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Schüler-BAFöG kommt zurück
Politik
Dienstag, 20. April 2010
Sozialpolitik in Brandenburg
Schüler-BAFöG kommt zurück
Das allgemeine Schüler-BAFöG erlebt ein Comeback. Im Westen war es in den 80-er Jahren unter der Regierung Kohl (CDU) abgeschafft worden. Jetzt führt es Brandenburg wieder ein und will auch andere Bundesländer dafür begeistern.
Brandenburg wird als erstes Bundesland Kindern einkommensschwächerer Familien wieder ein sogenanntes Schüler-BAFöG zahlen. Die neue Unterstützung für Gymnasiasten soll schrittweise ab August zunächst in der 11. Klasse und in den folgenden Jahren in der 12. und 13. Klasse eingeführt werden. Voraussetzung ist, dass das Einkommen der Eltern bei einem Kind nicht höher als 2000 Euro ist oder bei zwei Kindern nicht höher als 2500 Euro.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Schueler-BAFo…icle833579.html
Das wäre wirklich sinnvoll und wünschenwert. Gerade ab Klasse 11 geht es mit den Schulweg-, Bücher-, und anderen Kosten richtig zur Sache.
Nur, es müsste auch verlässlich sein. Weiß ich als Anspruchsberechtigter, wenn mein Kind heute in der 5 Klasse im Gymnasium beginnt, ob es dann in Klasse 11 wirklich BAFÖG bekommt?
Eine Frage hätt ich aber noch an Herrn Platzeck: "Ist nur ein Abitur oder eine Fachholschulreife förderwürdig?"
..so wünschenswert das auch für viele Eltern ist,ist doch das Geld dafür im Moment anderweitig festgelegt... Erst müssen mal die anderen Länderfürsten überzeugt sein das das Geld da gut angelegt ist anstatt wiedermal eine Bank zu retten die sich verzockt hat...
Steht da vielleicht ne Wahl ins Haus?
Jeder vernünftige Mensch ist der Meinung, daß zusätzliche Geldmittel nicht in die Hände der Betroffenen gehört, sondern direkt in die Schulen und anderen Kindereinrichtungen
Die dödeligen Politclowns haben das immer noch nicht inhaliert und verdaut, da sie erkenntnisresistent sind
Wie soll das eigentlich werden, weil doch alles, was an Finanzen von "oben" kommt, auf das Hartz IV aufgerechnet wird ? ? ?
Voraussetzung ist, dass das Einkommen der Eltern bei einem Kind nicht höher als 2000 Euro ist oder bei zwei Kindern nicht höher als 2500 Euro.
Brutto oder Netto ?, denn wer über ein derart hohes Nettoeinkommen verfügt, gehört im Osten schon fast zu den Superreichen aber auch als Bruttoeinkommen ist das noch recht hoch gegriffen, denn ein Berufskraftfahrer im innerdeutschen Transport bekommt gerade mal 1500,-€ brutto und die Frau sitzt oft genug zu Hause und stockt mit Hart IV auf . . .
Da es sich dann auch noch ausgerechnet um das wirklich finanzarme Land Brandenburg handelt, wird wohl dieser angedachte Geldsegen wegen "is nich" ins Wasser fallen
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
daß zusätzliche Geldmittel nicht in die Hände der Betroffenen gehört,
Ab Klasse 11 zahlen hier in Niedersachsen die Schüler ihre Fahrkarten selbst, das nutzt das Geld in der Schule diesen Schülern herzlich wenig..
Wir profitieren hier in der Fläche schon von einem Sonderpreis für ein Jahresabo.
Trotzdem löhnen wir schlappe 70 € pro Monat, allein für die Fahrkarte.
Von anderen Kosten, wie Schulbücher, Taschenrechner, Kursfahrten, usw. reden wir im Moment noch nicht..
ein Berufskraftfahrer im innerdeutschen Transport bekommt gerade mal 1500,-? brutto
Wo hast Du das denn her? s14"
Das hab ich Anfang der `90er im Güternahverkehr schon Netto in D-Mark verdient - allerdings als Gefahrgutfahrer.
Wo hast Du das denn her?
Unser Schwiegersohn, sein Bruder und sein Vater sind Berufskraftfahrer und liegen öfter auf der Straße, als daß sie drauf fahren
Zu guten Zeiten, als sie noch im europaweiten Fernverkehr fuhren, verdienten sie auch noch ein wenig mehr
Da aber auch vor den größeren Firmen die Pleitewelle keinen Halt gemacht hat, müssen sie damit vorlieb nehmen, was regional und in finanziell noch vertretbarer Entfernung an beruflichen Möglichkeiten im Angebot ist und das ist mengen- und geldmäßig nicht viel oder lukrativ
Schwiegersohn fährt mittlerweile innerhalb der letzten zwei Jahre für die vierten Firma und über der beginnt auch schon wieder der Pleitegeier zu kreisen, mit den anderen klagt er sich bei Gericht herum, damit er wenigstens noch den ausstehenden Hungerlohn nachgezahlt bekommt aber es ist eben sehr schwer einem nackten Mann etwas aus der Tasche zu ziehen . . .
