Die Frage, ob es sich rechnen würde, haben wir uns auch anfangs immer gestellt, als sich auf einer Ladenstraße von knapp vier Kilometern acht bis zehn Dönerbuden etablierten.
Aber als wir das Prinzip durchschaut hatten, löste sich die Frage auf.
So werden es auch die Discounter machen, wennn sie in den Landgemeinden kleine (fast) Tante-Emma-Läden einrichten.
Nicht der einzelne Laden bringt den Gewinn, sondern die Masse an Geschäften machen das Konzept finanziell tragbar (macht einer oder zwei mal kein Plus beim Umsatz, verteilt sich der "Verlust" auf die anderen Filialen aber insgesamt kommt immer ein Plus heraus.
Für die Landbevölkerung rechnen sich dann auch die zwangsläufig etwas höheren Preise, weil die kilometerlangen Fahrten in die nächste größere Stadt zum Einkaufen und der Zwang genau an dem Tag den dann gerade geforderten Preis bezahlen zu müssen fallen weg.
Anders haben die damaligen Tante-Emma-Läden auch nicht gerechnet, bevor sie von den aufkommenden Supermärkten verdrängt wurden.