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Norle

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1

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 11:17

Jeder Zweite geht in Frührente

Zitat

Rekord im Jahr 2010

Jeder Zweite geht in Frührente

28.12.2011, 06:58

Von Thomas Öchsner
Immer mehr Beschäftigte in Deutschland gehen vorzeitig in den Ruhestand und nehmen dafür Einbußen bei den Altersbezügen in Kauf. 2010 war dies bereits fast jeder zweite. Gewerkschaften und Sozialverbände befürchten, dass sich das Problem im kommenden Jahr noch verschlimmern wird - und warnen eindringlich vor Altersarmut.
Quelle : http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/re…rente-1.1244982

..man hatte lange vor den Auswirkungen der "Rente mit 67" gewarnt,aber man traf bei den zuständigen Verantwortlichen immer auf taube Ohren... Das ältere Menschen mit 50 und darüber in Deutschland schlechte Chancen haben auf dem Arbeitsmarkt einen Job zu bekommen wird schlichtweg ignoriert. Das diese Menschen dann ein Grossteil der Langzeitarbeitslosen bilden ist eigentlich "logisch" und wenn sie Hartz IV haben wollen müssen sie ihr Erspartes "verbrauchen"..und Arbeit bekommen sie keine da spielt es mit den "Abschlägen" keine Rolle ...sie gehen in die Altersarmut - vom Staat verordnete Armut... traurig aber wahr,das man sowas mit Menschen macht die ihr Leben lang geschufftet haben....



/g\

2

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 12:00

vom Staat verordnete Armut... traurig aber wahr,das man sowas mit Menschen macht die ihr Leben lang geschufftet haben....

Das verstehe ich jetzt nicht ganz.
Denn:

Zitat

Grundsätzlich wird die Rentenversicherung durch Beiträge finanziert, die bei versicherungspflichtigen Beschäftigten je zur Hälfte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen werden.
[...]
Neben den Einzahlungen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber wird das System in erheblichem Umfang durch Bundeszuschüsse, also aus Steuermitteln, getragen.
Quelle: wikipedia


Und wenn ich das richtig gelesen und verstanden habe, war das seit Einführung der GRV niemals anders.

3

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 13:15

dann geht ja die rechnung der regierung auf. 113 € im durchschnitt nimmt jeder an einbusse in kauf.

alfons1249

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4

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 13:59

Zitat von »Norle«

vom Staat verordnete Armut... traurig aber wahr,das man sowas mit Menschen macht die ihr Leben lang geschufftet haben....

Das verstehe ich jetzt nicht ganz.
Denn:
Zitat

Grundsätzlich wird die Rentenversicherung durch Beiträge finanziert, die bei versicherungspflichtigen Beschäftigten je zur Hälfte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen werden.

[...]

Neben den Einzahlungen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber wird das System in erheblichem Umfang durch Bundeszuschüsse, also aus Steuermitteln, getragen.
Quelle: wikipedia

Und wenn ich das richtig gelesen und verstanden habe, war das seit Einführung der GRV niemals anders.

