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Quelle und mehr: http://www.n-tv.de/politik/Arbeit-lohnen…icle753693.html
Zitat
Arbeit lohnender als Hartz IV
Vize-Kanzler Westerwelles These, Hartz IV sei finanziell reizvoller als eine Arbeit, wird durch eine Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes widerlegt. Fast 200 exemplarische Fälle zeigen:
selbst bei extrem niedrigen Löhnen kommt am Ende deutlich mehr raus.
Vollzeit-Beschäftigte haben nach einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes selbst bei geringem Verdienst mehr Geld zur Verfügung als Hartz-IV-Empfänger. Dies gelte auch bei einem Stundenlohn knapp unter sechs Euro, sagte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider bei der Präsentation der Expertise mit 196 Beispielrechnungen.
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Da frage ich mich doch glatt, wer diesen Herren bezahlt und/oder ihm dieses hirnrissige Ergebnis der genannten Studie vorgegeben hat
Ich rechne mal einen Achtstundentag bei einundzwanzig Monatsarbeitstagen und kommen summa summarum, bei sechs Euro brutto die Stunde, auf ganze 1008,- Brutto im MonatWenn er von einer Lohnuntergrenze von 6 Euro ausgeht, dann halte ich das für Zeit auch für realistisch, solche Löhne werden nun mal im Moment für bestimmte, einfache Tätigkeiten gezahlt.
Gerechtfertigt ? ? ? ? Na, ich weiß ja nicht . . .finde ich das gerechtfertigt.
Das sage mal einer ausgebildeten Friseuse, die mit drei Euro die Stunde abgespeist wird . . .solche Löhne werden nun mal im Moment für bestimmte, einfache Tätigkeiten gezahlt.
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (2. März 2010, 15:40)
Verdeutlichung: Er hat gesagt, wie die Situation wirklich ist.Wenn er berechnet, wie die Situation wirklich unter Einbeziehung aller staatlichen Hilfen ist, finde ich das gerechtfertigt.
Ich befürchte, dass wir uns Löhne für ungelernte Tätigkeiten in dieser Höhe nicht leisten können.Jeder Lohn, der unter acht Euro liegt oder bei dem Vater Staat irgendetwas ergänzend hinzufügen muß, ist asozial
.. für ungelernte Kräfte.
Zitat
Wenn
er von einer Lohnuntergrenze von 6 Euro ausgeht, dann halte ich das für
Zeit auch für realistisch, solche Löhne werden nun mal im Moment für
bestimmte, einfache Tätigkeiten gezahlt.
Vielleicht hätte ich mich besser ausdrücken müssen. Ich sehe da einen Unterschied: Du kannst als ungelernter Arbeiter Hilfsarbeiten machen = Straße fegen oder Papierpakete einsammeln und auf den LKW schmeißen, dafür finde ich 5-6 € angemessen, oder aber in einem Betrieb als angelernte Kraft zu einem anderen Lohn arbeiten....gelte ich (wie etwa 90% der gewerblichen Arbeitnehmer in unserem Betrieb) als ungelernter, bzw. als angelernter Arbeiter.
Wenn nun der Arbeitgeber die 6,-?/Std. ansetzen würde, bekämen wir Gewerblichen nur noch ~45% des bisherigen Lohns.
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alfons1249« (3. März 2010, 10:29)
Der Betrieb hätte nach diesem Muster glatt zwei Drittel an Lohnkosten sparen können, wenn er die angelernten AN mit sechs Euronen abgespeist hätte
Verrate mal, wie das finanziert werden soll, dass jemand vom Papiereinsammeln keine Alimentierung, in welcher Form auch immer, braucht..
Zitat
Du
kannst als ungelernter Arbeiter Hilfsarbeiten machen = Straße fegen
oder Papierpakete einsammeln und auf den LKW schmeißen, dafür finde ich
5-6 € angemessen,
Ha, da komm ich auf sechs Monate.Wenn ich über meine ganze Lebensarbeitszeit so zurückblicke, habe ich eigentlich ganze vier Monate in meinem gelernten Beruf gearbeitet
Sämtliche anderen Berufe waren nur durch Qualifikationen geschult, also angelernt
Aber finanzielle Nachteile gegenüber den Facharbeitern gab es dadurch nie - das habe ich erst idELa kennengelernt
Der Chemikant durchläuft während der Ausbildung so ziemlich alle Bereiche im Werk, ist also viel flexibler einsetzbar als jemand, der "nur" an 2 oder 3 verschiedenen Plätzen arbeiten kann.
Ist halt ein Unterschied, ob jemand fast 3 Jahre lernt, oder eine Tätigkeit innerhalb von 1 - 2 Wochen "reingeprügelt" kriegt.
