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Mittwoch, 3. März 2010, 11:20

Wie Jugendliche Raucher werden?

Zitat


Gesundheit
Dienstag, 02. März 2010

Wie Jugendliche Raucher werden

Werbung macht süchtig


Eine Studie weist nach, dass Tabakwerbung bei Jugendlichen umso erfolgreicher ist, je häufiger sie gesehen wird. Das Problem ist: Teenager sind bereits nach vier Wochen abhängige Raucher.
Je mehr Tabakwerbung Jugendliche sehen, desto eher greifen sie zur Zigarette. Das ist das Ergebnis einer in Hamburg veröffentlichten Studie des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel und der DAK. Zigarettenwerbung sei mitschuldig daran, dass viele Raucherkarrieren bereits in der Kindheit oder Jugend starteten. "Ganz bewusst setzt die Tabakindustrie auf Motive, die Jugendliche anspricht", kritisierte Ralf Kremer, Präventionsexperte der DAK. Jugendliche Raucher werden demnach sehr schnell abhängig: Bereits nach vier Wochen gelegentlichen Rauchens leiden sie unter Entzugserscheinungen wie Nervosität, Unruhe und Gereiztheit.

Quelle : http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Werbung-macht-suechtig-article755415.html

...glaube nicht das es soweit kommt das man die Jugendlichen nur noch mit "Augenbinden" aus den Haus lässt,obwohl es manchmal wirklich viel ist was dem "Normalo" so Tag,täglich an Werbung vor die Augen kommt...Dabei finde ich in meinem persönlichen Umfeld den Anteil an Tabakwerbung an der Werbung insgesamt eigentlich nicht so dramatisch so das man daraus folgern müsste das diese Werbung nun so "dominierend" sei das man gleich eine "Kippe" anzünden müsste...

/g\

Emerald Isle

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Mittwoch, 3. März 2010, 17:51


Da möchte ich aber Zweifel anmelden.

In meiner Jugend gab es viel mehr Werbung für Tabakwaren/Zigaretten.
Sogar im TV durfte damals noch geworben werden - siehe HB Männchen.
Auch gab es damals viel mehr Litfasssäulen als heute (iiih, sieht das Sch...e aus mit 3 s), mit entsprechender Werbung drauf.
Aber wir haben uns damals auch vielmehr draußen mit Freunden zum Spielen getroffen.
Da blieb gar keine Zeit zum Rauchen.
Ich selbst hab tatsächlich erst mit 18 angefangen.
Heute hängen die Jugendlichen entweder vorm PC oder gelangweilt in der Gegend herum.
Dazu der Gruppenzwang, unbedingt dazu zu gehören und cool zu sein ...

Für mich sieht das mal wieder nach einer Anti-Raucher-Kampagne aus.
Dauert nicht mehr lange und wir haben hier Zustände wie in Amerika, wo man schon fast als kriminell gilt, wenn man raucht.
Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
Es wär`nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt.

(Die Ärzte)




3

Mittwoch, 3. März 2010, 18:48

In meiner Jugend gab es viel mehr Werbung für Tabakwaren/Zigaretten.
Sogar im TV durfte damals noch geworben werden - siehe HB Männchen.
Auch gab es damals viel mehr Litfasssäulen als heute (iiih, sieht das Sch...e aus mit 3 s), mit entsprechender Werbung drauf.
..ja.stimmt...und ich glaube damals wie heute war es nicht direkt die Werbung (HB-Männchen etc) die einen Jugendlichen zum Rauchen animierte,sondern die Vorbilder im Erwachsenen Kreis wie Eltern,Nachbarn,Bekannte oder die Idole aus Film und Fernseh ,die rauchten und denen man nacheiferte -auch das Rauchen...


