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Norle

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1

Mittwoch, 1. September 2010, 19:52

Stasi-Opfer -Narben auf der Seele

Zitat

Stasi-Opfer

Narben auf der Seele
Mittwoch 01.09.2010, 17:19 · von FOCUS-Korrespondent Armin Fuhrer, Berlin

Ein neues Internetportal bietet DDR-Opfer für Vorträge an Schulen an. Jugendlichen wird so die Perversion des SED-Regimes deutlich gemacht.
Quelle : http://www.focus.de/politik/deutschland/…aid_547815.html

.wenn ich das richtig verstanden habe dann will man Opfer von Stasi-Methoden auf Jugendliche "los lassen" ?? ich weiss nicht ..ich find das keine gute Idee,weil viele Jugendliche wahrscheinlich nicht verarbeiten können....

/g\

2

Mittwoch, 1. September 2010, 22:41

Niemand fragt, ob dieselben Jugendlichen die Berichte über den Holocaust verkraften können.
Und da gab es Millionen Tote.

?M?

3

Mittwoch, 1. September 2010, 23:00

Meine Eltern haben von Krieg, Vertreibung, Flüchtlingslager, Plünderung, Bomben und Gefangenschaft berichtet, und sie hatten ein Gefühl dafür, wieviel (grausame) Details sie uns zumuten konnten..
Ich finds ok, dass Betroffene berichten, so bleibt es authentisch.
=k? !/1


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4

Mittwoch, 1. September 2010, 23:21

Ja, ich finds auch richtig, darüber zu sprechen.
So wie auch über die Greueltaten im III. Reich.

~k02

alfons1249

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5

Donnerstag, 2. September 2010, 08:34

.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (7. September 2010, 12:54) aus folgendem Grund: Zwecklos, Leuten, die die "Wahrheit" nur aus den Medien kennen, etwas erklären zu wollen


Norle

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6

Donnerstag, 2. September 2010, 11:59

Die "Opfer" der Stasi waren ein paar hundert, und nicht völlig unschuldig.
Auch war ihr Schicksal nicht so völlig gleich.
Die Gründe für ihre "Opferrolle" waren ebenso individuell, wie ihre Schicksale selber auch.

..man könnte jetzt hier die Diskussion beginnen "War die DDR ein Unrechtstaat ?",aber das würde den Rahmen des Threads sprengen.. Also beschränken wir uns erstmal darauf ob Stasi-Opfer "schuldig" waren ? .. ja sogar "selbst schuld" oder wie ?

Ich meine es gibt nicht den typischen Stasi-Gefangenen = Stasi-Opfer.Aber die, die als Opfer der Stasi-Gewalt wurden hatten eigentlich alle das gleich Ziel : die Menschen die nicht kompatibel mit den Machthabern in Ostberlin waren zu brechen .Ihr vergehen war nur das sie nicht im "Osten" bleiben wollten.. Das die Stasi auch mal manche Straftat manipuliert hat um einen DDR-Bürger festnehmen zu können ist wohl unbestritten und daher finde ich es als "starker Tobak" den Menschen sozusagen eine gewisse Schuld zuzusprechen...

/g\

alfons1249

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7

Donnerstag, 2. September 2010, 12:12

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Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (7. September 2010, 12:56) aus folgendem Grund: Gegen Erkenntnisresistenz ist kein Kraut gewachsen


8

Donnerstag, 2. September 2010, 21:59

Wer unfähig ist, sich an geltende Gesetze des Landes zu halten, in welches er hineingeboren wurde, muß eben mit Konsequenzen rechnen.

Da machst Du Dir es aber ein bisschen einfach.

Wenn schon eine Äußerung der eigenen, nicht auf Parteilinie liegenden Meinung reichte, um berufliche Nachteile zu haben, kannst Du doch nicht von einem eigenständig denkenden Menschen erwarten, dass er das hinnimmt, auch wenn er in dieses Land hineingeboren wurde..
=k? !/1


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9

Donnerstag, 2. September 2010, 22:53

Wer unfähig ist, sich an geltende Gesetze des Landes zu halten, in welches er hineingeboren wurde, muß eben mit Konsequenzen rechnen.


Das ist jetzt nicht Dein Ernst, Alfons .. oder etwa doch?
Sagst Du das auch den Menschen, die unter dem Regime im III. Reich gelitten haben?

Zum Thema.
Es ist nun mal ein Teil deutscher Geschichte, dass nach Adolf dem unnötigen zwei deutsche Staaten existierten.
In beiden Staaten gab es gewisses Unrecht.
Darüber muß man reden dürfen!

-M-

alfons1249

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10

Freitag, 3. September 2010, 04:53

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (7. September 2010, 13:06) aus folgendem Grund: wer den Unterschied zwischen Recht und Unrecht nicht kennen will, den kann auch ich nicht mit der Wahrheit erleuchten


Norle

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11

Freitag, 3. September 2010, 09:05

Niemand fragt, ob dieselben Jugendlichen die Berichte über den Holocaust verkraften können.
Und da gab es Millionen Tote.
..ja sicher ,aber diese Berichte sind zum grössten Teil "pädagogisch" aufbereitet worden so das die Schüler die Wahrheit des Holocaust kennenlernen konnten und andererseits was lernen,diese Berichte verarbeiten bzw. richtig einordnen zu können...

