Sie sind nicht angemeldet.

Guten Tag lieber Gast,
um »Unser Web Forum« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich
  • »Norle« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 190

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

  • Nachricht senden

1

Montag, 12. Dezember 2011, 11:18

Anfrage der Linksfraktion : Geringverdiener leben kürzer

Zitat

Montag, 12. Dezember 2011

Große Anfrage der Linksfraktion

Geringverdiener leben kürzer

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Dies gilt allerdings nicht für Arbeiter mit geringem Einkommen. Einen längeren Rentenbezug nehmen nur Arbeitnehmer mit durchschnittlichen Einkommen und darüber in Anspruch.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Geringverdien…cle4979701.html

..eigentlich dürfte das auch nicht gross überraschen,das die die arbeiten -manchmal nicht selten - 2..3 Jobs machen um einigermassen über die Runden zu kommen irgendwann umhaut... Nur weil manche Unternehmen sich nicht schämen "Hungerlöhne" zu zahlen und gleichzeitig mit Umsatzrekorden in den Medien prallen ...

Und die etablierten Parteien sind auch nicht besser..,.Die Altersarmut kommt immer näher > Rente mit 67 ,obwohl nicht einmal annähern die Hälfte der arbeitenden Rentner kein Job hat... etc...

/g\


2

Montag, 12. Dezember 2011, 16:59

Die Aussage gab es aber schon immer: "Wenn du arm bist, mußt du früher sterben.
Geduld bedeutet nicht, sich alles gefallen zu lassen. Verständnis bedeutet nicht, alles zu billigen. -+=

alfons1249

Meister

  • »alfons1249« ist männlich

Beiträge: 2 568

Wohnort: habe ich noch

Beruf: habe ich mehrere

  • Nachricht senden

3

Montag, 12. Dezember 2011, 17:37

Wenn du arm bist, mußt du früher sterben.
Falls die FDP ihre völlig unsozialen Forderungen nach fünf bzw. zehn Euro pro Arztbesuch in die Tat umsetzten sollten, trifft dieser Spruch auch auf alle Normalverdiener zu . . .
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

4

Montag, 12. Dezember 2011, 20:14

Zitat


( aus " scharf links online 14.01.11 )
Ein reicher Mann in der Bundesrepublik Deutschland wird im Durchschnitt 82 Jahre alt, ein armer Bundesbürger aber nur 72 Jahre.

Wie Wasserfrau schon schreibt:



Zitat

"Wenn du arm bist, mußt du früher sterben.

Für mich würde es bedeuten, wenn ich bis zum 67 Lebensjahr arbeiten müsste - hätte ich nur eine Rentenbezugsdauer von 5 Jahren

zu erwarten..aber nur, wenn ich zu den armen Bundesbürgern gehöre ... ?(

Eins weiss ich aus eigener Erfahrung - gebildete, gut informierte Bürger werden medizinisch besser versorgt - warum, weil sie genau

wissen was ihnen zusteht, wie man an medizinische Leistungen kommt und das nötige Kleingeld ist dabei sehr hilfreich.

Der Zugang zu bestimmten Fachärzten ist dem Kleinrentner/Geringverdiener mit niedrigem Einkommen oft/fast unmöglich - wer kann sich schon

die teuren Fahrten leisten - also muss er sich mit seinem Hausarzt begnügen, der dann oft auf Verdacht behandelt.

So stibt man dann an einer Krankheit die nicht erkannt wurde....oder sollte sie es nicht... ?( :D

Ich bin jedenfalls gut informiert!

tourist

Fortgeschrittener

  • »tourist« ist männlich

Beiträge: 562

Wohnort: Bremen

Beruf: Verw.Ang. in Ruhe

  • Nachricht senden

5

Montag, 12. Dezember 2011, 20:27

Man kann seinem Schicksal

nicht entgehen, lieber Fanta, das sollte dir eigentlich klar sein. ~k02
:) Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf. ~k02

6

Montag, 12. Dezember 2011, 20:45

Man kann seinem Schicksal
nicht entgehen, lieber Fanta, das sollte dir eigentlich klar sein. ~k02
Ich habe kein Schicksal - ich habe eine Bestimmung und das sollte dir eigentlich klar sein Walter... ~k15~

7

Montag, 12. Dezember 2011, 20:51

Die Lösung dieses Problemes liegt doch auf der Hand.
Die Linken schaffen für alle ein gleiches Einkommen im Alter
Dann leben die Reichen kürzer, die Armen länger, und alle sind glücklich. ;)
=k? !/1




8

Montag, 12. Dezember 2011, 21:08

Die Lösung dieses Problemes liegt doch auf der Hand.
Die Linken schaffen für alle ein gleiches Einkommen im Alter
Dann leben die Reichen kürzer, die Armen länger, und alle sind glücklich.

Wenn es etwas gerechter zugehen würde... hätten wir nicht so eine Debatte!

Und was spricht gegen ein gleiches Einkommen im Alter, warum muss ein Pastor, Lehrer besser gestellt sein und dann noch mit

einem längeren Leben belohnt wird...und der Müllmann darf ins Gras beissen..wen kann man denn da glücklich schätzen... ?(


9

Dienstag, 13. Dezember 2011, 14:57

warum muss ein Pastor, Lehrer besser gestellt sein und dann noch mit einem längeren Leben belohnt wird...und der Müllmann darf ins Gras beissen..
Gegenfrage:

Warum soll ein Lehrer, der deutlich mehr in seine Ausbildung investiert hat, am Ende dieselbe Rente wie ein Müllmann bekommen?

