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Norle

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1

Dienstag, 19. Oktober 2010, 02:28

Nur Billig-Nahrung bezahlbar?

Zitat

Jeder Dritte betroffen

Nur Billig-Nahrung bezahlbar

Mehr als ein Drittel der Deutschen kann sich nach eigenen Angaben nur Billig-Lebensmittel leisten. 35,9 Prozent der Verbraucher würden zwar gerne Nahrungsprodukte guter Qualität kaufen oder mehr Bionahrung, ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK für die "Apotheken Umschau".
Quelle : http://www.n-tv.de/ratgeber/Nur-Billig-N…cle1739386.html

..ob das jetzt nur "Geiz ist geil.." ist oder es in den Haushaltskassen wirklich so ist das man auf "billige Produkte" angewiesen ist weis ich nicht. Bei den unteren Einkommen möchte ich weniger die "Geiz ist geil"-Mentalität unterstellen sondern ehr die Notwendigkeit...obwohl man auch mit wenig Geld was gutes auf den Tisch "zaubern" kann. Hingegen ist die Motivation der oberen Einkommen nicht ganz logisch,es sei denn das man beim Essen oder Nahrung einspart für anderen Konsum .

/g\

alfons1249

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Dienstag, 19. Oktober 2010, 08:27

Hingegen ist die Motivation der oberen Einkommen nicht ganz logisch,es sei denn das man beim Essen oder Nahrung einspart für anderen Konsum .
Da stellt sich doch erstmal die Frage, wo ein "oberes Einkommen" zu finden ist und wie das zu definieren sei.
Die Statistik sagt, daß die Grenze für Geringverdiener bei 1.800 Euro netto liegt.
Wenn wir das als Maßstab nehmen, dann sind rund 35,9 Prozent der billig einkaufenden Verbraucher nicht sehr viel, denn die neuesten im Web zu findenden Zahlen zum Verdienst der Deutschen Bevölkerung lassen einem die Haare zu Berge stehen.

Einkommensverteilung in Deutschland

47,1% verdienen 1€ bis unter 20.459 Euro
47,4% verdienen 20.459 Euro bis unter 52.293 Euro
4,6% verdienen 52.293 Euro bis unter 122.724 Euro
0,5% verdienen 122.724 Euro bis unter 245.423 Euro
0,3% verdienen 245.423 Euro und mehr


Nun war aus der Tabelle und dem begleitenden Text nicht ersichtlich, ob es sich um Brott- oder Nettolohn handelt.
Aber egal wie, es stehen 47,1 Prozent der Bevölkerung diesen am Essen sparenden 35,9 Prozent gegenüber

Aus dem Jahre 2006 steht diese Statistik des Nettoeinkommens zur Verfügung, nach der weit über 30% der Haushalte unter der Geringverdiener-Marke leben müssen.
Dieses Mißverhältnis hat sich bis ins Jahr 2010 noch verschlimmert.

Einkommen der Privathaushalte im Jahr 2006

3% der Haushalte hatten weniger als 500 Euro zur Verfügung.
26 % aller Haushalte hatten zwischen 900 und 1 500 Euro zur Verfügung.
33% standen netto monatlich 1 500 bis 2 600 Euro zur Verfügung.
20% hatten von 2 600 bis 4 500 Euro
6% hatten über 4 500 Euro hatten.

Also, meiner Meinung nach ist diese angebliche "Geiz-ist-geil-Mentalität" nur dümmliches Gefasel einiger Medien-Fuzzis und hat keinerlei sachlichen Hintergrund.
Da wurde einfach nur ein "guter" Werbeslogan zu reißerischem Presserummel wissentlich mißbraucht, um Stimmung zu machen.
Die Statistiken der GFK sind aber immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen.
Sie haben zwar eine recht breit gefächerte Grundlage, sind aber doch nicht so richtig repräsentativ, aber trotzdem zumindestens aussagekräftig für Verbrauchs-Trends.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


