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Samstag, 29. November 2008
Fettes, süßes Essen
Alzheimer-Gefahr steigt
Eine zucker- und fettreiche Ernährung steigert laut einer Studie möglicherweise die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken. Schwedische Wissenschaftler, die genetisch veränderte Mäuse neun Monate lang mit süßen, fetten und cholesterinsteigernden Nahrungsmitteln fütterten, entdeckten in deren Gehirn eine chemische Veränderung ähnlich derjenigen bei Alzheimer-Patienten.
Wie das Karolinska-Forschungsinstitut in Stockholm mitteilte, war eine Zunahme von Phosphaten zu beobachten, durch die bestimmte Zellen in ihrer normalen Funktionsweise behindert wurden. Die spezifische Ernährung führte zugleich zu einer Verminderung eines für die Gedächtnisleistung bedeutsamen Gehirnproteins namens Arc, wie Susanne Akterin und ihr Team in ihrer Studie herausfanden.
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Dienstag, 2. Dezember 2008
Arzneimittel-Fabrik im Kopf
Neue Schlaganfall-Therapie
Neurochirurgen in Hannover möchten Schlaganfall- Patienten künftig mit Stammzellen helfen. Die genetisch veränderten Zellen werden in einer Art Teebeutel in das geschädigte Gehirn transplantiert und sollen dort entzündungshemmend wirken. Der Leiter der Studie am International Neuroscience Institute (INI) in Hannover, Prof. Thomas Brinker, sprach von einer weltweit neuen Behandlungsmethode und einer Art "Arzneimittel-Fabrik im Kopf".
Ein erster Schlaganfall-Patient mit einer Hirnblutung, der Lähmungen im Gesicht und Sprachstörungen hatte, ist erfolgreich operiert. Die Wirksamkeit der neuen Stammzell-Behandlung muss nun aber erst eine klinische Studie mit 20 Patienten zeigen.
Wenn man einen Schlaganfall - Patienten damit nachhaltig helfen kann, ist es ein med. Fortschritt. Für solche Erfolge und Behandlungsmöglichkeiten, finde ich die Stammzellenforschung gut. Aber wofür sie noch benutzt wird? Und, wie ist das mit der Bezahlung solcher Behandlungen? Der weniger Verdienende kann es sich dann nicht leisten.
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Donnerstag, 4. Dezember 2008
Frage und Antwort, Nr. 48
Droht ein neuer Norovirus-Rekord?
In der Kita meiner Tochter grassiert ein Magen-Darm-Virus, auch bei mir im Betrieb sind viele Kollegen krank. Grassiert wieder das Norovirus? (fragt Pauline K. aus Hamburg)
Seit einigen Jahren treten im Winter verstärkt Norovirus-Infektionen auf - ein Erreger, der sehr ansteckend ist und eine sehr unangenehme Erkrankung auslöst: Zu den Symptomen gehören schwallartiges Erbrechen und starker Durchfall, gelegentlich Fieber. Knapp 200.000 Erkrankungen zählte das Robert-Koch-Institut im Rekord-Winter 2007/2008.
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Dienstag, 9. Dezember 2008
Osteoporose-Risiko steigt
Cola weicht Knochen auf
Jugendliche, die oft Softdrinks trinken, haben nach einer deutschen Studie weniger mineralhaltige und damit weniger stabile Knochen. Im Alter könne dies eine erhöhte Osteoporose-Gefahr bedeuten, teilte das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) der Universität Bonn mit. Worauf der Effekt zurückzuführen sei, müsse noch geklärt werden. Die Forscher haben ihre Ergebnisse im "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlicht.
Der Verkauf von Schulmilch hatte doch seine Berechtigung!
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Donnerstag, 11. Dezember 2008
Chemo-resistente Krebszellen
Abwehrstrategie entdeckt
Ein Team von Mainzer Wissenschaftlern hat einen Mechanismus identifiziert, mit dem sich Krebszellen gegen eine Behandlung durch Chemotherapeutika wehren. Bei dieser Chemotherapie- Resistenz spielten sowohl der kleine Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) als auch das Eiweiß Survivin eine Rolle, teilte die Klinik der Johannes Gutenberg-Universität mit. Die Ergebnisse der bei Kopf-Hals-Tumoren durchgeführten Studie sind im "International Journal of Cancer" erschienen. Damit erhoffen sich die Forscher eine bessere Behandlung von Krebspatienten.
Mehr: http://www.n-tv.de/1069315.html
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Antidepressiva oft unnötig
Baldrian gegen Winterblues
Antidepressiva sind beim klassischen Winterblues häufig unnötig.
Stattdessen sollten natürliche Stimmungsaufheller wie etwa Baldrian
oder das homöopathische Mittel Sepia verwendet werden, empfiehlt der
Berufsverband der Frauenärzte in München. Außerdem können regelmäßiger
Sport unter freiem Himmel - etwa zwei bis dreimal die Woche 30 bis 45
Minuten - und eine kohlenhydrat- und nährstoffreiche Ernährung das
Wohlbefinden fördern.
Allergie, Alzheimer, Asthma, Herzinfarkt, Medizin, Schlaganfall, Übergewicht
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