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Montag, 16. Januar 2012, 15:30

Ein Leben, ganz ohne Geld - ist das ein Leben?

Eine junge Familie aus Berlin hat sich das Ziel gesetzt, ohne, bzw mit sehr wenig Geld zu leben.

Die Nahrungsmittel werden "containert", der Überfluß, den man nicht selbst verbrauchen kann, mit anderen gleichgesinnten getauscht.

Die Kleidung bezieht man aus Spenden, oder aus "Umsonst"-Läden, für die Miete, Strom und Wasser wird gearbeitet.

Der Familienvater schaffte es sogar, ohne einen Cent nach Mexiko zu reisen.
Dort lernte er seine zukünftige Frau kennen, mit der er inzwischen ein 4 Monate altes Kind hat.
Das Kindergeld verwendet die junge Familie für die Krankenversicherung des Kindes.

Wer sich mit dem ganzen Hintergrund dazu auseinandersetzen will, kann hier weiterlesen:

http://www.welt.de/politik/deutschland/a…-ohne-Geld.html

Wäre das für Euch die Lebensform der Zukunft?
=k? !/1




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Montag, 16. Januar 2012, 17:06

Nein, keinesfalls!
Ich fühle mich sehr wohl mit meinem Konto und dem Wissen, ich kann etwas von dem Geld kaufen, dass ich erarbeite.
Ich möchte keineswegs des nächtens die Container durchwühlen, auf der Suche nach was Essbarem.

Auch wenn sie das Kindergeld für die Krankenversicherung ausgeben, fein..doch was für ein Leben leben sie dem Kind vor?
Das Kind lernt, mein Essen finde ich im Müll, alles andere bettele ich mir mehr oder weniger zusammen.
Keine Aussicht auf einen guten Kindergarten - oder Schulplatz, somit keine Aussicht auf eine gute Arbeitsstelle.

Die Eltern haben entschieden so zu leben, die Entscheidung haben sie für sich getroffen..ist in Ordnung, müssen sie wissen - aber das Kind hat keine Chance, vom ersten Augenblick an nicht.

Glücklich sein ist eine schöne Sache. Auch ich bin gern glücklich ( wer nicht ? ) aber zum Glück gehört auch Verantwortungsgefühl und das scheinen sie nicht zu haben, nicht dem Kind gegenüber.
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


( Weihöfer )
|11t