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3

Dienstag, 19. Oktober 2010, 11:44

Ich für meinen Teil möchte das gar nicht so an den Statistiken festmachen.
Wieviel jeder für seine Ernährung ausgibt, hängt doch wohl eher davon ab, wie er das Einkommen an sich aufteilt, ob er selber kocht, Kantinenessen oder Restaurants bevorzugt, oft in Urlaub fährt, ein schickes Auto oder der häufige Wechsel der Wohnungsdekoration wichtig ist..
Ich führe einen 5 Personen-Haushalt und habe recht guten Überblick über die Ausgaben..
Gerade im Zusammenhang mit den Hartz IV-Diskussionen habe ich den Ausgaben für die Ernährung näher beleuchtet und möchte einfach festesellen, dass ich mit dem dort vorgesehenen Satz monatlich gut über die Runden komme.., und dabei leben wir nicht schlecht.
Knapp würde es, wenn ich aus diesem Satz täglich das Schulmittagessen (3,-- bis 3,50 € pro Kind x 3) finanziern müsste.. das ginge nicht.
Aber ich koche halt jeden Tag (auch Nachtisch) und ich finde z.B. 20 ct. z.B. für ein Ei guter Qualität nicht teuer, da wäre ich auch bereit, mehr auszugeben, muss es aber nicht.
Nur, ich esse jeden Tag und da tu ich uns was Gutes, dafür sind wir beim Autofahren sparsamer und bei anderen Dingen.
Es kommt halt auf die Gewichtung und auch die eigene Zufriedenheit und die speziellen Anprüche an, ob man meint, an der Ernährung sparen zu müssen, oder anderswo bescheidener lebt.
=k? !/1




alfons1249

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4

Dienstag, 19. Oktober 2010, 12:25

ich finde z.B. 20 ct. z.B. für ein Ei guter Qualität nicht teuer

Hmm,
da hast du ausgerechnet das schlechteste aller Beispiele gewählt.
Mal abgesehen davon, daß ich nie im Leben so einen Wucherpreis bezahlen würde (mich ärgert schon, daß ich für zehn Eier 1,20 Euro hinlegen muß), ist die Qualität der ovalen Dinger auch schon seit Jahren sehr zweifelhaft, und da machen auch die sogenannten Bio-Eier keine Ausnahme, denn auch die haben eine sehr dünne und brüchige Schale.
Außerdem haben mehrere Studien und Untersuchungen festgestellt, daß es in der inneren Qualität und im Geschmack keinerlei Unterschiede gibt zwischen einem Bio-Ei, einem aus Bodenhaltung, aus Käfighaltung oder aus der zu Unrecht verteufelten Batteriehaltung.
Wenn es nicht draußen draufgestempelt sein müßte, würde kein Verbraucher, auch nicht der allergrößte Feinschmecker, einen Unterschied feststellen können.
Auch aus diesem Grunde kaufen wir schon immer die billigen Eier vom Discounter.
Den Test mit dem Hartz IV-Satz haben wir auch gemacht- Es war ein Witz.
Es ist unmöglich ein abwechslungsreiches Essen über einen gewissen Zeitraum zuzubereiten, denn schon allein an der Größe der Abpackungen der Zutaten scheitert der Verbraucher.
Sicher wird das Geld kaum ausreichen, wenn zusätzlich zu den üblichen Kosten der Kinder an ein Schulessen bezahlt werden muß, und 3,00 bis 3,50 Euro sind wahrlich zuviel.
Eben aus diesem Grunde finde ich die Regelung mit diesen ominösen Anrechts-Karten, oder wie auch sonst dieser Quatsch heißen mag, nicht sehr sinnvoll.
Das Geld sollte direkt in die Versorgung der Kinder fließen, ohne Umwege.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (19. Oktober 2010, 12:32)


5

Dienstag, 19. Oktober 2010, 16:38

Zitat

Außerdem haben mehrere Studien und Untersuchungen festgestellt, daß es in der inneren Qualität und im Geschmack keinerlei Unterschiede gibt zwischen einem Bio-Ei, einem aus Bodenhaltung, aus Käfighaltung oder aus der zu Unrecht verteufelten Batteriehaltung



Die Qualität geht nicht über den Geschmack allein, hier spielt auch die Eierproduktion eine grosse Rolle - wie wird produziert?

