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1

Montag, 20. September 2010, 19:09

Streitthema: Ausländeranteil an deutschen Schulen

.
"Zu viele Ausländer": Vater nimmt Kinder aus der Schule

Quelle: ard-mediathek



Irgendwie kann ich den Vater schon verstehen.
Gab es doch in der näheren Vergangenheit diverse Medienbericht, dass das Bildungsniveau mit zunehmendem Ausländeranteil in den Schulen sinkt.
Wenn dieser Vater nun seinen Kindern eine angemessene Schulbildung angedeihen lassen will, muß er sie wohl zwangsläufig auf einer andere Schule anmelden.
Traurig, dass es in Deutschland zu solchen Zuständen kommt.


?M?

2

Dienstag, 21. September 2010, 15:02

Muss er nicht. Er kann in dieser Schule darauf dringen, dass die Kinder mit Migrationshintergrund gleichmäßiger in die Klassen verteilt werden und dass ein entsprechend qualifizierter Unterricht stattfindet.
Wenn sich Ausländerkinder intergireren sollen, müssen sie auch die Möglichkeit haben, Kontakt zu unseren Kindern zu haben.
Ansonsten kann man gleich getrennte Klassen einrichten.
=k? !/1




3

Dienstag, 21. September 2010, 15:12

Zitat

Er kann in dieser Schule darauf dringen, dass die Kinder mit Migrationshintergrund gleichmäßiger in die Klassen verteilt werden und dass ein entsprechend qualifizierter Unterricht stattfindet.

Laut dem Medienbeitrag war das an der Schule wohl nicht der Fall.

4

Dienstag, 21. September 2010, 15:32

Ja und?
Kein Gespräch mit dem Schulleiter geführt?
Typisch Eltern..
=k? !/1




5

Dienstag, 21. September 2010, 15:36

Zitat

Ja und?

Nix und.
Wenn die Schule nicht einlenkt, was willste machen?
~k09

6

Dienstag, 21. September 2010, 15:41

Stein des Anstoßes waren zuviele ausländische Namen auf der Klassenliste.

Womöglich heißen die eigenen Kinder aber Chantal und Michelle..
=k? !/1




7

Dienstag, 21. September 2010, 15:47

Oder Björn und Sven ...

Spaß beiseite.
Wenn ich noch Schulplichtige Kinder hätte und die in der 3. Klasse grade mal den Stoff der 2. intus haben, in der Klasse aber 40% Ausländeranteil sind, würde ich auch was unternehmen.


8

Dienstag, 21. September 2010, 15:54

In der 10. Klasse meiner Tochter ist der Ausländeranteil <1%, und im Stoff sind sie in Französisch auf dem Stand der 9 1/2, Klasse und nun?
=k? !/1




Norle

Administrator

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9

Dienstag, 21. September 2010, 17:50

..irgendwie habe ich manchmal den Eindruck das man Mediengerecht - nicht nur nach dem Fall Sarrazin - mit "Nicht-Deutschen" ihr Süppchen zu kochen. Ich glaub`nicht das der Anteil ausländischer Schüler über die Leistungsfähigkeit einer Klasse entscheidet,denn es gibt ja Lehrpläne an die sich die Lehrer zu halten haben . Sicher gibt es immer wieder Schüler die mit dem Stoff nicht mitkommen - das betrifft alle deutsche wie ausländische Schüler - und dann muss mal wiederholt werden ,sollte aber im Rahmen bleiben. Unter diesen Aspekten sehe ich da keine Benachteiligung...

/g\

10

Dienstag, 21. September 2010, 18:21

Zitat

Ich glaub`nicht das der Anteil ausländischer Schüler über die Leistungsfähigkeit einer Klasse entscheidet,
Es gibt Studien, die das belegen (sollen).


Zitat

und dann muss mal wiederholt werden
Welcher Lehrer traut sich denn, einen türkischen Schüler sitzen zu lassen?
Am nächsten Tag steht doch der ganze Clan vor der Schule.

8|

Norle

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  • »Norle« ist männlich

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11

Dienstag, 21. September 2010, 18:58

Welcher Lehrer traut sich denn, einen türkischen Schüler sitzen zu lassen?
Am nächsten Tag steht doch der ganze Clan vor der Schule.
..sicher wird es solche Fälle in den Brennpunkten wie Berlin-Neuköln oder so geben,aber letztlich muss die zuständige Schulbehörde für einausgewogenes Gleichgewicht sorgen das solche Behinderungen oder Benachteiligungen nicht stattfinden.....
Es gibt Studien, die das belegen (sollen).

