Ende der zweiten Klasse, was aber nichts an der Dödeligkeit der Schule ändert.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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5

Donnerstag, 10. Juni 2010, 20:40

was aber nichts an der Dödeligkeit der Schule ändert.
Tut mir leid, Alfons, aber es gehörte schon immer dazu die Lerninhalte auch zu Hause nachzuarbeiten und zu verfestigen. Wenn ein Kind in der Schule etwas nicht versteht, dann gehört es auch zu den Aufgaben der Eltern hier Hilfestellungen zu geben. Wenn sie es nicht können, dann müssten sie sich halt der Hilfe von Dritten bedienen (z.B. Nachhilfe oder wenn es finanziell nicht machbar ist z.B. durch privat organisierte Lernkreise mit Mitschülern). Nur wenn man nichts tut, dann hilft es auch nicht alles auf die Dödeligkeit der Schule zu schieben. Vor allem ist dem Kind durch das Wegschieben der eigenen Verantworung nicht ein Stück geholfen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fuchur« (10. Juni 2010, 21:35)


6

Donnerstag, 10. Juni 2010, 23:20


Kleiner Widerspruch.
Mit meinem in den 70er Jahren erlenten Wissen kann ich einem heutigen Grundschüler schon nicht mehr groß helfen.
Geschweige denn, denen auf weiterführenden Schulen.
Allein schon der Müll mit Fu und Fara ...
Was soll das?
Können die nicht ein Stück Papier nehmen und wie früher die Buchstaben "malen"?

:wacko:

7

Freitag, 11. Juni 2010, 08:25

wofür werden die lehrer bezahlt? es ist deren job, den kindern wissen leicht verständlich und auf eine weise näherzubringen, die das aufnehmen der inhalte zum genuss werden läßt. wir haben mit unserer tochter schon einen schulwechsel hinter uns und es gab fächer, wo sie - trotz gleichen lernstoffes - auf der alten schule weniger gut abschnitt und auf der neuen zu den besten gehört. es liegt nicht an den schülern, wenn etwas nicht verstanden wird, es liegt an den lehrern. wenn ein lehrer das wissen nicht auf eine weise rüberbringen kann, wo das lernen zum vergnügen wird (dann sind wir generell aufnahmefähiger), ist er schlicht unfähig.

alfons1249

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8

Freitag, 11. Juni 2010, 09:30

Tut mir leid, Alfons, aber es gehörte schon immer dazu die Lerninhalte auch zu Hause nachzuarbeiten und zu verfestigen
Du hast da etwas völlig falsch verstanden.
Es ging nicht darum, mit dem Kind etwas Gelerntes zu üben und das Wissen zu festigen, sondern ganz eindeutig den Stoff, für den in der Schule angeblich keine Zeit sei, zu vermitteln . . .
Und das ist doch keinesfalls die Aufgabe der Eltern ! ! !


wenn ein lehrer das wissen nicht auf eine weise rüberbringen kann, wo das lernen zum vergnügen wird (dann sind wir generell aufnahmefähiger), ist er schlicht unfähig.
Genau so sehe ich das auch !
Zu meiner Schulzeit (1956 - 1966) waren die Lehrer nboch tatsächlich in der Lage uns den Lehrstoff auf eine Art und weise zuzuführen, daß wir von den Grundlagen an bis hoch in die Spezifikationen die Logik darin begreifen konnten und somit viel leichter damit umgehen konnten
Und genau das fehlt heute total ! ! !
Es fehlen die Grundlagen und es fehlt die Vermittlung der Logik um auf den Grundlagen aufbauen zu können.
Die Schüler sind somit gezwungen den kompletten Stoff auswendig zu lernen, weil sie keinerlei Möglichkeit an die Hand bekommen den Sinn und die Zusammenhänge erfassen zu können.


Allein schon der Müll mit Fu und Fara ...
Hierfür benötige ich einen Übersetzer - watt'n dat ? ? ? ?
Können die nicht ein Stück Papier nehmen und wie früher die Buchstaben "malen"?
Die negativen Auswirkungen einer föderativen Schulpolitik haben die beiden kleinen Enkel am eigenen Leib erfahren.
Während der "Große" in der ersten Klasse nur knapp die Hälfte des eigentlichen Stoffes vermittelt bekam (die waren zum Ende des Schuljahres noch nicht ein mal mit allen Buchstaben durch), hatte die Klasse der "Kleinen" den Stof vermittelt bekommen und hatte noch genügend Zeit diesen Stoff an Hand von eigenen Lesematerialien zu festigen.
Daß es aber nicht an den Schülern lag, sondern eindeutig an der Unfähigkeit der Lehrerin, sahen wir nach der Zurückstufung (die übrigens nicht nur unser Enkel getroffen hat, sondern auch andere Eltern verlangten das für ihre Kinder)
Der Wechsel in die andere Klasse bedeutete auch einen Lehrerwechsel und genau das hatten die "nicht so guten" Schüler benötigt.
Ihnen wurde nu der Stoff ordentlich und vor allem verständlich vermittelt und die Probleme erledigten sich fast von allein.


Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

9

Freitag, 11. Juni 2010, 22:19

Allein schon der Müll mit Fu und Fara ...
Hierfür benötige ich einen Übersetzer - watt'n dat ? ? ? ?


Dat hat mein Stiefsohn in der ersten (und der zweiten ?) Klasse lernen müssen um das lesen und schreiben zu erlernen.
Fu und Fara sind zwei imaginäre Figuren und mit denen zusammen entstehen immer längere Sätze.
"Fu trifft Fara".
"Fu und Fara gehen spielen".
usw...

Also nicht, wie ich das gelernt hab, erst mal alle Buchstaben des Alphabets durch, sondern gleich Wörter und Sätze.
Dafür haben wir zu meiner Zeit mit Schreibschrift angefangen und sind erst später auf Druckschrift umgestiegen.
Heute fangen die gleich mit Druckschrift an.

Es hat sich in der Schule so einiges geändert.
Nicht alles zum Guten, um mich mal vorsichtig auszudrücken ...
X(

10

Samstag, 12. Juni 2010, 15:49

Du hast da etwas völlig falsch verstanden.
Es ging nicht darum, mit dem Kind etwas Gelerntes zu üben und das Wissen zu festigen, sondern ganz eindeutig den Stoff, für den in der Schule angeblich keine Zeit sei, zu vermitteln . . .
Und das ist doch keinesfalls die Aufgabe der Eltern ! ! !
,!s
Habe ich wohl tatsächlich falsch verstanden (mal wieder zu schnell und zu oberflächlich gelesen... :whistling: ).
Sorry!