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1

Donnerstag, 22. Juli 2010, 17:28

Hitzewelle: Bauern erwarten Ernteausfälle

Zitat

Hitzewelle setzt Getreide und Kartoffeln zu
Bauern erwarten Ernteausfälle

Die Bauern erwarten für dieses Jahr wegen der Hitzewelle beim Getreide deutliche Ernteeinbußen von rund zehn Prozent und steigende Preise.
"Der gesamte Norden und Osten Deutschlands, aber auch zum Beispiel die fränkische Getreidebauregion leiden seit Anfang Juni unter einem erheblichen Wassermangel und extremem Hitzestress", sagte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands, Helmut Born.
Quelle und mehr: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bauern114.html
=k? !/1




Norle

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2

Donnerstag, 22. Juli 2010, 22:12

.. ja müssen wir nicht als reine logische Konsequenz aus der Klimaveränderung die Erkenntnis herausziehen das durch den Extremwetter immer Schäden oder immer mehr Schäden an den bevorstehenden Ernten entstehen ? Ich glaube in einer Studie hatte man für den Norden(Niedersachsen) und Osten Hitzeperioden,Wasserknappheit und Dürre vorhergesagt.Was bis jetzt noch als Panikmache abgetan wird kann bald der Regelfall sein... Leider !

/g\

Josi

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3

Freitag, 23. Juli 2010, 00:06


Aber das gabs früher auch.
!WR

4

Freitag, 23. Juli 2010, 09:35

Aber das gabs früher auch.
Genau so isses!
Wir hatten oft lange, heisse Sommer. Vielleicht mögen die Temperaturen in den Spitzen nicht so hoch gewesen sein wie dieses Jahr, aber letztlich kann man wohl kaum von einem Naturwunder sprechen.
Das nun von Ernteausfällen und kommenden Preiserhöhungen gesprochen wird ist natürlich psychologisch sehr sinnvoll. Denn wenn die Preise in ein paar Wochen steigen, dann wird jeder ungeprüft sagen:"achja, das wurde ja angekündigt, wegen der Hitze". Ob dann wirklich mangelndes Angebot für diese Preiserhöhungen verantwortlich ist oder sich einzelne Unternehmen mit einem Vorwand eine goldene Nase verdienen wollen, wird dann keine Rolle mehr spielen, bzw. nicht mehr hinterfragt werden...
~k07

Norle

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5

Freitag, 23. Juli 2010, 10:20

Wir hatten oft lange, heisse Sommer. Vielleicht mögen die Temperaturen in den Spitzen nicht so hoch
..sicher stimmt,aber wir hatten damals kein aggressives Ozon dabei ...so das mancher Orts dieses Gas nachtsüber kaum abbaut und man Nachts Temperaturen um 20 Grad +/- hat ..Man soll nicht sotun als hätte sich da nichts geändert .. als wäre "Normal"...
oder sich einzelne Unternehmen mit einem Vorwand eine goldene Nase verdienen wollen, wird dann keine Rolle mehr spielen, bzw. nicht mehr hinterfragt werden..

..naja .. wie heiss es gleich "wo kein Kläger da auch kein Richter.." oder so... ich meine in der freien Marktwirtschaft kann jeder Unternehmer den Preis für sein Produkt selbst festlegen - es kontrolliert ihn ja Keiner oder er muss ja keine Genehmigung einholen ... das alle eine "goldene Nase" verdienen wollen liegt auf der Hand,oder ?

/g\

6

Freitag, 23. Juli 2010, 10:31

. ich meine in der freien Marktwirtschaft kann jeder Unternehmer den Preis für sein Produkt selbst festlegen

das ist nur noch für einen kleinen Anteil von Produzenten zutreffend, die auf dem freien Markt verkaufen.., zB. in der Direktvermarktung.

Ansonsten schon lange nicht mehr..

der Getreidepreis richtet sich nach der Börse, es werden Vorverträge von den aufnehmenden Mühlen oder Genossenschaften angeboten, bei Futtermitteln schließen größere Betriebe in der Regel sogenannte Kontrakte über ein halbes oder ein Jahr ab..