..es gibt vielen Studien die je nach Auftraggeber was "belegen" ... Tatsache ist aber bis heute das die unterschiedlichen Lehrpläne in verschiedenen Bundesländern mehr Schaden als irgendwelche Ausländeranteile im Klassenzimmer. In diversen Test a`la Pisa zeigte sich auch das die Leistung unter den Bundesländern gravierend unterscheiden,weil es keine einheitliche Schulpolitik und einheitliche Lehrpläne gibt...


/g\

12

Dienstag, 21. September 2010, 19:39

Zitat

Gab es doch in der näheren Vergangenheit diverse Medienbericht, dass das Bildungsniveau mit zunehmendem Ausländeranteil in den Schulen sinkt

Diese Aussagen haben auch heute noch ihre Gültigkeit, aber auch - das Kinder aus " Ausländerfamilien " schnell mal so

auf Sonderschulen abgeschoben werden, nur weil sie einige Startschwierigkeiten haben. Und allen ist wohl bekannt,

da wieder runter zu kommen - fast unmöglich! Diese Kinder bleiben " dumm " - eine eventuelle Begabung wird nie er-

kannt! Über eine Zukunftsperspektive zu reden erübrigt sich da!

13

Donnerstag, 23. September 2010, 12:15

Welcher Lehrer traut sich denn, einen türkischen Schüler sitzen zu lassen?
Am nächsten Tag steht doch der ganze Clan vor der Schule.

Das mag in Einzelfällen vorkommen, trifft aber genau so für Eltern anderer Schüler zu.

Leider ist es zu einer Unsitte geworden, dass Eltern oftmals ungerechtfertigt in Dingen, die ihre Kinder in der Schule betreffen, Einfluß nehmen, um vermeintliche Nachteile für das eigene Kind abzuwehren.

Was das betrifft, möchte ich kein Lehrer sein.
=k? !/1




14

Donnerstag, 23. September 2010, 12:31

Zitat

Was das betrifft, möchte ich kein Lehrer sein.

Ich auch nicht.

Zitat


Weils dazu passt...

1973 - 2006

Szenario:
Robert hat sein neues Taschenmesser mit in die Schule gebracht.

1973 -
Der Biolehrer zückt sein eigenes und zusammen mit den anderen Schülern vergleichen sie die unterschiedlichen Funktionen

2006 -
Die Schule wird weiträumig abgesperrt.
GSG9 und Elitetruppen der Polizei rücken an.
Robert wird mit mehreren Betäubungsschüssen gelähmt und sofort in ein Hochsicherheitsgefängnis verfrachtet.
Der Schulpsychologe kommt und betreut die traumatisierten Mitschüler und Lehrer.


Szenario:
Robert und Markus raufen sich nach der Schule.

1973 -
Es bildet sich eine Gruppe und feuert die beiden an.
Markus gewinnt, beiden geben sich die Hand und alles ist geklärt.

2006 -
Die Polizei kommt und nimmt beide fest und klagt sie wegen schwerer Körperverletzung an.
Beide werden der Schule verwiesen und landen ohne Ausbildung auf der Straße.


Szenario:
Robert sitzt nicht still und stört laufend den Unterricht

1973 -
Robert muss nach der Stunde nachsitzen und kriegt beim nächsten Mal eine gehörige Tracht Prügel vom Lehrer.

Ergebnis: Er sitzt ab sofort ruhig und stört den Unterricht nicht mehr.

2006 -
Robert kriegt Ritalin in rauen Mengen und mutiert zum Zombie.
Die Schule bekommt Fördergelder vom Staat weil Robert ein Härtefall ist.


Szenario:
Robert schießt eine Fensterscheibe ein und kriegt deshalb von seinem Vater eine Ohrfeige.

1973 -
Robert passt jetzt besser auf, wird erwachsen und führt ein normales Leben.

2006 -
Roberts Vater wird wegen Kindesmisshandlung eingesperrt, Robert der Mutter weggenommen und in ein Heim für Prügelkinder gesteckt.

Roberts kleine Schwester wird vom Psychologen suggeriert, dass sie auch misshandelt wurde.
Der Vater kommt nie wieder aus dem Knast und die Mutter fängt ein Verhältnis mit dem Psychologen an.


Szenario:
Robert hat Kopfweh und nimmt Tabletten mit in die Schule.

1973 -
Robert gibt dem Kunstlehrer auch eine in der großen Pause in der Raucherecke.

2006 -
Die Drogenfahndung taucht auf und Robert wird wegen Drogenbesitz von der Schule verwiesen.
Sein Schulranzen, sein Pult und sein Zimmer zu hause werden nach weiteren Drogen und Waffen durchsucht.


Szenario:
Ahmed fällt wegen Deutsch in der 8. Klasse durch.

1973:
Ahmed nimmt Nachhilfeunterricht in den Sommerferien
und schafft den Schulabschluss ein Jahr später ohne Probleme.

