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Krankenkassenbeiträge
Billiger wird es nicht mehr
Kurz vor Beginn der Beratungen über den Beitragssatz für den Gesundheitsfonds hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt die Bürger auf langfristig höhere Lasten eingestimmt. "Medizinischer Fortschritt, mehr ältere, mehr hochbetagte Menschen, mehr chronisch Kranke, das kostet Geld", sagte Schmidt im Bundestag. Die SPD-Politikerin verwies auf die beschlossene Erhöhung der Arzthonorare, die Hilfen für die Kliniken und steigende Ausgaben im Arzneisektor.
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Mittwoch, 1. Oktober 2008
Brisante Entscheidung
Streit um Beitragssätze
Unmittelbar vor der Entscheidung über die künftigen Krankenkassen-Beiträge haben Gewerkschaften, Sozialverbände und Kassen vor zusätzlichen Belastungen der Arbeitnehmer gewarnt.
Der einheitliche Beitragssatz für alle gesetzlichen Kassen müsse so hoch ausfallen, dass Zusatzbeiträge allein zulasten der Versicherten vermieden werden, forderten der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Ersatzkassenverbände VdAK/AEV und mehrere Sozialverbände.
Der Schätzerkreis beim Bundesversicherungsamt (BVA) will an diesem Donnerstag in Bonn erstmals einen einheitlichen Satz zum Start des Gesundheitsfonds 2009 vorschlagen.
Quelle : http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81…n~Scontent.html
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Gesundheitsfonds
Kassenbeitrag steigt auf mindestens 15,5 Prozent
03. Oktober 2008
Jetzt ist es raus. 15,5 Prozent soll der historisch erste Einheitssatz für die Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse betragen. Mindestens. Diese Rekordmarke im Vergleich zum heutigen Durchschnittssatz wünscht das Gesundheitsministerium und das Bundesversicherungsamt (BVA). Die Kassen fordern hingegen mehr Geld und sehen einen Satz von 15,8 Prozent als nötig an. Die Entscheidung liegt bei der Bundesregierung.
ich mags nimmer hören...!
ich wende mich ab...mit Grausen!
die nichts dafür können...
Asoziales muss nicht unbedingt was mit Hartz IV zutun haben...
...sicher ist da vieles wahres dran oder zumindest kann man es schlecht weg diskutieren...Aber dennoch nöchte ich die Säge nicht so tief ansetzen,denn auch in einer anderen Gesellschaft als der unserigen wird man wohl oder übel die gleichen Pappenheimer wiederfinden...Es ist wohl ehr ein "menschliches Charakterproblem" als ein Gesellschaftsproblem... Die Gesellschaft hat sich entsolidarisiert mit dem Zauberwort "Eigenverantwortung" und das der Eine oder Andere das fehlinterpretatiert bleibt wohl nicht aus...Privatisierung und Eigenverantwortung waren oder sind die Hebel mit der man die Solidargemeinschaft ausgehebelt hat....asozial sind alle Lügner, Betrüger...mit oder ohne Schlips und Kragen...!
die Summe dieser "Asozialen" sind der Ruin des Landes
denn auch in einer anderen Gesellschaft als der unserigen wird man wohl oder übel die gleichen Pappenheimer wiederfinden..
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Donnerstag, 9. Oktober 2008
Schmidt für geballte Macht
Nur noch eine AOK
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat die Allgemeinen Ortskrankenkassen aufgefordert, sich langfristig zu einer Bundes-AOK zusammenzuschließen. "Das dauert noch lange, wäre aber der richtige Schritt, um die regionale Risikoverteilung zu verbessern. Und es spart Verwaltungskosten. Bessere Risikoverteilung und eine größere Verhandlungsmacht gegenüber Krankenhäusern, Pharmaindustrie und Ärzten sind die positiven Folgen von Zusammenschlüssen", sagte die SPD-Politikerin der "Passauer Neuen Presse".
Quelle: http://www.n-tv.de/1136629.html
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Montag, 13. April 2009
"Finanzieller Sprengstoff"
Kassen fürchten Riesen-Defizit
Gut drei Monate nach dem Start des Gesundheitsfonds mehren sich die Warnungen der Krankenkassen vor einem Milliardendefizit. Bereits jetzt häufe sich immer mehr "finanzieller Sprengstoff" an, sagte der Vorsitzende der KKH-Allianz, Ingo Kailuweit. Die Chefin des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, sagte, die Finanz- und Wirtschaftskrise gehe nicht spurlos an der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vorüber. Im Krisenjahr 2009 stehen die Kassen vor einem Einnahme- und einem Ausgabenproblem, wie der Vorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs, berichtete.
Mehr:
Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/gesundheitsfonds144.html
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Zahlen aus dem Schätzerkreis
Kassen brauchen weitere 2,9 Milliarden Euro vom Bund
Wegen der Wirtschaftskrise brauchen die gesetzlichen Krankenkassen in diesem Jahr weitere Steuermittel in Milliardenhöhe. Der Mehrbedarf liegt bei rund 2,9 Milliarden Euro.
Der Grund für das erwartete Milliardendefizit sind dem Gremium zufolge die geringen Einnahmen infolge des Konjunktureinbruchs und der ungünstigeren Lohn- und Beschäftigungsentwicklung.
Das Defizit muss mit einem Darlehen aus dem Bundeshaushalt ausgeglichen werden.
Dieses Darlehen muss der Fonds bis 2011 zurückzahlen. Experten bezweifeln aber, dass er angesichts der anhaltenden Flaute dazu in der Lage sein wird.
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