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Norle

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1

Freitag, 24. Juni 2011, 11:29

Hauptschule vor dem Aus - Gnadenschuss für eine sterbende Schulform

Zitat

Hauptschule vor dem Aus

Gnadenschuss für eine sterbende Schulform

24.06.2011, 08:43

Von Johann Osel
Viele Eltern würden alles dafür tun, um ihr Kind von der Hauptschule fernzuhalten. Die CDU will die schon lange als "Restschule" verschriene Schulform nun bundesweit abschaffen und in einer Oberschule als zweite Säule neben dem Gymnasium aufgehen lassen. Doch Bayern und Baden-Württemberg bleiben stur, Lehrerverbände reagieren frustriert.
Quelle : http://www.sueddeutsche.de/karriere/haup…lform-1.1111817

..Man kann nur noch mit den Kopf schütteln wenn man sieht was seit Jahren in Bezug auf Bildung in unserem Land getan wird .. Nichts ! Gelder oder finanzelle Mittel werden anderweitig eingesetzt anstatt Bildung und Schulen zu renovieren und reformieren... Man braucht keine neuen Schüler oder Lehrer oder wie jetzt neue Schulen sondern endlich mal Konzepte und Inhalte das die Schüler auch wieder was lernen und nicht wieder der Ego von irgendwelchen Experten befriedigt werden...

. /g\ ..

2

Dienstag, 28. Juni 2011, 19:39

Leider wird die bildungsferne Schicht in Deutschland immer größer, und wenn dann diese Kinder, die weder gutes Sozialverhalten gelernt noch eine normale altersgemäße cognitive Entwicklung durchlaufen haben, mit den anderen Kindern zusammen in einer Klasse unterrichtet werden, so kann der vorgeschriebene Lehrstoff sicherlich nicht in der vorgeschriebenen Zeit vermittelt werden.

Das bedeutet, die normal und sehr gut entwickelten Kinder können sich nicht entsprechend weiterentwickeln, weil Rücksicht auf die schwachen Schüler genommen werden muß.

Meines Erachtens ist die "Oberschule" in der Haupt- und Realschule zusammengefaßt werden sollen, keine gute Lösung.
-+= Ovidia

Wilmadu

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3

Dienstag, 28. Juni 2011, 19:43

Ich finde diese Lösung gut,wer sagt denn das nicht genug Lehrstoff vermittelt wird ?

Man will nur nicht von den alten Zopf weg.
Der Nächste BItte ! ~k25

4

Dienstag, 28. Juni 2011, 19:48

Die Lehrer müssen auch immer auf die schwachen Schüler Rücksicht nehmen, und wenn derer viele in der Klasse sitzen, kann automatisch nicht so viel gelehrt werden.
-+= Ovidia

alfons1249

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5

Mittwoch, 29. Juni 2011, 07:52

Ich kann den bundesweiten Wegfall (möglichst den sofortigen) der Hauptschule nur begrüßen.
Die Möglichkeiten, in einer Schule von der ersten bis zur zehnten Klasse und darüber hinaus bis zum Abitur in einem gewachsenen Klassenverband lernen zu können, verbessern die Chancen sogenannter "schlechter" Schüler extrem, doch noch in den Genuß eines vernünftigen Abschlußzeugnisses zu kommen.
Wenn dann in dieser Form der Schule ab der achten Klasse in jedem Jahr ein Abschlußzeugnis zu bekommen ist, dann sind die Möglichkeiten des Abgängers vor dem zehnten Schuljahr weitaus besser als jetzt mit der Hauptschule als Auffangbecken durch Lehrerversagen abgesackter Kinder.
In meiner Heimat hatten wir nicht dieses mittelalterliche mehrzügige Schulsystem und das Schulwissen der Kinder waren deswegen im Durchschnitt besser als deren mit den unterschiedlichen Schulformen.
Das Märchen vom "Herabziehen" guter Schüler durch angeblich schlechte wird immer wieder gern von lehrunwilligen bzw. -fähigen sogenannten "Pädagogen" auf die Tagesordnung gebracht und die Eltern nicken dann ganz eifrig (bewußt ob ihres eigenen Versagens) mit den Köpfen.
Wenn dann noch der Irrsinn des föderativen Kleinfürstentums in der Schulpolitik (möglichst in allen politischen Belangen) ein (sofortiges) Ende hat, können die Schüler, die Lehrer und die folgenden Lehrherren nur gewinnen.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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6

Mittwoch, 29. Juni 2011, 08:16

Das Märchen vom "Herabziehen" guter Schüler durch angeblich schlechte wird immer wieder gern von lehrunwilligen bzw. -fähigen sogenannten "Pädagogen" auf die Tagesordnung gebracht
Das ist kein Märchen sondern Realität.
Ein Lehrer, der vor einer Klasse mit 25 Schülern steht und 2-3 lernunwillige/unfähige Schüler in seiner Klasse hat, ist nicht in der Lage einen richtigen Ablauf zu gestalten.
2-3 Schüler können nicht nur den gesamten Unterricht stören, sie gehen auch in der Klasse unter, was die Aufnahme des Lehrstoffs angeht.

