Sie sind nicht angemeldet.

Guten Tag lieber Gast,
um »Unser Web Forum« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich
  • »Norle« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10 190

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 11. Januar 2011, 22:28

Erdrückt von der Last der Alten

Zitat

Science-Fiction-Thriller

Erdrückt von der Last der Alten

Wie geht es Deutschland in zwanzig Jahren? Sehr schlecht, wenn Politiker weiter auf kurzfristige Belohnungen statt auf Investitionen in die Bildung setzen. Wie unsere Welt dann aussehen könnte, zeigt der Film „2030 - Aufstand der Jungen“.

Von Friederike Haupt
Quelle : http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A84…n~Scontent.html

Der Film könnte zumindest Anstoss zum Denken geben oder je nach Standpunkt vielleicht die Überprüfung eigener Thesen zu überpüfen... "..es ist ja nur Film.." werden viele erleichtert feststellen und in ihrem Fernsehsessel zurück lehnen zu ihrem Fernsehnickerchen....Aber Tatsache ist auch das der Konflikt der Generationen nicht gelöst ist sondern nur verschoben worden ist... Kann es sein das die Verlierer die "Jungen" sein werden,weil die "Alten" ihr Recht einfordern und die Politik beide gegeneinander ausspielen ?....

MfG /g\

2

Mittwoch, 12. Januar 2011, 08:15

Ich glaube nicht, dass wir jungen Leute die Verlierer sind.
Wichtig ist allerdings, dass wir von Anfang an, den richtigen Weg gehen.
Das bedeutet: Eine gute Schulbildung, Unterstützung aus dem Elternhaus ( sehr wichtig ), eine gute Ausbildung usw.

Zu sagen, ich lebe in einer Gegend, in der ich kaum Möglichkeiten habe mag stimmen, darf aber keine Ausrede für schlechte schulische Leistungen sein.
Da geht der Lebensweg nämlich los, in der Schule.
Strenge ich mich da nicht an, spiele lieber den Gangster oder bilde Cliquen, deren Ziel es ist andere Schüler zu terrorisieren, habe ich ganz gewiss keine Chance.
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


( Weihöfer )
|11t

alfons1249

Meister

  • »alfons1249« ist männlich

Beiträge: 2 565

Wohnort: habe ich noch

Beruf: habe ich mehrere

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 12. Januar 2011, 09:00

Zu sagen, ich lebe in einer Gegend, in der ich kaum Möglichkeiten habe mag stimmen, darf aber keine Ausrede für schlechte schulische Leistungen sein.
Da geht der Lebensweg nämlich los, in der Schule.
Strenge ich mich da nicht an, spiele lieber den Gangster oder bilde Cliquen, deren Ziel es ist andere Schüler zu terrorisieren, habe ich ganz gewiss keine Chance.
Das ist viel zu eindimensional gedacht - Denn es ist nur ein, und sogar noch der kleinste Bestandteil des Ganzen.


Die größeren und auch wichtigeren Aspekte bei der Entwicklung der Jugend waren, sind und bleiben nun mal Staat und Gesellschaft.
Stimmen diese Punkte nicht, und das ist in der Bundesrepublik leider traurige Tatsache, kann sich der Einzelne eventuell durch die "Instanzen" boxen aber die große Masse bleibt, wie man sieht, auf der Strecke.
Selbst in einer so hervorragend organisierten Lernwelt, wie sie in der DDR bestanden hat, gab es doch enorme regionale Unterschiede in den Chancen "seinen" Beruf zu finden und diesen auch erlernen zu können.
Das begann schon in der Schule, wo es riesige Unterschiede vom Land zur Stadt gegeben hat, sich den einen oder anderen Beruf auch nur ansehen, geschweige denn mal austesten zu können.
Das Thema ist aber heute und hier, daß die Gefahr besteht, daß die Jugend von Staat und Gesellschaft vollends vernachlässigt wird, um der immer größer werdenden Menge an alten Menschen wenigstens teilweise gerecht werden zu können, denn so wie es heute mit der Behandlung der Alten vor sich geht, kann und darf es nicht bleiben.
Die Misere ist aber, daß diese Gesellschaft nur "entweder" - "oder" kennt.
Also können nur die Jugend oder die Alten anständig "Versorgt" (das soll nur eine Vereinfachung vieler Begriffe sein) werden.
Momentan sind eindeutig die Alten die Verlierer auf der ganzen Linie, aber wie lange lassen sich die das gefallen ? ? ?
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

4

Mittwoch, 12. Januar 2011, 11:16

Denn es ist nur ein, und sogar noch der kleinste Bestandteil des Ganzen.
Ja, es ist nur ein Bestandteil, korrekt.

Das Thema ist aber heute und hier, daß die Gefahr besteht, daß die Jugend von Staat und Gesellschaft vollends vernachlässigt wird,
Ich frage mich, wieso der Staat für die Erziehung von Kindern zuständig sein soll?
Bei mir haben das meine Eltern gemacht und zum Teil meine Oma.

Wenn man sich die Nachrichten ansieht, kann man sehr genau sehen was in diesem Land passiert. Viel Ärger, immer weniger Ausbildungsplätze usw. Gleichzeitig gibts Berufe, in denen händeringend Leute gesucht werden, Azubis gesucht werden.

Natürlich ist eine gute Schulbildung die beste Vorraussetzung um einen Beruf erreichen zu können.
Dann gibts noch regionale Unterschiede, in vielen Gemeinden und Städten ist die Infrastruktur so schlecht, dass man dort nicht den gewünschten Beruf erreichen kann....was nun? Berufsziel Hartz IV Empfänger oder irgendeine Ausbildungsstelle suchen, mit der man sich den Tag versaut, der einem keinen Spaß macht - oder umziehen?
Ich bin umgezogen, in meiner Gegend gabs keine Uni.
Im Alter von 18 sollte man erwachsen genug sein um auf eigenen Füßen stehen zu können.

Viele Jugendliche oder junge Erwachsene wollen gar nicht. Sie wollen ihre Gegend nicht verlassen, sie wollen nicht arbeiten gehen, sie wollen nichts an ihren Zuständen ändern.
Ich frage mich, wie man eine Hartz IV Karriere anstreben kann. Die paar Kröten, die man da bekommt, reichen niemals um ein anständiges Leben führen zu können. Allerdings scheint es doch Menschen zu geben, die genau das wollen, denen es ausreicht denn sie sind nicht gewillt etwas an ihren Umständen zu ändern.
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


( Weihöfer )
|11t

Ähnliche Themen