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1

Sonntag, 10. April 2011, 12:48

Fleisch aus Massentierhaltung oder Vegetarismus ??

Thema hier abgetrennt: http://www.unser-web-forum.de/lebens-und…hre-greenpeace/
Und da ich im ländlichen Bereich groß geworden bin und auch einige Jahre im landwirtschaftlichen Umfeld gearbeitet habe, ist mir der Tierschutzterror, der gegen die ländliche Tierhaltung betrieben wird ein Dorn im Auge, besonders, wenn man sieht, wie eben dieser extremistische "Tierschutz" mit der urbanen Tierhaltung mit Füßen getreten wird.
Diese Meinung gegen diesen extremistischen Umweltschutz und den Tierschutz mit aller Gewalt, vertrete ich auch schon länger, als diese Vorkommnisse geschehen sind.


Falls Du damit auf die in keinster Weise artgerechte Massentierhaltung von Schweinen und Hähnchen anspielst, so beißt Du auch hier auf Granit:

Es gibt die sogenannte "Schweinegrippe" und auch "MRSA", ist wohl zwischenzeitlich jedem bekannt.

Überall dort, wo viele Tiere auf engstem Raum zusammengepfercht sind, gibt es bei den Viren und Bakterien eine Evolution im Hauruckverfahren. Das Influenza-Virus im Schweinestall mutiert dann zu dem "Schweinegrippenvirus". Diese fliegen auch aus den Abluftschächten der Mastanlagen.

Des weiteren ist doch jedem das gefährliche Bakterium "MRSA" hinreichend bekannt, als sogenannter "Klinikenkeim", an dem in jedem Jahr tausende von Menschen erkranken und oft auch sterben.

Das Bakterium "MRSA" fliegt aus den Abluftschächten der Hähnchenmastanlagen. Staphylokokkus aureus ist eigentlich ein Eiterbakterium, das jedoch durch den Einsatz von Antibiotika Resistenzen entwickelt und so zum tödlichem Keim mutiert.

Deshalb sollte jeder, der für die Gesundheit der Menschen und für die Umwelt ein Herz hat, darauf achten, was und wo er seine Lebensmittel (incl. des Fleisches) kauft. Muß man denn jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben? Es gibt soviel leckere Gerichte ohne Fleisch.
-+= Ovidia

alfons1249

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2

Sonntag, 10. April 2011, 13:14

Überall dort, wo viele Tiere auf engstem Raum zusammengepfercht sind, gibt es bei den Viren und Bakterien eine Evolution im Hauruckverfahren. Das Influenza-Virus im Schweinestall mutiert dann zu dem "Schweinegrippenvirus". Diese fliegen auch aus den Abluftschächten der Mastanlagen.
Da bist Du aber völlig auf dem Holzwege.
Es ist Fakt, daß Tiere, die in sogenannter Kleingruppenhaltung, also bäuerlicher Haltung gezüchtet werden viel mehr Krankheitserreger enthalten, als Massenhaltungstiere.
Selbst die Eier der Käfighühner sind weniger mit Salmonellen verseucht, als Boden- und/oder Bauernhaltungseier.
Und eines ist doch wohl klar:
Nutzvieh wurde und wird nun eben mal nur dazu gezüchtet und wird auch nur dazu gehalten um eben im wahrsten Sinne des Wortes dem Menschen zu nutzen, nicht mehr und nicht weniger - Alles ohne diese schwachsinnige "Vermenschlichung" des Viehzeuges.
Das riesige Theater um den sogenannten Schweinegrippenvirus, der in Wahrheit nur ein ganz "normaler" Grippevierenstamm war, wurde nur von den Herstellern der Impfstoffe forciert, um den Umsatz zu steigern.
Dumm ist nur, daß die Gesundheitsämter auf den Kosten der zuviel georderten Impfstoffe sitzen geblieben sind - Ich hätte die Hersteller für die Kosten haftbar gemacht.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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3

Sonntag, 10. April 2011, 14:44

Dass mit der "Schweinegrippe" seitens der Pharmaindustrie viel Panik gestreut wurde, ist sonnenklar, ebenfalls mit den angeblich so wichtigen Medikamenten gegen die Schweinegrippe.

Alles das, was ich in Bezug auf Massentierhaltung geschrieben habe, ist wissenschaftlich belegt. Die Daten der Untersuchungen für die Massentierhaltung bei Hähnchen liegen bei der veterinärmedizinischen Hochschule in Hannover. Ab und zu nehme ich an den Podiumsdiskussionen auch teil, wenn welche angeboten werden.