Kartoffeln für die Produktion von Pommes werden im Vertragsanbau produziert, da sind die Preise für die Kartoffelanbauer eigentlich fix, genau wie bei dem Anbau von Industriekartoffeln (Stärkeproduktion)..
Nuuur, wenn die Verarbeiter nicht die Mengen erhalten, dann heben sie die Preise für Pommes oder Chips an.. der Kartoffelbauer bekommt aber nicht mehr, denn im Vertrag war der Preis ja festgelegt..
=k? !/1




alfons1249

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7

Freitag, 23. Juli 2010, 10:58

.. ja müssen wir nicht als reine logische Konsequenz aus der Klimaveränderung die Erkenntnis herausziehen das durch den Extremwetter immer Schäden oder immer mehr Schäden an den bevorstehenden Ernten entstehen ?
Konsequenzen ziehen ? Ja !
Ja, aber nicht nur den selben Stiefel so weitermachen, wie vor hunderten von Jahren, sondern sich intensiv mit den eventuell kommenden Veränderungen vertraut machen, sich darauf vorbereiten eventuell auch andere Produkte zu anderen Zeiten anzubauen und nicht wie vor Jahrhunderten immer nach dem Motto: "Im Märzen der Bauer . . ." so machen wie immer.


Aber das gabs früher auch.
Richtig und da haben die Bauern ihren @rsch angehoben und haben entsprechend der Wetterlage ihre Dinge getan, allerdings auch: "wie immer".


..sicher stimmt,aber wir hatten damals kein aggressives Ozon dabei ...so das mancher Orts dieses Gas nachtsüber kaum abbaut und man Nachts Temperaturen um 20 Grad +/- hat ..
Das Ozon hat aber nichts damit zu tun, daß die Temperaturen des Nachtens nicht fallen, sondern die derzeitige Wind-und Wetterlage


... ich meine in der freien Marktwirtschaft kann jeder Unternehmer den Preis für sein Produkt selbst festlegen - es kontrolliert ihn ja Keiner oder er muss ja keine Genehmigung einholen ...
Der Bauer an sich ist mit einem riesigen Mühlstein auf der Brust geboren worden und das schon seit Jahrhunderten.
Diese Leute haben noch nie Hunger und Not gelitten, gestöhnt und gebarmt haben sie aber dafür um so lauter.
Gestöhnt haben sie in den letzten Jahrzehnten über die zerstörende Wirkung der EU, haben aber zu einem gewissen Teil kräftig an diesen völlig landwirtschaftsschädlichen Verordnungen verdient.
Heute und besonders in diesem Jahr haben sie die vier alten Feinde der DDR-Wirtschaft wiederentdeckt, nämlich Frühling, Sommer, Herbst und Winter, gekräftigt durch eine kommende Klimaveränderung, die sie in diesem Leben aber nicht mehr erleben werden.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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8

Freitag, 23. Juli 2010, 11:05

Richtig und da haben die Bauern ihren @rsch angehoben und haben entsprechend der Wetterlage ihre Dinge getan, allerdings auch: "wie immer".

und, was sollen sie tun, wenn die Ernte vertrocknet?
=k? !/1




alfons1249

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9

Freitag, 23. Juli 2010, 11:26

und, was sollen sie tun, wenn die Ernte vertrocknet?
Mal ein oder zwei Jahre kleinere Brötchen backen . . .
Mal ein oder zwei Jahre ein wenig kürzer treten . . .
Mal ein oder zwei Jahre den eigenen Konsum einschränken . . .
Mal ein oder zwei Jahre kein neues Protzauto kaufen . . .
Mal was lernen, nämlich wie andere Bauern in trocken/warmen Gegenden auskommen
Und und und . . .
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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10

Freitag, 23. Juli 2010, 11:32

Na, da wären die allgemein herrschenden Vorurteile über "die Bauern" ja fein säuberlich aufgelistet..
Besten Dank, gute Arbeit!
=k? !/1




alfons1249

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11

Freitag, 23. Juli 2010, 12:12

die allgemein herrschenden Vorurteile über "die Bauern"
Äh äh, keine Vorurteile - Tatsachen!

Ich habe in der Landwirtschaft Verwandte und habe mehrere Jahre für die Landwirtschaft (Landtechnischer Anlagenbau) gearbeitet.
Ein Bauer, der verhungert, ist amtlich zu blöd zu allem, es sei denn er ist Opfer der verfehlten Agrarpolitik unter der Knute der EU, da kann selbst der klügste Agronom nicht gegen anstinken.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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