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Flora

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Mittwoch, 3. März 2010, 18:54

Heute sind es, denke ich, eher die Cliquen, in denen der Druck über Rauchen oder Nichtrauchen entscheidet..
=k? !/1

5

Donnerstag, 4. März 2010, 08:07

Heute sind es, denke ich, eher die Cliquen, in denen der Druck über Rauchen oder Nichtrauchen entscheidet..

..ich glaube bei sogenannten "Cliquen" existiert zwar dieser sogenannte Gruppenzwang wird aber von einzelnen Mitgliedern ausgenutzt die das Rauchen sozusagen in die Gruppe "einbringen" und die anderen Mitglieder der Gruppe werden praktisch "überrumpelt". Es ist wahrscheinlich die Uninformiertheit oder das man von zu Hause Rauchen nur als irgend etwas "Verbotenes" kennt und dadurch zu "Opfern" solcher Aktionen wird...

/g\

Flora

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Donnerstag, 4. März 2010, 08:39

Nee, also ich denke, dass die "führenden Raucher" in einer solchen Gruppe eher als besonders cool oder Erwachsen gelten wollen, und die die dann auch anfangen eher ein niedriges Selbstwertgefühl oder eine "geringere" Stellung in der Gruppe haben und dann deshalb mitziehen. Ich zweifle auch daran, dass in den Elternhäusern rein mit Verboten gearbeitet wird, es wird wohl doch eher aufgeklärt, auch in den Schulen..
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Donnerstag, 4. März 2010, 16:17

Auch gab es damals viel mehr Litfasssäulen als heute (iiih, sieht das Sch...e aus mit 3 s), mit entsprechender Werbung drauf.
Natürlich sieht das sch**ße aus, genauso besch****en wie ein Teeei, Frisöse (oder noch bekloppter: Frisörin), Delfin, aufwändig oder alle anderen Entgleisungen der deutschen Sprache nach dieser elendiglichen Schreibreform . . .
Deswegen habe ich ja auch allen meinen Schreibprogrammen die Korrektur nach dieser "Neuen Deutschen Rechtschreibung" verboten
Verweigerung ist eben der beste Schutz gegen alles was sch**ße ist
Wie man lesen kann, gibt es bei mir auch immer noch das "ß" dort, wo es hingehört
Mehr oder weniger vermeide ich eben die Worte, bei denen es zu diesem schändlichen Auswüchsen dieser völlig unnötigen Reform kommen könnte


Aber zum Thema
Ich kann jetzt nach siebenundvierzig Jahren auch nicht mehr sagen, was mich damals auf unserer Jugendweihefahrt nach Erfurt geritten hat, daß ich mir im Stadtpark dieser schönen Stadt eine Pfeife anzündete
Letztendlich wurden wir (mein Kumpel war mit von der Partie) von einem Polizisten aufgegriffen, in unsere Unterkunft gebracht und bei unserem Lehrer abgeliefert
Das Ergebnis war, daß ich erst viel später als Erwachsener beim Militärdienst richtig mit dem Rauchen angefangen habe, eigentlich aus Langeweile
So einen Gruppenzwang, wie er heute unter den Jugendlichen vorherrscht, gab es in meiner Jugend noch nicht . . .
Daß ich eigentlich immer nur aus purer Langeweile gequalmt habe, ersehe ich aus der Tatsache, daß ich damals bis zu vierzig Zigaretten am Tag gequarzt habe, als ich im Lazarett lag
Da war der Treffpunkt der große Kugelaschenbecher im Verbindungsgang der einzelnen Stationshäuser
Die Werbung für die große Menge an jungen Rauchern verantwortlich zu machen, wird der Wirklichkeit nicht gerecht, denn mit zunehmendem Rückgang der öffentlichen Tabakwerbung wurde der Anteil der jungen Raucher immer größer aber eben unabhängig voneinander aber eben zeitlich betrachtet
Nur der Zwang der Anpassung an die Gruppe ist immer intensiver geworden, egal ob es beim Rauchen, bei den Klamotten, beim Randalieren und und und ist
Allerdings setzt sich dieser Trend leider nicht beim Lernen fort, hier geht es rapide bergab, auch ein Ergebnis, wenn auch ein negatives, des überbordenden Gruppenzwanges