2006:
Ahmeds Fall landet vor der Gleichstellungskommission der Schule.
Die liberale Presse findet das Verhalten der Schule unvertretbar.

Deutsch ist nicht die Mutter aller Sprachen.
Man denke mal daran, was im Namen der deutschen Sprache schon alles für Unheil angerichtet wurde.

Die Schule lässt unter dem immensen Druck eine Nachprüfung mit Fragen für einen
Erstklässler zu und Ahmed rückt nach.

Den Abschluss schafft er nicht und landet am Fließband bei VW weil er immer noch kein Deutsch kann.


Szenario:
Robert wirft einen Feuerwerkskörper von Silvester in einen Ameisenhaufen.

1973:
Einige Ameisen sterben

2006 -
Tierschutzverein, Kripo, Anti-Terror Truppe und Jugendamt werden gerufen.

Robert werden schwer gestörtes Sozialverhalten, Pyromanische Anlagen und Terroristische Grundtendenzen vorgeworfen.

Die Eltern und Geschwister müssen sich einem Psychotest unterziehen, sämtliche PCs im Haus werden auf Gewalt verherrlichendes Material untersucht.

Roberts Vater wird unter Beobachtung gestellt und darf nie mehr in seinem Leben fliegen.


Szenario:
Robert fällt beim Turnen hin und verletzt sich am Knie.
Der Lehrer läuft sofort zu ihm, hilft ihn auf und trocknet seine Tränen.
Dann geht er mit ihm ins Sekretariat, kümmert sich um ein Pflaster und bleibt noch kurz
bei ihm sitzen.

1973 -
Nach kurzer Zeit geht es Robert wieder besser und er geht zurück in die Pause.

2006 -
Der junge Lehrer wird wegen sexueller Belästigung von Minderjährigen
sofort aus dem Schuldienst entlassen und bekommt ein Strafverfahren in dem
er zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt wird.
Dieser Text stammt von VampireSalome aus dem Hazzard of Darkness Forum.

Josi

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15

Donnerstag, 23. September 2010, 13:35


Da kann man mal sehen wo wir gelandet sind.Und das in wenigen Jahren.
!WR

16

Samstag, 25. September 2010, 10:41

Ich hab 1973 noch nicht gelebt aber die Unterschiede sind doch deutlich zu sehen, auch aus meiner Sicht.

Es wird alles zu sehr aufgebauscht.

Trotzdem ist es eine traurige Tatsache, dass es Klassen mit zuvielen Migrantenkindern gibt, vor allem in den Hauptschulen und das die deutschen Schüler oftmals auf der Strecke bleiben.
Daran kann man nicht vorbei diskutieren, das ist so.

Lehrer sind angehalten sich mit dem Lehrplan den schwächeren Schülern zu nähern ( ich kenne einige Lehrer und die haben mir berichtet ), sodass die anderen sich langweilen, den Unterricht stören, der ganze Klassenfrieden durcheinander kommt und alle auf der Strecke bleiben.
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


( Weihöfer )
|11t

17

Samstag, 25. September 2010, 11:28

Lehrer sind angehalten sich mit dem Lehrplan den schwächeren Schülern zu nähern
Dafür muss man nicht das Niveau absenken, sondern
ein guter Lehrer erreicht das über Differenzierung im Unterricht, in dem er
die besseren Schüler, die sich langweilen könnten, gezielt mit zur Betreuung und Förderung der Schwächeren heranzieht, dann wäre das

Zitat

die
anderen sich langweilen, den Unterricht stören, der ganze
Klassenfrieden durcheinander kommt und alle auf der Strecke bleiben.
nicht so ein Problem und die soziale Kompetenz aller würde gefördert,
wenn, ja wenn....
=k? !/1




Norle

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18

Samstag, 25. September 2010, 11:46

Trotzdem ist es eine traurige Tatsache, dass es Klassen mit zuvielen Migrantenkindern gibt, vor allem in den Hauptschulen und das die deutschen Schüler oftmals auf der Strecke bleiben.

..ich glaube man sieht das Problem zu eng focusiert auf das Klassenzimmer und dem Lehrer und dieser ist unschuldig an der ganzen Sache..Abgesehen vom einhalten des Lehrplanes kann er die Anzahl der Migrantenkinder pro Klasse nicht bestimmen.Er muss die Klasse so nehmen wie sie ist...

Natürlich kommen in den Migranten-Brennpunkten prozentual grössere Migranten-Klassenanteile heraus als in migrantenarmen Regionen. Da sind aber mehr die Komunen und die örtlichen Schulbehörden gefragt. Und natürlich vergisst man auch das so ein hoher Ausländeranteil in den Schulen nur zustande kommt weil die entsprechenden deutschen Jahrgänge immer schwächer werden....

/g\

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Bildung, Integration, Politik