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Norle

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  • »Norle« ist männlich
  • »Norle« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 3. August 2011, 17:53

Deutschland ist kinderärmstes Land Europas - Die überalterte Gesellschaft

..in Deutschland herrscht Kinderarmut ! ...mehr >

In Deutschland wird immer mehr die Single-Gesellschaft zum Standard... Die die sich Kinder erlauben könnten oder sollten wollen sich ihren Lebensstil nicht mit Kinder "kaputt" machen . Ob es in 50 Jahren noch Deutsche gibt ?

/g\

asumang

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2

Mittwoch, 3. August 2011, 18:09

Ob es in 50 Jahren noch Deutsche gibt ?

norle davon bin ich fest überzeugt
die einwanderer schaffen das schön das die deutschen nicht aussterben ~k08 ~k09
lg asu


Schreibfehler sind lediglich specialeffects meiner Tastatur!:thumbup:

Wilmadu

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3

Mittwoch, 3. August 2011, 18:43

Hallo asumang ! ganz Deiner Meinung !
Der Nächste BItte ! ~k25

4

Mittwoch, 3. August 2011, 18:53

..in Deutschland herrscht Kinderarmut ! ...mehr >

In Deutschland wird immer mehr die Single-Gesellschaft zum Standard... Die die sich Kinder erlauben könnten oder sollten wollen sich ihren Lebensstil nicht mit Kinder "kaputt" machen . Ob es in 50 Jahren noch Deutsche gibt ?



Dann sollen die deutschen Arbeitgeber auch mal mehr Mütter mit Kindern einstellen, bzw. dafür sorgen, dass die Kinder während der Arbeitszeit der Mutter auch gut versorgt sind. Ich meine damit nicht, dass die Chefs für die Betreuung der Kinder zahlen sollen, das würden die Mütter sicherlich gerne selbst erledigen.

Aber solange es noch so ist, dass man mit Kind schlechte berufliche Chancen hat, wird sich an der Einstellung der Menschen, auf Kinder zu verzichten, nichts ändern. Es ist hinreichend bekannt, dass ein Kind für die Mütter oft der Weg in die Armut ist.
-+= Ovidia

5

Mittwoch, 3. August 2011, 19:20

Wenn Frauen in der Türkei ihre Arbeit verlieren - werden sie in den offiziellen Statistiken nicht einmal als < arbeitslos > geführt - weil

man animmt, dass sie ihre " normal " Stellung als Hausfrau wieder einnehmen. Das heisst unter anderem viele Kinder kriegen , bevorzugt

Knaben.

Und in dieser Gesellschaft steigt das Ansehen einer Frau mit zunehmender Kinderzahl steigt und in ländlichen Gebieten eine wirtschaftliche

Funktion haben. Früher war dies bei uns nicht anders. Mit zunehmender Gleichberichtung/Stellung der Frau - entfielen diese gesellschaftlichen

Strukturen. Dadurch gingen natürlich die Geburtenzahlen zurück, zum Wohle der Kleinfamilie, mit Häusschen, Auto bzw. Zweitwagen und

wenn möglich 2 mal im Jahr Urlaub. Natürlich muss das alles finanziert werden - also arbeitet Frau mit. Natürlich klappt das nicht in allen

Familien so, viele bleiben auf der Strecke, keinen Job, dadurch eine klamme Haushaltskasse und man überlegt schon, schaffe ich mir noch

ein Kind an.. ~k08

Früher sagte man immer " die Armen haben die meisten Kinder, die Reichen sowieso " - die Geburtenzahlen sagen aber 2010/11 was anderes.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fantastic 4« (3. August 2011, 19:57)


tourist

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6

Mittwoch, 3. August 2011, 23:26

ja Claus, wieviele Kinder hast Du eigentlich in die Welt gesetzt, weißt Du das eigentlich ? ~k15~
:) Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf. ~k02

7

Mittwoch, 3. August 2011, 23:44

Walter, ich muss nicht zählen - bin ich nachts Taxi gefahren... ~k10 mich in dunkle Ecken rumgetrieben.. ~k01