1. Käfig/Batteriehaltung ist Tierquälerei in Höchstform!

2. Findet man in Bio-Eiern, weniger Antibiotikaresistenzen!

http://www.sanobene.de/News/Essen-Trinke…Eiern_id_102392

6

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 06:13

Es ist unmöglich ein abwechslungsreiches Essen über einen gewissen Zeitraum zuzubereiten
so, dann leiden alle Hartz-IV Empfänger also Hunger oder sie ernähren sich zumindest einseitig?
Welches günstige Lebensmittel kann man denn täglich essen, damit man finanziell über die Runden kommt? TK-Pizza, vielleicht?


würde kein Verbraucher, auch nicht der allergrößte Feinschmecker, einen Unterschied feststellen können.
doch, ich schon und ich bin nur ersteres und geschweige kein Feinschmecker...

ist die Qualität der ovalen Dinger auch schon seit Jahren sehr zweifelhaft, und da machen auch die sogenannten Bio-Eier keine Ausnahme, denn auch die haben eine sehr dünne und brüchige Schale.
soso, die Qualität der Dinger bemisst sich also an der Dicke der Schale... Aha... ~k08

7

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 08:05

@ alfons..
Dieses Beispiel hab ich ganz besußt gewählt..

Zitat

Mal abgesehen davon, daß ich nie im Leben so einen Wucherpreis bezahlen würde
Es ist kein Wucherpreis, wenn du es vom Nährwert her beurteilst, da kann es ruhig das doppelte oder dreifache kosten..
Ganz davon abgesehen, förderst Du mit dieser Haltung nur, dass zukünftig vielleicht ein Billiglöhner die Dinger im Stall einsammeln muss, damit der Preis auch unten gehalten werden kann..


Zitat


soso, die Qualität der Dinger bemisst sich also an der Dicke der Schale... Aha...
also, die Schalenstärke ist für mich auch ein Qualitätsmerkmal, aber nicht das alleinige....
aber da gilt auch, sich mal fachkundig zu machen..
Die schönen dicken Eier, die der Verbraucher nun mal bevorzugt, werden von "Althühnern" gelegt, da ist dann die Schale "logischerweise" etwas empfindlicher..
Nimm Eier der Gewichtsklasse "M" .. da ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Schalen fester sind..


Zitat

Welches günstige Lebensmittel kann man denn täglich essen, damit man finanziell über die Runden kommt? TK-Pizza, vielleicht?
Für den Preis von 2 Tiefkühlpizzen produziere ich ein vollständiges Mittagessen für 5 Personen (unter anderem mit Eiern) und behaupte mal, dass es auch noch ausgewogener ist..
=k? !/1




Norle

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8

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 11:37

-s+ ...bevor wir nun ein Eier-Thread machen bitte ich zum Thema zurück zu kommen das da lautet : " Nur Billig-Nahrung bezahlbar? "

also...
Ich führe einen 5 Personen-Haushalt und habe recht guten Überblick über die Ausgaben..
Gerade im Zusammenhang mit den Hartz IV-Diskussionen habe ich den Ausgaben für die Ernährung näher beleuchtet und möchte einfach festesellen, dass ich mit dem dort vorgesehenen Satz monatlich gut über die Runden komme.., und dabei leben wir nicht schlecht.
Knapp würde es, wenn ich aus diesem Satz täglich das Schulmittagessen (3,-- bis 3,50 € pro Kind x 3) finanziern müsste.. das ginge nicht.
..ob jetzt Hartz IV oder nicht : In den meisten Fällen steht der Geldbetrag der für die Lebensmittel bzw. Ernährung gedacht war nicht immer im vollen Umfang zur Verfügung . Viele Haushalte sind schlichtweg überschuldet und da muss schonmal der Geldbetrag für die Ernährung gekürzt werden um die Schulden schultern zu können... Leider ist es im Allgemeinen meist so das wenn gespart werden muss oder soll meist bei der Ernährung zuerst.Dann wird auf frisches Obst und Gemüse oder andere gesunde Lebensmittel...
Aber ich koche halt jeden Tag (auch Nachtisch)