Das mußt Du im ganzen Zusammenhang begreifen:
Je länger der Staat die Lebensarbeitszeit hinausschiebt und die Mindestlebensarbeitszeit ebenfalls anhebt, um überhaupt in Rente gehen zu dürfen, desto geringer wird der Rentenanspruch, denn die älteren Arbeitnehmer sind zum größten Teil arbeitslos, langzeitarbeitslos, in Hartz IV oder haben nur sehr schlecht bezahlte Jobs (Leihsklaven).
Somit verringert sich auch dieser sogenannte Arbeitgeberanteil, der in Wahrheit nur zurückgehaltener Lohn ist.
Auch müssen diese älteren Arbeitnehmer größtenteils zum Amt, um den "Lohn" aufstocken zu lassen, damit sie überhaupt das Rentenalter erreichen können.
Der Anteil an staatlichen Zuwendungen und Geldern für die Rentenansparung wird bei Arbeitslosigkeit und Hartz IV so minimal, daß er kaum für die Erhöhung der Altersrente wirksam wird.
Also wird jeder ältere Arbeitnehmer so schnell als möglich in vorzeitige Rente gehen, um den Verlust an Geld ausgleichen zu können.
Robert schrieb von etwa 113,- Euronen Rentenverlust bei vorzeitigem Rentenantritt.
Rechnet man diese 113 Euro auf die Jahre bis zum realen Altersrentenbeginn um, ist der reale Verlust gar nicht so extrem.
Wartet man aber die restlichen Jahre (meist sind es zwei Jahre) bis zum Altersrentenbeginn, ist der finanzielle Verlust relativ hoch, nämlich die komplette Rente für eben diese zwei Jahre.
Allerdings bezeichne ich den prozentualen Abstrich von der Rente für die gesamte Dauer der Rentenzahlung als betrügerischen Diebstahl, denn logischer Weise dürfte dieser Abschlag nur für die Jahre berechnet werden, die der AN eher in Rente geht.
Wie man es dreht oder wendet, dieser ganze staatliche Aktionismus zur Erhöhung des Steuereinkommens über die Lohnsteuer der Alten ist der sehr abschüssige Weg in die Altersarmut und kostet den Staat mehr Geld, als eine anständige Rentenzahlung spätestens mit 65 Jahren, denn wer keine gute Rente bekommt, wird den Weg zum Amt gehen müssen um die Aufstockung weiter bekommen zu können, die er schon in seiner aktiven Arbeitszeit im Alter erbetteln mußte.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


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5

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 15:47

Zitat

ist die Rente mit 67 ein reines Rentenkürzungsprogramm."

Diese Ungerechtigkeit gleich ich doch mal schnell aus und gehe früher in Rente. Hier schlägt die längere Rentenlaufzeit , die ich

mir da schaffe, den zu erwartenden Abschlag. Altersarmut erwartet mich in diesem Rentensystem sowieso.

Bei der Rente mit 67 spielt der Faktor " Tot " eine grosse Rolle.. ~k07 -M-

Ich geniesse die Abschläge, die ich als EU Rentner habe... ^01s


6

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 20:21

dieser sogenannte Arbeitgeberanteil, der in Wahrheit nur zurückgehaltener Lohn ist.
Ok, dann ändern wir das und Du als AN versicherst Dich damit selber, natürlich privat.
Damit ist dann auch gleich der böse Staat aus seiner Pflicht/Verantwortung genommen.

In etwa 2 Generationen haben wir uns dann wieder um ca. 300 Jahre in der Zeit zurück entwickelt, als es in den deutschen Kleinstaaten gar keine Altersversorgung gab.

Zitat

Anfänge
Zünfte und Gilden im Mittelalter kannten bereits Selbsthilfeeinrichtungen auf gemeinschaftlicher Grundlage. Handwerk und Bergbau gelten als früheste Vorläufer der heutigen Sozialversicherung. Das Gesetz über die Vereinigung der Berg-, Hütten- und Salinenarbeiter in Knappschaften vom 10. April 1854 war die erste landesgesetzliche, öffentlich-rechtliche Arbeiterversicherung. Mit diesem Gesetz wurden die Knappschaftskassen einheitlich organisiert und obligatorisch eingeführt. Die Bergarbeiter wurden zur Beitragszahlung verpflichtet und die Mindestleistung der Kasse festgelegtDurch eine Kaiserliche Botschaft Wilhelms I. vom 17. November 1881 wurde der Aufbau einer Arbeiterversicherung eingeleitet, in der Arbeiter gegen Krankheit, Unfall und materielle Not bei Invalidität oder im Alter versichert werden.
Quelle: wikipedia

kostet den Staat mehr Geld, als eine anständige Rentenzahlung spätestens mit 65 Jahren,
Wieso das denn?
Sowohl die Rente, als auch die Bezuschußung kommen aus dem Steuertopf.

alfons1249

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7

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 14:05

Sowohl die Rente, als auch die Bezuschußung kommen aus dem Steuertopf.
Wenn Du das so kleinlich nehmen willst, dann mußt Du auch zugeben, daß sämtliche Finanzen des Staates von eben diesen Steuern gespeist werden.
Nur die Töpfe, die mit diesen Steuern gefüllt werden, sind mehr als ungerecht verteilt.
Und aus den Töpfen, die dem Volk zustehen, bedient sich seit Jahrzehnten völlig ungeniert und schamlos der Staat um die falschen Löcher in den falschen Töpfen zu stopfen.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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8

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 15:50

Wieso das denn?
Sowohl die Rente, als auch die Bezuschußung kommen aus dem Steuertopf.
Verwechsele das mal nicht mit den Pesionszahlungen, die kommen komplett vom Steuerzahler.

