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Norle

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1

Samstag, 5. November 2011, 19:08

[Lesetipp] Die Deutschen und ihre Familienplanung - Schatz, wann kriegen wir Kinder?

Zitat

Die Deutschen und ihre Familienplanung

Schatz, wann kriegen wir Kinder?

05.11.2011, 11:10

Von Hannah Beitzer, Felix Berth, Tanja Rest und Martin Zips
Erst Karriere, dann Familie - oder beides? Theoretisch ist alles drin. Das ist ja das Drama. Deutschland schrumpft. Doch Demographen glauben, dass sich etwas ändern könnte: Dem Land der vielen Kinderlosen steht vielleicht die Trendwende bevor.
Quelle : http://www.sueddeutsche.de/leben/die-deu…inder-1.1181432

..sollte sich in Deutschland wirklich was ändern ?? Bisher sieht man Kinderspielplätze ohne Kinder ...

/g\

2

Sonntag, 6. November 2011, 00:07

Ich frage mal andersrum.
Warum sollen sich junge Paare in der heutigen Zeit für ein Kind entscheiden?

Ein Land, in dem es in Zukunft immer schwieriger wird, ein Arbeitsstelle zu bekommen?
Ein Land, in dem es in Zukunft nur noch Zeitarbeit geben könnte?
Oder einen festen Job für einen noch festzulegenden Mindestlohn?

Oder doch gleich Hartz IV?

Die derzeitige Politik bietet mit ihrem Finanzexport doch keine Zukunftsperspektiven und somit Anreize.

Die skandinavischen Länder Dänemark, Schweden und Norwegen haben im Gegensatz zu Deutschland eine extrem geringe Bevölkerungsdichte.
Aber dort klappt alles zur vollsten Zufriedenheit der Bewohner.
Deren Wirtschaft floriert so gut, dass sie sich Arbeiter aus anderen Ländern holen müssen.
Wieso muß sich eigentlich D Arbeiter aus dem Ausland holen, bei den vielen Arbeitslosen und Hartz IV Empfängern?

Die Politik in D hat auf ganzer Linie komplett versagt und nun will man den jungen Paaren, die keine Kinder in die Welt setzen, den schwarzen Peter unterschieben.

3

Sonntag, 6. November 2011, 07:20

Die derzeitige Politik bietet mit ihrem Finanzexport doch keine Zukunftsperspektiven und somit Anreize.

Muss die Politik für alles und jedes Anreize geben?
Warum hatte die Nachkriegsgeneration trotz der sehr viel schlechteren Aussichten Kinder?
=k? !/1




Norle

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4

Sonntag, 6. November 2011, 08:09

Warum hatte die Nachkriegsgeneration trotz der sehr viel schlechteren Aussichten Kinder?

..weil damals in der Gesellschaft die "Solidarität" stark verankert war.Die "Schere" zwischen Arm und Reich war fast geschlossen...Man half sich gegenseitig wo es ging... es waren dann und wann sehr grosse Familien,die sich gegenseitig halfen...Ein Netzwerk das der Staat nie leisten konnte...

Heute ist die Gesellschaft entsolidarisiert.."Jeder für sich" bzw. "Freiheit für den Einzelnen" sind Programm..Die "Schere" zwischen Arm und Reich ist voll geöffnet. Keiner fühlt sich für Andere solidarisch etc...Familie ist "out" - Single ist angesagt - Kinder werden als Kostenfaktor oder Ballast gesehen....

Muss die Politik für alles und jedes Anreize geben?

Wenn Politik bestimmte Entwicklungen fördern will oder bestimmte Ziele erreichen will müssen Arbeitsgruppen etc. Analysen durchführen warum das Ziel nicht erreicht wird ohne das Anreize geschaffen werden... Da eine erfolgreiche Entwicklung meistens von mehreren Faktoren abhängig ist sind Rahmenbedingungen,Anreize sehr oft notwendig,da in den meisten Fällen die Politik nicht direkt auf den einen oder anderen Faktor wirken kann....

/g\

5

Sonntag, 6. November 2011, 08:24

Also Geld, noch mehr Geld, damit sich die Paare ultimativ ihr Haus, ihr Schiff, ihr Pferd, ihren Pool und .....ihr Kind.. leisten können..
=k? !/1




Norle

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6

Sonntag, 6. November 2011, 08:49

Also Geld, noch mehr Geld, damit sich die Paare ultimativ ihr Haus, ihr Schiff, ihr Pferd, ihren Pool und .....ihr Kind.. leisten können..

Ich weiss nicht... Es muss ja nicht immer Geld sein. Das fängt bei so einfachen Sachen wie "Kinderbetreuung" an ,das z.Bsp. diese Bundesregierung nicht auf die Reihe bekommt... In anderen Ländern ist das ganz einfach kein Thema,da wird es einfach gemacht... Insbesondere junge Menschen,junge Paare brauchen Planungssicherheit was feste Arbeit (Kündigungsschutz etc) angeht damit die Familienplanung nicht wie eine Seifenblase zerplatzt...Also es muss nicht immer Geld sein - Rahmenbedingungen etc.

/g\

7

Sonntag, 6. November 2011, 13:52

Wenn die Politik von jungen Paaren erwartet, dass diese Kinder kriegen, im Gegenzug aber diesen Kindern keine Zukunftsperspektiven bieten kann in Form von fester Arbeit, dann kosten diese späteren Arbeitslosen/Hartzer den Staat mehr Geld, als jetzt eine vernünftige Ausbildungspolitik in die Zukunft.