BUND läßt grüßen
-+= Ovidia

4

Sonntag, 10. April 2011, 15:00

Da bist Du aber völlig auf dem Holzwege.




http://www.business-on.de/hamburg/medika…z-_id30211.html
http://www.ndr.de/info/programm/sendunge…biotika119.html

Medikamentenmissbrauch macht es möglich! Jedenfalls haben meine Hühner keine Salmonellen oder die Hühnerpest und

die laufen in frei in der Natur rum und so sieht Tierhaltung aus! Was ist eigentlich ein Nutztier - das man es ungehindert

quälen darf...?

5

Sonntag, 10. April 2011, 15:08

Was ist eigentlich ein Nutztier - das man es ungehindert

quälen darf...?


Ja, Fantastic, das sind halt die Leute, die ihr Fleisch möglichst billig kaufen möchten,je billiger, desto besser.
Dass das kleine Grillhähnchen nur 37 Tage alt werden durfte, nie die Sonne gesehen , geschweige denn ein kurzes schönes Tierleben hatte, interessiert niemanden.

Ja, da ist seitens der Umweltschützer noch viel zu tun, damit die Menschen umdenken.
-+= Ovidia

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flora« (10. April 2011, 15:25) aus folgendem Grund: kleiner Farbwechsel duchgeführt, siehe Forum - News


6

Sonntag, 10. April 2011, 15:26

Dass das kleine Grillhähnchen nur 37 Tage alt werden durfte, interessiert niemanden.
doch, mich. Immerhin ist es mit 38 Tagen nicht mehr so zart. |S|
=k? !/1




7

Sonntag, 10. April 2011, 15:34

Ja, Fantastic, das sind halt die Leute, die ihr Fleisch möglichst billig kaufen möchten,je billiger, desto besser.


Auch Ovidia, sehe da aber mehr den Erzeuger in der Pflicht und den Gesetzgeber in Sachen Massentierhaltung!

Wenn man dann noch hört - " wegen Zahlung einer bestimmten Eurosumme - kommt es zu keiner Anklage wegen Tierquälerei " !

8

Sonntag, 10. April 2011, 17:44

Auch Ovidia, sehe da aber mehr den Erzeuger in der Pflicht und den Gesetzgeber in Sachen Massentierhaltung!

Der Gesetzgeber kann gerne die Produktionsbedingungen für die Tierhaltung und die Pflanzenproduktion weiter verschärfen. Sie sind in Deutschland sowieso schon sehr viel strenger, als bei vielen EU-Nachbarn und in den "Drittländern".
Damit erreicht er dann, dass ein Teil der heimischen landwirtschaftlichen Betriebe aufgeben muss, vor die allem in den ungünstigen Lagen, die jetzt schon im Wettbewerb benachteiligt sind.
Hier wird dann wertvolle Kutlurlandschaft brach liegen und verkommen.
Dafür kommen dann die Nahrungsmittel aus der EU und das billige Hähnchenfleich aus Brasilien.
Keiner, der diese Billigprodukte hier verzehren möchte fragt nach, wie es dort produziert wurde.

Es ist dann auch uninteressant, dass die Nahrungsmittel transportiert werden.
Mit den Frühkartoffeln aus Zypern oder Ägypten und dem Spargel aus Peru, sowie den Erdbeeren aus Spanien ist die Saison eröffnet.
=k? !/1




9

Sonntag, 10. April 2011, 17:59

Es ist dann auch uninteressant, dass die Nahrungsmittel transportiert werden.
Mit den Frühkartoffeln aus Zypern oder Ägypten und dem Spargel aus Peru, sowie den Erdbeeren aus Spanien ist die Saison eröffnet.


Das ist ein sehr guter Aspekt, den man auch mal betrachten sollte. Ich kaufe grundsätzlich nur regionale Produkte, der Jahreszeit entsprechend. Man braucht doch nicht im Winter Erdbeeren aus Afrika oder Spargel aus Marokko etc. Im übrigen kann man die hiesigen Landwirte auch unterstützen, indem man sich für die Regionalprodukte entscheidet.

