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Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Immer-mehr-zw…cle1439656.html
Zitat
Mittwoch, 08. September 2010
Schröder wirbt für Familienpflegezeit
Immer mehr zwischen Pflege und Job
Familienministerin Schröder stellt heute das "Deutsche Alterssurvey" vor. Daraus geht hervor, dass 13 Prozent der Arbeitnehmer zwischen 40 und 65 Jahren einen Pflegebedürftigen betreuen. Um die Pflegenden zu unterstützen, will Schröder noch in diesem Jahr ihr Modell einer Familienpflegezeit umsetzen. Doch das Konzept ist umstritten.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fantastic 4« (8. September 2010, 19:20)
Im Ministerium ist man offenbar von pflegenden Angehörigen einer Kurzzeitpflege,die zeitlich Begrenzt ist bis die Mobilität des Patienten wieder hergestellt ist,ausgegangen. In dieser Art Pflege,die auch keine nachhaltige Pflegestufe erhält oder zu mindest nur die Niedrigste, ist es durchaus möglich das ein pflegender Angehöriger in den Job zurückkehrt und dies als wünscheswerte Unterstützung der Pflegenden angesehen wird.Wäre ich Arbeitgeber, würde ich mich z.B. nicht ohne Rückversicherung darauf einlassen, dass der Mitarbeiter weniger arbeitet und dann später diese Arbeit nachholt.., denn niemand kann voraussehen, ob das überhaupt so eintreffen wird..
..die Finanzierung der Pflegekassen krankt schon seit ihrem Start an chronischer Unterfinanzierung ... Das man die ständig steigenden Kosten auch im Pflegebereich abfängt hat man den pflegenden Angehörigen "wiederentdeckt" der den Kassen hilft jährlich Milliarden Beträge für die Pflegekassen einzusparen. Wenn vor Jahren noch der Trend "ins Heim" war ist heute in Verbindung mit pflegenden Angehörigen das genaue Gegenteil zu vermelden,da in der Regel eine Vergütung des pflegenden Angehörigen nicht vorgesehen ist und im Gegensatz zur Heimunterbringung somit nicht unerhebliche Kosten gespart werden. Bis auf die Anrechnung der Pflegezeiten auf den späteren Rentenanspruch gehen die pflegenden Angehörigen leer aus... Kasse machen Andere...Nur stellt sich dann auch die Frage: Wer soll das alles finanzieren - eine stetig steigend Pflegeversicherung wäre die Folge !
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
..es muss niemand Pflegen, der nicht Pflegen möchte, aber es ist vielen Menschen ein Bedürfnis, das für ihre Angehörigen zu tun.Die Dauerpflege chronisch kranker Menschen auf die Familie abzuwälzen
.. kein Kommentar, außer dem, dass hier in dem Bereich der Staat wohl alles nach Deiner Meinung richten soll, wo er doch sonst nach Deiner Meinung überall versagt.
Zitat
Eine Heimpflege ist beim derzeitigen maroden Zustand des Gesundheits- und Pflegedienstes finanziell nicht tragbar, weil diese meist in privater Hand liegen.
Private Organisation der Pflege ist immer teurer als staatliche, es sei denn sie wird familiär oder von sträflich unterbezahlten Angestellten realisiert.
Teile und/oder das gesamte Gesundheitswesen gehören nun mal in staatliche Hand, denn alle privaten Dienste müssen profitorientiert und gewinnbringend arbeiten (die Ergebnisse vieler Überprüfungen haben dies bestätigt - die Gelder laufen nicht zum Patienten/Pflegling, sondern zum leitenden Personal.
Erst wenn das gesamte Gesundheitswesen von der Krankenkasse bis zum letzten Heimplatz staatlich ist, läuft es kostendeckend und für die Patienten.
wo er doch sonst nach Deiner Meinung überall versagt.
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Wie du schon schreibst - die Pflege krankt - und ich meine das wird sich so schnell nicht ändern, ausser man erhöt den Beitragssatz
der Pflege enorm!
.. das kann man doch bei den Ärzten in den Abrechnungsbedingungen festlegen., ganz davon abgesehen, dass der ambulante Pflegedienst mit Sicherheit einen Verbandwechsel oder eine Blutdruckkontrolle genau so durchführen kann wie der Arzt..Den grössten Teil dieser Mittel versickern in den vielen "Vereins-Kassen",so das wir heute schon die Situation haben das immer mehr Ärzte ihre Hausbesuche einstellen weil es sich nicht für sie Lohnt wenn sie -die Ärzte - für ihre Bemühungen das gleiche bekommen wie der ambulante Pflegedienst
Wo ist das Problem, wenn sich bei entsprechendem Bedarf auf dem Lande "Meyers rollende Ambulanz" gründet und Pflegefälle in der häuslichen Umgebung betreut?das die Vereine nur so aus dem Boden schiessen...
..das Problem liegt darin das man immer häufiger Abstriche an der Qualität hinnehmen muss ,denn man ist ja froh einen ambulanten Dienst zu haben... Der Grund liegt darin das die ausgebildeten und berufserfahrenen Kräfte sich selbstständig = einen ambulanten Dienst /Verein aufmachen und sich aus dem "Tagesgeschäft" zurückziehen und billigere ,zum Teil Berufsfremde Kräfte übernehmen die Arbeit...Wo ist das Problem, wenn sich bei entsprechendem Bedarf auf dem Lande "Meyers rollende Ambulanz" gründet und Pflegefälle in der häuslichen Umgebung betreut?
Es werden Mitarbeiter eingestellt, für die entsprechende Steuern entrichtet werden usw..
ganz davon abgesehen, dass der ambulante Pflegedienst mit Sicherheit einen Verbandwechsel oder eine Blutdruckkontrolle genau so durchführen kann wie der Arzt..
"Deutsche Alterssurvey", Arbeitnehmer, Familienministerin Schröder, Familienpflegezeit, Job, Pflege, Pflegebedürftigen, Pflegenden
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