Quelle und mehr: http://www.n-tv.de/panorama/U-Bahn-Skand…icle728237.html
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Systematischer Betrug in Köln
U-Bahn-Skandal weitet sich aus
Die Pfuschvorwürfe beim Bau der Kölner U-Bahn nehmen immer neue Ausmaße an. Inzwischen ist von "systematischem Betrug" die Rede.
Vermessungsprotokolle werden gefälscht, Beton und stützende Bügel weggelassen.
Der Pfusch beim Kölner U-Bahn-Bau nimmt nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeigers" das Ausmaß systematischen Betruges an.
Mittlerweile seien bereits falsche Vermessungsprotokolle für 28 sogenannte Schlitzwände der Baugruben an den Stationen Waidmarkt, Heumarkt und Rathaus entdeckt worden, berichtete das Blatt. Diese Stahlbetonkonstruktionen sind zum Abstützen der Baugrube notwendig.
"Wir gehen davon aus, dass es noch deutlich mehr sein können" zitierte das Blatt eine an der Aufklärung des Falles beteiligte Person. Es sehe nach einer "systematischen Fälschung" aus.
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Panorama
Freitag, 19. Februar 2010
"Folgen von Schmiergeld und Kungelei"
Kölner U-Bahn-Bau steckt im Sumpf
Pfusch und Betrug beim Kölner U-Bahn-Bau nehmen ungeahnte Dimensionen an. Noch mehr Protokolle für zwei unterirdische Baustellen sollen manipuliert worden sein. Es gibt den Verdacht, dass Anker nicht oder falsch eingebaut wurden – möglicherweise auch auf der ICE-Strecke München-Nürnberg, an der dieselben Firmen beteiligt waren.
Beim Bau der Kölner U-Bahn ist in noch größerem Ausmaß gepfuscht worden als bisher bekannt. Am Freitagnachmittag durchsuchte die Kölner Staatsanwaltschaft Räume der Arbeitsgemeinschaft, in der die am U-Bahn-Bau beteiligten Firmen zusammengeschlossen sind. Dabei seien umfangreiche Unterlagen sichergestellt worden. Es gebe den Verdacht, "dass Anker nicht oder falsch eingebaut worden sind", sagte Oberstaatsanwalt Günther Feld.
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Quelle : http://www.n-tv.de/panorama/Ermittlungen…icle739553.html
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Panorama
Samstag, 20. Februar 2010
Pfusch beim Kölner U-Bahn-Bau
Ermittlungen auch in Bayern
Nach den Pfusch-Vorwürfen beim Bau der Kölner U-Bahn gibt es auch einen Verdacht auf gefälschte Protokolle beim Bau der ICE-Strecke zwischen München und Nürnberg. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Baufirma Bilfinger Berger soll im Zuge der Ermittlungen von manipulierten Vermessungsprotokollen auf der ICE-Strecke in Bayern berichtet haben.
Nach dem Pfusch beim Kölner U-Bahn-Bau weitet sich der Skandal nach Bayern aus. Ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft bestätigte, dass es Hinweise auf gefälschte Arbeitsprotokolle bei den Bauarbeiten an der ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg-München gebe. Daher sollen nun auch die bayerischen Behörden ermitteln.
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