Die Transportwege, die oft per Flugzeug gemacht werden, schaden dem Klima sehr.
-+= Ovidia

alfons1249

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10

Sonntag, 10. April 2011, 18:00

Damit erreicht er dann, dass ein Teil der heimischen landwirtschaftlichen Betriebe aufgeben muss, vor die allem in den ungünstigen Lagen, die jetzt schon im Wettbewerb benachteiligt sind.
Die EU hat in den letzten Jahrzehnten doch schon genug deutsche Bauern in den Ruin getrieben, irgendwann muß damit endlich Schluß sein.
Völlig an der landwirtschaftlichen Realität vorbei werden von der EU-Kommission ohne jegliche Fachkompetenz Regelungen und grundlegende Gesetzlichkeiten erfunden, die einen Hof nach dem anderen in Deutschland vernictet haben und noch vernichten.
Und die Rückkehr zu einer Produktionsweise, wie sie vor über einhundert Jahren noch für die Versorgung ausgereicht hat, ist der völlig falsche Weg.
Um eine industrielle Ausrichtung der Landwirtschaft wird kein Land der Welt herumkommen, wenn die Menschheit nicht am Hunger verrecken soll.
Ob es nun Ackerbau und/oder Viehzucht ist, es muß groß und größer gedacht werden, denn mit handtuch-winziger Dreifelderwirtschaft und/oder kleinbäuerlicher Tierhaltung können nun mal diese Mengen an benötigten Produkten niemals bereitgestellt werden.

Das muß getan werden, auch wenn sich die Ignoranten von Greenpeace und Co. auf den Kopf stellen und versuchen, mit den Hinterbeinen Fliegen zu fangen.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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alfons1249

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Sonntag, 10. April 2011, 18:04

Man braucht doch nicht im Winter Erdbeeren aus Afrika oder Spargel aus Marokko etc. Im übrigen kann man die hiesigen Landwirte auch unterstützen, indem man sich für die Regionalprodukte entscheidet.
Das sehe ich theoretisch ebenso.
Wenn allerdings in der Praxis die einheimischen Produkte zu Preisen angeboten werden die jenseits von Gut und Böse liegen, wundert es mich nicht, wenn der Verbraucher zu den wesentlich preiswerteren Auslandsangeboten greift.
Ich persönlich benötige auch jetzt keine Erdbeeren, die eh nicht schmecken und die nicht zur Jahreszeit passen.
Jetzt ist es die Zeit für winterliche Lagerfrüchte, Kohl, Möhren und und und . . .
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12

Sonntag, 10. April 2011, 18:11

Wenn allerdings in der Praxis die einheimischen Produkte zu Preisen angeboten werden die jenseits von Gut und Böse liegen,

Wundert einen das bei den Produktionsauflagen für die Landwirtschaft?
=k? !/1




13

Sonntag, 10. April 2011, 18:17

Wenn allerdings in der Praxis die einheimischen Produkte zu Preisen angeboten werden die jenseits von Gut und Böse liegen, wundert es mich nicht, wenn der Verbraucher zu den wesentlich preiswerteren Auslandsangeboten greift.


Wenn man von den heimischen Bauern saisonales Obst und Gemüse kauft, ist es gar nicht so teuer. Die Erdbeeren pflücke ich immer selbst auf dem Feld; einige Landwirte haben hier Erdbeerfelder, wo die Kunden selbst pflücken können. Das ist ungefähr 40 % günstiger, als wenn man sie gepflückt auf dem Markt oder im Laden kauft. Im übrigen gab es im letzten Jahr in einem Supermarkt hier auch heimische Erdbeeren, 500 gr. für 0,99 €, sehr gute und schmackhafte Ware.

Des weiteren sollte auch nicht vergessen werden, dass das ausländische Obst und Gemüse oft mit einem "Giftcocktail" haltbar gemacht wurde.
Diese Substanzen lassen sich auch nicht abwaschen, sondern schaden unserem Organismus sehr.
-+= Ovidia

14

Sonntag, 10. April 2011, 18:21

Um eine industrielle Ausrichtung der Landwirtschaft wird kein Land der Welt herumkommen, wenn die Menschheit nicht am Hunger verrecken soll.
Das muß getan werden, auch wenn sich die Ignoranten von Greenpeace und Co. auf den Kopf stellen und versuchen, mit den Hinterbeinen Fliegen zu fangen.