..ja, da kann man natürlich am besten die Kosten im Griff halten..Viele Familien die keine Zeit haben oder sich keine Zeit nehmen zu kochen (Fast-Foot,Fertiggerichte-Kochen,Pizza etc) sind da auch günstigere manchmal von der Qualität nicht so gute Produkte angewiesen...Man muss auch als Entschuldigung berücksichtigen das viele überhaupt garnicht mehr kochen können ...

/g\

9

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 11:58

Man muss auch als Entschuldigung berücksichtigen das viele überhaupt garnicht mehr kochen können ...
Nein, das muss man ganz und gar nicht entschuldigen..
Das ist wie mit allen anderen Dingen des Lebens.., wenn es interessiert und als wichtig erachtet wird, kann man es lernen, es ist gar nicht so schwer.
=k? !/1




alfons1249

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Donnerstag, 21. Oktober 2010, 13:01

In den meisten Fällen steht der Geldbetrag der für die Lebensmittel bzw. Ernährung gedacht war nicht immer im vollen Umfang zur Verfügung . Viele Haushalte sind schlichtweg überschuldet und da muss schonmal der Geldbetrag für die Ernährung gekürzt werden um die Schulden schultern zu können...

Nein, das ist der falscheste Weg.
Es muß auch ein Unterschied zwischen Geringverdienern, Hartz-IV-Familien und aus eigener Dummheit in die Schulden gekommener Menschen gemacht werden.
Die dritte Gruppe können wir sofort außer Acht lassen, da sie aus eigener Unverantwortlichkeit materielle Dinge über die Vernunft gestellt haben.
Geringverdiener haben es oft genug noch schwerer mit dem Geld hin zu kommen, weil sie von ihrem Lohn auch das noch begleichen müssen, was der "Hartzer" vom Staat bezahlt bekommt.
Aber so groß ist die Differenz nun auch wieder nicht, daß wir den Hartz-IV-Satz schon mal als Grundlage nehmen können.
Fakt ist, daß die sogenannte "Billignahrung" auch in der Qualität nicht viel hinter der "normalen" hinterherhinkt, wenn wir mal von Feinkost- und Gourmetgeschäften, bei denen doch auch oft genug nur der Name bezahlt werden muß, ganz absehen.
Grundsätzlich kann man aber sagen, daß die Handels- und Hausmarken der Discounter die gleiche (hin und wieder sogar die bessere) Qualität haben, wie die Markenware, die aus der selben Herstellung kommt.
Also, wie die von mir gefundenen statistischen Zahlen belegen, ist es wirklich der pekuniere Mangel, der weit über vierzig Prozent der Verbraucher dazu zwingt, beim Discounter oder auch beim Billiganbieter (T€di, ProCent, MäcGeiz, Preiswolf und und und) nicht nur Nahrungsmittel zu kaufen.
Bei meiner Suche im Web bin ich auf eine Seite gestoßen, auf der die einzelnen Posten des Hatz-IV-Satzes mal mit den realen Verbrauchszahlen verglichen wurden, ich war entsetzt, weil dort mit Handelspreisen hantiert wurde, die doch so hoch angesetzt waren, daß sie von Fachgeschäften stammen könnten.
So hatte man beispielsweise eine ganz normale Jeanshose aus einem Sonderangebot mit 30,-€uro angegeben.
Also diesen Preis sehe ich nicht als Angebot an, denn beim Versandhandel oder beim Disounter bekomme ich drei davon für diesen Preis.
Aber mal davon abgesehen, ist doch die Einteilung des Hartz-IV-Satzes in diese ominösen Kategorien ein wenig schulmeisterhaft, denn ich denke, daß der Normalbürger mit seinem Geld, was ihm nach Abzug aller Fixkosten noch übrig bleibt, problemlos allein zurecht kommen kann, ohne daß ihm irgend ein Fuzzi vorschreiben will, wieviel er wofür ausgeben darf.
Ich denke, daß diese Bedarfsberechnung nur etwas für die Ämter und Behörden ist aber dem "Hartzer" schlichtweg am @*** vorbeigeht.
Der nimmt das Geld, wie jeder andere Bürger auch, so wie er es für richtig hält - und so ist es auch richtig.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (21. Oktober 2010, 13:08) aus folgendem Grund: Korrekturen


