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Norle

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1

Mittwoch, 22. September 2010, 08:54

Gesundheitsreform in Kabinett - Kritik reißt nicht ab

Zitat

Gesundheitsreform in Kabinett

Kritik reißt nicht ab

Das Bundeskabinett will heute die umstrittene schwarz-gelbe Gesundheitsreform auf den Weg bringen. Über das Gesetzespaket von Gesundheitsminister Rösler hatte die Koalition wochenlang verhandelt. Die Kritiker laufen noch immer Sturm.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Kritik-reisst…cle1542446.html

..das die schwarz-gelbe Gesundheitsreform alles andere ist als ein Wunschpaket der Bürger sollte eigentlich nicht verwundern. Versprechen und vor allem Wahlversprechen sind massiv gebrochen worden und nun hofft man das der brave Bürger das alles schluckt und bis zur nächsten Bundestagswahl alles wieder vergisst... Das Reformwerk an sich ist eigentlich "Flickschusterei",wie es von jeder Regierung davor auch gemacht wurde,denn solange nicht alle gemeinsam am Tisch sitzen kommt nichts "richtiges" raus.

Hintergründe zur Nachricht

Die wichtigsten Beschlüsse
Wissenswertes für Kassenpatienten

/g\

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2

Mittwoch, 22. September 2010, 17:07

Gesundheitsreform in trockenen Tüchern? -Rösler soll nochmal nachbessern

Zitat

Mittwoch, 22. September 2010

Gesundheitsreform in trockenen Tüchern?

Rösler soll nochmal nachbessern

Philipp Rösler ist genervt. Zwar verteidigt der Bundesgesundheitsminister seine vom Kabinett beschlossene Gesundheitsreform, doch umgehend hagelt es wieder Kritik vom Koalitionspartner CSU. Die Reform müsse überarbeitet werden - es gebe zu wenig Vorteile für bayerische Mediziner. Aber auch Gewerkschaften, Arbeitgeber und die Opposition sehen in der Rösler-Reform keinen großen Wurf.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Roesler-soll-…cle1542446.html

..das es nicht der grosse Wurf ist darin sind sich wohl alle einig,aber was wesentlich schwieriger ist ist das nicht alle Mitglieder der Koalition hinter diesem Gesetzespaket stehen . Das das Paket vielleicht doch nochmal aufgeschnürrt wird ist garnicht so abwegig...

/g\

Norle

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Donnerstag, 23. September 2010, 10:11

Zitat

Politik
Donnerstag, 23. September 2010

"Eiskaltes Sparpaket"

SPD will Röslers Reform kippen

Elf Monate nach ihrem Start hat Schwarz-Gelb eines ihrer wichtigsten Vorhaben hinter sich gebracht: Doch Rösler muss heftige Kritik einstecken. Im Falle eines Wahlsieges soll "von dieser Reform" nichts übrigbleiben, verspricht die SPD. Auch aus bayrischer Sicht sind die Reformpläne enttäuschend.


Quelle : http://www.n-tv.de/politik/SPD-will-Roes…cle1552491.html

..das wir ein Riesenloch in der Finanzierung des Gesundheitswesen haben weiss glaube ich fast jeder. Und daher verstehe ich nicht warum so sehr darauf geachtet wird das die eigene Clientel fast ungeschorren davon kommt... Diesen Vorwurf müssen sich aber beide Seiten gefallen lassen die die Gesetze machen und die die diese kritisieren....Mit der Reform für das Gesundheitswesen drehen wir uns nicht erst seit heute im Kreis sondern seit Jahren,weil man die es "schultern" könnten draussen vorlässt und die die schon belastet sind noch mehr belastet... bis das System zusammenbricht...

/g\

4

Donnerstag, 23. September 2010, 13:54



Wenn man schon Reformpläne hört, die da aus dem Gesundheitsministerium verlauten - muss man sich an den Kopf fassen.

Hier muss gefragt werden " wem dienen diese Pläne " , dem Patienten oder die am Gesundheitswesen verdienen?

