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Norle

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Beiträge: 10 194

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

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1

Dienstag, 1. Juni 2010, 08:47

[Test ] Energiesparlampen enttäuschen

Zitat

Haushalt
Samstag, 27. März 2010

Probleme noch nicht gelöst

Energiesparlampen enttäuschen


Die Kritiker der Energiesparlampe bekommen Argumentationshilfe von der Stiftung Warentest. Die hat 28 Modelle dem Dauertest unterzogen und festgestellt: Gute Modelle sind rar.
Energiesparlampen sind zwar vernünftig, aber nicht gerade beliebt: Das Licht sei ungemütlich und die Zeit, bis die gewünschte Helligkeitsstufe erreicht ist, viel zu lang, nörgeln viele. Das sei vielleicht früher so gewesen, inzwischen hätten sich die Energiesparlampen aber weiter entwickelt, heißt es dann von den Herstellern. Rückendeckung bekommen die Kritiker nun von der Stiftung Warentest. Die hat 28 Energiesparlampen mit "warmweißem" Licht und unterschiedlichen Helligkeitsstufen untersucht und fasst das Ergebnis in einem Wort zusammen: "enttäuschend."
Quelle : http://www.n-tv.de/ratgeber/test/haushal…icle794678.html

Dafür das solche Energiesparlampen nicht gerade billig sind kann man als Verbraucher doch Qualität verlangen oder ? Aber nun haben uns die Eurokraten die Möglichkeit genommen auf etwas anderes "auszuweichen"...

/g\

2

Dienstag, 1. Juni 2010, 08:57


Dazu kommt noch der Punkt, dass Energiesparlampen nicht mit allen Dimmern funktionieren.
Bei mir z.B. sind sowohl im Wohnzimmer, im Schlafzimmer, als auch im Büro elektronische Dimmer (also nicht die mit Drehschalter, sondern die mit Tastschalter) instaliert.
Und da können nur die "alten" Leuchtmittel verwendet werden.
Nicht mal die ach so tollen Halogenlampen sind dafür geeignet.
Es bliebe nur ein kompletter Ausbau der Schaltereinheit samt Steuermodul.
Aber nach dem obigen Testergebnis frage ich mich: Wozu?


?M?

3

Dienstag, 1. Juni 2010, 11:56

Und so sparsam sollen die Energiesparlampen auch nicht sein.
Auch das Licht selbst ist mir zu kalt. Mal sehen was die Entwicklung bringt..



Zitat:

… nicht sparsam?

Informationen dazu hier:
http://www.heise.de/ct-tv/artikel/Hinter…tig-797570.html


Hallo Manni
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flora« (1. Juni 2010, 12:56)


alfons1249

Meister

  • »alfons1249« ist männlich

Beiträge: 2 570

Wohnort: habe ich noch

Beruf: habe ich mehrere

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4

Dienstag, 1. Juni 2010, 12:26

Energie sparen hin, Energie sparen her - Solange ich irgendwo noch normale Glühlampen bekomme, benutze ich die auch, Basta ! ! !
Bisher konnte mich noch keine einzige dieser überteuerten Mistdinger überzeugen
In der Küche habe ich einen dreiflammigen Deckenleuchter mit Reflektorlampen
Da eine davon sich verabschiedet hatte, kaufte ich gleich drei Stück LED-Strahler (mit je dreißig LED's), die angeblich eine höhere Lichtausbeute haben sollten, als die originalen Glühlampen (normale Energiesparlampen, die als Reflektoren angeblich auch besser sein sollen als klassische Glühlampen, waren viel zu dunkel)
Aber selbst diese (durchaus teilweise helleren) LED's sind nicht in der Lage die Küche so auszuleuchten, wie normale Reflektor-"Birnen", sie bringen nur drei helle gut ausgeleuchtete (aber leider fehlfarbene) Flächen zustande aber der Raum selber bleibt im Dämmerlicht
Heute habe ich drei neue "klassische" Lampen gekauft und die LED-Reflektoren wieder gegen normale Reflektorglühlampen ausgetauscht - und siehe da, die Küche ist wieder vollflächig ausgeleuchtet
Auch die anderen "normalen" Energiesparlampen, die ich in einigen Räumen noch benutze, werde ich wieder gegen richtige Glühlampen auswechseln
Der ganze Werbezirkus für die angeblich um so vieles besseren Energiesparlampen wird doch nur von den Herstellern veranstaltet, um dem Verbraucher ein schlechtes Gewissen einzureden, damit sie ihren überteuerten Mist verkaufen können
Diese Leute haben auch die entsprechenden Leute der EU-Kommission gekauft, damit das Verbot der althergebrachten aber weitaus besseren Glühlampe durchgepeitscht wurde
Ein so negatives Ergebnis von Lobbyismus ist aber nicht nur bei den Leuchtmitteln zu erkennen
Thema Lebensdauer, die ja angeblich länger als bei klassischen Glühlampen sein soll:
Vor etlichen Wochen habe ich eine der letzten DDR-Glühlampen ("NARVA"-Produkt) auswechseln müssen, weil diese 60-Watt-Birne nach fast 25 (in Worten: fünfundzwanzig) Jahren durchgebrannt war
Normale Glühlampen würden auch viel länger halten, wenn die übliche Netzspannung wieder auf 220Volt gesenkt werden würde
Da die Lampen gewöhnlich nur für 220Volt konzipiert wurden, wird ihre Brenndauer durch die Erhöhung der Spannung auf 230Volt erheblich herabgesetzt
Eine Begründung für die Anhebung der Spannung im Stromnetz habe ich noch nirgends gefunden . . .
Die Langlebigkeit von Glühlampen beweist auch die Birne in der Feuerwache von Livermore USA (diese brennt schon seit über 100 (iW: einhundert) Jahren
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (1. Juni 2010, 12:34) aus folgendem Grund: Probleme mit der Textformatierung, Ergänzungen und Korrekturen