Norle

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Donnerstag, 21. Oktober 2010, 13:01

Nein, das muss man ganz und gar nicht entschuldigen..
Das ist wie mit allen anderen Dingen des Lebens.., wenn es interessiert und als wichtig erachtet wird, kann man es lernen, es ist gar nicht so schwer.
..es hat da ein Bruch gegeben... was früher über Generationen weiter vermittelt und "vererbt" wurde ob Rezepte,Garten- und Pflanzenpflege oder die Haushaltstricks und -tipps ist vieler orts einfach nicht mehr da ! Es wird nicht aus Bequemlichkeit eine Dose auf gemacht und in den Topf geschüttet - warm machen - fertig ! Nein ,weil man es nicht anders kennt... Und nach einem Kochbuch eines internationalen Fernsehkoch das Kochen lernen ist ein müssiges unterfangen,weil man am Schluss das Gericht nachkochen kann aber von den Grundlagen des Kochens keine Ahnung hat...

/g\

12

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 14:48

Es wird nicht aus Bequemlichkeit eine Dose auf gemacht und in den Topf geschüttet - warm machen - fertig
.. doch, häufig schon..

und es fing ganz harmlos an, als die ersten Fertiggerichte auf den Markt kamen..

Die Kenntnisse übers Kochen sind auch weiterhin vorhanden, nur es hat eben eine andere Wertigkeit bekommen.
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alfons1249

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Donnerstag, 21. Oktober 2010, 15:52

Und nach einem Kochbuch eines internationalen Fernsehkoch das Kochen lernen ist ein müssiges unterfangen,weil man am Schluss das Gericht nachkochen kann aber von den Grundlagen des Kochens keine Ahnung hat...

Tja,
um das richtig zu lernen hätte man in den sechziger Jahren in der DDR zur Schule gehen müssen.
Da gab es noch Nadelarbeit, Werken und Kochen/Backen in der Schule.


Dann muß man ein paar ältere Kochbücher besitzen:

Kochbuch für Koch- und Haushaltsschulen weit über 2.200 Rezepte der deutschen Küche + Kranken- und Diätkost + Tips zur Haushaltsführung und Kinderpflege
Im Selbstverlag von Emma Wundt, Karlsruhe, 1933 (760 Seiten + 40 Tafelbilder)


Wir kochen gut rund 1.000 erprobte Rezepte für den Haushalt
Verlag für die Frau, Leipzig 1968

Das Backbuch mehr als 450 Rezepte + praktische Ratschläge
Verlag für die Frau, Leipzig 1967


Kulinarische Gerichte Rezepte aus Europa
Verlag für die Frau, Leipzig ? Ende der Sechziger


Wobei Omas Kochbuch eine wahrhaftige Fundgrube an leckeren Gerichten, Backwaren, Nachspeisen und und und war/ist.
Obwohl wir bei einigen Zutaten und Gewürzen schon vor über dreißig Jahren die Segel streichen mußten, weil so einiges (schon ?/noch ?) völlig unbekannt war und auch teilweise heute noch ist.

Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

14

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 16:21

Ich habe es noch in den 70 Jahren in der Schule gelernt.. ~k01 und diese Schule gibt es heute noch.. ~k15~
Was ich dort nicht lernte, lernte ich bei meiner Mutter, und daher stellt sich für mich die Frage, ob die heutigen Mütter mit ihren Kindern wohl nicht mehr zusammen kochen?

Aus Großmutters Kochbüchern möchte ich wohl so manchen Tipp übernehmen, nicht aber die Gerichte, die der körperlichen Arbeit der damaligen Generation angepasst waren.
=k? !/1




asumang

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15

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 18:47

also ich hab das kochen in der hauptschule mittels freigegenstand gelernt
wir benutzten damals das kochbuch
"morgen bist du hausfrau"
da sind ein haufen guter rezepte drinnen die ich immer noch koche
und die zutaten kann sich immer noch jeder leisten
lg asu


Schreibfehler sind lediglich specialeffects meiner Tastatur!:thumbup:

16

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 18:59

Zitat

und diese Schule gibt es heute noch.. ~k15~



Meine Mutter war meine Schule, daher habe ich fast mein ganzes Grundwissen!

Und ein Begleiter war ein Kochbuch von Dr. OETKER " Schul-Koch-Buch " verbesserte Auflage von 1971!

Josi

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17

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 21:56


Ich schaue auch heute noch öfter mal in mein Schulkochbuch.Und wie alle anderen war Mutter da um mir was beizubringen.Ich hab immer auch selber Sachen ausprobiert.
Als die Fertiggerichte aufkamen sagten unsere Omas und Opas immer das man diesen Fraß nicht essen kann.Mir liegt es heut noch in den Ohren.Aber recht haben sie.Wenn man immer selbstgekochtes gegessen hat ,mag man das Dosenfutter gar nicht gerne.Ab und zu,bei Zeitnot find ich es nicht so schlimm.Wenn ich mir aber vorstellen muss das jeden Tag essen zu müssen,dann graust es mir doch.
!WR

18

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 22:09

Zitat

Wenn man immer selbstgekochtes gegessen hat ,mag man das Dosenfutter gar nicht gerne.Ab und zu,bei Zeitnot find ich es nicht so schlimm.Wenn ich mir aber vorstellen muss das jeden Tag essen zu müssen,dann graust es mir doch.



Aus Dosen esse ich nichts, wenn dann tiefgefrorene Fertiggerichte, die schneiden eigentlich ganz gut ab!

Da ich fast immer koche, kommen Fertiggericht eher selten auf den Tisch. Wenn man sich vegetarisch er-

nährt, muss man auch viel Fantasie haben und die findet man bei Fertiggerichten nicht....grins

Norle

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Freitag, 22. Oktober 2010, 08:57

..aber gerade diese Dosen und Packungen werden oftmals sehr preiswert oder immer "billiger" angeboten ,das sich der Eine oder Andere verleiten lässt "zu zugreiffen" ,weil man meint preisgünstiger kann man es selber auch nicht herstellen...

Über Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten kann auch nicht jeder verfügen und daher meinen viele Verbraucher wäre der Griff zur Konservendose von Obst- oder Gemüse das richtige zumal es nicht viel kostet .. kaum Arbeit macht und wie die Medien sagen alle Vitamine etc. bei der Verarbeitung erhalten bleiben...also eine gesunde Sache,oder ?

/g\

asumang

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20

Freitag, 22. Oktober 2010, 20:31

als ich noch single war kaufte ich ganz gerne fertiggerichte (dosen von inzersdorfer) ein und die waren immer spitze
zb, gulyassuppe habe ich immer versucht zu kochen
ich habe es nicht geschaft sie so gut zu machen wie die von inzersdorfer
und deshalb kaufe ich gulyassuppe heute noch in 5liter dosen ein
schmeckt wirklich gut
zumindest besser als die meiner frau oder meine
lg asu


Schreibfehler sind lediglich specialeffects meiner Tastatur!:thumbup: