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1

Freitag, 26. März 2010, 11:20

Einmal faul - immer faul

Zitat

Gegen ein bewegtes Leben
Einmal faul, immer faul

Wer sich schon als Kind vor jeder sportlichen Anstrengung drückt, ist einer Umfrage zufolge auch als Erwachsener wahrscheinlich ein Bewegungsmuffel. 44 Prozent der Erwachsenen in Deutschland bezeichneten sich bei der repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag einer Krankenkasse als Sportmuffel oder gar "Antisportler". Die Entscheidung gegen ein "bewegtes Leben" sei meist schon in jungen Jahren gefallen.
Wer als Kind aktiv war, bleibe es meist auch als Erwachsener. Für die Analyse wurden 1000 Menschen befragt.

Das Fernsehen sei die stärkste Konkurrenz für sportliche Aktivitäten.
Quelle und mehr: http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Ein…icle791736.html
=k? !/1




Josi

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2

Freitag, 26. März 2010, 13:03

Na ja,ich kenn welche die waren als Kinder superaktiv.In Sportvereinen u.s.w. Heut als Erwachsene sollte man nicht denken das sie jeh so aktiv waren.Und man kann ja wohl nicht von 1000 Menschen ausgehen.Ich bin und war auch immerSportmuffel.Gebs ja zu..............
!WR

3

Freitag, 26. März 2010, 14:25

Naja, aber Fakt ist doch, dass sich Kinder die Hockerei vorm Fernseher ziemlich schnell bei entsprechenden Vorbildern angewöhnen können.
Ich seh das kritische Alter bei den Kindern eher in der Pubertät, wo sich entscheidet, ob sie sich zurückziehen, oder aktiv bleiben.
=k? !/1




Norle

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4

Freitag, 26. März 2010, 21:33

Wer als Kind aktiv war, bleibe es meist auch als Erwachsener.

..das ist eine gewagte Theorie,zumal zwischen "Kind" und "Erwachsener" soviele Faktoren eintreffen können der alles sozusagen zu nichte macht.

Heutzutage ist aber auch so das so manche active Kinder schonmal von Erwachsenen "ausgebremst" werden, weil diese ihre Ruhe haben möchten und daher eine tollende,lärmende Rasselbande überhaupt garnicht gebrauchen können. Am liebsten möchten diese Erwachsenen das die Eltern der Kinder diese "anbinden" und kein Mucks von sich geben... Also glaube ich liegt es nicht nur an dem Kind activ zu sein,sondern auch an seiner Umgebung...

/g\


5

Samstag, 27. März 2010, 14:14


Umgebung ist ein schönes Stichwort.

Schaut euch doch einfach mal in eurer Wohnsiedlung, in eurem Viertel um.
Wo können Kinder denn noch spielen?

Ich selbst bin am Stadtrand aufgewachsen, da gabs einen schönen kleinen Wald um Cowboy und Indianer zu spielen.
Später haben wir mit unseren Fahrrädern die Gegend unsicher gemacht und immer wieder neue Plätze zum spielen entdeckt.
Sei es nun eine alte Scheune oder eine Pferdekoppel (habt ihr schon mal versucht, auf reinen Kutschpferden zu reiten?).
Wir konnten damals auch Sommer wie Winter, bis zum Einbruch der Dunkelheit draußen sein, ohne dass unsere Eltern sich Sorgen machen mußten.
Und mal ehrlich, die heutigen, pädagogisch geprägten Spielplätze sind ein einziger Witz.
Wo bleibt bei Sandkasten, Schaukel, Rutsche und Klettergerüst die Kreativität der Kinder?
Richtig, auf der Strecke.
Im Wald auf einen Baum klettern macht eben viel mehr Spaß, auch wenn`s gefährlicher ist.

Und da haben wir auch einen möglichen Grund für mangelnde Bewegung: Die Gefahr.
Es ist doch viel sicherer, wenn die lieben Kleinen vor dem TV, am PC oder der Spielkonsole hocken, als draußen von Bäumen zu fallen, von Autos angefahren oder von Pädos erwischt zu werden.

Auch die ewige Fahrerei der Teenager zu irgendwelchen Treffen ist nicht grad förderlich.
Ich mußte dazu immer mit dem Fahrrad los.
Und wenn`s mal defekt war, konnte ich nirgends hin.
Also reparieren und beim nächsten mal besser aufpassen.
Mein Fahrrad war mein Heiligtum!
Was auch gleich den Respekt vor Werten mit sich brachte.


6

Samstag, 27. März 2010, 16:47

Die Spielewelt der Kinder hat sich auf jeden Fall verändert, kein Zweifel.

Dafür gibt es aber heute eine Vielfalt von Sportangeboten im Verein, viele neuere Sportarten sowie Fitnesscenter, und ich frag mich schon, warum viele Jugendliche und auch Erwachsene diese Sportangebote links liegen lassen..
Im Sommer könnte man viel mehr Jugendliche im Freibad antreffen, wo sind die stattdessen?
=k? !/1




7

Samstag, 27. März 2010, 18:34

Dafür gibt es aber heute eine Vielfalt von Sportangeboten im Verein, viele neuere Sportarten sowie Fitnesscenter, und ich frag mich schon, warum viele Jugendliche und auch Erwachsene diese Sportangebote links liegen lassen..


Josi

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8

Samstag, 27. März 2010, 19:01


Ich find Michas argumente gar nicht so verkehrt.Mir und auch meinen Kindern hat das spielen in der Narur viel besser gefallen als auf einem fertigen, starren ,modernen Spielplatz.Der ist nicht veränderlich.Die gegebenheiten der Spielgeräte sind immer gleich.Also,bald mal langweilig.Es geht nichts über kleine Staudämme bauen oder in Bäumen zu klettern und dann dreckig nach Hause zu kommen.
!WR

Norle

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9

Samstag, 27. März 2010, 19:46

Dafür gibt es aber heute eine Vielfalt von Sportangeboten im Verein, viele neuere Sportarten sowie Fitnesscenter, und ich frag mich schon, warum viele Jugendliche und auch Erwachsene diese Sportangebote links liegen lassen..

..erstmal wird es wohl an dem "Beitrag" hapern,denn die (Sport-)Vereine sind heutzutage bestrebt wirtschaftlich ausgeglichen zu sein was letztlich die Vereinsbeiträge nach oben jagd...Anderseits ist es ein Unterschied ob man im Fussballverein "organisiert" Fussball spielt oder man mit der "Strassencliqe" gegen eine andere Strasse pöllt... Nur sind heutzutage manche Strassenzüge "Kinderleer" zu ruhigen Wohnanlagen geworden...

/g\

10

Samstag, 27. März 2010, 20:09

erstmal wird es wohl an dem "Beitrag" hapern,denn die (Sport-)Vereine sind heutzutage bestrebt wirtschaftlich ausgeglichen zu sein was letztlich die Vereinsbeiträge nach oben jagd..
Im Vergleich zu manch anderem finde ich einen Jahres-Beitrag im Sportverein erschwinglich, genau so wie die Jahres- oder Saisonkarte fürs Schwimmbad.., oftmals wird aber das Geld lieber für MP3-Player, Handys oder eine teure PC-Ausrüstung ausgegeben, denn die kann man ja herzeigen, eine Vereinsmitgliedschaft nicht..

Nur sind heutzutage manche Strassenzüge "Kinderleer" zu ruhigen Wohnanlagen geworden.
.. werden ja auch nicht mehr soviel geboren.. und manche Straßenzüge oder Wohngebiete wurden zur selben Zeit von jungen Familien bebaut, klar, dass da nach 20 Jahren keine kleinen Kinder mehr sind.
=k? !/1