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Donnerstag, 4. März 2010, 17:56

Mehr oder weniger vermeide ich eben die Worte, bei denen es zu diesem schändlichen Auswüchsen dieser völlig unnötigen Reform kommen könnte

Hmm, aber die "Interpunktionsregeln" waren doch nicht Bestandteil der Rächtschreiprävorm, oder? Also welchen Grund jibbet dafür, dassssss Du am Ende eines Satzes nicht wenigstens einen . (in Worten: Punkt) setzen machen tust?

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Donnerstag, 4. März 2010, 18:18

Also welchen Grund jibbet dafür, dassssss Du am Ende eines Satzes nicht wenigstens einen . (in Worten: Punkt) setzen machen tust?
Eijentlich keen'n
Deswegen fange ich ja jeden Satz auf einer neuen Zeile an, hihihihihi

;V.
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Donnerstag, 4. März 2010, 20:41

Allerdings setzt sich dieser Trend leider nicht beim Lernen fort, hier geht es rapide bergab, auch ein Ergebnis, wenn auch ein negatives, des überbordenden Gruppenzwanges

Das halte ich für ein Gerücht..
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Freitag, 5. März 2010, 07:37

Das halte ich für ein Gerücht..
Nöö nöö,
da ist schon was dran
Wer aufmerksam die Entwicklung der Senker von Jahr zu Jahr beobachtet hat, wird diesen traurigen Trend auch bestätigen können
Immer mehr haben sich die Aktivitäten der Krabben in die Freizeit verschoben, die Angebote an Ablenkung vom Wesentlichen (nicht die vernünftigen Freizeitangebote) werden immer vielfältiger aber nicht qualitativ besser
Es ist aber nicht die immer wieder gern angeführte schulische Belastung, die den Gören zu schaffen macht, nein, es sind eben diese völlig überflüssigen Dinge, die eine totale Überfütterung der Kinder mit unnötigen Reizen und falschen Werten hervorruft, selbstverständlich auch das Saufen und das Rauchen
Für die Jugend ist doch Konsum innerhalb einer zwielichtigen Gruppierung weitaus wichtiger als Leistung in einer disziplinierten Schulumgebung . . .
Und wenn schon Erstklässler die Frechheit besitzen eine Lehrerin um Feuer zu bitten um auf dem Schulhof zu qualmen . . .
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Freitag, 5. März 2010, 11:33

Ich wunder mich und bin traurig über das Bild, dass Du von unseren Jugendlichen hast..

Ich sehe da zwei Gruppen, die eine, die negativ auffällt, weil sie mit ihrer Freizeit nichts, aber auch überhaupt nichts anzufangen weiß und durch abhängen, trinken und rauchen auffallen und damit echte negativ-Schlagzeilen verursachen.
Und dann die, die ihr Pensum leisten und ihre Pflicht tun, vielleicht sogar noch einen Job haben, um ihr Taschengeld aufzubessern, aber die fallen ja nicht auf.
Und wenn Du behauptest, dass es keinen Schulstreß gibt, dann liegst Du schief.. oder findest Du ein Wochenpensum mit 36 Stunden plus täglich 120-150 Minuten Fahrzeiten plus Hausaufgaben für eine Elftklässlerin im Jahr vor dem Abitur zu wenig?

Mit anderen Worten: Sie geht um 6:30 Uhr und kommt frühestens 16:00 Uhr und dann noch das Heimpensum..

Zitat

Und wenn schon Erstklässler die Frechheit besitzen eine Lehrerin um Feuer zu bitten um auf dem Schulhof zu qualmen . . .
dann gehört zuerstmal den Eltern ein paar Takte erzählt und der Schule in zweiter Linie!
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