Alle drei sind schon bis zu 150 Kilometer gependelt aber das bißchen mehr an Lohn ist durch die Pendelei wieder aufgefressen worden und Hamburg, Nürnberg oder gar Holland eignen sich als Arbeitsort für Pendler (doppelter Haushalt lohnt auch nicht und Umzug ist auch keine Lösung bei der unsicheren Arbeitsplatz-Situation)
Von anderen Kosten, wie Schulbücher, Taschenrechner, Kursfahrten, usw. reden wir im Moment noch nicht..
Diese Kosten würden ja wegfallen, wenn die Gelder nicht in die Familien, sondern direkt in das Bildungswesen fließen würden
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Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (22. April 2010, 08:05)
Schulbücher, Taschenrechner..
Diese Kosten würden ja wegfallen, wenn die Gelder nicht in die Familien, sondern direkt in das Bildungswesen fließen würden
jein.. in den höheren Jahrgangstufen werden je nach Kurs und Zentralabiturthema sehr unterschiedliche Bücher benötigt.
Hier macht es keinen Sinn, die entsprechenden Bücher in der Schule zu beschaffen, diese sind im nächsten Jahr oftmals nicht wieder einsetzbar, oder für den nächsten Kurs nicht ausreichend vorhanden, oder es gibt einen Überhang..
Die zentrale "Verwaltung" würde nach meiner Meinung da zuviel unnötiges Geld verschlingen..
Hier finde ich eine direkte Förderung beim Schüler schon angemessener.
Wer es trotz schlechter finanzieller Verhältnisse bis in Klasse 11 geschafft hat, wird sein BAFÖG auch nicht verrauchen oder versaufen..
Ich hab damals auch kein BAFÖG gekriegt, weil mein Vater 20,-DM zuviel verdient hat.
Hab dann 1 x / Woche Prospekte verteilt und in den Sommerferien schon mal in meinem zukünftigen Lehrbetrieb gejobbt.
jein.. in den höheren Jahrgangstufen werden je nach Kurs und Zentralabiturthema sehr unterschiedliche Bücher benötigt.
Tja das ist eben der herausragende Nachteil dieses schädlichen Kleinfürstentum im Schulwesen
Bei einem bundesweiten System von ganztäglichen Gesamtschulen gäbe es auch nur einen Lehrplan, einen Satz Lehrbücher und kein Kuddelmuddel mit diesem Kurssystem und Wahlfächern und anderem Unsinn
Dann wäre auch das ganze Geld ordentlich und nutzbringend anzulegen
Wenn es dann trotzdem noch in der einen oder anderen Familie finanziell klemmt, kann man gewiß bessere Regelungen finden als die altbewährte Gießkanne (auch wenn sie auf Antrag ausgeschüttet wird)
Wer es trotz schlechter finanzieller Verhältnisse bis in Klasse 11 geschafft hat, wird sein BAFÖG auch nicht verrauchen oder versaufen..
Nun, dieses allgemeine Vorurteil über die Menschen ohne ausreichendes Einkommen habe ich noch nie zu meinem gemacht
Daß es das auch gibt, will ich aber nicht abstreiten
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Nun, dieses allgemeine Vorurteil über die Menschen ohne ausreichendes Einkommen habe ich noch nie zu meinem gemacht
Daß es das auch gibt, will ich aber nicht abstreiten
Wer mich kennt, weiß das ist auch nicht mein Urteil über Menschen mit geringem Einkommen oder "Stütze"..
Das ist die Antwort auf die Feststellung, dass Geld in der Schule generell besser aufgehoben ist, als in der Hand der Menschen..
Denn nochmal: Wer ab Klasse 11 z.B. seine Buskarte zahlen muss, und die Schule nicht in erreichbarer Nähe hat, ist um BAFÖG vielleicht sehr froh.
Denn nochmal: Wer ab Klasse 11 z.B. seine Buskarte zahlen muss, und die Schule nicht in erreichbarer Nähe hat, ist um BAFÖG vielleicht sehr froh.
In guten Zeiten gab es mal Schulbusse oder bezahlte Schülertickets oder sogar Schulen in erträglicher Nähe . . . s8"
Ich habe diese Vorurteile ja auch gar nicht Dir zugeschoben
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
In guten Zeiten gab es mal Schulbusse oder bezahlte Schülertickets oder sogar Schulen in erträglicher Nähe .
Ja, aaaaber..
In Niedersachsen wird das Schülerticket bis einschließlich der Klasse 10 vom Landkreis gezahlt, dann endet nämlich die allgemeine Schulpflicht.
Wer freiwillig länger geht, zahlt selber, auch wenn er Hartz IV hat.
Vor 2 Jahren hat eine Schülerin aus diesem Landkreis um Übernahme dieser Kosten (80,- €/Monat) geklagt und verloren..
Da wäre z.B. BAFÖG toll gewesen..
Wer im Flächenland, so wie wir lebt, hat eine weiterführende Schule nicht direkt vor der Nase.
Wenn eine Mehrzügigkeit und damit ein breitgefächtertes Angebot (Qualität) vorhanden sein soll, muss die Schule schon ein größeres Einzugegebiet haben. Damit fallen eben nun mal Fahrwege und Kosten an.
Stimmt,ich musste in der 10 ten Klasse mein Busfahrkarte auch selber zahlen.Fast 70DM.Und ich war sehr froh das ich damals Bafög bekam.Sonst wäre das schlecht möglich gewesen.Und das ist schon ein paar Jährchen her.