Naja, es sind bei einem Ledigen in Steuerklasse I so ziemlich genau 785,18 EUR, also knapp mehr als 650,-€.Ich rechne mal einen Achtstundentag bei einundzwanzig Monatsarbeitstagen und kommen summa summarum, bei sechs Euro brutto die Stunde, auf ganze 1008,- Brutto im Monat
Wer zum Teufel soll davon leben ? ? ?
Wenn man die Abzüge abrechnet sind das allerhöchstens sechshundertfünfzig Euro
Miete und Fixkosten davon bezahlt, bleiben maximal einhundert Euro zum "Leben"
Offensichtlich scheinst Du nicht zu verstehen, dass ein Lohn in einer gewissen Höhe nur dann gezahlt werden kann, wenn das entsprechende Unternehmen oder der Betrieb dieses Geld auch erwirtschaftet...?Jeder Lohn, der unter acht Euro liegt (1344,-/Monat) oder bei dem Vater Staat irgendetwas ergänzend hinzufügen muß, ist asozial
Nun, ich habe nicht geschrieben, daß es sich um konkrete Zahlen handelt, sondern um runde bzw. fiktive WerteNaja, es sind bei einem Ledigen in Steuerklasse I so ziemlich genau 785,18 EUR, also knapp mehr als 650,-?.
Das macht die Sache zwar nicht zwingend besser, entspricht aber einfach der Realität!!!
Ich verstehe schon, was gemeint istOffensichtlich scheinst Du nicht zu verstehen, dass ein Lohn in einer gewissen Höhe nur dann gezahlt werden kann, wenn das entsprechende Unternehmen oder der Betrieb dieses Geld auch erwirtschaftet...?
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
und wenn ich diese Einstellung lese, bleibt mir die Luft weg..und ohne persönlich zu werden stelle ich mal fest:Nach dem Motto: "Wenn ich draufschaue, bescheißt mich der Betrieb genauso, als wenn ich den Zettel gleich unbesehen abhefte"
Wenn das die Begründung für den Mindestlohn ist, na dann... passt es eigentlich zu dem von mir weiter oben beschriebenen dazu.Aber wenn zwei oder drei Etagen höher die Schlipsträger (ich habe die letzten fünfzehn Jahre auch so ein Dingens um den Hals gehabt aber nicht freiwillig) monatlich Netto soviel nach Hause schleppt, wie ich oder eben jeder andere gut bezahlte Arbeitnehmer, Brutto im Jahr auf der Abrechnung stehen hat, dann läuft da was gewaltig schief und die Frage nach diesen Acht Euronen Mindestlohn ist da wohl nicht sehr weit hergeholt und völlig gerechtfertigt und: In jedem Fall auch bezahlbar
dann brauchen wir keine Ausbildung mehr.., eine gute Qualifikation ist und sollte auch weiterhin mehr wert sein. In unserem unserem Betrieb wird sie z.B. auch entsprechend hornoriert, der Tarifvertrag sieht es auch audrücklich so vor und das finde ich gut so.Es sollte auch nach der Arbeit abgerechnet werden und nicht nach der Qualifikation
Da ich als Arbeitnehmer von vorn herein weiß, daß ich niemals den Lohn bekomme, der mir eigentlich zusteht, ist mir der monatliche Lohnschein im Prinzip wurscht, denn die Grundbedingungen sind ausgehandelt und kleinere Differenzen von Monat zu Monat sind marginal und uninteressantund wenn ich diese Einstellung lese, bleibt mir die Luft weg..und ohne persönlich zu werden stelle ich mal fest:
Sollten viele Mitarbeiter so eine Einstellung gegenüber ihrem Betrieb haben, dann ade Deutschland, man braucht sich dann wirklich nicht mehr wundern, wenn es keine Achtung mehr vor dem Eigentum des Betriebes gibt und keine Arbeitsproduktivität..
Auf solche Mitarbeiter können Betriebe wahrlich verzichten.,
Mindestlohn ist bezahlbar, war meine Kernaussage, denn die Gehälter der Leitungskaste sind viel zu hochWenn das die Begründung für den Mindestlohn ist, na dann... passt es eigentlich zu dem von mir weiter oben beschriebenen dazu.
Vielleicht sollten diejenigen mit der Einstellung mal selber versuchen, solche Positionen zu bekleiden, für Aufstiegspositionen kann man sich ja empfehlen..
Ein hoher Ausbildungsstand ist mir auch wichtig, deshalb bin ich ja auch gegen das Weiterbestehen des Ablagefaches "Hauptschule" und für eine ganztägliche Gesamtschuledann brauchen wir keine Ausbildung mehr.., eine gute Qualifikation ist und sollte auch weiterhin mehr wert sein. In unserem unserem Betrieb wird sie z.B. auch entsprechend hornoriert, der Tarifvertrag sieht es auch audrücklich so vor und das finde ich gut so.
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
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