alfons1249

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8

Donnerstag, 4. August 2011, 15:30

Dann sollen die deutschen Arbeitgeber auch mal mehr Mütter mit Kindern einstellen, bzw. dafür sorgen, dass die Kinder während der Arbeitszeit der Mutter auch gut versorgt sind. Ich meine damit nicht, dass die Chefs für die Betreuung der Kinder zahlen sollen, das würden die Mütter sicherlich gerne selbst erledigen.
Hmm,
da aber das Versorgungsniveau mit Kita-Plätzen selbst in meiner Heimat auf einen Stand gesunken ist, läßt sich das gar nicht mehr einrichten.
Der Unsinn mit der Halbtagsbetreuung macht sogar willigen Frauen einen Mini-Job unmöglich.
Und seltsamer Weise kommen eben diese Chefs wieder auf den alten Betriebskindergarten zurück, weil sie sonst gar keine Mitarbeiterinnen bekommen würden.
Wenn ich mir aber die Kita-Preise anschaue, lohnt es sich nur bei einem höherwertigen Ganztags-Job diesen anzunehmen, weil sonst der Platz den gesamten Lohn wieder auffrißt.
Das mache ich momentan mit unserer Tochter durch, die sogar schon einen abgeschlossenen Arbeitsvertrag wieder auflösen mußte, weil das Jugendamt ihr einen Ganztagsplatz verweigerte aber die Kita in der Lage und/oder Willens war die täglich wechselnden Einsatzzeiten meiner Tochter bei der Betreuung mitzutragen.

Wenn Frauen in der Türkei ihre Arbeit verlieren - werden sie in den offiziellen Statistiken nicht einmal als < arbeitslos > geführt - weil
man animmt, dass sie ihre " normal " Stellung als Hausfrau wieder einnehmen.
Moment mal . . .
Das ist hier in Deutschland ganz genau so (siehe oben).
Tausende Frauen fallen als sogenannte "Hausfrau und Mutter" aus den Listen der AfA und, wenn der Mann ein paar Cent über dem Minimum verdient auch aus den Listen der ArGe.
Die Frauen können dann selber sehen, wie sie ihre Familie ernähren können.


Um es mal auf den Punkt zu bringen:
Wir, meine ZL und ich, sind uns völlig einig darüber, daß wir uns unter den heutigen Bedingungen niemals Kinder anschaffen würden.
Die Probleme, welche unsere drei erwachsenen Kinder mit ihren Kindern
heute in dieser Gesellschaft haben, würden wir uns nie auf den Hals laden.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


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9

Donnerstag, 4. August 2011, 18:04

welche unsere drei erwachsenen Kinder mit ihren Kindern heute in dieser Gesellschaft haben, würden wir uns nie auf den Hals laden.

in.. und mit dieser kinderfeindlichen Gesellschaft.

Ich befürchte, es werden sehr viel weniger Kinder geboren, weil der Egosismus der "Individuen", die eigentlich Kinder haben sollten, im Vordergrund steht.

Kinder haben, bedeutet für viele Verzicht.., das passt nicht zu unserer Spaß- und Konsumgesellschaft.
=k? !/1




alfons1249

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10

Donnerstag, 4. August 2011, 18:35

Kinder haben, bedeutet für viele Verzicht..,
. . . ist aber grober Unsinn.
Gerade eben sah ich einen Bericht über die Kosten eines Kindes.
Da hat z.B. eine Familie für die Erstausstattung ihres Säuglings 3.500,- € ausgegeben, unter anderem für einen Wickeltisch rund 400,- €, für ein primitives Drahtspielzeug mit Holzkugeln 115,- € und und und . . .
Wenn ich solche unsinnig hohen Beträge für Lappalien ausgebe, dann muß ich natürlich Verzicht üben an wirklich wichtigen Dingen.
Ich kann die Meinung der Leute ganz und gar nicht nachvollziehen, die der Meinung sind, daß nach dem ersten Kind das gute Leben zu Ende sei.
Wenn man die eigenen Bedürfnisse nicht zu hoch ansetzt, kann man auch mit Kindern ein schönes Leben haben - aber leider stehen Konsum und Vergnügen höher im Kurs als Kinder.

Noch verwerflicher finde ich die Meinung, erst eine Existenz aufzubauen, "um dem Kind etwas bieten zu können".
Familien, die dann erst mit 30+ Kinder bekommen, kann ich nur bedauern . . . 40+ und noch älter sollte fast als Strafbestand gelten.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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11

Donnerstag, 4. August 2011, 19:06

Noch verwerflicher finde ich die Meinung, erst eine Existenz aufzubauen, "um dem Kind etwas bieten zu können".
Familien, die dann erst mit 30+ Kinder bekommen, kann ich nur bedauern . . . 40+ und noch älter sollte fast als Strafbestand gelten.


Sollen denn schon Jugendliche in der Ausbildung oder sogar Schülerinnen Kinder bekommen? Es ist doch wohl nicht mehr als Recht, dass man, wenn man verantwortlich handelt, erst einmal eine finanzielle gute Basis schafft, bevor das erste Kind kommt.