Der Patient bekommt für die Mehrbelastung nicht mehr Leistung, im Gegenteil - der Leistungskatalog wird immer dünner.

Für mich sehe eine Finanzierung des Geundheitswesen wie folgt aus: Ein festgeschriebener Beitragssatz für Arbeitgeber/Arbeitnehmer

und aus Steuermitteln. Jede finanzielle Mehr- Belastung sollte weiter aus Steuermitteln aufgebracht werden - also auf alle Schultern

verteilt werden. Mehr Kontrolle der erbrachten/medizinischen Leistungen, denn da liegt auch einiges im Argen - der " Betrug " :!:






Norle

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Donnerstag, 30. September 2010, 10:39

Streit um Röslers Reform - Bundestag debattiert Kassenbeiträge

Zitat

Donnerstag, 30. September 2010

Streit um Röslers Reform

Bundestag debattiert Kassenbeiträge

Langfristig will Ressortchef Rösler einen Komplettumbau des Gesundheitssystems. Aber schon seine Idee der Vorkassen-Regelung stößt auf Skepsis, auch beim Koalitionspartner: Wer zum Arzt geht, soll nicht zuerst überlegen müssen, ob das Geld reicht. Erstmals berät heute der Bundestag über den Gesetzentwurf für die Gesundheitsreform. Sicher ist: Gesundheit wird für den Bürger teurer.
Quelle :http://www.n-tv.de/politik/Bundestag-deb…cle1607296.html

Wie ich schon immer sagte Gesundheitsreform = Flickwerk... Und warum ? Weil immer wieder nur Clientelpolitik betrieben wird und kein Gesundheitsminister sich an die heran traut die mit Gesund die grosse Kohle machen...Und mit dem Vorschlag "Vorkasse" wird ja wohl nun auch dem Letzten deutlich wohin die Reise geht... Es geht nicht um die Sicherung der Gesundheit für die Bevölkerung sondern um die Sicherung der Investitutionen im Gesundheitswesen...

/g\

6

Donnerstag, 30. September 2010, 19:30

Zitat

Wie ich schon immer sagte Gesundheitsreform = Flickwerk... Und warum ? Weil immer wieder nur Clientelpolitik betrieben wird und kein Gesundheitsminister sich an die heran traut die mit Gesund die grosse Kohle machen...Und mit dem Vorschlag "Vorkasse" wird ja wohl nun auch dem Letzten deutlich wohin die Reise geht... Es geht nicht um die Sicherung der Gesundheit für die Bevölkerung sondern um die Sicherung der Investitutionen im Gesundheitswesen

Der Rösler will ja alles transparenter machen, der Patient soll alle Abrechnungsleistungen, die er beim Arzt in Anspruch nahm

ersehen können. Das könnte er auch ohne sein neues Abrechnungsmodell machen! Aber er verfolgt was ganz anderes, er möchte

das der Patient langfristig davon Leistungen(Mehr) aus eigener Tasche bezahlen soll.

Es ist doch schon heute so, wer jetzt schon an diesem Modell teilnimmt, bekommt von den Kassen nur 90% erstattet. Davon hat

Herr Rösler aber in seiner Bundestagsrede nichts gesagt. Warum wohl nicht oder habe ich es nicht vernommen ~k08

Zur Zeit nehmen nur 0,2 % der GKV-Versicherten daran teil!

Und wohin eine Honorarreform führt, kann man sich denken! Die Kassen werden nur die Kosten erstatten, die mit den Ärzten

vereinbart sind! Mehrforderungen der Ärzte wird der Patient selbst tragen müssen.