5

Dienstag, 1. Juni 2010, 17:23

Eine Begründung für die Anhebung der Spannung im Stromnetz habe ich noch nirgends gefunden . . .


Aber jetzt.

Mein Vater - über 45 Jahre Berufserfahrung als Elekriker - hat das mit dem Leitungsquerschnitt erklärt.
Da immer mehr Endverbrauch dranhängen - TV Geräte, Videorecorder, Stereoanlagen, ect. pp. - erwärmten sich die "alten" kleinen Leitungen schneller, was immer wieder zu Wohnungsbränden geführt hat.
Also hat man den Querschnitt der Leitungen erhöht - von 1,0 auf 1,5.
Damit nun bei den Endgeräten die erforderliche Netzspannung noch in ausreichender Stärke ankommt, wurde die Ausgangsleistung von 220 auf 230 Volt angehoben, ohne das die Leitungen zu warm werden.

Das ist jetzt nur meine laienhafte Wiedergabe.
Ein Elektriker könnte Dir das ganz genau erklären.

?M?

6

Dienstag, 1. Juni 2010, 21:24

Diese Leute haben auch die entsprechenden Leute der EU-Kommission gekauft, damit das Verbot der althergebrachten aber weitaus besseren Glühlampe durchgepeitscht wurde

Das halte ich für ausgemachten Blödsinn..

Wenn eine althergebrachte Glühlampe nur 5 % der eingesetzten Energie in Licht verwandelt, und den Rest im Wärme, dann wird es doch irgendwann Zeit, sich nach was anderem umzusehen..
Bei den Autos wird es als sinnvoll angesehen, Modelle zu bauen, die die Energie sparsamer nutzen.. bei den Lampen zieren wir uns..
=k? !/1




7

Dienstag, 1. Juni 2010, 21:28

Also wirklich begeistert bin ich von den Energiesparlampen auch nicht, allerdings finde ich die Kritik teilweise ein wenig übertrieben.
Kommt mir irgendwie typisch deutsch vor: "Alles neu, also kann es nur Mist sein. Und die D-Mark will ich auch zurück..."
Letztlich ist es doch nur eine Frage der Gewöhnung. Ich nutze die Dinger schon mehr als drei Jahre überall wo es geht und habe keinerlei Probleme. Ich bin nicht depressiv geworden und mir ist nicht zu kalt. Und einen Auflauf in die Geschirrspülmaschine statt in den Backofen zu schieben, weil die Küche nicht vernünftig ausgeleuchtet ist, ist mir auch noch nicht passiert. :D
Als Nachteil empfinde ich es allerdings, dass es derzeit keine dezentralen Entsorgungsmöglichkeiten für die Dinger gibt. Bei uns ist einmal im Jahr Sondermüll und ich möchte nicht wissen, wem es zu mühselig ist, die defekte Lampe bis dahin aufzubewahren, so dass das Teil dann doch im normalen Hausmüll landet. Eine Sammelbox neben der Batterierückgabeschachtel im Supermarkt fände ich schon hilfreich...

8

Dienstag, 1. Juni 2010, 21:32

Wenn eine althergebrachte Glühlampe nur 5 % der eingesetzten Energie in Licht verwandelt, und den Rest im Wärme, dann wird es doch irgendwann Zeit, sich nach was anderem umzusehen..
|S| Neee, bloß nicht. Nachher sparen wir noch soooo viel Energie, dass es keine rechnerische Notwendigkeit mehr für Atomkraftwerke gibt. Und dann summt die Steckdose im Haus, weil der Strom aus Windkraft stammt... |S|

9

Dienstag, 1. Juni 2010, 21:37

Ich nutze die Dinger schon mehr als drei Jahre überall wo es geht und habe keinerlei Probleme.

.. am Anfang hatte ich schon Probleme, weil es für die Lampen, die eine Glocke haben, nicht immer die passenden Größen gab. Auch das hat sich inzwischen gebessert.

Ich hab auf allen Energiesparlampen, die ich eingesetzt habe, spaßeshalber mal mit wasserfestem Stift den Monat und das Jahr der "Inbetriebnahme" auf dem Sockel angeschrieben, denn z.B. Osram gibt ja auch Garantie drauf. Schaun wer mal..
=k? !/1