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Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich
  • »Norle« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 256

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

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1

Montag, 14. Juni 2010, 09:22

Auslaufmodell : nationale Staaten

Hallo zusammen !

..die letzten Tage haben wir viel von Sparpaketen,Rettungsschirmen und fast insolventen nationalen Staaten gehört ... Es wurde viel über pro und kontra diskutiert ,alte Vorurteile als Argumente ausgetauscht oder einen Sündenbock für all`die Desasters gesucht. Aber an die Kernfrage traut sich keiner so richtig dran weil man eventuell die Emotionen fürchtet die dann hochschlagen oder aber auch das man ganz einfach bestimmte Wahrheiten nicht wahr haben will.

Emotionen wurden frei als die Regierung Merkel/Westerwelle das Sparpaket in Berlin vorstellten und viele Einsparungen im sogenannten "sozialen Bereich" getätigt werden sollen. Als Hauptargument der Verfechter dieser Sparpläne ist das "der Sozialstaat so nicht mehr finanzierbar" ist und dennoch wurden Jahr für Jahr immer neue "soziale Wundertaten" gemacht sei`s als Wahlversprechen oder das man in den nächsten Umfragen besser dar steht...Die Wahrheit traut man den Menschen offenbar nicht zu sagen,das man in Wirklichkeit kein Geld dafür hat...

Ich glaube sagen zu können das es kaum noch einen nationalen Staat auf dem Globus gibt der sich noch selbst finanziert oder noch genügend eigene finanzelle Reserven besitzt das er sich als "unabhängig" bezeichnen kann. Und bei fortschreittender Globalisierung sowie der Verschuldung der einzelnen Staaten stellt sich die Frage ob das Modell "nationaler Staat" noch den Aufgaben und Anforderungen nicht nur des JETZT sondern auch des MORGEN gewachsen ist und seinem Volk die Versorgung auch leisten kann ? Oder müssen viele Völker in einem grossen Staatenverbund "geschützt" werden ähnlich der EU ? Was meint ihr dazu oder welche Gedanken über die Zukunft macht ihr Euch dazu ?

/g\

alfons1249

Meister

  • »alfons1249« ist männlich

Beiträge: 2 194

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2

Montag, 14. Juni 2010, 10:16

Das Modell "Vereinigte Staaten" ist kein gutes Vorbild und auch keine Grundlage für eine ordentliche staatliche europäische Ordnung.
Dieses Modell funktioniert noch nicht ein mal richtig, ohne daß es auf dem Gebiet der USA jemals Nationalstaaten gegeben hat.
Einzig die Tatsache, daß nur Landesähnliche Verwaltungsgebiete existierten, die aber von Beginn an den Dollar als einzige Währung hatten (minimale Ausnahmen ganz zu Anfang vor der Gründung).
Hier in Europa, wo es in Jahrtausenden gewachsene Nationalstaaten gibt, die verschiedensten Kulturen (zwar fast alle auf einer christlich/humanistischen Grundordnung basierend) sich entwickelten und und und , ist dieses Modell zum Scheitern verurteilt.
Bestes Beispiel ist dieser untaugliche Versuch mit dem Euro, der den Nationalstaaten einfach übergestülpt wurde ohne auf nationale Begebenheiten Rücksicht zu nehmen.
Ebenfalls gescheitert ist auf der ganzen Linie die Politische einheit auf europäischem Gebiet mit der EU herstellen zu wollen.
In Europa kann nur eine wirtschaftliche Zusammenarbeit souveräner Nationalstaaten mit eigener Währung eigener Innen- und Außenpolitik funktionieren.

Der "Schutz" gewisser Völker durch einen Staatenbund kann aber nur auf Unterdrückung und Entmündigung hinauslaufen, so wie es in Europa schon heute beginnt und sich immer deutlicher abzeichnet.
Die EU war schon tot, als sie aus der Taufe gehoben wurde
Die EWG hat wenigstens so einigermaßen funktioniert.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

3

Dienstag, 15. Juni 2010, 15:24


Die EU ist eigentlich die logische Weiterentwicklung der EWG/EG.
Also eine Union europäischer Staaten.
Was die Sache nun so schwierig macht ist meines Erachtens das festhalten an der eigenen Macht, den eigenen Bedürfnissen und der längst überholten "Kleinstaaterei".
Deutschland ist ja auch nichts weiter als ein Verbund ehemaliger Kleinstaaten, Königreiche und Fürstentümer.
Heute sind es die Bundesländer, die Deutschland ausmachen.
In der Schweiz sind es die Kantone, in Frankreich die Provinzen ... etc.
Funktioniert doch eigentlich ganz gut, oder?
Warum klappt das dann nicht im Übertrag auf Europa?
Vermutlich, weil alle irgendwie Angst haben, ihren alleinigen Machtanspruch zu verlieren.
Denen ist noch gar nicht bewußt geworden, dass sie schon lange keine Macht mehr haben/sind!
Das war schon im Mittelalter dämlich, heutzutage in Bezug auf die Globalisierung noch weitaus mehr.

Daher wäre mein Vorschlag:
Weg mit den Bundesländern, Kantonen, Provinzen ...
Einheitliche Systeme in den jeweiligen Staaten (Schulsystem in Deutschland, z.B.)
Dafür ein vereintes Europa als Gesammtstaat.


?M?

alfons1249

Meister

  • »alfons1249« ist männlich

Beiträge: 2 194

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4

Dienstag, 15. Juni 2010, 15:45

Das Europa der Vereinigung ist ein Auslaufmodell.
Überall auf der Welt fallen diese Zwangsbündnisse auseinander.
Begonnen hat das mit dem Zerfall der Sowjetunion, weiter ging das mit der Auflösung Yugoslawiens, andere in eine Einheit gepreßte Staaten sind im Begriff sich zu trennen bzw. haben sich schon seit Jahren getrennt.
Aber dieser Sklaventreiberverein "EU" soll eine Zukunft haben ? ? ?
Nein, nein und nochmals nein ! ! !
Die Zwangseinführung des unseligen Euro und der untaugliche Versuch die "Vereinigten Staaten von Europa" zu etablieren waren und sind voll "in die Hose gegangen" ! ! !
Es kann eben nur mit dem Miteinander auf wirtschaftlichem Gebiet zwischen souveränen europäsichen und internationalen Nationalstaaten funktionieren.
Europa als politische Zusammenklitterung ist tot, tot, tot . . .
und einige der nicht so starken Nationen liegen schon in Agonie.
Die EU ist eigentlich die logische Weiterentwicklung der EWG/EG.
EWG und EG waren wirtschaftliche Zusammenschlüsse und haben so einigermaßen funktioniert aber das war ja den Eurokraten nicht genug Macht und Geld, sie mußten ja noch eine erpresserische politische Machtspitze versuchen zu etablieren, gegen den Widerstand der Völker.
Die wurden, wie Irland, so lange getreten, bis der Wille des Volkes betrogen und/oder gebrochen war
Logische Weiterentwicklung von EWG und EG wäre eine intensive wirtschaftliche Zusammenarbeit, ein Wirtschaftsrat, gebildet aus Experten wirtschaftlich und politischer eigenständiger und souveräner Nationalstaaten.
Etwas Anderes wäre totaler Despotismus, so wie er von den Eurokraten schon teilweise praktiziert wird

Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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