Wie schon geschrieben " Klientelpolitik " die Herr Rösler da verfolgt!!!

alfons1249

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7

Freitag, 1. Oktober 2010, 10:15

Ein festgeschriebener Beitragssatz für Arbeitgeber/Arbeitnehmer
und aus Steuermitteln.
Dazu stelle ich nur eine Frage:
Ein fester Beitragssatz in der Summe oder in Prozent ? ? ?
In der Summe wäre nämlich Betrug am Kleinverdiener und wieder Klientel-schonend.
Gerecht wäre ein für alle Geldverdiener gleich hoher Prozentsatz.
Es ist doch schon heute so, wer jetzt schon an diesem Modell teilnimmt, bekommt von den Kassen nur 90% erstattet.
Welches "Modell" meinst Du ? ? ?
Doch nicht etwa das sich gut bewährende Hausarzt-Modell ? ? ?
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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8

Freitag, 1. Oktober 2010, 13:03

Vergleich

Wenn ich mir einen Handwerker ins Haus hole, der die Heizkörper gegen modernere austauschen soll, nimmt der einen bestimmten Lohn plus Materialkosten.
Da fragt niemand, ob es sich bei mir als Bewohner um einen Hartz IV Empfänger, einen Arbeitnehmer, einen Arbeitgeber, oder Millionär handelt.
Der Beitrag (Betrag) für den Handwerker bleibt gleich, nur die Materialkosten für Extravagantes schwanken.

Warum sollen ausgerechnet im Gesundheitswesen Besserverdiener für die gleiche Arztleistung mehr bezahlen?
Klar, wenn ich den Chefarzt und ein Einzelzimmer wähle, erhöhen sich natürlich die Kosten.
So, wie ein Handwerksmeister auch mehr kostet, als ein Geselle.

Ich versteh`s nicht.

:S

9

Freitag, 1. Oktober 2010, 21:23

Zitat

Ein fester Beitragssatz in der Summe oder in Prozent ? ? ?



Ich meine in Prozenten - alles andere käme einer Kopfpauschale gleich, so wie Rösler sie gern hätte - alle zahlen den

gleichen Beitragssatz in Euro, egal wie gross das Einkommen ist!




Zitat

Doch nicht etwa das sich gut bewährende Hausarzt-Modell ? ? ?



Das müsste es wohl sein oder läuft da noch was anderes nebenher :?: ( schau mir meine Information noch einmal an )

Nachtrag:

Informatiosnmäßig weis ich nur: Viele gesetzlichen Kassen bieten Wahltarife zur Kostenerstattung an!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fantastic 4« (2. Oktober 2010, 13:46)


10

Freitag, 1. Oktober 2010, 21:36

Zitat

Warum sollen ausgerechnet im Gesundheitswesen Besserverdiener für die gleiche Arztleistung mehr bezahlen?


Er zahlt nicht mehr für die " gleiche Arztleistung " - der Besserverdienende zahlt mehr an Beitrag in Euro - so

wie es das Solidarsystem vorsieht!

Ist es denn nicht gerecht, wenn ein Bruttoverdiener von 5000 Euro einen Beitragsatz von 14,9 % zahlt - wie der Brutto-

verdiener von 2000 Euro?

Wenn jeder nur 150 Euro zahlen würde, hätte man die Kopfpauschale und die kann ja wohl nicht gerecht sein, wenn man

sich das jeweilige Bruttoeinkommen ansieht! Hier wäre ein Gleichstellung sehr unsozial!

alfons1249

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11

Sonntag, 3. Oktober 2010, 16:51

Wenn jeder nur 150 Euro zahlen würde, hätte man die Kopfpauschale und die kann ja wohl nicht gerecht sein, wenn man
sich das jeweilige Bruttoeinkommen ansieht! Hier wäre ein Gleichstellung sehr unsozial!

Genau das verstehe auch ich unter Gleichstellung.
Wer dann eine angeblich bessere Behandlung haben möchte, kann ja Extraleistungen dazukaufen, was ich eigentlich bei der Konstellation, daß jeder Verdienende einzahlt, als überflüssig ansehe, weil die allgemeinen Leistungen extrem höher sein könnten als jetzt.




Ist es denn nicht gerecht, wenn ein Bruttoverdiener von 5000 Euro einen Beitragsatz von 14,9 % zahlt - wie der Brutto-
verdiener von 2000 Euro?