Meine Eltern haben von Krieg, Vertreibung, Flüchtlingslager, Plünderung, Bomben und Gefangenschaft berichtet, und sie hatten ein Gefühl dafür, wieviel (grausame) Details sie uns zumuten konnten..
Ich finds ok, dass Betroffene berichten, so bleibt es authentisch.
Ich kenn`sie auch die Geschichten der "Flucht" aus Ostpreussen" von meiner Oma ..der Flucht vor den "Russen" übers frisches Haff,den Untergang bzw. Bombadierung der Flüchtlingsfähre Grossdeutschland,die Internierung in Dänemark .... Jeder der es miterlebt hat kann eine andere,eigene Geschichte erzählen die mehr oder weniger von Emotionen getragen wird und daher als "Lehrstück" ungeeignet


/g\

12

Freitag, 3. September 2010, 11:49

Wird nicht immer beklagt, dass unsere Gesellschaft zu emotionslos ist, und sich zu wenig in andere hineinversetzen kann?
Dann wären doch, parallel zur geschriebenen "trockenen" Geschichte gezeigte Emotionen nicht verkehrt..
=k? !/1


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alfons1249

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13

Freitag, 3. September 2010, 12:36

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (7. September 2010, 12:47)


14

Freitag, 3. September 2010, 23:00

Zitat von »Emerald Isle«
Das ist jetzt nicht Dein Ernst, Alfons .. oder etwa doch?
Sagst Du das auch den Menschen, die unter dem Regime im III. Reich gelitten haben?


Es ist mal wieder so weit:

Es werden Äppel mit Birn'n verglichen.

Nö, gar nicht wahr.



Wer unfähig ist, sich an geltende Gesetze des Landes zu halten, in welches er hineingeboren wurde, muß eben mit Konsequenzen rechnen.


Dieser Satz von Dir ist doch eindeutig.

:whistling:

15

Samstag, 4. September 2010, 06:57

Vor allem aber aus der Tatsache heraus, daß die Geschichte immer die Geschichte der Sieger ist, und da bleibt die Wahrheit grundsätzlich auf der Strecke.

Hier geht es aber um die Geschichte der Opfer. und ich verstehe nicht so ganz, wieso man ihnen den Mund verbieten möchte...
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16

Samstag, 4. September 2010, 11:11

Hier geht es aber um die Geschichte der Opfer. und ich verstehe nicht so ganz, wieso man ihnen den Mund verbieten möchte...

..ich glaub`das ist ein Missverständnis .. Es will keiner den "Erzählern" den Mund verbieten und sie sollen auch ihre Geschichten erzählen, nur aber nicht als repräsentativ oder als "Lehrstück" wie im Eingangsbeitrag gefordert bzw. angedeutet wird...


/g\

17

Samstag, 4. September 2010, 11:24

und sie sollen auch ihre Geschichten erzählen, nur aber nicht als repräsentativ oder als "Lehrstück"

Das ist ja interessant. In den vielen vielen Dokus die in den letzten Jahren zum Ende des 2. Weltkrieges im Fernsehen ausgestrahlt wurde, durften die Zeitzeugen repräsentativ im Fernsehen erzählen, aber wenn es um die Stasi geht nicht? Schon seltsam..
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18

Sonntag, 5. September 2010, 17:13

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Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (7. September 2010, 12:50) aus folgendem Grund: Es ist sinnlos, sich mit völlig Unwissenden über ein Thema zu unterhalten


19

Sonntag, 5. September 2010, 17:23

Ja Alfons, da hast Du natürlich Recht.
Nur; diejenigen, die wirklich Opfer der Stasi-Diktatur wurden und sich Deiner Meinung nach auch äußern dürften, sind entweder in den Stasibunkern zu Tode gefoltert, oder an der Grenze erschossen worden!
Das wäre ja schön für Dich und Deine liebreizende DDR, da ja dann keiner mehr was sagen darf.
Zu blöd aber auch, das es eine freie Meinungsäußerung gibt.

~k01 ~k10

20

Sonntag, 5. September 2010, 18:52

Vor allem diejenigen, die am lautesten sich in eine "Opferrolle" hineinlamentieren, sollten ihre eigenen Worte und Taten sehr kritisch hinterfragen, bevor sie ihrer ehemaligen Heimat die Schuld zuschieben, für ihr eigenes Versagen.
Ach... da kenne ich aber auch viele, die sich in eine "Opferrolle" hineinlamentieren und ihrer derzeitigen Heimat die Schuld zuschieben, nicht nur für ihr eigenes Versagen, sondern praktisch für alles und jedes, was nicht mehr so ist wie es einmal war... ~k17

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fuchur« (5. September 2010, 20:25)