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Quelle : http://www.sueddeutsche.de/politik/debat…n-bis--1.986759
Zitat
Streit um die Rente
Lang, länger - arbeiten bis 70?
11.08.2010, 07:01
Während SPD und CDU noch über die schrittweise Erhöhung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre streiten, wirft die Arbeitgeberseite bereits eine weitere Zahl in den Raum: Der Chef des Instituts für Wirtschaft, Michael Hüther, prophezeit die Rente mit 70.
(alles nicht, ich hab zum Beispiel noch Arbeitda der deutsche Arbeitsmarkt alles jenseits der der 40 aussortiert...
)
Dieses Märchen wollen uns nur die Arbeitgeber und ihre hörigen "Experten" einreden.Bei der gestiegenen Lebenserwartung die wir haben, eine zwangsläufige Folge
Nicht ganz richtig, aber fast falsch !dass mit 35 Berufsjahre und 20 Rentenjahren die Sozialsysteme noch funktionieren?
Ja, die Herabsetzung der Lebensarbeitszeit wieder auf 65 (in einigen Berufen sogar noch darunter) Jahre für die Männer und 60 Jahre für die Frauen.und eben genau das wird sich in den nächsten 5 bis 10 Jahren schon ändern müssen..
Auch nicht ganz richtig, die Zahlen stimmen nämlich nicht, es wurden nur die in diesem Jahr dazugekommenen potentiellen Lehrlinge gezählt, die, die in den letzten Jahren bis heute noch keinen Ausbildungsplatz bekamen, fallen aus der Aufzählung heraus.Wir bekommen einen starken Mangel an Auszubildenden, schon in diesem Jahr bleiben sehr viele Ausbildungsplätze unbesetzt..
Wer mit vierzig noch nicht qualifiziert genug ist, wird von keinem einzigen Unternehmen zu einer Aus-bzw.Weiterbildung mehr geschickt, oder eben sehr sehr selten.Die Arbeitskräfte über 40 werden sich verstärkt weiter qualifizieren müssen, um dem Arbeitsmarkt weiterhin zur Verfügung stehen zu können..
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Lächerlich, niemand hat das Geld dazu . . .Man könnte natürlich auch selber für seine Weiterbildung sorgen..
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Kaum ein Institut oder Unternehmen der Erwachsenbildung führt eine Weiterbildung oder Qualifizierung mit "Schülern" die älter als 40 sind durch, weil auf dem Arbeitsmarkt kein Interesse besteht... Das Arbeitsamt führt Umschulungen durch aber nur weil dann hinterher die Arbeitslosenzahlen wesentlich besser aussehen aber die Leute weiterhin arbeitslos sind...Die Arbeitskräfte über 40 werden sich verstärkt weiter qualifizieren müssen, um dem Arbeitsmarkt weiterhin zur Verfügung stehen zu können..
..das setzt wiederrum voraus das die Betriebe bzw. die Arbeitgeber ein System der Gesundheitsvorsorge betreiben das der Arbeitnehmer der körperlich stark beansprucht wird eben nicht mit 40 "ausgepower" ist .. Und in dieser Hinsicht wird ehr abgebaut als investiert...Man will Profite bis zum Anschlag aber der Arbeitnehmer trägt das Risiko wenn er es dann nicht schafft bis zur Rente das er mit den paar Cent der Invaliden-Rente zufrieden sein muss ob wohl er dann schon 40 Jahre auf dem Buckel hat...Bei der gestiegenen Lebenserwartung die wir haben, eine zwangsläufige Folge, oder glaubt jemand wirklich, dass mit 35 Berufsjahre und 20 Rentenjahren die Sozialsysteme noch funktionieren?
Zitat von »Norle« da der deutsche Arbeitsmarkt alles jenseits der der 40 aussortiert...
(alles nicht, ich hab zum Beispiel noch Arbeit )
und eben genau das wird sich in den nächsten 5 bis 10 Jahren schon ändern müssen..
..das setzt aber voraus das man "vernünftig" verdient um sich was zusammen zusparen,aber bei den "Hungerlöhnen" was mancher Orts gezahlt wird, so das die Leute noch das Amt anbetteln müssen, wird das nichts !Man könnte natürlich auch selber für seine Weiterbildung sorgen..
Zitat von »Flora«
Bei der gestiegenen Lebenserwartung die wir haben, eine zwangsläufige Folge
Dieses Märchen wollen uns nur die Arbeitgeber und ihre hörigen "Experten" einreden.
Zitat von »Flora«
dass mit 35 Berufsjahre und 20 Rentenjahren die Sozialsysteme noch funktionieren?
Nicht ganz richtig, aber fast falsch !
Zitat von »Flora«
und eben genau das wird sich in den nächsten 5 bis 10 Jahren schon ändern müssen..
Ja, die Herabsetzung der Lebensarbeitszeit wieder auf 65 (in einigen Berufen sogar noch darunter) Jahre für die Männer und 60 Jahre für die Frauen.
Zitat von »Flora«
Man könnte natürlich auch selber für seine Weiterbildung sorgen..
Lächerlich, niemand hat das Geld dazu . . .