Es soll aber eine ganze Menge Mathematik-Genies geben, die einen summenmäßig gleichen Beitrag gerechter finden, als einen prozentualen.
Wer so flach denkt, hat eben das Solidaritäts-Prinzip, auf dem sämtliche Versicherungen und Kassen beruhen, in keiner Weise begriffen.
Diese Menschen denken nur mit ihrer Geldbörse.


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12

Sonntag, 3. Oktober 2010, 17:17

Nehmen wir mal an, ich arbeite täglich 8 Std. und verdiene 2.000,-€ Brutto.
Davon bezahle ich dann bei 10% 200,-€ in die Kasse.
Durch Fleiß, Eigeninitiative und Weiterbildung rutsche ich dann die "Karriereleiter" rauf, arbeite 10 Std./täglich und verdiene 3.000,-€
Jetzt soll ich auf einmal 300,-€ in die Kasse einzahlen - wohlgemerkt, für die gleiche Leistung wie vorher - nur damit irgendein fauler Sack sich seine Wehwehchen am Hintern behandeln lassen kann, die er vom rumsitzen hat?

Seh ich gar nicht ein.

Bin dann wohl ein "Flachdenker".

:thumbdown:

alfons1249

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13

Sonntag, 3. Oktober 2010, 17:48

Seh ich gar nicht ein.
Bin dann wohl ein "Flachdenker".

Ja, wenn Du das so siehst . . .

Es ist aber völlig ungerecht, wenn ein Kleinverdiener mit maximal 1.300,-Eu davon 150,-Eu an die Kasse abdrücken muß, aber sein Nachbar, der rund 5.000,- Eu abkramt auch nur 150,- Eu Beitrag zahlen braucht.
Das hat mit dem Solidaritätsprinzip nichts aber auch gar nichts zu tun.
Noch krasser wird diese Summenregelung, wenn man den Kleinverdiener (der ja die Masse der Verdiener ausmacht) mit einem Manager oder Industriellen verglichen wird.
Wenn man dann mal ernsthaft darüber nachdenkt, daß der Arbeitgeberanteil festgeschrieben sein wird, dann schultern die Arbeitnehmer sämtliche kommenden Beitragserhöhungen, das nennen diese Dödel von der neidgelben Unterbehmer-Partei auch noch gerecht, pfui Deibel! ! !
Da ist dann die Gerechtigkeit vollends im @*** . . .

Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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14

Sonntag, 3. Oktober 2010, 18:13

Wenn ich für den Mehrbetrag auch automatisch eine bessere Grundleistung erhalte, spricht auch nichts dagegen.


15

Sonntag, 3. Oktober 2010, 20:19


Zitat

Durch Fleiß, Eigeninitiative und Weiterbildung rutsche ich dann die "Karriereleiter" rauf, arbeite 10 Std./täglich und verdiene 3.000,-€
Jetzt soll ich auf einmal 300,-€ in die Kasse einzahlen - wohlgemerkt, für die gleiche Leistung wie vorher - nur damit irgendein fauler Sack sich seine Wehwehchen am Hintern behandeln lassen kann, die er vom rumsitzen hat?

Seh ich gar nicht ein

Vorher waren schon andere die Karriereleiter hochgeklettert, und haben auch für DICH mehr in die Krankenkasse gezahlt, aus Solidarität!

Hast Du nicht davon Profitiert :?:

Deine Meinung kann man nur unter dem Gesichtspunkt verstehen " Aufgabe des Solidarsystem " !

Schönen Abend!






16

Sonntag, 3. Oktober 2010, 20:28

Zitat


Es soll aber eine ganze Menge Mathematik-Genies geben, die einen summenmäßig gleichen Beitrag gerechter finden, als einen prozentualen.
Wer so flach denkt, hat eben das Solidaritäts-Prinzip, auf dem sämtliche Versicherungen und Kassen beruhen, in keiner Weise begriffen.
Diese Menschen denken nur mit ihrer Geldbörse.



Und diese Genies sitzen in der Klientel-Partei - in der FDP - die mit aller Macht die Kopfpauschale durchsetzen will!

Schönen Abend!