Die Rente wird zur Hälfte vom Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer eingezahlt. Die Bezuschussung muss nur sein, weil

1. sich die Finanzminister immer an den Einlagen vergriffen haben,
2. von der Rentenkasse Leistungen erbracht werden müssen, die mit einer Altersversorgung überhaupt nichts zu tun haben.
Geduld bedeutet nicht, sich alles gefallen zu lassen. Verständnis bedeutet nicht, alles zu billigen. -+=

9

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 16:13

Sowohl die Rente, als auch die Bezuschußung kommen aus dem Steuertopf.
Wenn Du das so kleinlich nehmen willst, dann mußt Du auch zugeben, daß sämtliche Finanzen des Staates von eben diesen Steuern gespeist werden.
Nur die Töpfe, die mit diesen Steuern gefüllt werden, sind mehr als ungerecht verteilt.
Und aus den Töpfen, die dem Volk zustehen, bedient sich seit Jahrzehnten völlig ungeniert und schamlos der Staat um die falschen Löcher in den falschen Töpfen zu stopfen.


so wie er z.b. die maut z.t. für afghanistan verwendet

10

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 16:15

Wieso das denn?
Sowohl die Rente, als auch die Bezuschußung kommen aus dem Steuertopf.
Verwechsele das mal nicht mit den Pesionszahlungen, die kommen komplett vom Steuerzahler.

Die Rente wird zur Hälfte vom Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer eingezahlt. Die Bezuschussung muss nur sein, weil

1. sich die Finanzminister immer an den Einlagen vergriffen haben,
2. von der Rentenkasse Leistungen erbracht werden müssen, die mit einer Altersversorgung überhaupt nichts zu tun haben.



hallo wasserfrau,

und weil er arbeitgeber subventioniert und zuschuss zahlt für die leute die für dumpinglöhne arbeiten. dadurch entfallen die beiträge der arbeitgeber

11

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 16:39

Nur mal so zur Info: Auch für Geringverdiener werden Rentenversicherungsbeiträge abgeführt.
=k? !/1




alfons1249

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12

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 17:14

Nur mal so zur Info: Auch für Geringverdiener werden Rentenversicherungsbeiträge abgeführt.
Ja und ? ? ?

Die paar Groschen machen doch den Kohl für den Kleinverdiener nicht fett aber Tausende dieser Arbeitnehmer füllen durch die Ersparnis dem Unternehmer die Taschen.
Ich habe von meiner Rentenkasse mal die Rechnung aufmachen lassen, wieviel ich privat (aus eigener Tasche) bei Konstellation der Arbeit, wie sie bei mir existiert, in die Kasse einzahlen muß, damit ich beim Renteneintritt ein paar Euro mehr Rente monatlich bekomme.
Um überhaupt spürbar und auf dem Papier sichtbar mehr Rente zu bekommen, müßte ich mehr als dreihundert Euronen monatlich einzahlen, besser wären vier- bis fünfhundert und mehr.
Da wird dem Geringverdiener aber die Brieftasche platzen, wenn er seine Hunger-Rente abholt . . .
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


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13

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 17:15

Wenn Du das so kleinlich nehmen willst, dann mußt Du auch zugeben, daß sämtliche Finanzen des Staates von eben diesen Steuern gespeist werden.
Lieber einmal "kleinlich" nehmen, als dauernd mit der großen Keule draufhauen.

Nur die Töpfe, die mit diesen Steuern gefüllt werden, sind mehr als ungerecht verteilt.
Darum gehts hier in diesem Thema aber nicht.