Mit Kindern eine Hartz-IV-Karriere starten zu müssen ist wohl für alle Beteiligten eine schlechte Lösung.
-+= Ovidia

alfons1249

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12

Donnerstag, 4. August 2011, 19:39

Mit Kindern eine Hartz-IV-Karriere starten zu müssen ist wohl für alle Beteiligten eine schlechte Lösung.
Mit einer derartig extremistischen Meinung habe ich schon gerechnet.
So sind also alle jungen Eltern Kandidaten für Hartz IV ? ? ?
Und von Schülern oder Lehrlingen habe ich ja auch nicht verlangt, daß sie Eltern werden sollen.
Einen Beruf sollte man da schon erlernt haben (besonders als Frau) und eine erste Arbeitsstelle.
Die weitere berufliche Entwicklung ist dann aber unvorhersehbar aber kein Grund auf Kinder zu verzichten.
Aber ich werde auf derartige Vorurteile nicht mehr antworten, als ich es mit diesem Beitrag getan habe.
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13

Donnerstag, 4. August 2011, 19:49

Ich kann die Meinung der Leute ganz und gar nicht nachvollziehen, die der Meinung sind, daß nach dem ersten Kind das gute Leben zu Ende sei.
Wenn man die eigenen Bedürfnisse nicht zu hoch ansetzt, kann man auch mit Kindern ein schönes Leben haben - aber leider stehen Konsum und Vergnügen höher im Kurs als Kinder.
Wir, meine ZL und ich, sind uns völlig einig darüber, daß wir uns unter den heutigen Bedingungen niemals Kinder anschaffen würden.
Ein bisschen widersprüchlich, das Ganze...



Aber ich werde auf derartige Vorurteile nicht mehr antworten, als ich es mit diesem Beitrag getan habe.
Schade, das sieht so aus, als ob Dir die Sachargumente ausgegangen sind.
Mit Kindern eine Hartz-IV-Karriere starten zu müssen ist wohl für alle Beteiligten eine schlechte Lösung.

Stimmt, wie passt dann aber dieser Artikel dazu?


Arbeistlose und Migranten kriegen die meisten Kinder
=k? !/1




14

Donnerstag, 4. August 2011, 19:54

ich habe es absichtlich so überspitzt ausgedrückt.

Leider ist es doch in Deutschland schon seit vielen Jahren so, dass man beruflich sein Leben nicht mehr planen kann, so wir früher. Viele Stellen sind befristet oder unsicher, und dass man in so einer Situation vorsichtig mit dem Kinder bekommen ist, ist doch normal.
-+= Ovidia

alfons1249

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15

Donnerstag, 4. August 2011, 20:10

Ein bisschen widersprüchlich, das Ganze...
Nein, eigentlich nicht.
Wir haben nur die gesellschaftlichen Zustände heute mit denen zu der Zeit, als wir unsere Kinder bekommen haben, miteinander verglichen und festgestellt, daß sie sich wie Tag und Nacht zueinander verhalten.
Wir konnten uns glücklich schätzen unsere Kinder bekommen zu haben, als diese noch erwünscht und finanziell möglich waren.
Auch heute kann man noch Kinder aufziehen, nur die Möglichkeiten dies auch ohne Probleme tun zu können liegen fast bei Null.
Eine Hartz IV - Karriere bedeutet das aber zwangsläufig nicht, nur den Verzicht auf entbehrlichen Luxus aber nicht auf ein schönes Leben.

Zitat von »Ovidia«

Mit Kindern eine Hartz-IV-Karriere starten zu müssen ist wohl für alle Beteiligten eine schlechte Lösung.
Wenn ich mir die Familie meiner Tochter anschaue und ihre finanziellen Möglichkeiten, kommt es mir in den Sinn ihnen vorzuschlagen alles hinzuwerfen und von Hartz IV zu leben.
Sie würden das ja niemals tun aber hätten dann um die 600,- € mehr zum Leben, weil das Amt die Miete und andere Kosten übernehmen würde, die sie jetzt selber tragen müssen.
also ist eine Hartz IV - Karriere nicht immer die schlechteste Lösung, solange es keinenMindestverdienst und eine flächendeckende Versorgung mit Kita-Plätzen gibt.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (4. August 2011, 20:21)


16

Freitag, 5. August 2011, 06:02

Sie würden das ja niemals tun aber hätten dann um die 600,- € mehr zum Leben, weil das Amt die Miete und andere Kosten übernehmen würde, die sie jetzt selber tragen müssen.

Diese Behauptung hätte ich gerne mal mit konkreten Zahlen unterlegt...