Ich bin kein Freund von Hauptschulen aber alle Kinder auf eine Oberschule zu schicken halte ich auch nicht für richtig.
Was tut man mit den Kids, die dem Druck nicht gewachsen sind, mit denen, die dem Lernstoff einfach nicht folgen können?
Landen die dann auf einer Schule, die wir Brettergymi nannten?
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


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|11t

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7

Mittwoch, 29. Juni 2011, 08:17

Alfons sieht es genau richtig. :thumbup:

Wir können es uns nicht leisten, in der Bildung weiter "Verlierer" zu produzieren. Es geht vieeeel besser.

Da war doch jetzt irgendwo ein Artikel über die "beste" Schule Deutschlands (Spiegel oder Focus). Da lernen auch alle zusammen.......und haben dabei grossen Erfolg.

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8

Mittwoch, 29. Juni 2011, 08:21

Gefunden....siehe hier:

stern.de/wirtschaft/familie/deutscher-schulpreis-2011-die-beste-schule-deutschlands-1694512.html

Hut ab.....für neue Wege.. :thumbup:

alfons1249

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9

Mittwoch, 29. Juni 2011, 09:47

Was tut man mit den Kids, die dem Druck nicht gewachsen sind, mit denen, die dem Lernstoff einfach nicht folgen können?
Kinder die diesem angeblichen "Druck" nicht gewachsen sind, gibt es nicht.
Wer von der ersten Klasse an Disziplin, Ordnung und Leistungswillen über einen richtungsweisenden Frontalunterricht gelehrt bekommt, wird auch in den höheren Klassen nicht davon abgehen.
Jahrzehntelanges anständiges Schulsystem, welches sich bis heute auch in anderen Ländern glänzend bewährt, kann nicht falsch sein.
Aber ein mehrzügiges, kleinfürstentümliches und total ordnungsfreies mit völlig untauglichen Spiel-, Experimental- und Schmuseschulen gespicktes Schulsystem aus vergangenen Jahrhunderten, welches nur Versager, Nieten und Hauptschüler (Ausnahmen bestätigen die Regel) hervorbringen kann, hat seine Daseinsberechtigung schon vor über fünfzig Jahren komplett verloren.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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10

Mittwoch, 29. Juni 2011, 14:10

Das ist kein Märchen sondern Realität.
Ein Lehrer, der vor einer Klasse mit 25 Schülern steht und 2-3 lernunwillige/unfähige Schüler in seiner Klasse hat, ist nicht in der Lage einen richtigen Ablauf zu gestalten.
2-3 Schüler können nicht nur den gesamten Unterricht stören, sie gehen auch in der Klasse unter, was die Aufnahme des Lehrstoffs angeht.

Ich bin kein Freund von Hauptschulen aber alle Kinder auf eine Oberschule zu schicken halte ich auch nicht für richtig.
Was tut man mit den Kids, die dem Druck nicht gewachsen sind, mit denen, die dem Lernstoff einfach nicht folgen können?
Landen die dann auf einer Schule, die wir Brettergymi nannten?


Ich möchte nur daran erinnern, dass es in vielen Großstädten Hauptschulklassen gibt, in denen 70 -80 % der Kinder einen Migrantenhintergrund haben und die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Wie sollen die Lehrer das denn alles auffangen?

Es ärgert mich mächtig, wenn hier immer von "unfähigen" und "unwilligen" Pädagogen gesprochen wird. Man möge bedenken, dass ein Lehrer auch nicht die von den Eltern jahrelang versäumte soziale und psychologische Entwicklung auffangen kann.

Leider ist es immer so, wenn die Kinder keine guten Lernerfolge erzielen, sind es immer die "bösen" Lehrer. Sie müssen als Prügelknaben der Nation hinhalten.
-+= Ovidia

alfons1249

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11

Mittwoch, 29. Juni 2011, 14:32

Ich bin kein Freund von Hauptschulen aber alle Kinder auf eine Oberschule zu schicken halte ich auch nicht für richtig.
Nun, das ist die typische Reaktion auf den unglücklich gewählten Begriff "Oberschule", weil der immer gleich einer Schulform höherer Art zugeordnet wird.
Man wollte damit aber nur der überlieferten aber trotzdem nicht veralteten Bezeichnung "Gesamtschule" entkommen, weil der wiederum als Zusammenwürfelung "guter" und "schlechter" Schüler mit den entsprechenden angeblichen negativen Folgen geleichgestellt wird.
"Oberschule" bedeutet eigentlich nichts anderes als "Schule" ganz allgemein, eine Bildungsanstalt in die alle Schüler von der ersten Klasse bis zu ihrem Abschluß gehen können.
Das hat weit über fünfzig Jahre funktioniert (ohne den Abschiebe"bahnhof" Hauptschule oder das völlig überbewertete Gymnasium, in das Kinder viel zu früh und dann auch noch völlig sinnlos von überkandidelten selber unfähigen aber überehrgeizigen Eltern gestopft werden, ob sie wollen/können oder nicht) bzw. funktioniert in anderen Ländern noch immer völlig einwandfrei mit den besten Ergebnissen, wie diese Pisa-Studie aussagekräftig belegt.
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12

Mittwoch, 29. Juni 2011, 16:07

Ich möchte nur daran erinnern, dass es in vielen Großstädten Hauptschulklassen gibt, in denen 70 -80 % der Kinder einen Migrantenhintergrund haben und die der deutschen Sprache nicht mächtig sind.
Genau so ist es - und wenn eines dieser Migrantenkinder nicht gewillt ist etwas zu lernen und seinen Schulalltag damit gestaltet den Unterricht zu stören, kann dies auch der beste Lehrer nicht auffangen.

Kinder die diesem angeblichen "Druck" nicht gewachsen sind, gibt es nicht.
Doch, natürlich gibts die.
Disziplin ist sehr wichtig aber genau so wichtig ist Lernbereitschaft und da sind wir wieder bei einigen Migrantenkindern.
Viele von denen meinen, sie könnten bei einigen naturwissenschaftlichen Fächern die Klasse verlassen. Die Eltern unterstützen sie in ihrem Tun.
So ein Verhalten bringt Unruhe in jede Klasse und lernschwächere Kinder, die gibts zweifelsohne, lassen sich davon irritieren und ablenken.
Nicht alle Kids sind intelligent, nicht allen Kids fällt das Lernen von Anfang an leicht.
Es wird immer Kinder geben, die dem Schuldruck nicht gewachsen sind und bei denen es sogar soweit geht, dass sie sich nach Zeugnisvergabe von einer Brücke stürzen. ( um mal ein krasses Beispiel zu bringen )


"Oberschule", weil der immer gleich einer Schulform höherer Art zugeordnet wird.
Richtig...Oberschule = Gymnasium, Mittelschule = Realschule usw.
Diese Begriffe sind auch mir noch geläufig, wobei sie in meiner Generation nicht mehr gebraucht wurden.

Vor der Hauptschule gabs die Volksschule, hast du mir selbst mal erzählt. Es gab also schon immer unterschiedliche Schulformen für die unterschiedlichen Schüler und genau so ist es auch richtig.
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


( Weihöfer )
|11t

alfons1249

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13

Mittwoch, 29. Juni 2011, 16:36

Vor der Hauptschule gabs die Volksschule, hast du mir selbst mal erzählt. Es gab also schon immer unterschiedliche Schulformen für die unterschiedlichen Schüler und genau so ist es auch richtig.
Nun gut, wenn man es immer nur so versteht, wie man es haben will, ist eine echte Diskussion nicht weiter erforderlich.

Tschüß'n
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14

Mittwoch, 29. Juni 2011, 17:02

nicht allen Kids fällt das Lernen von Anfang an leicht.


so sehe ich das auch.

Auch in der Pubertät wird das Lernverhalten der Schüler sehr unterschiedlich sein und ich frage mich, wie man es schaffen will, Schüler, die eher praktisch begabt sind, in dieser neuen Schulform sinnvoll zu fördern, ohne dass die anderen Schüler, die im Lernstoff schneller vorankommen können, im Niveau herunterzuziehen.

Den Begriff Oberschule finde auch ich sehr unglücklich gewählt.
Er vermittelt einen anspruch, dem diese Schulform nicht gerecht wird.
=k? !/1




15

Mittwoch, 29. Juni 2011, 17:09

über einen richtungsweisenden Frontalunterricht gelehrt bekommt

die leichten Schläge auf den Hinterkopf nicht vergessen. Die sollen nämlich das Denkvermögen erhöhen. |S|
=k? !/1