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Nukleare (Un)Sicherheit
Gestern lief eine sehr interessante Dokumentation bei Phoenix.
Diese eröffnet zumindest mir eine neue Sicht auf den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan.
Davon ausgehend, dass die BW dort dem afghanischen Volk geholfen hat/hilft, das Terrorregime der Taliban zu beenden, ist der Einsatz also noch lange nicht als erfolgreich beendet anzusehen.
Denn, die Taliban beschränken sich ja nicht nur auf das Gebiet Afghanistan.
Nee, die sitzen auch im Nachbarland Pakistan.
Und nun kommts, Pakistan ist im Besitz von Nuklear-Waffen.
Und dem Militärberater der Pakistanischen Regierung werden gute Kontakte zu den Taliban nachgesagt.
Nicht auszudenken, was passiert, wenn diese Radikal-Islamisten da ran kommen.
Also mich beunruhigt diese Vorstellung - Taliban mit Nuklear-Waffen.
Wenn also die BW da unten helfen kann, dieses Szenario zu verhindern, dann haben sie meinen Segen.
Allerdings sollte unsere Regierung dann auch den Schneid haben, das als solches klar zu benennen und unsere Truppen da unten entsprechend auszurüsten.
Also Schützenpanzer und Kampfhubschrauber da runter.
Passend dazu gibt`s heute eine interessante Meldung.
41 Tote bei Anschlägen auf Flüchtlingslager
Bei zwei Selbstmordanschlägen in einem Flüchtlingslager im Nordwesten Pakistans sind mindestens 41 Menschen getötet und 64 verletzt worden. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass zunächst der mit einem Ganzkörperschleier verhüllte erste Attentäter in einer Warteschlange vor einer Essensausgabe in die Luft sprengte. Kurz nach Beginn der Rettungsarbeiten zündete der zweite Attentäter seinen Sprengsatz. Die meisten Opfer sind schiitische Muslime. Eine mit den pakistanischen Taliban verbündete Gruppierung bekannte sich zu den Anschlägen.
In dem Flüchtlingslager im Dorf Kacha Pakha leben Menschen, die wegen der Militäroperation gegen die radikal-islamischen Taliban im Stammesgebiet Orakzai ihre Heimatorte verlassen mussten. Die Armee geht seit Ende März in dem Gebiet mit einer Bodenoffensive gegen die Taliban vor.
Die Region gilt als Hochburg der Taliban und der mit ihnen verbündeten Kämpfer des Terrornetzwerks Al Kaida.
Quelle: www.tagesschau.de/ausland/pakistan