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Samstag, 17. Januar 2009
Gefahr aus dem kaltem Rauch
Raucher auf falscher Fährte
Viele Menschen unterschätzen die unsichtbaren Gefahren von kaltem Rauch. Der giftige Staub und die gasförmigen Rückstände aus Zigarettenqualm setzen sich nach dem Verlöschen des Glimmstängels in Polstern, Tapeten, Haaren und Kleidern fest.
Eine Gruppe um den US-Forscher Jonathan Winickhoff vom Massachusetts General Hospital in Boston bat nun 1478 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Amerikaner am Telefon um ihre Beurteilung dieses "Rauchs aus dritter Hand". Die Auswertung der repräsentativen Umfrage erscheint im Journal "Pediatrics".
18,9 Prozent der Befragten waren Raucher. Eine der Fragen lautete sinngemäß, ob es für Kinder schädlich sei, die Luft in einem Raum zu atmen, in dem am Tag zuvor geraucht wurde. 65 Prozent der befragten Nichtraucher und 43 Prozent der befragten Raucher sahen darin eine Gefahr.
Die Gesundheitsgefahren des deutlichen bemerkbaren Passivrauchens waren viel mehr Menschen bewusst, heißt es in dem Journal. 95 Prozent der Nichtraucher und 84 Prozent der Raucher
stimmten dem Satz zu, dass Passivrauchen des Qualms aus der Zigarette der Eltern ("Rauch aus zweiter Hand") der Gesundheit von Kindern schadet.
"Rauchschicht" auf Oberflächen
Der sehr feine Staub des kalten Rauchs bildet eine feine Schicht auf fast allen Oberflächen. Auch Tage, Wochen und Monate nach dem Qualmen lassen sich gasförmige Belastungen in der Raumluft nachweisen.
Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) der Befragten gaben an, gar nichts von den Gefahren des "Rauchs aus dritter Hand" zu wissen. Vom Passivrauchen sagte das lediglich rund jeder Dreißigste (3,4 Prozent). Die Forscher sprechen sich dafür aus, verstärkt auf die unsichtbaren Gefahren auch der lange verglühten Zigaretten hinzuweisen.
Quelle: http://www.n-tv.de/1140110.html
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Montag, 20. April 2009
Raucherkrankheit nimmt zu
Chronische Bronchitis
Immer mehr Menschen erkranken an chronischer obstruktiver Bronchitis, einer dauerhaften Lungenerkrankung. "Die Krankheit wurde jahrelang unterschätzt", sagte Professor Michael Pfeifer auf dem Internistenkongress in Wiesbaden. In Deutschland seien bereits mehr Menschen davon betroffen als von der Atemwegserkrankung Asthma: 8,7 Prozent der Männer und 3,7 Prozent der Frauen über 40 Jahren seien erkrankt. Die chronisch obstruktive Bronchitis nach dem englischen Ausdruck kurz "COPD" genannt gilt als Raucherkrankheit: Nahezu alle Betroffenen seien Raucher, so der Internist vom Universitätsklinikum Regensburg.
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Quelle: http://www.n-tv.de/1150764.html
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Donnerstag, 7. Mai 2009
Neue Packungsgrößen
Rauchen wird deutlich teurer
Schachteln mit 17 oder 18 Zigaretten gehören bald der Vergangenheit an.
Der Bundestag erhöhte die vorgeschriebene Mindestgröße einer Packung von 17 auf 19 Zigaretten. Wenn nach dem einstimmigen Votum des Bundestags auch noch der Bundesrat zustimmt, dürfen Schachteln mit den alten Packungsgrößen nur noch bis zum Jahresende verkauft werden.
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