Das man manchmal mit Hartz IV quasi gleich steht, statt zu arbeiten, das habe ich schon oft gehört, aber das nun eine Familie gar 600,-€ mehr hat, als eine arbeitende, das glaube ich nun mal gar nicht...

17

Freitag, 5. August 2011, 06:42

Das kann auch nicht stimmen.

Läßt man sich die Miete vom Amt bezahlen gibts Vorschriften wie groß die Wohnung zu sein hat. Ist man ein paar qm oder noch schlimmer, ein paar € über dem Wohngeldspiegel der Gemeinde, wird man von amtswegen gezwungen umzuziehen.
Tut man dies nicht zahlt die Arge nur nach Wohngeldtabelle und man muß sehen woher man den Rest der Miete bekommt. Auch wird sich die Arge dann weigern die Betriebskostenabrechnung zu bezahlen und zwar vollständig.

Jeder Cent der bei der Familie ankommt, also auch Kindergeld, wird vom Hartz IV abgezogen.
Ich staune Martin denn auch du hast dich immer darüber beschwert wie wenig man doch bekommt und wie niedrig der Satz für die Menschen ist.

600 € mehr fürs Nichtstun? Dann sollte ich meinen Job auch schmeißen und zwar sofort.
Da das leider an den Tatsachen vorbei ist werde ich diesen Gedanken schnell wieder verwerfen.
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


( Weihöfer )
|11t

alfons1249

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18

Freitag, 5. August 2011, 07:56

Diese Behauptung hätte ich gerne mal mit konkreten Zahlen unterlegt...
Nun ganz einfach:

Abzüglich der festen Kosten (Miete + Nebenkosten, Kitaplatz) stehen der Familie nicht mal 1.000 zur Verfügung.

Sind beide in Hartz IV:

Sie 328
Er 328
Kind 215
Kind 251,50
Kind 251,50

Zusammen 1374 Regelleistungen plus 511 Unterkunft

Dazu kommen noch die antragspflichtigen Kinder-Sozial-Leistungen

Alleine schon die Regelleistung entspricht ungefähr dem monatlichen Einkommen von ihm.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (5. August 2011, 08:18)


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Freitag, 5. August 2011, 08:23

Ich staune Martin denn auch du hast dich immer darüber beschwert wie wenig man doch bekommt und wie niedrig der Satz für die Menschen ist.
An dieser Meinung wird sich auch nichts ändern.
Ich habe nur geschrieben, daß die Familie bei Hartz IV für alle, ungefähr 500/600 mehr Geld hätte, als wenn nur er der Verdiener ist.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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20

Freitag, 5. August 2011, 10:11

Abzüglich der festen Kosten (Miete + Nebenkosten, Kitaplatz) stehen der Familie nicht mal 1.000 zur Verfügung.

Das wundert mich ein wenig.
Wäre das Einkommen wirklich so niedrig, dann fällt normalerweise die Gebühr für den Kita-Platz in die Sozialstaffel und ist damit reduziert oder auf "0".
Dann möchte ich fragen, ob in den 1000 € das Kindergeld berücksichtigt ist, oder nicht?
Weiterhin müsste bei einem so geringen Einkommen das Bildungspaket zur Verfügung stehen, was man dann noch mit ins Einkommen einrechnen müsste.

Dass aber Ungerechtigkeiten gibt, steht außer Frage.
Jemand, der z.B. ein FÖJ macht, hat monatlich weniger zur Verfügung, als jemand der Hartz IV bezieht und muss in dem Fall entweder vom Elternhaus unterstützt werden, oder noch einen Nebenjob haben.
In den konkreten Fall den ich beschreibe, bekommt derjenige 235€ Taschengeld + 184€ Kindergeld, das reicht nicht an Hartz IV heran, wenn man außerhalb wohnen muss, selbst wenn es noch einen Wohngeldzuschuss gibt.

Diese Dinge bedenkt man normalerweise aber gar nicht, wenn man sich für Kinder entscheidet.

Ich glaube, dass vielfach gesellschaftliche Aspekte eine Rolle spielen, wie z.B. eine allgemeine Kinderfeindlichkeit, und persönliche Aspekte, wie dass man z.B. nur ungern auf Freizeitaktivtäten oder ein bequemes Leben zu Gunsten von Kindern verzichten möchte.
Auch das auslaufende Modell der Großfamilie trägt mit dazu bei..

Außerdem muss man sich im Klaren sein, dass schon seit einer Generation die Geburtenrate so gering ist.. es stehen also auch sehr viel weniger junge Frauen, die Kinder bekommen können, "zur Verfügung"..

=k? !/1