Und aus den Töpfen, die dem Volk zustehen, bedient sich seit Jahrzehnten völlig ungeniert und schamlos der Staat
Seit wann stehen die Abgaben des Volkes an die Herrscher dem Volk zu?
Sorry, auch diese Frage gehört hier eigentlich nicht rein.

14

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 17:21

Nur mal so zur Info: Auch für Geringverdiener werden Rentenversicherungsbeiträge abgeführt.

Ja und ? ? ?

Die paar Groschen machen doch den Kohl für den Kleinverdiener nicht fett aber Tausende dieser Arbeitnehmer füllen durch die Ersparnis dem Unternehmer die Taschen.

Wo bitte spart der Unternehmer, der für seine 400 - €-Kräfte die Pauschalen abführt?

Die 400 - € Kraft ist in dem Beschäftigungsverhältnis der Gewinner!

Die arbeitet brutto = netto, führt nichts ab, wohl aber der Arbeitgeber.

die lacht, solange sie den Job hat, zahlt selber nix ein und quakt beim Renteneintritt über die niedrige Rente??
=k? !/1



Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flora« (29. Dezember 2011, 17:41)


alfons1249

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15

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 17:24

Lieber einmal "kleinlich" nehmen, als dauernd mit der großen Keule draufhauen.
Ach ja ? ? ?
Die Wahrheit über die Sch****, die hier am Kochen ist, zu schreiben, ist also mit der "Großen Keule draufhauen" . . .

Es werden aber mehr und mehr Arbeitnehmer zwangsweise in Frührente gehen müssen, weil ihnen von der ArGe keine andere Wahl gelassen wird.
Und nicht umsonst hat der ÖD die schon beendete Regelung der Altersteilzeit wieder reaktiviert, weil eben die Gelder für diese Mitarbeiter nicht mehr vorhanden sind.
Frührente, Altersteilzeit und andere Maßnahmen zur Entfernung älterer AN aus dem Arbeitsmarkt, sind eben die Sargnägel für Rentner, die von ihren Altersbezügen, wie es so schön/schaurig neudeutsch heißt, weder leben noch sterben können . . .
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

16

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 17:31

Ach ja ? ? ?
Die Wahrheit über die Sch****, die hier am Kochen ist, zu schreiben, ist also mit der "Großen Keule draufhauen" . . .

Ja, wenn Du denn mal über die Wahrheit schreiben würdest.
Fakt ist, es zahlen nicht alle mit einem Einkommen in den Topf!
Fakt ist, es gibt eine Beitragsbemessungsgrenze für Besser/Gutverdienende!
Das wäre die wahre Sch..., über die Du Dich aufregen solltest.

alfons1249

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17

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 17:36

Ja, wenn Du denn mal über die Wahrheit schreiben würdest.
Fakt ist, es zahlen nicht alle mit einem Einkommen in den Topf!
Fakt ist, es gibt eine Beitragsbemessungsgrenze für Besser/Gutverdienende!
Das wäre die wahre Sch..., über die Du Dich aufregen solltest.
Für diese meine Forderungen, die ich nicht nur für die Krankenkassen, sondern für alle anderen Sozialkassen auch, schon oft genug gestellt habe, blies mir auch in diesem Forum ein gewaltiger und eisiger Wind entgegen.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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18

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 17:41

Es nutzt aber nichts, wenn Du Deine Forderungen hier im Forum stellst.
Reich eine Petition ein, meine Unterstützung hättest Du.

19

Freitag, 30. Dezember 2011, 05:40

nicht zu vergessen, ein grossteil der AN geht wegen mobbing in den vorruhestand.
ältere und alte AN sind sehr schwer zu entlassen, also mobbing.
danach hat man die möglichkeit AN für weniger bezüge einzustellen z.b. billiglöhner, 400 €, rentner die zuverdienen müssen und dergleichen.

20

Freitag, 30. Dezember 2011, 07:19

Man sollte nicht vergessen, dass es für Betriebe nicht vorteilhaft ist, ältere Mitarbeiter, die lang dabei sind, zu kündigen und durch Neueinstellungen zu ersetzen.
Es ist ein Risiko, sich neue Leute zu suchen und es kostet den Betrieb Geld, neue Leute einzuarbeiten.
=k? !/1