Die geringere Lebenserwartung alleine nur am Einkommen festzumachen, halte ich für gewagt.
=k? !/1




alfons1249

Meister

  • »alfons1249« ist männlich

Beiträge: 2 568

Wohnort: habe ich noch

Beruf: habe ich mehrere

  • Nachricht senden

10

Dienstag, 13. Dezember 2011, 15:27

Warum soll ein Lehrer, der deutlich mehr in seine Ausbildung investiert hat, am Ende dieselbe Rente wie ein Müllmann bekommen?
Was hat er denn mehr investiert ? ? ?
Doch nur Zeit, denn sein (und das aller anderen Akademiker) Studium haben wir alle bezahlt und sein komplettes Gehalt (und das aller anderen Akademiker) bezahlen wir ebenfalls.
Der Müllmann dagegen, ohne den auch der Lehrer (und alle anderen Akademiker) wie ein Schwein im Dreck leben müßte, setzt Tag für Tag seine Gesundheit aufs Spiel, damit wir alle sauber und ordentlich leben können.


Die geringere Lebenserwartung alleine nur am Einkommen festzumachen, halte ich für gewagt.
Oh doch . . .
Man sitze nur mal im Wartezimmer jeder beliebigen Arztpraxis.
Und das gewöhnlich stundenlang, weil es immer wieder Leute gibt, die selbst beim Arzt "gleicher" sind als alle anderen, die sofort unter vielen Bücklingen des Praxispersonals in das Ordinationszimmer geleitet werden, während der Otto-Normal-Kassen-Patient noch länger warten muß.
Aber abgesehen von den Wartezeiten geht diese "Gleichbehandlung" besonders beim Zahnarzt weiter:
Welcher Kassenpatient kann sich mehr leisten, als den normalen Zahnersatz, den er Abend für Abend ins Wasserglas legt ? ? ?
Während der Privatpatient oder derjenige Patient, der es sich leisten kann, eine Zahnersatzzusatzversicherung (mindestens 25,- pro Monat) abzuschließen, mit teuren Brücken, Zahnimplantaten, kompletten Überkronungen oder ganzen auf Implantaten verankerten festsitzenden Gebissen versorgt werden, was ja eigentlich jedem Patienten zustehen müßte.
Allein schon mit einem ringsum komplett saniertem Gebiß lebt der Patient länger, weil er viel besser und gesünder essen, bzw. seine Nahrung aufbereiten kann.
Das geht mit der Unterbringung und Versorgung in den Kliniken weiter, mit den verschiedensten Behandlungen und/oder "Ersatzteilen" weiter, von denen der Kassenpatien nur träumen kann, obwohl es ihm gesundheitlich eventuell sogar noch schlechter geht als dem ringsum gepamperten Privatpatienten.
Das alles müßte nicht sein, wenn aus den rund 200 einzelnen Krankenkassen (153 GKV und 46 PKV) eine einzige staatliche Krankenkasse gebildet würde (ohne diesen perversen geldschluckenden Beamtenapparat "Gesundheitsfond"), in die alle zu versichernden Personen den gleichen prozentualen Beitrag einzuzahlen hätten.
Mit den Millionen Euro, die durch den Wegfall der Vorstände, Verwaltungen und Leitungspersonal eingespart werden würden, könnten die Leistungen der einen Kasse so exquisit sein, wie es sich ein heutiger Privatpatient kaum vorstellen kann und ein Kassenpatient kaum zu träumen wagen würde.
Erst dann wäre der Spruch "Weil Du arm bist, muß Du früher sterben!" zum Anachronismus geworden.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (13. Dezember 2011, 15:35) aus folgendem Grund: Korrekturen und Ergänzungen


11

Dienstag, 13. Dezember 2011, 18:35

Was hat er denn mehr investiert ? ? ?

Doch nur Zeit, denn sein (und das aller anderen Akademiker) Studium haben wir alle bezahlt und sein komplettes Gehalt (und das aller anderen Akademiker) bezahlen wir ebenfalls.

mit diesem Zitat wurde eine Diskussion zum Thema Studium in Gang gesetzt. Ich habe das abgetrennt und hierher verschoben:

http://www.unser-web-forum.de/nachrichte…e/4510-studium/
=k? !/1




12

Dienstag, 13. Dezember 2011, 19:36

am Ende dieselbe Rente wie ein Müllmann bekommen?

Hat der Lehrer überhaupt für seine Altervorsoge eingezahlt...sicherlich nicht - da fängt es schon mit der Gerechtigkeit an,

wenn man schon über sie spricht!



Zitat

Wie Sie Ihr Studium von der Steuer absetzen können

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service…,654892,00.html

Jedenfalls haben meine Eltern auch in mich investiert, von dem Lehrlingsentgeld konnte ich mir gerade eine Busfahrkarte kaufen

können.. ;)














13

Dienstag, 13. Dezember 2011, 20:35

Wie Sie Ihr Studium von der Steuer absetzen können

Kannst Du knicken, der Bundestag hat das Gesetz ausgehebelt:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium…,794644,00.html
=k? !/1




14

Dienstag, 13. Dezember 2011, 23:09

Kannst Du knicken, der Bundestag hat das Gesetz ausgehebelt:

Das habe ich nicht so mit bekommen...

Aus der Politik hört man doch immer " Kinder sind unsere Zukunft " ...also sollten sie den Worten Taten folgen lassen -

Bildung sollte keinen Cent kosten. ~k02


15

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 13:27

Hat der Lehrer überhaupt für seine Altervorsoge eingezahlt...sicherlich nicht

Doch, hat er.
Nur als Beamter zahlt er in eine eigene Rentenkasse.