Da empfehle ich einen Film: "We feed the world"

Guten Appetit beim Anschauen!
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Sonntag, 10. April 2011, 18:24

Wundert einen das bei den Produktionsauflagen für die Landwirtschaft?
Da denkt sich eine Horde völlig praxisferner Politbonzen in der EU-Kommision irgendetwas aus, nur um ihre Daseinsberechtigung beweisen zu wollen, Deutschland, oder besser seine Politclowns in Berlin, setzt das in vorauseilendem Gehorsam auch noch völlig falsch um und der Verbraucher und der Hersteller des betroffenen Artikels sind die Angemeierten.
Der eine geht Pleite und der Andere bezahlt die Zeche . . .
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16

Sonntag, 10. April 2011, 18:30

Da denkt sich eine Horde völlig praxisferner Politbonzen in der EU-Kommision irgendetwas aus, nur um ihre Daseinsberechtigung beweisen zu wollen, Deutschland, oder besser seine Politclowns in Berlin, setzt das in vorauseilendem Gehorsam auch noch völlig falsch um und der Verbraucher und der Hersteller des betroffenen Artikels sind die Angemeierten.
Der eine geht Pleite und der Andere bezahlt die Zeche . . .


Das ist vollkommen richtig, da stimme ich uneingeschränkt zu.
-+= Ovidia

17

Sonntag, 10. April 2011, 21:27

wenn der Verbraucher zu den wesentlich preiswerteren Auslandsangeboten greift.
wobei es sich bei den Auslandsangeboten meist um qualitativ minderwertige Ware handelt, denn der Italiener, Franzose oder sonstwer verkauft seine qualitativ hochwertigen Produkte nur noch zur Not und zähneknirschend nach Deutschland, denn hier ist ja fast niemand bereit für hochwertige Ware auch entsprechendes Geld zu bezahlen.
Umd wenn der Deutsche dann in Italien Urlaub macht, wundert er sich, warum die Tomaten dort so lecker sind...

18

Montag, 11. April 2011, 10:20

Der Gesetzgeber kann gerne die Produktionsbedingungen für die Tierhaltung und die Pflanzenproduktion weiter verschärfen. Sie sind in Deutschland sowieso schon sehr viel strenger, als bei vielen EU-Nachbarn und in den "Drittländern".
Damit erreicht er dann, dass ein Teil der heimischen landwirtschaftlichen Betriebe aufgeben muss, vor die allem in den ungünstigen Lagen, die jetzt schon im Wettbewerb benachteiligt sind.


Nur weil bei uns die Gesetze etwas schärfer sind - heisst das noch lange nicht " in Deutschland herrscht artgerechte Tierhaltung.

Sehe das alles nur als Augenwischerei an.

Hähnchenfleisch aus Brasilien stammt von einem europäischen Geflügelfleischproduzenten, einem Konzern aus Frankreich.

Er ging nach Brasilien, weil er dort billiger produzieren kann und mit dem Tierschutz nimmt man es da auch nicht so genau. Man

sollte auf solche Konzerne mit einem Import-Verbot reagieren, denn anders kommt man denen nicht bei.

Da bekommt der Globale-Welthandel ein bitteren Beigeschmack. Aber die Lebensmittelmaffia ist tief in der deutschen - und euro-

päischen Politik(Parlamente) vertreten.

Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin war ein schöne Beispiel dafür!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fantastic 4« (11. April 2011, 10:37)


19

Montag, 11. April 2011, 11:29

Menschen brauchen nun mal Fleisch, tierische Fette usw. und nicht jeder kann sich ein Huhn oder einen Hasen zuhause halten also muss man das Fleisch beim Metzger oder im Supermarkt kaufen.

Da das Geld vom Staat immer mehr gestrichen wird kann es sich auch nicht jeder leisten zum Bauern zu gehen, also ist dieser Vorschlag auch schon mal an der Realität vorbei.

Die meisten Menschen müssen sparen und das tun sie auch, indem sie günstiges Essen kaufen.
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


( Weihöfer )
|11t

20

Montag, 11. April 2011, 18:24

Menschen brauchen nun mal Fleisch, tierische Fette usw. und nicht jeder kann sich ein Huhn oder einen Hasen zuhause halten also muss man das Fleisch beim Metzger oder im Supermarkt kaufen.





Muss er das wirklich? Der Mensch kann sich auch gesund und fleischlos ernähren!

Wenn JEMAND sagt " ich esse gern Fleisch " - dann finde ich diese Aussage in Ordnung, aber das es ohne Fleisch nicht geht -

stimmt einfach nicht! -M-




http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrun…aid_541675.html