Zitat von »Flora«
Bei der gestiegenen Lebenserwartung die wir haben, eine zwangsläufige Folge, oder glaubt jemand wirklich, dass mit 35 Berufsjahre und 20 Rentenjahren die Sozialsysteme noch funktionieren?
Zitat von »Norle« da der deutsche Arbeitsmarkt alles jenseits der der 40 aussortiert...
(alles nicht, ich hab zum Beispiel noch Arbeit )
und eben genau das wird sich in den nächsten 5 bis 10 Jahren schon ändern müssen..
..das setzt wiederrum voraus das die Betriebe bzw. die Arbeitgeber ein System der Gesundheitsvorsorge betreiben das der Arbeitnehmer der körperlich stark beansprucht wird eben nicht mit 40 "ausgepower" ist .. Und in dieser Hinsicht wird ehr abgebaut als investiert...
Zitat von »Flora«
Man könnte natürlich auch selber für seine Weiterbildung sorgen..
..das setzt aber voraus das man "vernünftig" verdient um sich was zusammen zusparen,aber bei den "Hungerlöhnen" was mancher Orts gezahlt wird, so das die Leute noch das Amt anbetteln müssen, wird das nichts !
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Quelle :http://www.n-tv.de/politik/Doch-kein-Job…cle1247201.html
Zitat
Mittwoch, 11. August 2010
65, 67, 70 - Streit um Rentenalter
Doch kein Jobwunder für Ältere?
Die Koalition spricht von einem Beschäftigungsboom für Ältere und pocht auf den Start 2012 für die Rente mit 67. Täuschung, kritisiert die SPD: Nicht 40, sondern nur 21,5 Prozent der 60- bis 64-Jährigen haben tatsächlich eine sozialversicherungspflichtige Arbeit.
Eine optimistische Einschätzung, die aber um Einiges höher ausfällt, als es die Realität zeigt.
Zitat
Nur 21,5 Prozent der 60- bis 64-Jährigen gingen 2008 einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach, räumte ein Sprecher des Arbeitsministeriums in Berlin ein.
In der typischen Art der Selbstbeweihräucherung schönen die Mitglieder der Berliner Schangeltruppe ihre miesen Bilanzen.
Zitat
Von der Leyen hatte dagegen zuletzt eine Beschäftigungsquote von 40 Prozent für diese Altersgruppe genannt und dabei auch Mini-Jobber, Aushilfen und Selbstständige einbezogen.
Wenn er sich auf die Aussagen der Regierung vom Juni beruft, wie kann es dann kommen, daß in so kurzer Zeit von eben dieser Regierung, oder besser einem Mitglied der selben und von anderer offizieller Stelle völlig von der ersten Aussage abweichende Zahlen auf den Tisch gelegt werden ?
Zitat
Der Bundesgeschäftsführer der Linken, Werner Dreibus, verwies auf frühere Regierungsaussagen aus dem Juni, nach denen von den 64-Jährigen sogar nur noch jeder Zehnte beschäftigt ist.
Nun, das ist ja auch kein Wunder, denn zu dieser Zeit wirkte sich die beispielslose Demontage der ostdeutschen Wirtschaft extrem auf die Arbeitslosenzahlen aus. Zu denen in den alten Bundesländern kamen jetzt die hunderttausende aus den Groß-, Mittel- und Kleinbetrieben des Ostens schlagartig dazu.
Zitat
Der Sprecher des Arbeitsministeriums wies allerdings darauf hin, dass esbei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen für Ältere in den vergangenen Jahren eine "hochdynamische Entwicklung" gegeben habe. Im Jahr 2000 seien von den über 60-Jährigen erst 10,7 Prozent in Arbeit gewesen.
Gehen wir mal davon aus, daß bei den Frauen schon der reale Anteil extrem niedrig liegt, weil sie, anstatt als arbeitslos gerechnet werden, perfiderweise als "Hausfrau und Mutter" gezählt werden.
Zitat
Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) bekräftigte die Haltung von SPD-Chef Sigmar Gabriel. Schon jetzt arbeite nur eine Minderheit der Beschäftigten bis zum 65. Lebensjahr, sagte Machnig dem MDR. "Nur 14 Prozent der Frauen und 23 Prozent der Männer zwischen 60 und 64 sind noch berufstätig. Das heißt, der Großteil ist vorher in Rente gegangen."
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Bis dahin werden die Arbeitskräfte so knapp sein, dass man entweder die Erfahrung der Alten braucht, oder aber die Arbeitsplätze durch gezielte Zuwanderung von außen besetzt..
Wenn in der Bundesrepublik ein Heer von Arbeitslosen in einer Höhe von etwa 10 Millionen Menschen (Tendenz rapide steigend) zur Verfügung steht, eine Unmasse von jungen Menschen keine Ausbildung bekommen, kann es rein praktisch bei einem Angebot von 1 Million freien Arbeitsplätzen nicht zu einem "dramatischen Arbeitskräftemangel" kommen.Bis dahin werden die Arbeitskräfte so knapp sein, dass man entweder die Erfahrung der Alten braucht, oder aber die Arbeitsplätze durch gezielte Zuwanderung von außen besetzt..
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
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