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1

Mittwoch, 20. April 2011, 07:22

"Wir haben bei Hartz IV ganz andere Probleme"

Zitat

Den Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), wundern die vielen Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger nicht. Die wirklichen Probleme lägen woanders....mehr...
Quelle: Welt Online



Das Interessanteste an dem Artikel sind die Kommentare der Leser.
Da wirft ein Arbeitsloser einem Arbeitenden doch tatsächlich seine Tätigkeiten vor.
Er sei geldgierig und würde die Umwelt verschmutzen.
Unglaublich.
Wird man jetzt schon beschimpft weil man regelmässig seinem Job nachgeht?
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


( Weihöfer )
|11t

Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich

Beiträge: 10 190

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Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

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2

Mittwoch, 20. April 2011, 08:34

Wird man jetzt schon beschimpft weil man regelmässig seinem Job nachgeht?
..nicht wirklich... es ist die Perspektivelosigkeit. Egal was man auch macht man kommt nicht voran ..man bleibt in dem Loch . Und von der Politik und den Medien werden dann die Gruppen der die Arbeit haben und die die keine haben auf einander losgelassen um von den wahren Problemen abzulenken....

/g\

3

Mittwoch, 20. April 2011, 10:33

Egal was man auch macht man kommt nicht voran ..man bleibt in dem Loch .
Laut dem Artikel sind meist unter 25 Jährige betroffen.
Denkst du nicht, die könnten ihre Sachen packen und in eine andere Stadt ziehen, sich dort eine Arbeit suchen?
Wenn man erst mal eine Familie hat ist das deutlich schwieriger, wenn nicht unmöglich einfach umzuziehen..aber in so jungen Jahren ist das wirklich kein Problem.

Schau mal wieviele Studenten das regelmässig machen müssen - weil es in ihrem Ort keine Universitäten gibt.
Von einigen Arbeitslosen muss man annehmen, dass sie nicht wollen, sie zwar motzen und meckern können aber nicht bereit sind etwas zu ändern.
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


( Weihöfer )
|11t

alfons1249

Meister

  • »alfons1249« ist männlich

Beiträge: 2 568

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Beruf: habe ich mehrere

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4

Mittwoch, 20. April 2011, 15:34

Wer von diesen Problemen nicht unmittelbar, in seiner Bekanntschaft oder Verwandtschaft betroffen ist, kann zu 99% kein Verständnis für diese Leute aufbringen.
Andererseits ist es auch so, daß es niemandem zuzumuten ist, bei einer vagen Zustimmung eines Arbeitsplatzes, sich als Bittsteller an die ArGe wenden zu müssen, daß er umziehen darf. Zieht er mit dem "Segen" der ArGe um, kann es ihm passieren, daß er mal gerade, wie es heutzutage üblich ist, nur innerhalb der Zeit diese Arbeit behalten darf, die von den Ämtern bezahlt wird, dann fliegt er und steckt in einer Region fest, in der er im Prinzip bei den Ämtern wieder bei "null" anfangen muß.
Am schlimmsten ist aber, daß die Medien, gerade auch die sogenannten "seriösen" eine äußerst tendenziöse Berichterstattung sich zu Eigen gemacht haben.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